Beiträge von Bernie

    Empfehlenswert für jedes Mtl-Zugverhalten ist in meinen Augen auch der Kaifun X, der auch bei 2fdeal zu haben ist und wo man mit einer Schraube von unten (über den 510ner Anschluss) jede Luftmenge gut einstellen kann. Befüllbar ist er auch wie beim Ares mit der verschiebbaren Tankkappe. Hier ein Plagiat von Ultron:

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    Aber auch der schon angesprochene Taifun GTR ist hier als Plagiat zu bekommen. Er läßt sich ebenso wie der Kaifun X leicht wickeln und auch das MTL-Zugverhalten ist für jeden Geschmack einstellbar:

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    Also wenn ich die Arom von Bsng Juice benutze, die ja schon fertig sind, kann ich noch ein beliebiges Aroma mit dazu tun, der Rest steht ja bei der Anwendung. Klingt total praktisch und ist soweit klar. Was ich jetzt viel interessanter finde, dass ja anscheinend die Aromen von Ellis nicht unbedingt reifen müssen, da es schon in PG gelöst ist? Klar, je länger es steht, umso besser. Aber man könnte sofort los dampfen?

    Du kannst jedes Liquid mit zusätzlichen Aromen mischen, wenn man den Geschmack noch verbessert will! Das betrifft sowohl fertige Aromamischungen (wie bei meinem Beispiel vom Bang Juice-Mango & Maracuja), betrifft aber auch Einzelaromen, die zunächst mit Basis versehen eine gewisse Ruhephase brauchen. Somit sollten auch Einzelaromen von Ellis oder anderen Herstellern ihre Ruhephase bekommen, damit der Geschmack sich entwickelt. Somit schmecken vor allem die Einzelaromen nie so richtig, wenn man sie sofort verkosten will. Lass dem Aroma seine Zeit, sich mit den Molekülen der Basis zu verbinden, so dass das wahre Aroma meistens erst nach dieser Ruhephase viel intensiver zu schmecken ist. Somit war deine Schlussfolgerung falsch: Auch wenn Einzelaromen in PG konzentriert verkauft werden, müssen diese erst mit Basis gemischt werden ... und nach Wochen kann man dann mit dem Probieren anfangen...

    Wie schon von ZumaFx beschrieben brauchen vor allem Einzelaromen mehr oder weniger Zeit zum reifen. Übrigens: Auch konzentrierte Einzelaromen sind immer in PG gelöst und müssen IMMER mit Basis versehen werden: Einzelaromen also niemals direkt dampfen bzw. immer erst mit der Basis versehen! Das sofortige Dampfen kann man nur bei Aromamischungen, die der Hersteller schon gemacht hat, wo man nach dem Hinzufügen von seiner Basis gleich mit dem Dampfen loslegen kann!

    Am einfachsten ist es, wenn man sich mehr oder weniger an die vom Hersteller angegebenen Prozentsätze hält. Das ist zunächst eine gute Grundlage. (Beispiel: das Aroma wurde in einem 10ml-Fläschchen gekauft. Kippe diese 10ml Aroma in eine 100ml-Flasche mit Basis, dann hast du ungefähr die 10 % Aroma benutzt, die der Hersteller u. U. in der Beschreibung angegeben hat.)

    Wenn nach 1-2 Wochen Ruhe- bzw. Reifezeit das Liquidgemisch verkostet wird, merkt man schnell, ob man noch ein wenig reines Aroma dazutun muss, weil es sonst zu fade schmeckt oder die Herstellerangabe ist für seinen eigenen Geschmack viel zu kräftig, so dass man bei der nächsten Mischung mit weniger Prozent Aroma in der Basis anfangen sollte. "Nachwürzen" ist dann immer möglich.

    Vielleicht kann ich es mal mit einem einfachen Beispiel exemplarisch erläutern:

    Wenn man z.B. Mango liebt, dann gibt es viele Aromen, die mit unterschiedlichen Zusatzaromen gepimpt werden, um den Geschmack zu verstärken und gut das Hauptaroma ergänzen und verstärken.

    Beispiel ist hier für mich immer das Tropenhazard "Wild Mango" von BANG JUICE, das z. B. mit Maracuja angereichert ist. Oft sind diese Aromen dann sofort nach dem Auffüllen mit seiner Basis nach kurzem Schütteln nutzbar.

    Will man aber reines MANGO-Aroma zum Mischen haben, dann muss man darauf achten, dass beim Anbieter immer steht, dass es ein hochkonzentriertes, natürliches und naturidentisches Aroma ist und keine Beigabe dabei ist wie z.B. das Mango von ELLIS, was mittlerweile (aus den ja bekannten, steuerlichen Gründen) nur noch als reines Lebensmittelaroma deklariert wird. Da es aber in PG gelöst ist, kann man es zum Mischen wunderbar verwenden.

    Was heißt schon "voll hinten dran"? Über die zeitlichen Abläufe würde ich mir aber wirklich keine so negativen Gedanken machen. Die Hauptsache ist doch erst einmal, dass du überhaupt mit dem Dampfen angefangen und eben erst einmal den leichteren Weg gewählt hast, sich nicht um das Wickeln kümmern zu müssen.

    Auch mit der Herstellung eigener Liquids ist es (wie bei der eigenen Coilherstellung) eine Frage der Übung und eines geduldigen Trainings, auch aus Fehlern zu lernen. Hilfreich war bei mir dann immer, alle Schritte selbst zu dokumentieren, da all die Möglichkeiten in der Herstellung von Liquid (oder auch Coils) einen Anfänger gerne verwirren können. Den Rest an Erfahrungen kannst Du dann aber auch hier, in anderen Foren, in diversen YouTube-Videos oder eben auch bei uns erhalten: Einfach fragen und bitte keine Hemmungen (über eventuell angeblich so primitive Fragen)! Alle diese möglichen Befürchtungen kannst du vergessen: Unsere Hilfen kennen hier wirklich keine Grenzen, wissen wir doch alle noch zu genau, mit welchen Problemen auch wir irgendwann mal mit dem Dampfen begonnen haben!

    In welches Bergland bist du denn geflogen?

    Ahhh, jetzt habe ich es in dem anderen Thread gelesen: Sardinien hast du dir ausgesucht! Wunderbar. Dann bin ich mal auf Deine fotografischen Impressionen gespannt, vom teils sehr schroffen Land und dem italienischen Flair samt all der bunten Häuschen und z.T. interessanten antiken Sehenswürdigkeiten!

    Auch von mir die herzlichsten Wünsche, lass Dich verwöhnen und feiere schön:

    Noch ist das Wetter recht sonnig, um vielleicht auch draußen etwas zu unternehmen, was Dir Geburtstagskind besonders gefällt!

    Soeben erreicht mich die Mail von Dr. Svapo:

    Ab dem 1. Mai 2024 wird es nicht mehr möglich sein, auf DrSvapo.com konzentrierte Aromen (DIY) und zerlegte Aromen in verschiedenen Formaten zu kaufen, aufgrund der neuen Bestimmungen in Italien.
    Aus diesem Grund kann man jetzt hier bei einigen Posten noch schnell zuschlagen mit 20-50 %!

    Außerdem wird man daran erinnert, dass aus diesem Anlass auch der OUTLET-Bereich bis zu diesem Datum aktiv ist, wo man Aromen und Geräte mit bis zu 90% Rabatt finden kann!

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    www.drsvapo.com

    Leider kenne ich Deinen Nautilus 3 nicht. Bei selbstgefertigten Coils ist es aber immer interessant, wie das Aroma seiner Mischungen oft in verschiedenen VDs unterschiedlich rüberkommen kann. Der Geschmack hängt oft ab vom Draht oder Mesh in der Coil, der Wattemenge oder wenn die Watte schon ziemlich verkokelt ist. Wenn es kokelig schmeckt, würde ich zunächst die Watte tauschen, die Wicklung eventuell erneuern und mit weniger Watt anfangen. Steigern kann man immer noch später, wenn einem der Dampf nicht gefällt.

    Andere Fertigcoils mit verschiedenen Ohmzahlen könnten durchaus den Geschmack beeinflussen. Aber ein kokeliger Geschmack kommt meistens von der durchgebrannten Watte, die ich als erstes einmal tauschen würde. Vielleicht wurde die Watte zu stramm eingelegt, so dass du z. T. Nachflussprobleme bekommen hast und deshalb die Watte anfing zu kokeln? Dies ist auch bei Ferticoils wichtig, immer für eine optimale Liquidzufuhr zu sorgen!

    Aber du hast wahrscheinlich Fertigcoils benutzt und da ist es schon einen Versuch wert, mal sein Liquid mit anderen Ohmzahlen auszuprobieren! Besser kann man aber alles dann auskundschaften, wenn du Dir eine fertige Coil kaufst, die aber noch bewattet werden muss, solltest du noch zuviel Sorge haben, keine gute Wicklung selbst hinzubekommen...

    Ich habe diesen Gedanken schon seit langem genauso verwirklicht. Somit reifen bei mir i.d.R. alle Aromen immer erst einmal solo heran, ehe ich mir ein geschmacklich passendes "Aroma-Cocktail" mische!

    Ebenso kann es passieren, dass ich im Tank eines VDs z. B. noch ein wenig Anis oder Zitrone vermisse und gleich ein wenig den Tank im VD damit aufpimpe. Das ist zwar etwas ungenau, aber meistens passt der Gesamtgeschmack dann irgendwie doch relativ häufig hervorragend.

    Nach einiger Zeit wirst du aber auch Deine Misch-Routine finden, was Dir am bersten behagt beim Mischen von Aromen! Viel Spaß beim Probieren und Kreieren von eigenen, guten Mischungen!

    Prima, dass Du PapaPetes wagst, den ARES-3 zu kaufen und ich bin gespannt, welche Erfahrungen Du machen wirst. Einiges kann man ja schon hier in dem Film von Mike Vapes sehen und hören - und trotz meiner Neugier werde ich dann nach diesen Videoinfos doch nicht schwach werden, nach der 1. & 2. Version auch noch den 3. ARES ausprobieren zu wollen. Denn gerade mit der 2. Version kann man durchaus zufrieden sein:

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    .... und man bemerkt schon so einige Veränderungen:
    Ob es beim Befüllen den fehlenden Schiebemechanismus betrifft oder im Inneren die einseitige Pfostenstellung mit einer leider erneut offenen Watteführung wie beim 1. ARES, wo u. U. wieder Wattereste ins Gewinde gelangen könnte. Auch eine nötige Wattemenge zum Abdichten muss man dann nämlich wieder (vor dem Zusammenschrauben der Dampfglocke) ziemlich genau einbauen, was bei meinem Ares 1 nie so richtig funktionierte und eben bei meinem ARES-1 damals leider immer eine Neigung zum Siffen führte, was aber im ARES 2 völlig verschwunden war!
    Auch Mike Vapes ist dies im Video zunächst so ergangen, weil er einen Dichtring vergessen hatte einzusetzen :) Danach scheint er aber dicht geblieben zu sein....


    Ob die Riffelung in der Glocke den Dampf weiter noch mehr optimiert verwirbeln kann ist auch interessant, dann später von Dir zu erfahren. Was aber wohl geblieben ist: Ein anscheinend immer noch unangenehmes Gurgel-Zuggeräusch - ein zu lautes Dampfgeräusch beim Ziehen (wie damals beim ARES-1, aber nicht mehr beim ARES-2!!)

    Schön aber, dass (nach der Verbannung der beiden Pfosten auf eine Seite) man jetzt für die Luftlochveränderung unter der Wicklung nicht mehr einen spitzen Gegenstand braucht, sondern alles per Hand von der Seite her einstellen kann.
    Nun bin ich ganz gespannt, was Du für Erfahrungen haben wirst...

    Der Ares wurde schon einmal hier kurz besprochen:

    Tschaikowski
    29. März 2023 um 17:28

    Da ich beide Versionen besitze und vor einiger Zeit auch schonmal getestet habe, will ich hier nun mal aus meiner Erinnerung einen direkten Vergleich zwischen den beiden Ares 1+2 machen. ( -> mit übrigens ebenso dem gleichen Ergebnis, dass man ruhig bei seinem Ares-1 bleiben könnte, da er geschmacklich keinen großen Unterschied machte!)

    Die nun 3. Version kenne ich nicht, sehe aber in der Beschreibung, dass wohl hier nur wenig verändert worden ist und mein damaliges Urteil zum Ares 1+2 sicherlich beim Ares 3 sehr identisch ausfallen würde. Deshalb rekapituliere ich einfach mal meine damaligen Ergebnisse und bin gespannt, ob jemand dies auch bei der 3. Version bestätigen kann:

    Damals wurden hier schon an der 2. Version einige Konstruktionsänderungen gemacht, die schon Busardo vorab in seinem damaligen Video kritisiert hatte und (auch von vielen Usern an beide Konstrukteuren herangetragen) bei den beiden wohl ein offenes Ohr bekamen:

    Äußerlich unterscheiden sich Ares-1 +2 nur marginal:
    Da ist zum einen eine Luftzufuhrregelung am Basissockel per Silikonlöcher kreiert worden, die wohl weniger pfeifen sollten wie die vorherigen aus Stahl, was so einige User angeblich bemängelten.
    Zum anderen wurde dieser Basissockel nun noch ein wenig mit Dreiecken verschönert. Das war es dann aber auch schon:

    Auch der Inhalt des Päckchens war wie gewohnt genauso umfangreich bestückt, dass wirklich jeder sofort loslegen kann mit Wickelhilfen, Draht und Watte: Dies bleibt weiterhin einmalig in dieser Fülle - echt klasse - vor allem für Anfänger gedacht.

    Gehen wir aber in das Innenleben, so sehen wir schon gravierende Änderungen, die sich hoffentlich als nützliche Verbesserung erweisen werden.

    Mit den roten Pfeilen will ich Euren Blick erst einmal auf diese beiden schon im Ares-1 aufgestellten Blechstücke am Luftloch lenken, die wie Scheuklappen beim Pferd aussehen :).

    Sie sollen nämlich verhindern, dass die Watte zu nah am Luftloch steht, so dass das Liquid nicht hinüber ins Luftloch laufen kann. Hier haben die beiden Konstrukteure nun die Wand wesentlich erhöht, um allen Usern zu helfen, keinerlei Siffen mehr zu bekommen!

    Aus meiner Erinnerung kann ich dies nur bestätigen, da ich nach etlichen Tankfüllungen und Watteerneuerungen damals am Ares 2 wirklich kein Siffen, Gurgeln oder Schmurgeln vernommen hatte. Manchmal steckt dieses Geräusch aber nur im Luftkanal, wenn sich Kondenswasser gebildet haben sollte. Dies lässt sich aber schnell mit einem kleinen, aber kräftigen Luftstoß beseitigen!

    Des Weiteren sieht man aber auf diesem obigen Bild noch eine Neuerung: Die AFC, die unter der Wicklung neu kreiert wurde. Die Luftführung ist ganz offen, wenn sie so wie im Bild als ovaler Strich ganz geöffnet ist. Durch seitliches Drehen dieser Abdeckung kann man aber den Schlitz soweit bis in den rechten Winkel verschieben, (und das selbst bei fertiger Wicklung so zwischendurch, ohne alles abbauen zu müssen!) so dass in der Mitte nur noch ein winziges Luftloch übrig bleibt. Mir ist diese kleinste Öffnung zu restriktiv und ich habe hier eine halbe Öffnungsschließung gefunden, die nun genau zu meinem Zugverhalten passt!

    Beim alten Ares-1 hatte man nur ein recht großes Luftloch mit einem Sieb von kleinen Löchern fest eingebaut, die aber nicht die nötige Kompensation des Dampfes erzeugen konnte. Erst mithilfe einiger Meshröllchen, mit denen ich diese Löcher verschlossen habe, konnte ich zu meinem geliebten Luftzug kommen und den Geschmack sehr deutlich verbessern, wenn auch unten nur eine gewählte Luftlochgröße geöffnet wurde und durch nur ein Loch der Luftstrom (- passend zum gleichen Luftstrom unter der Wicklung -) präzise geregelt wird.

    Hier nun diese kleinste Öffnung in der Bildmitte:

    Die nächste nützliche Änderung betrifft die Watteführung bis auf den Tankboden. Musste man vorher noch die Watte soweit ausdünnen und in den Halbkreis drappieren, dass am Ende noch bequem die Glockenkammer aufgeschraubt werden konnte, ohne dass sich die Watte im Gewinde verhedderte, so ist diese Gefahr nun im neuen Ares-2 beseitigt, da nun ein geschlossenes Loch für die Watteführung existiert und die Glockenkammer nun immer störungsfrei zugedreht werden kann - siehe im nächsten Bild ohne - und anschließend mit Watte von oben und von der Seite:

      

    Das Prinzip der verschiebbaren Verschlusskappe zum Befüllen ist gleich geblieben. Geändert hat sich nur das Befüllloch, wo nun eine Lippe mit der Flasche durchstoßen werden muss, um beim Herausnehmen der Liquidflasche eventuelles Kleckern zu verhindern. (Für mich ist diese Änderung ganz nett, aber eigentlich unnötig, da mir sowas noch nie passiert ist, aber es könnten ja andere auch dies beim Ares-1 bemängelt haben ?! Auch hierzu hat man im Zubehör an einen Ersatz-Lippen-Verschluss gedacht, echt klasse!)

    Fazit:
    Das wichtigste für mich war zunächst einen (bisher) sifffreien VD zu haben und anderseits durch die verbesserte Luftführung, die nun individuell einstellbar ist, einen MTL-gerechteren Zug zu bekommen, der sich vielleicht auch geschmacklich positiv auswirken könnte. Es ist nämlich immer wieder wichtig, dass durch die ganze Luftführung ein gleichmäßiges Luftvolumen vorherrschen muss, um all die Geschmacksrichtungen im Liquid auch vollendet herausschmecken zu können.

    Die billigen Madenschrauben an den Pfosten haben mich nicht erschreckt, damit kann ich gut leben, wenn auch andere diese lieber gegen bessere Schrauben aus ihrem Vorrat ausgetauscht haben.

    Ich habe hier damals beim Testen - wie immer rein subjektiv - eigentlich keine nennenswerte Geschmacksverbesserungen verspürt, wie ich es damals auch beim neuen Berserker V2 viel deutlicher zum V1 empfand! Das liegt aber vielleicht auch daran, dass ich das Sieb mit den vielen Löchern unter der Ares-1-Wicklung soweit mit Mesh verstopft habe, bis der Luftstrom mir passte. Nun ist dies viel eleganter gelöst und echt eine Hilfe, (mit einem dünnen Stift am Rand der geriffelten Luftführung schiebend) gleich zu seinem geliebten Luftzug zu kommen.

    Wer also einen alten Ares-1 besitzen sollte, kann sich wie ich manuell durchaus auch die Mühe machen, sich seinen inidividuellen Luftzug mittels Meschpfropfen herzustellen und braucht nicht unbedingt diesen neuen Ares-2, wo man diese Lufteinstellung unter der Wicklung nun jederzeit viel einfacher mit einem spitzen Gegenstand verdrehen kann.

    Ich habe mir aber trotzdem diesen Ares-2 geleistet, weil ich nun hoffe, dass vor allem mein Siffen aufhört, was ich beim alten Ares-1 nie 100% hinbekommen habe! Geschmacklich ist er durchaus nicht schlecht und schwimmt schon ein wenig in der oberen Liga der VDs mit!


    Viel Spaß dann mit der neuen Version 3, wenn man ihn ausprobieren will und vielleicht auch ein kleiner Hinweis, inwieweit was Gravierendes geändert wurde bzw. der persönlich empfundene Geschmack auch durchaus gut sein wird.

    Puh, den ganzen Nachmittag geputzt die 2 hübschen.....

    Glückwunsch ZumaFx zu dieser Augenweide. Deine Begeisterung nach der totalen Reinigung all der Ecken und Kanten kann ich gut verstehen, da ich vor Jahren auch auf diesen V3 Flip von TRONIX abgefahren bin, hier meine Sammlung:

    Dank der verschiedenen Gewinde an beiden, aufschraubbaren Kappen konnte man nämlich genial-einfach alle gängigen Akkugrößen benutzen, wollte man eine große oder kleinere Tube in der Hand halten. (Daher kam auch der Name "Flip" = umdrehen, wenden der Kappen.)

    ... und hier ein Bild vom Flip-Tronix mit dem VD GAZ, wobei man problemlos auch noch diesen mechanischen AT mithilfe des Evolv Kick zu einem geregelten AT aufrüsten konnte: Das erste Model des EVOLV Kick hat eine Ausgabeleistung von 5-10 Watt (die V2 dann ein wenig mehr Wattleistung!), was an einem DC-DC Converter (blaues Kästchen) mit einem Kleinst-Schlitzschraubenzieher eingestellt werden konnte. Die Elektronik gab Power bis zum Schluss und hatte auch eine automatische Abschaltung, wenn der Akku aufgeladen werden musste! - und trotzdem passte in diese Flip-Hülse immer noch ein 18650er Akkus rein - einfach genial durchdacht!

    Ich hatte früher sogar ein Video gehabt um zu sehen, wie die Amis hier mit ihren CAD-Maschinen diese tollen Reliefs kreiert haben. Für alle Plagiate, die natürlich auch in China nachgebaut worden sind, haben sich die Chinesen längst nicht diese filigrane Arbeit gemacht - oder hatten nicht diese besonders guten Maschinen (?), was man an den viel primitiveren und dünneren Reliefs sofort erkenne konnte - siehe hier eine Nahaufnahme von meinem Original-Mittelteil:

    Ob mich mal wieder der HWV infiziert hat oder ich einfach nur monatelang einen passenderen AT unbewusst für meinen ARCANA 22 gesucht habe: Jetzt bin ich jedenfalls auch beim Tomahawk mal wieder schwach geworden! Er ist ein echter Handschmeichler und mein geliebter Arkana22 passt von der Bauhöhe hervorragend auf diesen SBS-Mod von BP-Mods & Dovpo:

    Einfache Handhabung, wertige Aluhaut-Legierung samt glänzenden Edelstahlteilen, ein wunderbar leichtgängiger Feuerknopf an der Seite und ein gut lesbares Display machen nun in meinen Augen auch optisch eine runde Sache. Er ist dank seiner abgerundeten Kanten ein echter "Handschmeichler" und klein genug, um ihn samt VD fast in seiner Hand verstecken zu können, da eben auch der ARCANA 22 nur mit dem DripTip aus dieser kompakten Einheit hervorlugt.

    Aber einen separat erhältlichen BF (Bottom Feed) Squonk Adapter habe ich nicht, da ich - wie schon oben geschrieben - genügend solches Squonker-Gerät habe und das genügt mir völlig.

    Hier nun die besagte, wunderschön-kleine Kombi:

    Ich habe alle meine 3 BB nur in China bestellt und bin zufrieden. Weitere Boro- oder Bridgeteile werden dort auch billig, aber durchaus gut nachgebaut angeboten, so dass man auf deren Chinaseiten recht gut zurechtkommen kann und alles bekommt, was man braucht. Die üblichen Händler-Adressen werden dir sicherlich bekannt sein und man muss z. T. nicht mehr so lange auf sein Päckchen warten, wie man es von Jahren noch musste...

    Nachdem ich von Chariot begeistert war und es immer noch bin, war ich im letzten Jahr natürlich mal wieder neugierig genug, mir auch den Nachfolger zu holen: Beide hauen wirklich genügend Geschmack raus und ich weiß nicht, welcher VD besser schmeckt!

    Vom Handling ist der Arcana 22 etwas einfacher zu handhaben. Das liegt vor allem an den großen Schlitzschrauben und den Häkchen in der Schraubenhaltung, so dass jeder Draht sich gut verkantet und beim Zuschrauben niemals herausgedrängt wird. Für meine alten Augen sind auch die gut sichtbaren Vertiefungen der Schraubenkanäle eine angenehme Hilfe, mit einem wunderbar großen Schlitzschraubenzieher den Draht mühelos festzuzurren! Kokeln oder Siffen ist hier noch nie vorgekommen, auch wenn man mit der Watteverlegung nicht immer umsichtig vorgeht.

    Einzig mit seinem eventuellen Wunsch für ein mehr oder weniger an Flash muss man nicht nur ein wenig mit der Wicklungshöhe spielen, sondern auch u. U. zusätzlich mit den Airpins ein wenig ausprobieren, wieviel Luft wo reguliert wird, entweder außen mit den Löchern in der Base oder mit den Lochgrößen in den Pins... Das muss wohl jeder ausprobieren, wird danach aber von einem sehr, sehr leisen und durchgängig leckeren, weichen und dichten Dampf belohnt, wobei ich hier bisher noch kein Aroma als ungeeignet entdeckt habe.

    Da haben die beiden Hersteller wirklich erneut (wie beim Chariot) einen glücklichen Griff gemacht: mit der Konstruktion der Dampferglocke und dem leichtgängigen Bajonettverschlüssen beim Öffnen und Schließen der jeweiligen VD-Teile - echt klasse!

    Wir sind mit dem Orchester gestern wieder zurück gekommen von unserer Probenwoche an der Nordsee: Es war eine tolle Jungendherberge - vom Service her eher ein Jugendhotel mit allerlei Einrichtungen, die wir in den Pausen viel genutzt haben (Spielräume, Sauna, Fitnessbereich mit allerlei Gerätschaften u.a.m.) Leider war aber das Wetter sehr verregnet, so dass ich keine Lust hatte, selbst ins nahe Örtchen Neuharlingersiel zu laufen oder zu fahren! Es hatte wirklich permanent geregnet - entweder nur leicht genieselt - oder auch stark aus dunklen Wolken geschüttet mit z. T. starken Windböen!

    Ich hatte ja auch meine Fotoausrüstung extra mitgenommen, um mit meinem Teleobjektiv (samt optimaler Vogel-Motiverkennung an meiner neuen Kamera) vielleicht diverse Vögel an der Küste superscharf abschießen zu können: Ich habe aber leider kein einziges Foto gemacht. Auch unser Probenraum war so klein, dass ich mit meiner Fotoausrüstung eher die Sicht der Spieler gestört hätte - beim Versuch, einige Portraits der Mitspieler mit dem Tele aus dem Hintergrund zu schießen. So habe ich leider alles im Koffer gelassen und die gesamt Kameraausrüstung wurde lediglich hin- und zurücktransportiert hi hi hi 🙂

    Mit meinem Smartphone zeige ich Euch noch meinen Blick aus meinem Fenster auf diese tolle Anlage:

        

    ... und hier mein Dampfsitzplatz unter einem Zelt, wo ich mit meinem Aromadampf niemanden gestört habe:


    Mehr Fotos waren einfach nicht drin. Den Rest an recht informativen Bildern samt Angeboten kann man aber sehr schön auf deren Homepage sehen:


    Durch das Ausbleiben der sonst üblichen Erkundigungen der Gegend in der terminlich immer anberaumten Freizeit war somit nun Zeit genug, nicht nur für zusätzliche Stimmproben unseres kommenden Abendprogramms, sondern wir haben uns auch in verschiedenen Besetzungen zum Quartett- oder Quintettspiel getroffen, um mithilfe der Kammermusik das schlechte Wetter auf diese Weise sinnvoll auszunutzen. Oh Gott, soviel gespielt habe ich schon lange nicht mehr und hatte anfangs schon ein wenig Muskelkater in den Lippen. 🙂

    Die Ausstattung dieser Jugendherberge war übrigens recht neu, auf dem modernsten Stand und auch das Essen mit eigenen Köchen sehr, sehr reichhaltig und gut - mit warmen Malzeiten mittags wie auch abends und mit selbstgebackenem Kuchen am Nachmittag - all inclusive! Bis auf Bier und Wein waren alle anderen Getränke ebenfalls frei - eben: all inclusive - wovon wir natürlich kräftig Gebrauch machten!

    Gestern schon schwitzen wir mächtig und spürten die Wärme, als wir auf unserer Rückreise aus dem vollklimatisierten Autobus stiegen für eine übliche Zwangspause, die der Busfahrer einhalten musste! ... und auch heute noch genieße ich das vor sommerliche Wetter und wünsche allen einen schönen Sonntag - Tschöööö aus Köln