Keine Ahnung, aber Interesse an Mechmods

  • Moin Leute, ich weiß ehrlich gesagt garnicht was genau die "richtigen" Fragen sind.

    Ich habe heute einige Mechmods bekommen. Wirklich schicke Teile!

    Aber was muss man alles beachten?

    Was für Akkus? Geht nur RDA und ständig nachfüllen?

    Spezielle Wicklungen?


    Vielleicht stellt sich auch heraus, dass Mechmods nix für mich sind. Dann gebe ich sie gerne an jemanden ab, der oder die was damit anfangen kann.

  • Durus die sind für mich nichts 😂 für dich schon.... Ich und Technik 🫣 Das was man so kaufen kann, sind geregelte Akkuträger , auch die Rohre .Du hast welche ohne eingebaute Elektronik 😉Das ist mein Halbwissen,aber andere Leute hier können es bestimmt besser erklären....sie funktionieren halt anders (: ohmsche Gesetz ) Mir wäre es zu gefährlich. Hier im Forum gibt es verschiedene Berichte über Mechmods , Funktion und auch Wicklungen ,habe gerade mal durchgeguckt...

    Einmal editiert, zuletzt von anjanic (6. September 2026 um 07:46)

  • Welche Mods hast du denn bekommen?

    Du kannst jeden Verdampfer nutzen. Die einzige Bedingung ist, dass die Polschraube etwas übersteht. Gewinde und Schraube schließen den Stromkreis.

    Das Gewinde hängt üblicherweise über dem Mod am Minus, während die Schraube am Akku-Plus direkt aufliegt.

    Würde die Schraube nicht herausstehen, hättest du einen Kurzschluss (Gewinde verbindet Plus und Minus), also praktisch keinen Widerstand. Damit würden dann sehr hohe Ströme fließen. Lithium-Ionen-Akkus können da durchaus zu einer Brandbombe werden, spontan entgasen oder explodieren.

    Die Leistung bestimmt dann der Widerstand der Wicklung.

    Sollte mehr als ein Akku möglich sein muss klar sein, ob die in Serie oder parallel geschaltet sind. Auch das bestimmt die Leistung die geliefert wird.

    Daher die Frage, welche Mechs es denn sind. Und auch, welche Akkus du denn hast. Die Aussage, dass deine Akkus reichlich Reserve haben ist relativ. Kommt immer drauf an, was man vorhat.

  • Es werden Hochleistungsakkus gebraucht, die möglichst viel Ampere abkönnen. Dann sollte man das Ohmsche Gesetz nicht nur kennen sondern auch anwenden können. Die Leistung wird über die Coil "geregelt", dh der Widerstand der Coil muss zur gewünschten Leistung passen. Die Coil bestimmt also die Leistung was dann bedeutet, das man die "auf den Punkt" bauen muss.

    Wissen nutzt nur wenn man es anwendet. :midi36:

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    Es wurde bereits alles gesagt - nur noch nicht von jedem ;) (Karl Valentin)

  • Die Coil bestimmt also die Leistung was dann bedeutet, das man die "auf den Punkt" bauen muss.

    Genau das ist der Grund aus dem ich nur geregelte Akkuträger nutze. Ich habe einfach keine Lust mich von einer Coil abhängig zu machen.

    Meine Akkus haben reichlich Reserve.

    Alleine die Aussage zeigt mir, dass du vorerst noch einiges lesen solltest bevor du mit mechanischem Dampfen anfängst.

    :?:

  • das Grundprinzip habe ich verstanden. glaube ich.

    Das ist eigentlich recht einfach. Ich schreibe es aber besser noch mal auf, da du ja nur glaubst es verstanden zu haben:

    Die Grundformel für die Leistung ist

    P = U² * R

    P = Leistung in Watt
    U = Spannung in Volt (3,7 für unsere Akkus)
    R = Widerstand in Ω / Ohm (deine Wicklung)

    Für den Strom

    I = U / R

    I = Strom in Ampere
    U = Spannung on Volt (3,7 für unsere Akkus)
    R = Widerstand in Ω / Ohm (deine Wicklung)

    Wenn du wissen willst, wie hoch der Widerstand deiner Wicklung sein muss für eine gewünschte Leistung

    R = U² / P

    R = Widerstand in Ω / Ohm (deine Wicklung)
    U = Spannung in Volt (3,7 für unsere Akkus)
    P = Leistung in Watt

    Beispiel 30 Watt für die Nennspannung von Lithium-Ionen-Akkus von 3.7 Volt:

    U² / P = R ==> 3,7² / 30 = 0,456 Ω

    Jetzt musst du noch den Strom checken, damit dir der Akku nicht platzt:

    U / R = I ==> 3,7 / 0,456 = 8,11 A

    Deine Akkukonfiguration sollte also für mindestens 8,11 Ampere save sein. Mehr ist natürlich besser. Den Akku an seiner Leistungsgrenze zu betreiben, lässt ihn schnell altern.

  • Wenn man sich an ein paar grundlegende Dinge hält, ist es sicher.

    Keine Experimente, einfach daran halten ohne wenn und aber.

    Ab einer gewissen Last, macht es Sinn die Leistung auf 2 Zellen aufzuteilen.

    Es gibt auch Mech Träger mit Schutzschaltung.

    Mann sollte schon Lust haben sich damit auseinanderzusetzen.

    Früher gab es keine geregelten Akkuträger, das Thema Subohm war schon interessant da es ausser den Sonys keine guten Zellen gab.

    Für mich ist Mechdampfen sehr entspannend, immer interessant wie der Geschmack einiger Liquids sich verändert mit abnehmender Leistung.

  • Oha, jetzt wird’s spannend :popcorn01:


    Oben sind schon hilfreiche Dinge geschrieben.

    Bevor sich hier einer wegsprengt:


    Der Pluspol muss weit genug herausstehen. Der am GTR von Thomas wäre mir schon zu wenig Überstand.
    Der Pluspol des VD (RDA oder RTA ist egal) muss außerdem fest sein.

    Bei manchen, besonders bei Fertigcoilern ist der Pluspol manchmal schwimmend. Damit baust du dir dann eine gratis Gesichts-OP zusammen.

    Generell sind neben Beachtung des Widerstandes, der Zellenbelastbarkeit (25A discharge mindestens und dabei über 0,1 Ohm Gewickelt), Kurzschlüsse im VD ausschließen (auf geregeltem testen) die Reihenfolgen der Bauteilanordnung und auch die Erkennung verschiedener Typen essenziell. Es gibt Hybrid Mechs, bei welchen der Pluspol direkt auf den Akku geht und Mechmods mit klassischem 510er, bei letzteren sind die Fehlerquellen geringer.


    Bei Hybriden: erst den VD aufschrauben, dann Akku einlegen.
    Soll der VD runter, erst Akku entnehmen, dann den VD.



    Akkus dürfen keine einzige Beschädigung an den Schrumpfschläuchen aufweisen. Kann sonst zum Kurzen über die Modwände führen.

    Die Zellen müssen so frisch wie möglich und für die Sicherheit von namhaften Herstellern sein.


    Und wie oben schon gesagt. Erst mit den Akkuzellen und dem Ohmschen Gestzem auseinandersetzen. Den Aufbau des jeweiligen Mechs verstehen.
    Und Nix schnell schnell machen, sonst wirst zum Paul.

    8)

  • Der am GTR von Thomas wäre mir schon zu wenig Überstand.

    Ja, mir auch. Aber ich hatte gerade nix anderes zur Hand.

    Berücksichtigen sollte man, dass die Polschraube auf Dauer den Plus des Akkus eindellen könnte. Da besteht die Gefahr, dass das Verdampfergewinde dann eben doch mit Akku-Plus kontaktiert, sollte die Schraube doch nicht weit genug heraus stehen.

  • So schlimm ist’s nicht. Die Prizipien sind nicht diskutierbar, aber auch wenige. Wenn man sich gewissenhaft erst schlau macht und dann daran geht, ist’s halb so wild.

    Das Wissen muss aber sitzen und dr Geist stets wach sein.


    Da fällt mir grad auf, während ich alle Emojis durchschaue:

    Thomas können wir einen Paul-Emoji bekommen? Würd ich feiern!

    8)

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