Einweg-Vapes sollen aus Umweltschutzgründen vom Markt genommen werden

  • Ich mag die Dinger auch nicht!! Zu teuer, für die Umwelt ne Katastrophe. Aber mal ehrlich, ich finde sie haben die Akzeptanz für uns Dampfer auf jeden Fall erhöht. Lauf ich durch die Stadt, wird an jeder Ecke gedampft. Von Alt bis Jung. Es ist normal geworden. Klar hat das mit "unserem Dampfen" nicht viel gemeinsam. Aber sie dampfen und rauchen nicht (mehr). Wenn jemand mit den Teilen von der Kippe los kommt, freut es mich. Und trotzdem würde ich mich freuen, wenn es ein Verbot für die Einwegdinger geben würde. Ist doof zu erklären, ich hoffe ihr versteht was ich meine.:/

  • Mal schauen wie die Hersteller das Verbot umgehen werden.

    Kleine billige Podsysteme , ist der Akku aufladbar sind sie weiter im Rennen.

    Die meisten Jugendlichen kaufen eh unter der Ladentheke, diese Gifttröten mit 25.000 Zügen.

    Gesetze und Verbote bringen nichts, wenn sie niemand überwacht und durchsetzt.

    Genauso sinnfrei wie ein Waffenverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln von 14.00 - 22.00 Uhr.

  • Es gibt genügend brauchbare kleine und handliche Pod-Systeme mit austauschbaren Pods oder Coils. Da dürfen die Einweg-Vapes gerne verboten werden. Aber bitte tatsächlich aus Umweltgründen. Nicht schon wieder zum "Schutz der Kinderlein und Jugendlichen".

  • Bringt alles nichts wenn der illegale Markt nicht bekämpft wird.

    Steuerhinterziehung, Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz, Hehlerei und einige andere Verstöße gegen das Strafgesetz und Ordnungswidrigkeiten sind seit Jahren an der Tagesordnung.

    Kleine Shops, Tankstellen und der gut laufende private Schwarzmarkt mit den China Vapes.

    Das ist Deutschland, etwas verbieten funktioniert. Allerdings haben wir gar nicht die Ressourcen dafür das zu überwachen oder durchzusetzen.

    Zu schnell fahren ist auch verboten, machen die meisten täglich.

    Ist nicht schade um die Disposales, allerdings tragen nur diejenigen einen

    " Verlust " die sich an die Regeln gehalten haben und auch alles ordnungsgemäß abgeführt haben.

    Ist wie in den 80'er Jahren in den Videotheken, den guten Scheiß hast du nur unter der Ladentheke bekommen.

    Sollte das Aromenverbot greifen, werden die illegalen Anbieter explodieren, die legalen Shops schließen und die Zigarette eine Renaissance erleben.

  • Natürlich wird das sein wie mit allen Verboten/Beschränkungen: Es wird, mehr oder weniger, umgangen oder sogar missachtet werden. Wer ertappt wird, muss halt mit den Konsequenzen leben. So ist das eben nun mal. Schon immer so gewesen.

    Und bitte nicht falsch verstehen: Gewisse Regelungen und Beschränkungen braucht es einfach. Blinde Regulierungswut um des Regulierungwillens wegen, braucht es nicht!

  • Das Verbot betrifft dann ja eher die Großhändler und da setzt der Hebel dann an. Nachschub stoppen, der Rest ist eine Sache der Zeit. Die Dinger sind ja auch Einstieg ins dampfen mit der kleinsten "Hürde", mal schauen, wieviele dann auf Pod-systeme umsteigen. Ich denke, da Kippen mittlerweile auch so teuer werden, das auch vermehrt Umsteiger dann die "größere" Hürde nehmen müssen, erschwert die Abkehr vom Tabak doch. Trotzdem gut, wenn die Einweg-Dinger verschwinden.

    Wissen nutzt nur wenn man es anwendet. :midi36:

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    Es wurde bereits alles gesagt - nur noch nicht von jedem ;) (Karl Valentin)

  • Ich habe da keine Zahlen im Kopf wie hoch der Anteil der Käufer unter 18 Jahren ist.

    Es ist aber ein hoher Prozentanteil, die möchten einfach etwas billiges unter 10 Euro.

    Das ist das Problem, sie werden in Shops weder Liquid noch Ersatzköpfe bekommen, also besuchen sie weiterhin den Schwarzmarkt um den Rahmen vom Taschengeld nicht zu sprengen.

    Die Mistdinger sind bei denen ein Lifestyleprodukt, ansonsten reitet bald wieder der Marlboro Cowboy.

    Mich würden aktuelle Zahlen aus den Niederlanden interessieren, wie sich der Markt nach den Verboten entwickelt hat.

  • Mich würden aktuelle Zahlen aus den Niederlanden interessieren, wie sich der Markt nach den Verboten entwickelt hat.

    Seit dem 1. Januar 2024 sind in den Niederlanden alle E-Zigaretten mit Aromen (wie Erdbeere oder Mango) verboten – nur noch Tabakgeschmack ist erlaubt. Das hat den Markt ziemlich durcheinandergewirbelt:

    1. Der "Schwarzmarkt-Boom"

    Da viele Leute ihre süßen Geschmacksrichtungen behalten wollten, ist ein riesiger illegaler Markt entstanden. Schätzungen von April 2026 zeigen, dass fast 87 % der Vaper inzwischen illegale Produkte nutzen. Diese werden oft über Social-Media-Apps wie Snapchat oder in kleinen Kiosken "unter dem Ladentisch" verkauft.

    2. Strengere Regeln & hohe Strafen

    Die Regierung greift jetzt hart durch. Ab dem 1. Juli 2026 gibt es neue Gesetze:

    • Verkauf nur noch im Fachhandel: Vapes dürfen dann nicht mehr im Supermarkt oder online verkauft werden.
    • Höhere Bußgelder: Läden, die trotzdem verbotene Vapes verkaufen, müssen mit Strafen von über 4.000 € rechnen.
    • Besitzverbot-Diskussion: Es wurde sogar darüber nachgedacht, den Besitz bestimmter Vapes ganz zu verbieten, um den Konsum bei Jugendlichen zu stoppen.

    3. Einkaufstourismus

    Viele Niederländer fahren einfach über die Grenze nach Deutschland oder Belgien, um sich dort mit den bunten Einwegvapes einzudecken, die in den Niederlanden aus den Regalen verschwunden sind.

    Zusammenfassend lässt sich sagen: Offiziell ist der Markt für bunte Vapes tot, aber inoffiziell wird leider mehr denn je "geschmuggelt" und heimlich verkauft

  • Wird das dafür sorgen das Einweg Vapes verschwinden? Natürlich nicht. Man kann problemlos Einweg Vapes kaufen die komplett illegal in der EU sind (so Dinger die nicht nachfüllbare 30ml Pods und 50mg Nikotin im Liquid haben und ähnliches). Diese "Shops" bestehen nur aus einer Webseite (ohne Impressum natürlich) und verkaufen die Dinger munter in der ganzen EU. Ein Verbot wird nicht dafür sorgen das die Dinger verschwinden, man muss dieses Verbot auch durchsetzen, aber man kann ja jetzt schon sehen das die Strafverfolgungsbehörden gar nicht in der Lage sind die Einweg Vapes die jetzt schon illegal sind aus dem Verkehr zu ziehen. Das Verbot sorgt nur dafür das richtige Shops die Dinger nicht mehr verkaufen können, sonst ändert sich gar nichts.

  • Diese Drecksdinger haben dem Dampfen massiv geschadet.

    Man hätte viel schneller und früher reagieren und die Dinger verbieten oder gar nicht zulassen sollen.

    Aber, sie haben ja eine prima Begründung geliefert, alles was mit Dampfen zusammen hängt in einen Topf zu werfen und sich endlich mal so richtig um das "böse" Dampfen zu kümmern :emojiSmiley-35:

  • Man sollte nicht nur den Verkauf sondern auch den Besitz von Einweg Vapes unter Strafe stellen, denn erst wenn es auch den Käufern dieser Dinger an den Kragen geht wird der Markt für diesen Müll zusammenbrechen. Wenn so ein Käufer auf der Straße kontrolliert wird und erstmal 50€ (pro Gerät) latzen muss für den Besitz eines solchen Geräts, dann wird der nie wieder in Versuchung kommen sich den Müll zu kaufen.

  • Wenn so ein Käufer auf der Straße kontrolliert wird

    Wer soll das den noch kontollieren? Wenn immer mehr kontrolliert, verboten und eingeschränkt wird, haben wir später Zustände wie in der ehemaligen DDR. Dann kontrolliert ein "linientreuer Bürger" den anderen. Sozusagen eine 1 zu 1 Überwachung.

    Das die Einwegvapes verboten werden ist richtig, aber dann sollten auch Alternativen beworben werden dürfen. Durch die wahnsinnigen Steuern auf alles Flüssige und dem damit verbundenen schwinden der meisten Offliner, hat die Politik auch selber einiges zum Erfolg der Einwegvapes beigetragen.

    :?:

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