Der Billet Box Thread (Mods, Bridges, Zubehör) - Hier nur Reviews

  • Da mir das hier schon lange unter den Nägeln brennt, starte ich hier (auch wenn ich davon ausgehe, dass es ein ziemlicher Monolog wird) mal einen Thread zur BB samt Zubehör.


    Anfangen möchte ich in meinem ersten Post mal mit dem Mod an sich:



    Beziehbar ist die BB (falls verfügbar) innerhalb der EU z.B. über die folgenden Seiten:

    https://www.vapstor.fr/fr/307-billet-box-vapor

    https://www.steam-and-vape.fr/fr/billet-box-corner-332

    https://www.evolutionvaping.co.uk/mods-kits/billet-box?p=2

    https://velvetvape.com/billet-box


    Preislich liegt der ganze Spaß je nach Version und Ausführung dann bei ca. 300-340€.


    Was kommt alles mit?



    Der Lieferumfang beinhaltet die Billet Box an sich (samt der G10 Plates), die Bedienungsanleitung, einen Boro Tank (in den dann die Bridge kommt), eine Bridge für Kangertech OCC Coils, einen 510er Driptip Adapter und eine Tüte mit Ersatzdichtungen.


    Die Billet Box besteht aus eloxiertem Aluminium, welches absolut makellos verarbeitet ist. Falls hier auf den Fotos irgendwelche Abplatzer sichtbar sein sollten, kommen die von der täglichen Misshandlung, da ich das Teil seit einiger Zeit auf Schritt und Tritt mit mir führe.

    Die Box ist für einen 18650er Akku ausgelegt und kommt in der aktuellen Version mit einem DNA60 Chip. Die Box an sich hat allerdings keinen USB Anschluss, ein Update über Escribe ist somit nur über Umwege (öffnen der Platte unterhalb des Feuerknopfes etc.) möglich.


    Herzstück des ganzen inst dann der Boro-Tank, für den es mittlerweile unzählige Adapter, s.g. Bridges gibt. Hier ist von MTL bis DTL, über RDTA und Fertigcoil bis hin zur Meshwicklung alles denkbare möglich, sofern man die Teile irgendwo auftreiben kann.

    Die Brigdes, die ich mittlerweile in meinem Besitz habe, sind:

    • Atmizoo Vapeshell (wird von mir Alltäglich für MTL genutzt)
    • Haku Xeta (nutze ich hauptsächlich für DL)
    • Steamtuners Insider MTL (liegt aktuell in der Schublade)
    • VelvetVaPe Nautilink (als Backup für Nautilus Coils)

    Diese werde ich in den folgenden Posts mal behandeln, ebenso das ganze restliche Zubehör, wie z.B. Custom Buttons, Panels, Hybrid Driptips etc. pp.


    "voll bestückt und geladen" sieht das Ganze dann so aus (ohne Plates und mit einem Hybrid Driptip):



    Die Personalisierungsmöglichkeiten (und leider auch das Geld, was man darin versenken kann) sind nahezu endlos.


    Zum Abschluss noch 2 Fotos meiner von mir täglich genutzen Billets (1x Unicorn Poo, 1x Rat Black) in aktuellem Zustand:


     




    Alles in allem ist es für mich aufgrund der Kompaktheit, der klasse Verarbeitungsqualität und der endlosen Personalisierungsmöglichkeiten das perfekte Gerät für unterwegs.

    Allerdings muss man auch bedenken, dass sowohl die Box, als auch alles andere, was dafür verfügbar ist, nicht gerade günstig sind.


    Vielleicht gibt es ja noch ein paar andere Verrückte hier, die die Leidenschaft für diese Geräte mit mir teilen.

  • Ingo

    Hat den Titel des Themas von „Box Thread (Mods, Bridges, Zubehör) - Hier nur Reviews“ zu „Der Billet Box Thread (Mods, Bridges, Zubehör) - Hier nur Reviews“ geändert.
  • Als Zweites möchte ich euch eine Fertigcoil-Bridge vorstellen - die Nautilink von Velvet Vape.


    Die Nautilink ist - wie der Name schon vermuten lässt - eine Bridge für die Nautilus/Triton Coils von Aspire.

    Preislich liegt die Bridge bei 18,50€ auf der Herstellerseite: https://velvetvape.com/velvet-…-for-billet-box/nautilink


    Die Bridge ist sehr simpel aufgebaut, sie besteht aus 2 Teilen und kommt samt einer Betriebsanleitung in einer schicken Verpackung daher:



    Die Montage der Coil ist auch recht simpel. Zuerst wird der untere Teil der Bridge auf die unterseite der Coil geschraubt:



    Im Anschluss wird dann der Kamin der Bridge von oben in den Boro gesteckt und mit der Oberseite der Coil verschraubt. Danach einfach nach unten Drücken und ihr seid bereit zum Auffüllen:



    Der Geschmack ist (wie nicht anders zu erwarten) Nautilustypisch, also durchaus passabel. Ich habe allerdings nur die 0,7 Ohm Coils für restriktives DL getestet, denn hier kommt aus meiner Sicht auch schon ein Knackpunkt:

    Die Bridge hat keine AFC, also so überhaupt nicht. Sprich, man muss mit dem "vollen Durchzug" der Nautilus Coils klar kommen, womit für mich MTL unmöglich wird.

    Dies kann man jedoch durch MTL Anti-Condensation Plugs beheben, die mit unterschiedlichen Luftdurchlässen zu haben sind.

    Ich habe mir hierzu mal ein Set mit 3 Stück (0,8mm, 1,2mm, 1,5mm) gekauft. Es ist mit 1,2mm zwar dann trotzdem etwas offener als "normale" 1,2mm, da es immer etwas Nebenluft zieht, aber damit ist für mich passables MTL möglich.

    Das Handling der Bridge halte ich für sehr einfach und die Verarbeitung ist absolut makellos.

    Allerdings ist die Bridge etwas länger als meine anderen Bridges, wodurch ich den Boro immer etwas in die Billet-Box "kippeln" muss, bei den anderen kann ich ihn einfach reinfallen lassen.


    Regelmäßig nutzen tue ich die Bridge allerdings nicht (bin aber auch kein Fertigcoilfreund), für mich dient sie ausschließlich als Backup, da ich viel unterwegs bin und so eine Fertigcoil doch einfach schnell und ohne Werkzeug wechselbar ist.

  • Und weil's schee macht gleich noch eines hinterher, dieses mal einen Selbstwickler - Die Steamtuners Insider MTL.


    Die Insider MTL kostet neu ca. 100-115€ je nach Shop und kommt in einer hübschen Pappschachtel zu euch.


       


    Mit Dabei ist die Bridge an sich, ein zweiter, engerer Kamin, zwei Airflowrädchen (eines in schwarz und eines in weiß), Ersatzdichtungen und ein schicker Aufkleber.

    Ich bitte zu entschuldigen, dass ich das AFC Rädchen auf dem Bild falsch herum montiert habe.


    Die Bridge an sich ist sehr sauber verarbeitet und fühlt sich auch sehr wertig an, lediglich das Gewinde ist meiner Meinung nach etwas scharfkantig.

    Sie hat ein 510er Gewinde an der Unterseite und kann somit zum Wickeln und Ausglühen ohne Adapter direkt auf einen Akkuträger geschraubt werden.


    Kommen wir jetzt zum spaßigen Teil - dem Wickeln.



    Ich habe mich nach einigen Versuchen für eine Coil aus 0,30er Runddraht (V2A) mit Innendurchmesser von 2mm auf 0,9 Ohm.

    Größere Wicklungen sind prinzipiell auch möglich, aber dann muss man auf jeden Fall die Watte ausdünnen und die Coil etwas weiter zurück ziehen.

    Die Wicklung habe ich direkt über dem Luftloch positioniert, das hat zwar relativ lange Beinchen zur Folge, die liegen nacher aber alle im Kontakt mit der Watte.


    Zum Thema Watte: Ich habe noch keine(n) Verdampfer / Bridge / RBA gewickelt, der mit so wenig Watte auskommt.


     


    Die Watte habe ich ziemlich bündig zur Außenseite der Bridge abgeschnitten und so gelegt, dass sie nur den "angesenkten" Bereich des Liquidkanals ausfüllt.

    Wenn man die Kanäle noch vollstopft, kann man da mit zäheren Liquids (Ich verwende meist 70/30 VG/PG) auch gerne Nachflussprobleme bekommen.

    Anschließend wird die Watte befeuchtet und Nachmodelliert, sodass keine Wattefäden im Gewinde hängen bleiben.

    Danach noch die Glocke Aufschrauben, die Bridge in den Boro legen und den Kamin einstecken, dann ist das Hexenwerk auch schon vollbracht.

    Jetzt bleibt nur noch auffüllen und dampfen.


    Gedampft habe ich die Insider nur ohne den AFC-Propeller, damit ist (für mich) ein etwas offeneres MTL möglich (offener als ich sonst dampfe - normal mit 1,2mm), Auf den Geschmack möchte ich nicht großartig eingehen, da der immer sehr Subjektiv ist - für mich schmeckt sie gut, ist aber bei den Bridges mit ihren winzigen Verdampferkammern auch keine Kunst.


    Alles in allem ist sie eine gelungene Bridge, die aber aus 2 Gründen bei mir nur im Schrank liegt:

    Das Zuggefühl ohne AFC ist einfach nicht meins und man kann die AFC nicht direkt unterhalb der Coil anpassen. Das ist für mich einfach ein KO Kriterium weil ich mir nicht andauernd die AFC neu einstellen möchte.

    Der Zweite Grund ist das Wickeln. Aufgrund der Tatsache, dass man die Watte frei modellieren muss und davon auch noch recht wenig braucht, kann das manchmal etwas frickelig sein. Wenn man dann doch mal etwas wenig erwischt, kann sie auch gerne mal (wie jeder andere VD) siffen. Die Lernkurve hier ist durchaus steiler als bei anderen Bridges. Das ist für mich zwar kein Ausschlusskriterium, aber man hätte es, wie ich finde, besser lösen können.


    Da die Billet-Boxen für mich absolute Alltagsgeräte sind, die ich überall mit hinnehme, möchte ich da aber keine keine Kompromisse eingehen, das heißt ich will da einfach keine Kompromisse eingehen.

    Für mich müssen die Bridges schnell und einfach zu wickeln sein und ich möchte im Betrieb daran nichts rumpfriemeln.

    Das mag ein anderer anders sehen, ich bin da einfach etwas verbohrt.


    Zum Ende noch ein Foto einer Insider in ihrem natürlichen Habitat:



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    Da alle guten Dinge ja bekanntlich 3 sind und ich gerade so im Flow bin, noch eine dritte Bridge hinterher - Die Vapeshell von Atmizoo.


    Die Vapeshell ist eine Selbstwickler Bridge für MTL und (restriktives) DL, zu haben für einen Kaufpreis von (je nach Shop) ca. 65€.


     


    Auch die Vapeshell kommt wieder in der berühmt berüchtigten Pappschachtel zu euch, folgendes ist darin enthalten:

    • Vapeshell
    • 510er Adapter zum Wickeln und Ausglühen
    • AFC-Rädchen
    • 4 Airflow Inserts zu 2.0/2.5/3.0/3.5mm Innendurchmesser
    • (Seperat zu erwerben) MTL Airflow Inserts zu 1.0/1.2/1.5mm Innendurchmesser
    • 2 Ersatzschrauben für die Posts
    • Bedienungsanleitung und obligatorischer Aufkleber

    Der Innendurchmesser der Airflow ohne Insert beträgt 4.0mm.


    Die Bridge ist makellos verarbeitet, keine scharfen Kanten oder sonstiges. Eventuell sichtbare Kratzer oder Ähnliches kommen von exzessiver Dauernutzung.


    Kommen wir zum Wickeln. Hierbei ist zu erwähnen, dass ich die Vapeshell nur für MTL nutze. Verbaut habe ich den 1.2mm AF-Insert.

    Als Wicklung verwende ich 0,30er Ni80, Innendurchmesser 2,5mm auf ca. 1,3 Ohm. Die Wicklung sitzt so tief, dass die Wickelhilfe auf der Bridge aufliegt.

    Gedampft wird das Ganze dann bei brachialen 17W.


       


    Da ich in der Vapeshell relativ dünnflüssiges Liquid (40VG/60PG) verwende, ziehe ich die Watte relativ stramm durch und dünne sie nicht aus. Bei entsprechend zähflüssigerem Liquid dünne ich sie an den enden leicht aus.

    Anschließend schneide ich die Watte bündig zu den Kanten der Bridge ab und lege sie locker in die Taschen. Wichtig ist, dass die Liquidlöcher von unten frei, also nicht mit Watte zugestopft sind, sonst bekommt ihr Nachflussprobleme.



    Danach wird der Kamin von innen in den Boro gesteckt , die Bridge eingelegt und beides zusammengedrückt. Wichtig ist hier, dass der Schriftzug auf beiden Teilen in die selbe Richtung zeigt, sonst bekommt ihr die Vapeshell nicht ordentlich zusammen.

    Das kann am Anfang etwas frickelig sein, aber den dreh hat man schnell raus und dann geht es kinderleicht.

    Anschließend heißt es noch auffüllen und dampfen.


    Die Vapeshell ist meine absolute Alltagsbridge. Sie ist (für mich) kinderleicht zu wickeln und hat mir noch nie gesifft - und ich habe das Teil absolut jeden Tag und überall mit dabei. Auch wenn ich die Box über Nacht hinlege, sifft nichts. Auch das Zuggefühl ist mit den Airflow Inserts für mich perfekt und individuell Anpassbar. Der Geschmack ist für mich auch sehr gut, auch die Vapeshell braucht sich hinter "großen" Selbstwicklern nicht zu verstecken.

    Ein negativer Punkt ist für mich, dass die Bridge kein 510er Gewinde besitzt. Man braucht zum Wickeln jedes mal den Adapter.

    Das ist vor allem doof, wenn man so wie ich oft mehrere Tage unterwegs ist und dann irgendwann merkt, dass man den Adapter vergessen hat.


    Aber für solche Notfälle gibt es ja den Nautilink ;)


    Alles in Allem eine sehr gute und (im Vergleich zu anderen) äußerst Preiswerte, gut anpassbare Bridge für die Billet Box.


    Auch hier noch ein Bild im natürlichen Habitat:


  • giphy.gif


    Da mich heute mal wieder die Muse geküsst hat, gibt es mal wieder ein kleines Review zu einer Boro-Bridge - und zwar der:


    KRMA Bridge von Mission XV


    Auch die KRMA ist eine Selbstwickler Bridge für MTL und (restriktives) DL, zu haben für einen Kaufpreis von (je nach Shop) ca. 110€.


     


    Die KRMA kommt überraschenderweise mal nicht in einer Pappschachtel, sondern in einem Plastik-Ziplockbeutel zu euch.

    Im Beutel ist folgendes enthalten:

    • KRMA Bridge
    • 5 Airflow-Inserts (1mm, 1.5mm, 2mm, 2.5mm, 3mm)
    • 4 Ersatz Postschrauben
    • 1 Winzigkleiner Inbus für die Ersatzschrauben

    Auch diese Bridge ist makellos verarbeitet, keine scharfen Kanten oder sonstiges. Sie fühlt sich sehr wertig an.

    Die Bridge besteht im groben aus 3 Teilen: Dem Deck, der Kammer und und dem Kamin, welche ohne O-Ringe zusammengesteckt werden.

    Auch das funktioniert ohne Haken oder sonstiges. Auch in den Boro geht die Bridge ohne Gewaltanwendung gut rein.


    Kommen wir zum Wickeln. Hierbei ist zu erwähnen, dass ich die KRMA nur für MTL nutze. Verbaut habe ich den 1.5mm AF-Insert.

    Als Wicklung verwende ich 0,30er Ni80, Innendurchmesser 2,5mm auf ca. 1,1 Ohm. Die Wicklung sitzt sehr nah an den Posts, bei der Höhe kann man je nach Gusto hier sehr gut variieren.

    Gedampft wird das Ganze dann bei den altbekannten, brachialen 17W.



    Nach dem Wickeln wird die Kammer aufgesetzt. Diese muss so aufgesetzt werden, dass die Nase in der Kammer in die Nut des Decks geführt wird.

    Anschließend habe ich die Watte wie immer gut stramm durch die Coils gezogen und etwas außerhalb abgeschnitten. Ausgedünnt habe ich nichts, ich habe sie so, wie sie auf dem Bild war locker in die Taschen gelegt, sodass sie auf den Liquidlöchern aufliegt.



    Danach wird der Kamin in den Boro gesteckt, das Deck eingelegt, beides zusammengesteckt und nach unten gedrückt.

    Im Anschluss darf dann wieder befüllt und gedampft werden.

    Der Nachfluss war mit den von mir genutzten Liquids (70VG/30PG) auch bei winterlichen Temperaturen kein Problem.



    Die KRMA hat mein Herz schnell erobert und sägt momentan still und Heimlich am Stuhl der Vapeshell - meine aktuelle (noch) Nummer 1.

    Auch die KRMA ist für einen erfahrenen Selbstwickler keine Herausforderung, wickelt sich absolut einfach.

    Gesifft hat sie mir auch noch nie, allerdings habe ich sie noch nicht so lange und dadurch noch nicht so oft mit dabei.

    Allerdings habe ich einen kleinen Test gemacht, bei dem ich den vollen Boro im Taschentuch eingewickelt in den Rucksack geworfen habe.

    Diesen Rucksack habe ich dann 200km über die Autobahn kutschiert, anschließend 10 Stunden im kalten Auto liegen gelassen und abends daheim wieder ausgepackt - die Bridge hat nichtmal ein Lusttröpfchen von sich gegeben.


    Auch das Zuggefühl der Bridge ist für mich sehr angenehm und dank verschiedener Inserts auch wieder individuell anpassbar.

    Allerdings fehlen mir hier im MTL-Bereich ein paar gängige Größen - ich persönlich vermisse vor Allem die 1,2mm, da das für mich im MTL-Bereich meine standard-Airflow ist.

    Den Geschmack der KRMA empfinde ich auch als sehr gut, wobei das ja wieder ein sehr subjektiver Punkt ist.

    Auch positiv ist zu erwähnen, dass die KRMA ein 510er Gewinde besitzt, man braucht also zum Wickeln und Ausglühen keinen Adapter oder Ähnliches.

    Was mich noch etwas stört ist dieser winzige Innensechskant der Postschrauben, da habe ich immer das Gefühl, dass ich gleich die Schraube abbreche. Ich habe so einen kleinen nicht in meinem Set und muss dadurch jetzt immer diesen winzigen Schlüssel mitnehmen, der bei der Bridge dabei war. Hier hätte ich persönlich eine gängigere Größe, wie z.B. 1.5 bevorzugt.


    Das war es dann auch schon wieder von mir. Das Bild im natürlichen Habitat erspare ich mir heute - stellt euch einfach das letzte Bild in der lilanen BB vor :P




    giphy.gif

  • Seit Mitte Februar kann man nun die neue VapeSnail von Atmizoo kaufen.

    Nachdem ich mehrere RTAs schon in meinen beiden Billet Boxen ausprobiert habe, kam zum Glück die Idee, mir vor ca. 1 Jahr die VapeShell von Atmizoo zu kaufen. Das war ein echtes Geschmackswunder, gut zu wickeln und ganz leicht zu bedienen. Damals glaubte ich, es gäbe nichts besseres und war schon drauf und dran, mir eventuell noch eine zweite Dotshell zu erwerben.


    Dann aber hörte ich von einer Neuentwicklung bei Atmizoo für alle Boro-Boxen, wo nicht nur die RTA verbessert werden sollte, sondern Atmizoo arbeitete ebenfalls an einem eigenen Borotank, alles von Atmizoo zu einem ineinander passendes Gesamtpaket entwickelt.


    Und es stimmt wirklich: Im Vergleich zu anderen Verdampfereinsätzen, die es mittlerweile auf diesem BilletBox-Erweiterungsmarkt gibt, hat diese neue VapeSnail es mit einem kompletten RTA-Wurf geschafft, für die Billet Box ein neues Paradigma zu setzen. Der Tank ist speziell auf eine Billet Box- und Boro-Kompatibilität zugeschnitten und hat mit seinem speziellen Deckel und den reichhaltigen Größen für diverse Luftströmungsoptionen einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht. Diese VapeSnail bietet nämlich jetzt gegenüber der alten VapeShell allen Billet Box-Usern ein völlig erweitertes Dampfgefühl, so dass dieses (Boro und Bridge kompatible) Komplettangebot in der BB-Welt sicherlich bald auch (wie damals die VapeShell) viele Anhänger unter den MTL- und DL-Usern finden wird.


    Zum RTA mit einem kompleten Borotank:

    Die VapeSnail ist viel mehr als nur eine weitere wiederaufbaubare Bridge: Als RTA mit einem eigenen Tank bietet sie sowohl einen direkten Zugriff auf das Deck und die Möglichkeit zum direkten Austausch eines kleinen Pads aus absorbierendem Material mit optimaler Saugfähigkeit am unteren Polkontakt für mögliches Kondenzwasser und einer passgenauen Siliconabdichtung.


    Zum Tank speziell:

    Er besteht aus einem speziellen medizinischen Kunststoff namens PCTG. Es ist derselbe Kunststoff, der für zugelassene Babyflaschen und medizinische Geräte verwendet wird. Das Material ist von der FDA zugelassen, absolut sicher und 100% beständig gegen zersetzende Liquidflüssigkeiten.

    Der Tank verfügt über eine große Frontöffnung zum Nachfüllen mit einer Silikonabdeckung, die sich leicht entfernen und durch ein verfügbares Ersatzteil im Tütchen schnell austauschen lässt.


    Zum Innenleben:

    Wenn man die VapeSnail auf den Kopf stellt, kann man problemlos schnell auf das Deck zugreifen, da sich das Tankteil leicht vom Deckabschnitt abziehen lässt. Das Deck verfügt über einen verhältnismäßig großen Innenraum, wo viele verschiedene Wicklungsmöglichkeiten Platz finden, von einfachen Runddrähten bis zu großen exotischen Wickelmodellen.


    Der Luftstrom der VapeSnail wird durch einen Satz Pluspol-Röhrchen mit unterschiedlichem Innendurchmesser eingestellt. Durch die Auswahl seines bevorzugten Innendurchmessers aus vier AFC-Pluspol-Röhrchen mit einem Durchfluss von 2,0 / 2,5 / 3,0 / 3,5 und 4,0 mm kann man sowohl einen strammen Zug vom engen MTL, RDL, als auch einen großen Luftdurchzug erzielen, wenn durch Fehlen jeglicher Einsätze ein volles DL-Zugverhalten mit einer Öffnung von 4 mm eingestellt wird.

    Die größte Öffnung von 4 mm unter der Wicklung dient auch als Bett für einen Satz von vier unterschiedlichen Pineinsätzen, um einen engeren oder weiten Luftstrom für unterschiedlich starke MTL bis zu großen DL-Dampfmassen einzustellen.


    Am wichtigsten ist, dass man diese AFC-Pluspol-Röhrchen (und folglich auch den unterschiedlich großen MTL/DL-Pin unter der Wicklung) jederzeit wechseln kann - selbst wenn der Tank gefüllt und eine fertige Wattewicklung auf dem Deck vorhanden ist. Wenn man nämlich mit Hilfe des Drehwerkzeugs das Pluspol-Röhrchen unten rausgedreht hat, kann man problemlos den jeweils unterschiedlichen Pin einsetzen. Er wird durch einen kleinen O-Ring im Röhrchen gesichert und sitzt dann unmittelbar unter der Wicklung.


    Ich möchte hier übrigens nochmals betonen, dass folgendes unglaublich hilfreich ist:

    Alle diese Arbeit funktioniert, ohne dass man weder die Wicklung entfernen- noch den Tankinhalt auskippen muss! Diese Luftstromänderungen sind einfach genial gelöst worden.

    Denn die Röhrchen steuern nicht nur den Luftstrom direkt unter der Wicklung in Kombination mit den eingesetzten Pingrößen, sondern dienen auch als einstellbarer Pluspol:

    Normalerweise schraubt man sie vollständig ein, aber sie können bei Bedarf für die Verwendung mit bestimmten Boro-kompatiblen Geräten (außer der Billet Box) auch niedriger eingestellt werden.


    Die Vielseitigkeit des VapeSnail wird nun auch noch durch eine weitere, erstaunliche Idee unterstützt bzw. die Luftzufuhr nochmals erheblich verändert:

    Es gibt nämlich noch einen Dampfkammer- und Kaminreduzierer. Im eingebauten Zustand bildet dieser sog. "C&C-Reduzierer" eine relativ kleine Kammer und einen schmaleren Kamin (2,5 mm), der vor allem für MTL-Wicklungen geeignet ist.

    Nach dem Entfernen dieses eingeklemmten Einsatzes (Man drückt von oben in den Kamin) wird sowohl der Kamindurchmesser auf 4,0 mm - als auch der Innenraum des Decks erheblich vergrößert, bereit für offene RDL / DL-Wicklungen, wenn ebenfalls das Pluspol-Röhrchen mit der größten Öffnung eingesetzt und kein Pin verbaut wird.

    Dann hat man von unten bis oben eine durchgehend-satte 4 ml Luftzuführung für alle DL-Enthusiasten!!


    zum Kondenzschutz:

    Der VapeSnail verfügt über ein eigenes Kondensationsschutzdesign mit einem Stecker aus Silicon: Es ist eine passgenaue Abdichtung, die dazu beiträgt, dass im AIO nur minimales Kondenswasser (falls vorhanden) auftreten sollte. Seine Dichtungsfunktion wird durch ein Pad aus absorbierendem Material unterstützt, ein kleines rundes, synthetisches Plättchen, das leicht austauschbar ist und mögliches Kondenswasser absorbieren soll, das sich im Luftkanal mehr oder weniger ansammeln könnte. (Es werden übrigens genügend Ersatz-Pads im Zubehör mitgeliefert.)




    Zu den einzelnen Funktionen und Spezifikationen:

    - Luftstromabstimmung über 4 unterschiedlich große AFC-Röhrchen: Vorinstalliert fehlt ein Röhrcheneinsatz und man erhält einen völlig offenen Kamin mit dem größten Durchmesser von 4,0 mm.

    Alternativ können in diesen 4 mm offenen Kamin AFC-Röhrcheneinsätze von 2 / 2,5 / 3 / 3,5 mm eingesetzt werden, die gleichzeitig mit der unteren Fläche als Pluspol fungieren.


    - Hinzu kommen 4 MTL-Pins (1 / 1,2 / 1,5 mm / 1,8 mm), die ebenfalls nur im freien Kamin mit 4ml eingesetzt werden.

    Alle Einsätze sind direkt und sofort selbst bei vollem Tank und eingebauter Wicklung im Deck austauschbar.


    - M2,5 mm Schwenkkopf-Kreuzschlitzschrauben für die Fixierung der Drähte


    - ein PCTG-Tank mit einem direkten Zugang zum Deck durch einfaches Abziehen der unteren Deck-Hälfte.


    - ein insgesamt 12,6 mm großer Raum, wobei zum Verschrauben der Wicklung ein ca. 8,5 mm Nettoraum übrig bleibt und der Wickelspulenraum dann noch ca. 8,0 mm groß ist.


    - die max. Nettowickelhöhe beträgt ca. 6,0 mm (wenn man das C & C-Reduzierstück herausnimmt) bzw. 5,2 mm (wenn das C & C-Reduzierstück innen eingebaut ist)


    - der Kamin zum DripTip hat innen einen Durchmesser von 4,0 mm (wenn das C & C-Reduzierstück ausgebaut ist) bzw. ca 2,5 mm (bei eingebautem C & C-Reduzierstück)

    - die Höhe ist 39,60 mm mit einem Gewicht von ca. 34 g


    - der Tank fasst ca. 4,8ml


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    Zusammenfassung:

    Das VapeSnail ist das Ergebnis eines neuen, wiederaufbaubaren Dampfkonzeptes für die Billet Box- und andere Boro-kompatible AIOs.

    Mit einem erstaunlichen Potenzial:

    - dem direkten Zugriff auf das Deck,

    - die direkte Möglichkeit zum Austausch der Einsätze für eine variable Größe des Luftstroms,

    - dem einfachen Nachfüllsystem durch ein verschließbares Tankloch,

    - dem einfachen Wiederaufbau
    - Viele Ersatzteile: O-Ringe und Silikondichtungen wie auch Hilfswerkzeuge für die Verschraubung der Pluspol-Röhrchen und des Sockels für die Verschraubung der gesamtem Einheit mit einem 510ner Anschluss an jedem genormten Akkuträger, um seine Wicklung auszuglühen oder seine Wicklung zu überprüfen.


    Die VapeSnail ist damit ein weiteres Produkt von Atmizoo, das für mich als Benutzer der Billet Box ein ebenso einzigartig-neues RTA-Erlebnis bietet, wie ich diese Konstruktion geschmacksintensiv schon bei meiner DotAIO-Box mit einer ähnlich konstruierten DotShell zu schätzen gelernt habe...


    Weitere Beschreibungen vom Handling mit den entsprechenden Macro-Fotos dazu - samt meiner ersten Dampf-Testergebnisse kommen dann demnächst hier in der kommenden Woche.

    Vorerst kann man sich aber schon einmal das informative Review vom Todd ansehen, das ich ja schon oben angegeben habe :thumbsup01:

  • Review der DotSnail (Atmizoo) Teil II



    Wenn man die schön verpackte Blechschachtel öffnet, sieht man (rechts) die im schwarzen Schaumgummi eingesteckten Teile:

    Links das Werkzeug hochkant stehend,

    darunter der einschraubbare 510ner Anschluss

    In der Mitte thront der Kunststofftank mit der eingebauten DotSnail,

    darunter die verschieden großen Einsätze für den Pin und den AFC-Röhrchen, die aus dieser Sicht alle gleich ausschauen, aber (wie im anderen Bild-2 zu sehen) durchaus verschiedene Durchmessergrößen haben.

    Rechts blickt man in ein Tütchen mit Ersatzteilen.



    Im zweiten Gesamtbild habe ich mal alle Teile aus der Schachtel genommen und auseinander genommen, wenn möglich:

    Links das Ersatzteiltütchen und darunter wieder der 510ner Anschluss

    Rechts daneben der Kamin mit dem C&C-Reduzierrohr, das man aus dem Kamin drücken kann, um dem Kamin einen größeren Durchmesser zu geben und gleichzeitig auch die Wicklungskammer oben ein wenig zu vergrößern (die Maße hatte ich ja vorher schon angegeben).


    Danach kommt weiter rechts der nun leere Tank mit dem Pastikpfropfen zum Verschießen der Nachfüllöffnung,

    darunter sieht man von oben in die Wicklungskammer mit den zwei Wickel-Befestigungsschrauben, den Wannen für die Watte und in der Mitte die große Öffnung, in welcher dann die verschieden großen Pins zur Luftreduzierung eingesteckt werden können,

    darunter kommt noch die Plastikhülle, die rechts offen ist für die Luftzuführung, in der Mitte das Loch für den 510ner-Anschluss und links das Fliesplättchen aus absorbierendem Material mit oprtimaler Saugfähigkeit.


    Den schwarzen Schaumstoff habe ich hier mal umgedreht. Denn erst jetzt kann man gut die verschiedenen Luftöffnungen des 510ner-Röhrchens erkennen. (Nur bei der größten Öffnung, die schon ab Werk eingebaut ist, kann man die vier Pins einsetzen, die ebenfalls die Luftführung unterschiedlich verengen können, sichtbar jetzt von der Unterseite mit den unterschiedlichen Durchmessern.)

    Daneben liegen nochmals die Ersatzteiltütchen mit verschiedenen O-Ringen und den austauschbaren Fliesplättchen für das Absorbieren von möglichem Kondenswasser.



    Beim Blick in die Wicklungskammer sieht man in der Mitte das ab Werk größte 510ner-Röhrchen mit 4 mm Durchmesser, in das dann die verschiedenen Pins eingesetzt werden können. (Mein Pin liegt im 2. Bild einfach neben der Öffnung. Man kann den kleinen O-Ring sehen, der diesen Pin im Röhrchen fixiert.)

    Im untersten Bild habe ich dann nach einigen Wechselversuchen den Pin mit 1,5mm eingesetzt und hae dann mit dem Einsetzen der Wicklung begonnen.



    Damit die DotSnail auf jeden 510ner Anschluss geschraubt werden kann, muss man das AFC-Röhrchen herausschrauben. Dafür kann man das mitgelieferte Werkzeug nehmen und das Röhrchen herausdrehen.

    Auf der rechten Seite sieht man nochmal die ganze Plastikhaube, die am Ende alles gut abschließt, unten aber eine seitliche Öffnung lässt für die Luftzufuhr und oben auch das saugfähige Fliesplättchen wieder zu sehen ist. Nur im kleinen Loch steckt das flache 510ner-AFC-Röhrchen, um vom Akku Strom zu bekommen.



    Hier zeigt das linke Bild das herausgeschraubte AFC-Röhrchen mit der flachen 510ner Anschlussstelle, während der 510ner Adapter stattdessen in dieses Gewinde eingeschraubt wurde, um die DotSnail-Wicklung ohne Aufbau mit Strom an jedem AT versorgen zu können – z. B. zum Ausglühen der Wicklung u.a. Manipulationen.

    In der Mitte wurde die Wicklung angebracht, danach die Enden in die Wattewannen gelegt und mit Liquid benetzt im rechten Bild.

    Als Wicklung nutze ich immer noch sehr gerne die Superfine MTL Fused Clapton Coil mit 0,7 Ohm. Damit habe ich mich schon seit langem bei Fasttech gut eingedeckt und kann mir das Selbstwickeln sparen. Es sei denn, ich will wieder einmal herumexperimentieren. Aber diese Coil von VandyVape ist so gut, da komme ich kaum zu besseren Ergebnissen…



    Wie schon in meinem ersten Reviewteil geschrieben kann man auch den Kamin und das Oberteil der Dampfkammer erweitern.

    Links ist dieser Einsatz ausgebaut oder unten wieder eingelassen, was ich als MTL-User natürlich bevorzuge.

    Auf dem rechten Bild sieht man diese beiden Teile nochmal von der Seite.



    Die DotSnail liegt hier einmal mit und einmal ohne Tank. Setzt man den Tank auf die untere Leiste, wird diese Verbindung sehr gut sowohl unten von einem Silikondichtung abgedichtet, während eine Abdichtung oben von zwei Silikon-O-Ringen übernommen wird. Man muss nur vorsichtig den Verdampfer in den Tank schieben und alles bleibt (bisher) dicht!



    Hier sieht man am Ende die ganze Konstruktion: Die VapeSnail passt sehr genau in die Alluminiumwanne der Billet Box, wird wie gewohnt oben verschraubt und damit unten der flache 510ner Anschluss mit dem Kontakt zum Akku hergestellt.


    Eigene Beurteilung:

    Beim Einsatz der Pin-Einsätze in das AFC-Röhrchen muss man seine bevorzugte Größe suchen: Dabei muss die Wicklung nicht abgenommen werden, sondern man zieht einfach das Unterteil der VapeSnail samt der Wicklung nach unten aus dem Tank heraus, schraubt das AFC-Röhrchen mit dem mitgelieferten Werkzeug heraus und kann sofort einen neuen Pin einsetzen, bis man seinen Durchmesser gefunden hat. Bei mir ist es der 1,5 mm – Pin geworden. Hier habe ich für mich genügend Luft-Widerstand und einen wunderbar gleichmäßigen Luftzug, wie ihn ich als MTL-User liebe. Auch ein Wechsel einer Wicklung oder eine neue Bewattung funktioniert, ohne den Tankinhalt ausschütten zu müssen. Das war schon eine geniale Idee, die vorher nur für die DotShell konstruiert worden war, nun aber auch hier diese Idee in der neueren DotSnail ebenso gleich für eine äußerst bequeme Renovierung seines abgenutzten Innenlebens verwirklicht.


    Lediglich für eine Vergrößerung des Kamins muss der Tank leer sein und das Oberteil heraus genommen werden. Diese Prozedur ist aber eigentlich nur einmal nötig, da es vor jeglicher Arbeit an der Wicklung klar ist, ob ich hier als DL-User mit voller 4 mm- Öffnung meine Wicklung machen will, oder als MTL-User diese Verjüngung des Kamindurchmessers gerne für die Optimierung meines Dampfes nutzen möchte. Danach bleibt hier alles immer im gleichen Zustand und das ist OK!


    In wieweit das Kondeswasser gut aufgefangen wird, sollte hier mal was davon entstehen, muss man beobachten. Bisher habe ich schon über 10 Tanks geleert und weder übertriebenes Kondenzwasser hat mich geärgert, noch ist ein Siffen von Liquid passiert. Alles ist optimal dicht und funktioniert wunderbar sifffrei bis zum letzten Tropfen.


    Einzig die Nachfüllöffnung oben im Tank ist leider für meine vielen gleichen Nachfüllflaschenspitzen etwas zu klein, so dass ich immer für das Nachtanken mein ausgesuchtes Liquid umfüllen muss.


    Wie der Geschmack nun empfunden wird, ist allgemein ja immer Geschmacksache. Ich kann nur für mich sprechen, wo beispielsweise bei meinem "Endzeit"-Liquid (mit dem Titel "Gold im Mund") sehr schön die Erdbeere im weich-machenden Milchgeschmack im Vordergrund steht und je nach der Wattstärke entweder mehr oder weniger auch die Vanille oder ein interessanter Cookie-Geschmack hinzukommen können.

  • Zur Erinnerung:

    Neben dem ab Werk eingebauten 4 mm offenen Kamin-AFC-Röhrcheneinsätze gibt es noch engere Röhrchen von 2 / 2,5 / 3 / 3,5 mm, die OHNE Pin eingesetzt werden.

    Will man unter die 2 mm Durchmesser-Varianten kommen, muss man in dieses größte 4 mm Röhrchen die 4 MTL-Pins (1 / 1,2 / 1,5 mm / 1,8 mm) einsetzen, deren Auswahl am besten zu erkennen ist, wenn man die Schaumstoffmatte umdreht und man all die AFCs und Pins mit den unterschiedlichen Durchmessern auf der rechten Seite meines Bildes sehen kann (Einen Pin habe ich hier hingelegt, um den O-Ring sichtbar zu machen):



    Da hat man viel zu tun bei dieser "Qual der Wahl" an Luftzufuhr-Angeboten, sich durch all die verschiedenen Luftlochgrößen durchzuprobieren, wobei ich nun endlich nach Tagen mit etlichen Umbauten "mein" momentan bestes Zug- und Geschmackergebnis gefunden habe, wobei ich schon ein wenig schmunzeln muss: Es ist nämlich doch wieder der 1,5 mm Pin geworden, (der im 4 mm AFC-Röhrchen steckt), mit dem ich all meine Versuche durch das Größenangebot gemacht habe. Sehr interessant, wie die Luftzufuhr (neben der Watteinstellung) den Geschmack beeinflussen kann, das muss jeder selbst ausprobieren. Dabei bleibt ja für mich MTL-User selbstverständlich der Rohreinsatz im langen Kamin mit dem C & C- Reduzierstück immer eingebaut, wodurch der 4 mm Durchmesser des Kamins auf ca 2,5 mm reduziert wird.

    Aber bei aller Wechselei muss man sich schon wohl fühlen mit der Menge an Dampf, die man einfach für seine Geschmacksentfaltung individuell meint zu brauchen. Hier ein ausgewogenes Verhältnis zu finden hat schon ein paar Tage gebraucht.

    Dabei bin ich echt froh, dass hier wunderbar einfach (ohne die Wicklung oder den Tankinhalt rausnehmen zu müssen) die AFC aus dem Tank herausgeschraubt wird: Man dreht die AFC am Pluspol (mit dem mitgelieferten Werkzeug oder einer spitzen Zange) auf und kann die Öffnung sofort mit einer neuen AFC-Variante bestücken - siehe im Bild links die Unterseite des Tanks mit einem noch nicht eingedrehten AFC-Einsatz. (... und unten im Tank - der ja auf seinem Kopf umgedreht steht - sieht man noch die Reste meines Liquids, so dass man sofort den neuen Versuch ausprobieren kann.)

    Solch ein Wechsel dauerte am Ende bei mir nur noch ca. 1 Minute :-)

  • Nach 4 Wochen Reisezeit kam heute endlich mein goldenes DripTip von 2fdeal an. Gleich ausprobiert, d.h. Gewinde raus und DripTip MIT Gewinde eingeschaubt: Kurz gesagt - es ist echt empfehlenswert: https://www.2fdeal.com/across-…it-gold-brown_p13894.html

    Wie ihr auf der 2fdeal-Seite sehen könnt, gibt es ein MTL- und ein DL-Aufsatz, der gleich mitgeliefert und ausgetauscht werden kann. Mein MTL-DripTip passt wunderbar und hat einen herrlich-dünnen Luftkanal - genau passend für mein Zugverhalten:


  • Heute kam von FT endlich nach langem Warten meine bestellte BB, da ja meine andere einen Auslöseschaden hat. (... zur Erinnerung: Die alte BB war ja so platt auf den Auslöseknopf gefallen, dass der Feuerknopf diesen Auslöser sehr eingedrückt hatte und ich nur mit viel Mühe feuern konnte. Leider gab es nirgendwo den Auslöseschalter alleine zu kaufen oder er war wahnsinnig überteuert, so dass ich mir - statt eines Austausch des Schalters - einfach eine völlig neue BB bestellt habe, die ja nun endlich aus China eingetroffen ist) :thumbsup01:

    Bei all den Angeboten war kurzfristig momentan nur diese in ganz schwarz lieferbar, dafür aber jetzt sogar mit dem typischen BB-Schriftzug auf der Knopfseitenfläche, was bei meinen anderen nicht der Fall war. So habe ich gleich die schwarzen Türen ausgewechselt und nutze hier jetzt meine beiden völlig durchsichtigen Exemplare, so dass der typographisch auffällige USA-Schriftzug sehr gut zur Geltung kommt!

    Des weiteren hatte ich mir bei 2fdeal ja auch schon lange vorher die VapeSnail ebenso als Plagiat besorgt und kann nun sehr schön Original mit dem Clone vergleichen.

    Ergebnis:

    1.) Die neue BB ist in meinen Augen nicht vom Original zu unterscheiden!

    2.) Bei der VapeSnail fehlen sowohl im Inneren die Verkleinerungsröhre im Kamin und ganz unten der weiche Plastikabschluss mit dem runden Saugvlies, um das Kondensat aufzufangen. (Sonst ist alles hier aus China baugleich und sehr gut geclont worden!)

    Die fehlende Verjüngung des Kamins ist für meinen strengeren Zug als MTL-Dampfer schon schade, versuche aber dieses Manko nun mit einem AFC-Stopfen unter der Wicklung mit einer nur 1,3 mm Öffnung auszugleichen.

    Für den fehlenden Plastikabschluss fand ich im Originalkästchen doch noch eine Ersatzabdeckung, die wunderbar passt und nun hier genauso gut die Feuchtigkeit aufhalten kann !:victory01:


    Schnell war wieder meine Fused Clapton Coil von VANDYVAPE eingebaut, mit dem 510ner Anschluss verschraubt, dann ausgeglüht und wieder unten eingebaut und bewattet wie eben beim Original auch....

    Schon nach den ersten Zügen klappt alles so vorzüglich, dass ich über diese neu bestückte BB sehr zufrieden bin - kein Unterschied zum Original!!!

    Auch die Luftführung ist mit meiner Modifikation prima, der Geschmack wie beim Original wunderbar und somit kann ich also auch die 2feal-VapeSail durchaus empfehlen!

    Oben als DripTip nutze ich auch dasselbe Exemplar, was ich ja oben (im Beirag #11) schon beschrieben habe! :winkewinke01:


    Witzigerweise habe ich meine vom Unfall angeknackste BB soweit im Schalter "repariert", dass ich vor allem mit einem speziellen Daumendruck auf eine genaue Knopf-Kante schon lange auch hier erneut problemlos dieses angeschlagene Exemplar wieder dampfen kann. :lol04:

    Trotzdem bin ich froh, nun hiermit eine dritte BB zu besitzen - und dieses Mal sogar mit dem BB-Schriftzug:


  • Heute lag der BBGen von Storm & Vape (Testklon) im Briefkasten und ich habe mich gleich mal dran gesetzt. Hauptsächlich hatte mich Mesh als Docht einfach mal interessiert. Ich mache es mal kurz. Denn sonderlich erfolgreich war ich da mit nicht und habe ihn auch gleich wieder in der Schublade "Erfahrungen" entsorgt.


    An sich ist der BBGen ein sehr durchdachter Verdampfer für die BB.


    Hier mal (fast) alle Einzelteile:



    Von links nach rechts:

    • der obere Teil des äußeren Kamins
    • der innere Teil des Kamins mit dem proprietären Driptip zum drauf schrauben
    • der untere Teil des Kamins (oder auch die Verdampferkammer, wie man mag), die Base mit dem 510er welcher den Boro nach unten abdichtet mittels aufschrauben dieses Dings unten (keine Ahnung, wie man das nennen soll, rundgenudelte Mutter?) ;-)

    Irgendwas hat da aber nicht gepasst. Obwohl ich alles sehr ordentlich oxidiert habe kam ich mit meiner Wicklung von 0,6 Ohm auf 0,18 Ohm. Da passte also irgendwas nicht und ich habe auch nicht herausfinden können, was es war.


    Hier der innerer Kamin mit DT und dem äußeren Kamin wenn alles zusammen gebaut ist:


    Der Clou an dem Konzept ist, dass der die Luft nicht, wie die anderen Bridges, von unten über die AF der BB zieht sondern von oben. Der innere Kamin wird zum Schluss nur noch in den äußeren Kamin geschoben wenn alles zusammen gebaut ist. Oben am DT sieht man Aussparungen wie auch am äußeren Kamin, der komplett in die BB eingeschraubt wird:



    Hier kann man es halbwegs erkennen wie die Luft zwischen innerem und äußeren Kamin nach unten läuft. Und im inneren Kamin steckt dann das Deck mit dem Mesh-Docht und der Wicklung:



    So baut man alles zusammen und schraubt den Verdampfer zwischen Plus und Minus ein. Das ist ein wenig frickelig da das gern verkantet, man aber den Boro komplett mit Abdeckung einbauen muss und so keine Möglichkeit hat den BBGen etwas in die richtige Richtung zu schubbsen.




    Und anschließend steckt man einfach noch den inneren Kamin hinein und stellt die Luft ein wie man es gerne möchte. Und so fließt dann die Luft. Unten ist die Öffnung für den Docht und die Versorgung des Ganzen mit Liquid:



    Also so an sich ist das Konzept schon ziemlich geil, da der Boro so nach unten komplett abgedichtet ist und das leidige Thema Kondensat hier keine Rolle spielt. Die Luft wird ja über den 510er gezogen. Natürlich ist die Luftmenge auch ziemlich eingeschränkt. Mir allerdings hätte das für strammes DL gereicht. Die Idee finde ich richtig gut.


    Aber anscheinend gibt es da wohl doch eine Lernkurve mit dem Mesh-Docht und Infos zu dem BBGen findet man leider gar keine. In den Klon werde ich aber keine Zeit mehr investieren, da ich mir das Original nicht holen werde. Und zwar aus diesem einen Grund: Das DT ist nicht austauschbar und mir einfach viel zu groß. Klar, das Delrin ist aufgeschraubt und lässt sich theoretisch ersetzen gegen ein anderes. Aber an der Größe ändert das nichts da der Innendurchmesser des inneren Kamins nun mal konstruktionsbedingt recht groß sein muss. Sonst passt die Base nicht hinein.


    Außerdem ist die VapeSnail sowieso mit Abstand das allerbeste in dem Bereich. ;-)


    Wer sich an dem BBGen mal auslassen möchte darf mir gern eine PN mit seiner Adresse schicken. Ich stecke den Verdampfer dann in den Umschlag und bringe ihn bei nächster Gelegenheit zur Post.

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