Kennt sich einer mit Sweetener aus?

  • Ich hatte mal vom Club der Dampfer Proben - Corn und Caramel Sweetener - die fand ich seltsam. Ich habe aber noch eine Flasche Creation Cat Sweetener hier stehen.


    Nun habe ich neues Aroma - Maxima Shakal Orientalischer Minztee - das war ganz ok, wer aber in den arabischen Länder den Minztee getrunken hat weiß wie süüüüüüüüüüüß der ist. Da das Liquid in die richtige Richtung ging dachte ich mir, ich pepp das mal mit 3% Sweetener auf ... scheiß Idee ... jetzt habe ich da Cornflakes drin ... grausam.


    Wer das Evergreen Melon oder Lime kennt, weiß welche Süße ich meine. Diese Süße in den Shakal Orientalischen Minztee wäre der Hammer.


    Hat einer von Euch eine Idee?


    Ich muss wohlmeinen dritten Anlauf in die eigene Hexenküche machen ...

  • Den Hersteller anschreiben um zu erfahren, welchen Sweetener das Liquid beinhaltet?


    Edit:

    Zitat

    Die MAXIMA Longfills aus dem Hause Ultrabio werden als Bottle-in-Bottle geliefert. Die beiden göttlichen MAXIMA-Flavours „Sarapis“ und „Shakal“ sind ganz außergewöhnliche Kreationen, die ins alte Ägypten führt, in eine orientalische Welt. „Sarapis“ ist ein geschmackliche Explosion aus köstlicher Dattelmilch, verstärkt mit süßem Honig. „Shakal“ ist ein köstliches Aroma, mit orientalischem Minztee, abgerundet mit einer Prise Süße.


  • Ihr seid ja so Klasse!


    Tomstep - bin ja selber schuld hätte es ja zuerst in einer Verdampferfüllung testen können aber ich dachte ... aus Erfahrung lernt man. Aber das schmeckt wirklich scheiße.


    Elke - mit Sucralose habe ich keine Probleme. Evergreen Lime war schon klasse aber Evergreen Melon war die erste Flasche die ich non stop weg gedampft habe. Die Zutatenliste auf der Evergreen Flasche weist nur die Aromen auf.

    Also muss ich nach Sweetener suchen, die aus Sucralose bestehen.



    Uppps ... kommt davon wenn man anfängt zu schreiben und erst eine Stunde später fertig schreibt ...


    dampfen18 , softius - gibt es da Rezepte, X Gramm Pulver auf X ml Base.

  • Sweetener von TPA finde ich auch gut, bringt Süße ohne den Geschmack zu verfälschen.

    An einer Rezeptur und Beschaffungsquelle für Succralosepulver wäre ich auch interessiert, wäre nett, wenn die Damen da mal mit ihrem Wissen rausrücken ;)


    Edit sagt noch:

    mit "ich dachte" fangen bei mir auch sehr oft die Problembeschreibungen an ... :lol04:

  • ZumaFx - ich habe folgendes gefunden:


    Hier - Der Anbieter gibt auch die richtige Kennzeichnung an E955 - 100g 23€

    Hier - Der Anbieter weißt nirgendwo auf E955 hin - 10g 20€


    Viele Produkte sind für die Küche und verschnitten. Sie enthalten nur teilweise nur 25% Sucralose. Keine Ahnung was da sonst noch alles drin ist.


    Dann gibt es Meldungen, das Sucralose krebserregende Stoffe bildet wenn es erhitzt wird.

    Ein Backunternehmen hat drei Produkte bei drei verschiedenen Temperaturen gebacken. Die Sucralose wurde radioaktiv gemacht und nach dem Backen hat man die noch vorhandenen radioaktiven Teilchen gewogen. Die Ausbeute war zwischen 96 und 101%. Nun muss man vorsichtig sein wenn eine Bäckerei solche Test macht, denn die wollen nicht das anschließend nur noch 30% vorhanden sind.

    Bei einen anderen Test, der schon 22 Jahre alt ist wurde Sucralose 1Stunde lang auf 220 Grad erhitzt und je nach PH-Wert waren nur noch 30% vorhanden. Was mit dem Rest passiert ist weiß man nicht.

    Das Bundesinstitut für Risikobewertung schreibt: Eine abschließende Bewertung der Wahrscheinlichkeit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung ist aus den derzeit vorliegenden Daten nicht möglich.

  • Wenn ich mich erinnere, bekommt Zucker zur Sucralosegewinnung Chlor an die chemischen Ärmchen gebunden, so dass der Zucker nicht mehr verstoffwechselt werden kann. Die Verbindung löst sich ab einer gewissen Temperatur wieder und das Chlor ist frei. Jetzt ist es wortwörtlich eine Frage von Wahrscheinlichkeiten, womit es sich danach verbindet. Dabei können sehr aggressive Stoffe, z.B. Dioxin entstehen - muss aber nicht.
    Bei den Mengen, die wir im Liquid haben, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering. In Laborversuchen konnte nur bei unüblich hoher Dosierung (= hohe Wahrscheinlichkeit) Giftkram nachgewiesen werden.
    Na ja, es gewinnt auch immer wieder jemand im Lotto. Ich bin ganz froh, dass ich das süsse Zeug sowieso einfach nicht mag.


    Vanderzahrt hat dazu ein gutes YT-Video gemacht. Leider komme ich ohne meinen Pass vorzuzeigen da nicht mehr dran :-)

  • Alternativ kann man zu Ethylmaltol greifen. Bringt eine "Zuckerwatte" - Süße ins liquid. Geschmacklich finde ich die böse Sucralose besser "mehr Zucker", Ethylmaltol legt sich nicht so auf die Zunge und ist auch nicht so neutral.


    Es braucht auch seine Reifezeit, bis die süße wirklich durchkommt.

  • Was Elke sagt, stimmt so ziemlich.

    So grob aus dem Kopf wurden ab etwa 1% Sucralose giftige Verbindungen nachgewiesen.

    Übliche Dosierungen übersteigen nicht 0.002g/ml, sondern liegen deutlich darunter (Unsere Liquids haben eine Dichte von etwa 1.1 mg/ml, oder genauer zwischen 1.01 und 1.24, wir landen also normalerweisebei unter 0.2%).

    Damit liegen wir weit unter allen Dosen, die heute als gefährlich angesehen werden.

    Sucralose hat etwa die 600-fache Süßkraft von Zucker. 1% würde also etwa 6 Gramm Zucker pro ml Liquid entsprechen, das wäre einfach nur purer Zucker, gefühlt.


    Ich werde mich nicht dazu versteigen, zu behaupten, dass 0 Risiko bestehe, was weiß ich, ob da mit Mangan irgendeine Verbindung entstehen kann, aber nach bisherigem Wissensstand scheint das Risiko eher überschaubar.

  • Da bei den Stichwort Sucralose eine Schublade in meinen Speichersystem aufging habe ich mal nachgeforscht. Nicht das jemand diesen Thread liest und einen gesundheitliche Schaden nimmt.


    Wenn man alles liest was Google dazu findet, angefangen bei der Regenbogen- und Klatschpresse aber auch die seriösen Frauenmagazine habe die Pressemeldungen unterschiedlich interpretiert und mit einer aufmerksamstarken Überschrift versehen. Kurz zusammengefasst - wir werden alle sterben.


    Hier gibt es zusammengefaste Informationen zu diesen Thema.


    Was mich betrifft ... ich habe in meiner Lehre Lacke in der Lackierkammer ohne Maske verarbeitet, die heute längst verboten sind und in der Schlussphase nur noch mit einen Luftdichten Anzug mit Sauerstoffzufuhr verarbeitet werden durften. Nicht zu vergessen die 40 Jahre, die ich geraucht habe. Also werde ich mir den Spaß nicht nehmen lassen und das süße Zeug dampfen, weil ich da zur Zeit richtig bock drauf habe.

  • @ dampfen 18 - von der Sweet Base habe ich auch schon gehört. Die Sweetbase ist Sucralose frei. Wie wirkt sich das auf den Geschmack aus? Süß ist nicht gleich süß. Meine Lebensgefährtin ist Diabetikerin und ich kenne alle Zuckerersatzstoffe. Sämtliche Lightgetränke die Zuckersersatzstoffe enthalten finde ich grauenhaft. Ich brauche den reinen Zuckergeschmack.


    Ich glaube ich schreibe mal evergreen an was die verwenden.

  • Und alles, was da steht, ist allgemein auch richtig.

    Der Punkt ist nur, das etwas giftiges nachgewiesen wurde, bedeutet nicht, das etwas giftig ist.

    Ein einfaches Beispiel.

    Formaldehyd ist ein Karzinogen, das würde niemand bestreiten.

    Aber auch niemand, der rudimentär mit dem Atemsystem vertraut ist, würde bestreiten, dass Menschen Fomraldehyde ausatmen.

    Nur würden sich Menschen lange den Sauerstoff weggeatmet haben, bevor wir kritische Konzentrationan an Formaldehyd erreicht haben.

    Oder nehmen wir Arsen. DAS Gift im alten Krimi, sollte man also unbedingt vermeiden, oder?

    Nein, sollte man nicht. Man würde sterben, wenn man es komplett vermeiden würde. Wir brauchen diesen Stoff, unbedingt.

    Oder Wasser.

    Ohne bist du sehr schnell tot, aber trinkst du 12 Liter in 2 Stunden, wirst du ebenfalls sterben.


    Also zurück zum eigentlichen Thema.

    Es ist richtig, dass Sucralose, die über ~120° erhitzt wird, sich aufspaltet und dabei kritische Stoffe entstehen.

    Es ist richtig, dass unsere Coils mit bis zu 300° arbeiten, es sind auch höhere Temperaturen möglich, unsere Watte z.B. brennt bei 450°, beim Kokeln sind wir zumindest in der Nähe davon.

    Aber, wir erhitzen das Liquid nur sehr kurz, und wir verdampfen es nicht, wir vernebeln es.

    Das ist zwar intuitiv das selbe, technisch aber nicht.

    Was wir machen, wir verdampfen minimalste Anteile, so dabei Glycerin im Spiel ist, zersetzt sich dieses im Moment des Verdampfens und wird nicht zu unserem Dampf. Aber, diese sehr kleinen Tröpfchen dehnen sich explosionsartig aus, und reissen sehr feine Tröpfchen mit sich mit. Diese Tröpchen bilden den Dampf, den wir einatmen. Technisch gesehen ist das kein Dampf, sondern Nebel. Dampf wäre kondensierte Flüssigkeit, aber das, was wir "dampfen", war nie gasförmig, sondern, sondern wurde durch eine Druckveränderung fein vernebelt, ähnlich einem Gartenschlauch, nur das wir den Druchunterschied nicht durch eine Flüssigkeit erzeugen, die wir durch feine Öffnungen unter realtiv hohem Druck in einen Raum mit Normaldruck überführen, sondern dadurch, das Teile des Stoffs (bzw. unser Liquid) verdampfen (a.k.a. in den gasförmigen Zustand übergehen) und sich dabei ausdehnen. Dieser Druck zerreißt das Gitter, dass die Flüssigkeit zusammenhält.

    Warum erzähl ich das alles?

    Weil nur ein sehr kleiner Anteil des Liquids überhaupt verdampft wird, das meiste wird nicht heiß genug, dass die Sucralose überhaupt zerfallen könnte. Daher btaucht es ziemlich hohe Konzetrationen, um überhaupt genug Verbindungen zu erzeugen, dass diese überhaupt nachweisbar wären.

    Daher ist dieses Schreiben des BfR zwar richtig, aber für uns nicht wirklich interessant.

    Das BfR geht von Lebensmitten aus, die unter Hitze zubereitet werden. Diese werden also über einen längeren Zeitraum erhitzt, somit kann die Sucralose in einem recht großen Teil des Essens zerfallen. Beim Dampfen ist das anders.

    Es gibt dazu Studien von zwei Verbänden, und deren Ergebnis ist recht eindeutig.

    Bei niedrigen Konzentrationen ist, mit unseren Mitteln, keiner der typischen Sucralose-Zerfallsprodukte feststellbar.

    Ab einer Konzentration von 1% sieht das anders aus.

    Nun haben die Verbände nicht mit 200 Watt getestet, daher sollten wir einen Puffer einbauen.

    Aber wenn man unter 0.2% bleibt, und das tun, afaik, alle kommerziellen Liquids (auch das Pappsüße und gut bekannte Checkmate Black Knight liegt sehr deutlich unterhalb dieses Wertes z.B.), ist man, nach Stand der heutigen Wissenschaft, recht sicher.


    Warum reagiere ich so allergisch?

    Ich habe schon ein paar Mal gesehen, wie Fehlschlüsse in der Szene rumgingen, und das kann recht übel werden. Vielleicht erinnern sich manche noch an den "Feinstaub" im Liquid, ja, technisch gesehen ist der komplette Dampf (oder Nebel), den wir einatmen, Feinstaub, so what?

    Bitte seid mit sowas vorsichtig, EVALI muss ich wohl nicht erwähnen, der Hoax war so schlimm, dass ich ihm einenen eigenen Lexikonartikel widmen werde.

    Daher, ist nicht persönlich gemeint, dass ich hier so dazwischen grätsche, aber wir müssen da einfach aufpassen.

  • DoDoDampft - Danke für deine sehr ausführliche Erklärung.


    Ich habe mir die Erläuterungen vom Bundesinstitut für Risikobewertung durchgelesen und wenn ich den Koch-, Frittier- und Backvorgang mit dem Dampfen vergleiche dann komme ich ziemlich genau da aus was du geschrieben hast. Aber du hast Recht - wir leben in einer Zeit der Überschriften, die die reine Wahrheit präsentieren, vollkommen egal was im nachfolgenden Text geschrieben wird.


    ... als das neue Tabaksteuergesetz verabschiedet wurde, wurde in der anschließenden Rede auch das Formaldehydthema wieder hevor geholt.

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