Fat Rabbit - Hellvape

  • Fat Rabbit - Hellvape


    Hallo zusammen. Vor etwas über einer Woche ist der Fat Rabbit bei mir eingezogen. Ich suchte etwas für meinen red splattered Keen Stacker und hielt Ausschau nach einem matt schwarzen RTA zwischen 27-30mm. Irgendwo in einem deutschen Shop entdeckte ich das fette Häschen dann und so kam der Dicke zum Dicken.


    Unboxing


    Bis auf Watte ist alles ausreichend vorhanden, die Coils habe ich wie immer nicht angetastet, da nutze ich stets anderes, für den Stack sind die Beiliegenden ohnehin untauglich.


    Der Beipackzettel ist beispielhaft.

    Auflistung aller Teile und sogar eine Explosionszeichnung sind vorhanden. Das Heftchen beinhaltet dazu auch eine kleine Anleitung und das sogar in mehreren Sprachen, u.a. auch Deutsch. Top!



    Der Aufbau in Bildern

    Driptip:


    Hier zuerst das etwas andersartige Driptip (r.) neben dem des Siegfrieds (l.) als Vergleichswert.

    Das Mundgefühl ist trotz der Größe sehr angenehm.

    Es passt optisch sehr gut zu dem doch etwas dickeren RTA und hat eine „Abruchkante“ im oberen Innenteil, weshalb ich es als andersartig bezeichnet habe. Besonderen Einfluss auf den Luftstrom hat es mMn nicht, aber es verhindert, das man sich im Driptip gebildetes Kondensat in die Schnute zieht. Nicht schlecht, ich nutze aber auf Grund persönlicher Vorlieben dennoch ein anderes.


    Topfill mit Bajonettverschluss:


    Hierzu gibt es nicht viel zu sagen. Der Verschluss hält sehr gut dicht, ist nicht zu stramm oder aber zu locker. Daumen hoch.


    Die Kammer und die Base:


    die Verarbeitung ist für diese Preisklasse ohne Tadel. Links sieht man die vier Löcher der Sideairflow und rechts die Offnung der Liquidzufuhr.

    Neben der Sideairflow besitzt der dicke Hase aber noch eine Bottomairflow in der Mitte des Postlessdecks (s.unten). Hier lässt sich schon erahnen, dass es sich um einen sehr offenen und durchaus geschmacksvollen RTA handeln könnte.


    Der obere Teil des Verdampfers wird mittels eines weiteren Bajonettverschlusses mit den unteren Teil, der Basis verbunden. Hier war ich zuerst skeptisch ob der Haltbarkeit, aber in der Praxis ist alles perfekt. Alles sitzt stramm zusammen, ist perfekt abgedichtet und lässt sich dennoch ohne Schwierigkeiten sauber trennen. Grad am Anfang, wenn man mit der Coilposition spielt, ist es genial einfach auch bei vollem Tank an die Wicklungen zu kommen. Es ist genauso einfach, wie bei den simpelsten Topcoilern. :thumbsup01:


    Das Deck hat noch ein sehr durchdachtes Detail.


    Auf beiden Seiten der Bottomairflow gibt es einen erhobenen Steg, welcher die Liquidlöcher vor der Airflow separiert und somit verhindert, dass diese geflutet wird. Besonders gut hier zu sehen:



    Wickeln
    Das wickeln gestaltet sich simpel, ich mag Postlessdecks ohnehin sehr gern.


    Bestückt habe ich ihn zuerst mit simplen 2Kern-Kanthal-Claptons mit 3,5mm ID. Ca. 1,5mm Abstand zum Deck habe ich dabei eingerichtet (orientiert an der Sideairflow, logisch) und war damit sofort zufrieden.

    Mit der horizontalen Position der Coils allerdings weniger. Zuerst war ich zu weit in der Mitte (der Geschmack war schon gut, aber nicht top):



    Dann bin ich ein ordentliches Stück nach außen gegangen und der Geschmack wurde „verwässert“,

    Hab’s also übertrieben:


    Die golden Mitte musste es dann wohl sein und sie war es auch, perfekt!


    Performance


    Da wir nun endlich Coils drin haben, kann man mit den Vergleichen beginnen. Sicherlich kann man das Karnickel auch mehr oder weniger restriktiv einstellen und er liefert dabei mehr als solide ab, all das dank der zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten der beiden Airflows.

    Ausgelegt ist er aber für wahrlich hohe Leistungsbereiche. Ganz offen ist er einen minimalen Tacken offener als der Aromamizer Plus V1 und weit offener als der Plus V2.

    Ich dampfte in erst mit 0,6 Ohm im Stack, untere Airflow voll offen und eines der vier Löcher der Sideairflow geschlossen. Perfekt! Quasi auf Augenhöhe mit dem V1, auch im Geschmack. Ich bin begeistert.

    Den Plus V2 hängt er mMn locker ab.


    Negatives

    Bisher kann ich mich einzig und allein nur über eines beschweren.

    Der Tank ist mickrig! Popelige 5ml Fassungsvermögen…

    Klar, die Doppelairflow braucht ihren Platz und er baut ziemlich gleich hoch, wie der Plus mit 5ml Glas. Somit ist’s eigentlich ok, aber hatte ich schon erwähnt, dass dieser Tank echt mickrig ist?! Er extrem schnell leer ist?!1!?


    Fazit:

    Erworben habe ich den Fat Rabbit für unter 30€ und nachdem ich ihn nun über eine Woche getestet und im Dauereinsatz habe, würde ich auch einiges mehr für diese „kleine“ Perle des OpenDraw zu zahlen bereit sein. Wenn ihr Freunde der dicken, dichten Wolken seid, immer Platz in der Tasche für eine Nachfüllflasche frei machen könnt (das Befüllen ist super easy, schnell und sifffrei/er säuft nicht ab), dabei aber keine Abstriche beim Geschmack machen wollt, kann ich euch das dicke Karnickelchen nur wärmstens ans Herz legen.


    Nachwort:

    Der Tank könnte natürlich auch nur so mickrig erscheinen, weil der Hase so verdammt lecker ist, dass man stets nach ihm greift und oder Chainvaped… bin mir noch nicht schlüssig. Vllt können mir andere ja mit der Einordnung helfen…


    LG

    Nif

  • Ich habe natürlich auch andere Setups getestet und dabei einiges an Bewattungen vorgenommen.


    Derzeit habe ich 6er Staples mit 3,0mm ID drin und muss feststellen, dass 4,0mm zuviel für den Hasen sind, 3,0mm zu wenig und auch hier die Lösung in der Mitte liegt: 3,5mm ID :thumbsup01: (Ich baue morgen wieder die 3,5mm Kanthalcoils ein)


    Jetzt möchte ich noch auf die Bewattung eingehen.

    Die Liquidtaschen sind verhältnismäßig klein und verlangen gut Ausgedünnt zu werden sofern 3,5mm ID genutzt wird.


    Ich schneide die Watte sehr kurz ab:


    Dünne sie dann schön aus und schneide danach nochmals schräg nach unten ab, bis mich ein schräges Gesicht mit lustiger Frisur anglotzt :D


    Anschließend sauber in die Taschen stellen:

    Und darauf achten, die Watte nicht bis zum Boden zu stopfen. Einen Spalt lassen garantiert hier ausreichenden Nachfluss auch in Regionen jenseits der 100W. Auslaufen tut er dennoch nicht, auch nicht bei offener Topcap.


    Ungefähr so fahre ich am besten:


    Dann viel Spaß!

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    Einmal editiert, zuletzt von Nifiz ()

  • ich schließe mich dem Lob mal voll an.

    Habe ihn erst seit Gestern im Einsatz, aber das dicke Karnickel macht einen wirklich guten Job.

    Den Tank finde ich mit 5 ml auch zu winzig für einen 28 mm VD. Aber gut, da kann ich recht gut mit Leben. ;)

    Er ist ja ratzfatz aufgefüllt dank des prima Verschlusses und der großen "Liquidlöcher" :thumbsup01:

    ich dampfe also bin ich

  • Also, wenn man den ganzen Tag dampft, darf man viermal nachtanken.

    Ich stopfe die Watte ebenfalls bis zur Mitte der Liquidöffnung und nicht bis ganz unten wie Nifiz.

    Die Watte ist gut durchnässt und lässt auch höhere Leistungen zu und bringt auch mehr an Geschmack.


    Bei einer ID von 3,5 mm und 0,22 Ohm bin ich momentan zwischen 65 und 70 Watt, das reicht für mich.

  • Im Grund genau so habe ich das auch gemacht. ID 3,5 mm bei 0,17 Ohm. Außer meine Wattestränge, die sind schon länger. Also bis ganz unten in die Wattetaschen quasi.

    Zum ersten Mal aktiviert den Kollegen Fat Rabbit, aber er funktioniert 1 A bei 60W im Moment.

    ich dampfe also bin ich

  • Ich hab tatsächlich einen Kritikpunkt am Fat Rabbit gefunden, der mich zunehmend stört ... das Driptip ist mir zu "klobig".

    Spaßeshalber hab ich da mal das vom Fatality drauf gemacht, für mich ein um Welten besseres Mundgefühl. Leider hab ich davon aber keins übrig, da werde ich mal schauen, ob ich mir eins drucken kann, das glatt genug ist (und ich es auch dementsprechend in 3D gezeichnet und gedruckt kriege)

    Wissen nutzt nur wenn man es anwendet. :midi36:

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    Es wurde bereits alles gesagt - nur noch nicht von jedem ;) (Karl Valentin)

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