Empfehlenswerte Einsteiger Geräte.

  • Da ich ab und an mal gefragt werde, was man empfehlen kann, oder wie das ein oder andere Einsteigergerät ist

    (wenn man es überhaupt als Einsteigergerät bezeichnen kann, da manche nichts anderes brauchen und solch ein Gerät auch auf Jahre nutzen würden)

    Möchte ich hier mal eine Auflistung von empfehlenswerten Einsteiger Geräten mit euch erstellen.


    Damit meine ich also keine Selbstwickler, sondern MTL und DTL Verdampfer oder passende Kombis. Also bitte nicht Crown xy oder sonst was, das erst ab 50 Watt gedampft wird, sondern nur von Pod bis Ferigcoil.


    Wir können nicht davon ausgehen, das jeder wickeln möchte, oder so ein Woodoo wie viele hier (einschließlich meiner Wenigkeit) betreiben wollen, sondern völlig unkompliziert, dezent und unauffällig Dampfen wollen.


    Leider kann ich hier nicht mehr viel dazu schreiben, da der letzte dieser Art ein Melo weiß der Geier was war.

  • Genau so einen „Melo weiß der Geier“ hatte ich bis vor kurzem hier rumliegen und jedem Interessierten zum Testen in die Hand gedrückt.


    Pico mit Melo 3 Mini. Klassiker unter den Einsteigergeräten. Mit der Kombi habe ich selbst angefangen und sie mittlerweile bestimmt an 7 Leute verliehen. 5 davon dampfen seitdem.


    Leider ist die Pico dem letzten Probanden kaputt gegangen und der Melo hat Glasbruch erlitten.


    Es gibt aber bestimmt mittlerweile bessere Alternativen... 😉

  • Die letzte Frage, die mir gestellt wurde, drehte sich um die LYNDEN PLAY, die ich aber nur aus kurzer Testnutzung beantworten konnte.


    Ich habe auch geschrieben, dass derjenige es mal als Eigenen Thread erstellen möchte.


    Wir haben eindeutig zu wenige solcher Themen und es kann eventuell abschrecken, weil hier ja schon viele selber wickeln. Eventuell gibt es ein falsches Bild von uns, aber wie schon immer gesagt, jeder wie er möchte und deshalb ist man ja nicht besser, höchstens etwas erfahrener in anderen Gerätschaften.


    Also wenn jemand ein Einsteigersystem für immer nutzen möchte, macht es ihn ja nicht zum Deppen der Nation oder zum unwissenden in seinem Leben.


    Meine aller erste war dieses Zigarettenimitat mit rot leuchtender spitze und Zugautomatik, das kann man aber leider nicht empfehlen. Aber wenn auch nicht mehr das neuste, ist ein Melo und eine Piko auch heute noch keine schlechte Empfehlung.

  • Für Einsteiger welche etwas Zigaretten nahes (MTL) suchen, ist und bleibt aus meiner Sicht der Pico75 mit einem Nautilus BVC der Klassiker.

    Am besten dann noch die neuen Mesh Coils dazu.

    Es gibt aber auch Einsteiger die kommen eher mit DTL klar und da soll der Crown als Fertigcoil Verdampfer nun mal ziemlich gut sein.

    Dazu noch einen kleiner kompakten gut verarbeiteten Akkuträger wie den WISMEC Reuleaux RX GEN3 Dual.

  • So sehr ich den Ur-Nautilus auf der Pico 75 liebte - heute würde ich die Pico 25 mit dem Nautilus 2S (oder evtl. Nautilus GT, den aber nur vom "Hörensagen") oder dem Uwell Whirl empfehlen.

    Die VD sind irgendwie benutzerfreundlicher, die Zugtechnik betreffend variabler und sie liefern guten Geschmack. Falls MTL doch nicht ganz das richtige Ist, geht es auf jeden Fall damit auch offener, als beim Ur-Nautilus.

    Und die Pico 25 hat eine breitere Verdampferaufnahme, ohne dadurch zum Klotz zu werden.

  • Diesen Thread finde ich richtig gelungen. Auch deshalb, und das mag sich verwirrend anhören, weil gerade unterschiedliche Ansichten hier erklärt werden. Schwer auszudrücken, ich meine, wenn Userin "Lisa" einen Verdampfer gut findet und sagt, was ihr an ihm so gefällt, dann aber User "Paul" sagt, diesen Verdampfer fände er Mist und einen anderen favorisiert, dies aber auch erklärt, dann kann sich jemand, der den Verdampfer nicht kennt oder ein Neuling ist, anhand solcher persönlichen Beurteilungen gut sein eigenes Bild machen. Was für den einen wichtig ist, kann für einen anderen ja unwichtig sein und umgekehrt.


    Das hatte mir in meinen eigenen Anfängertagen nämlich sehr gefehlt. Damals wurde von allen Usern regelmäßig ein Verdampfer durch die Bank gelobt, ich kaufte ihn aber kam dann oft überhaupt nicht damit zurecht. Weil ihn aber alle lobten, dachte ich, der Fehler könne nur an mir liegen (beim "Fogger" zum Beispiel liegen sämtliche Fehler an der Konstruktion aber nicht beim User *lach*). Ich hätte beinahe die Lust am Dampfen deswegen verloren. Viel später dann urteilten bei anderen Gelegenheiten genau jene User, die einen Verdampfer gehypt hatten, beiläufig und fast wie selbstverständlich, dass sie damit nie zurecht gekommen waren und er eigentlich ein Mist-Verdampfer sei. Wie schön wäre es gewesen, von Anfang an begründete unterschiedliche Ansichten zu ein und demselben Gerät zu finden.


    Gut, jetzt kann man sagen, wer den "Fogger" einmal nach Wochen der Fehlversuche letztlich hinbekommen hat, so dass er länger als ein paar Tage ordentlich dampft, der hat dadurch gelernt, zu wickeln. Aber bei Fertig-Coilern kann man doch nicht alle kaufen, um dann die Hälfte wieder zu verschenken.


    Ich selber benutze beides, Selbstwickler und Fertig-Coiler. Ich bin aber auch wickelfaul, für mich war das nie ein Hobby der Entspannung, mehr ein notwendiges Übel. Für meine Art zu dampfen liebe ich den "Cubis Pro", auch wenn er umstritten ist, 0,5 Ohm Edelstahlköpfe rein, 20 bis 25 Watt und dann restriktives DL-Dampfen, das schmeckt mir immer noch mit am Besten.


    Für draußen (jedenfalls außerhalb der eigenen vier Wände) benutze ich den "Cubis Max" mit seiner Heizplatte (eine Mischung aus Mesh und Notch-Coil). Bei ihm braucht man nur statt eines Coilwechsels die Watte von Zeit zu Zeit austauschen. Und sie wird nur auf die Heizplatte gelegt, nirgendwo durchgezogen oder verlegt, so dass das auch ein Anfänger prima hinbekommt. Der macht aber enorm viel Dampf - wie gesagt, zu viel für die eigene Wohnung (bin natürlich auch putzfaul). Mit dem "Cubis Max" hat man einen recht freien DL-Zug.


    Nur MTL, dafür wickle ich meine Flashis, denn ich habe noch keinen Verdampfer kennengelernt, der für mich so befriedigend gewesen wäre wie er. Weder Selbstwickler, noch Feritg-Coiler. Wahrscheinlich liegt es aber nur daran, weil ich mit dem Flashi endgültig zu dampfen begonnen hatte und mir sein Zugverhalten in Fleisch und Blut übergegangen ist. Individuelle Gewohnheiten sind ja mächtig, und weshalb sollte man oder ich etwas, das mir liegt und sehr gefällt, absichtlich abgewöhnen? Wie heißt es so schön? Never change a running System ^^


    Also ich bin bekennender Fan der Cubis-Familie und der Flashis.

  • Moin :hallo3:


    Ich würde einen Aspire Nautilus GT empfehlen, da er gut verarbeitet ist,

    da er geschmacklich super und variabel ist.

    Dessen Airflow sehr simbel aber auch schön einstellbar ist

    Den kann man auch gut mit den fertigen Coils sich passend machen,

    was dass Zugverhalten angeht.


    Als Akkuträger; eine leicht bedienbares Gerät ohne irgendwelchen Einstellungs Schnick-Schnack,

    um den Anfänger nicht zu überfordern.

    Das ist es nämlich zu Anfang, diese enormen Eindrücke die viele abschrecken...

    Knöpfchen hier, Bling Bling da...


    Von diesen Lynden, Pod Systemen usw halte ich nicht allzu viel,

    zuviele auf dem Markt die teilweise frustrierend sein können.

    Zuletzt hatte ich die Lost Vape Lyra (so für unterwegs) und das Ding

    war irgendwie immer leicht undicht, der Akku schnell schlapp...


    Meine Anfangstruppe :schwaerm2:

    Funktionierten alle drei Kombis,

    super gut.


    Minikin & Aspire Cleito

    Melo Mini & (ups, vergessen)

    Melo Mini 6 Pico


  • Achja, Akkuträger. Hab ich oben glatt vergessen. Ich bevorzuge kleine leichte Ein-Akku-Geräte und kann diese halt sehr empfehlen. Bis maximal 40 Watt halten die Akkus gut einen Tag lang. Und eigentlich tun sich technisch die meisten Geräte heute nichts mehr, so dass man gut nach Design kaufen kann. Selber benutze ich neben den Pfeifen nur noch die Aegis Solo (habe 12 Stück davon, 6 im Einsatz). Denn sie ist unkaupttbar, wasserdicht und leicht mit eigenen Leder- oder sonstigen schönen Pads zu individualisieren.

  • Um mal eine Empfehlung abzugeben, die "Endura T18 II" ist für Umsteiger und Anfänger recht gut geeignet.

    Ich hab 2 starke Raucher mit einer ausgestartet, die eigentlich nicht dampfen wollten, und beide sind damit völlig zufrieden.

    Sogar das Coil wechseln machen sie inzwischen selber, die müssen nicht verschraubt werden und sind so gestaltet das man sich nicht unbedingt die Finger "dreckig" macht.

    "Wenn ich eine Weile ohne Lust und ohne Schmerz war und die laue fade Erträglichkeit sogenannter guter Tage geatmet habe, dann wird mir in meiner kindischen Seele so windig weh und elend, dass ich die verrostete Dankbarkeitsleier dem schläfrigen Zufriedenheitsgott ins zufriedene Gesicht schmeiße und lieber einen recht teuflischen Schmerz in mir brennen fühle als diese bekömmliche Zimmertemperatur."
    Hermann Hesse

    Vorlage für Akkuträger

    Liquidvorlage

  • Ich bin ein Freund von „Ein-Knopf-und-los-geht-die-Party“ Sets. Ohne sich erst mal mit Watt und Ohm beschäftigen zu müssen, finde ich geschmacklich folgend Sets gut bis sehr gut:


    Es gibt noch weitere Kits, aber zu denen kann ich nichts sagen, da ich diese nie in der Hand, geschweige am Mund hatte.


    Die Reihe von JAC Vapour ist in Deutschland nicht sehr bekannt, in England absoluter Standard. Gerade mit den kleinen Turbo-Coils (Mesh-Coils) produzieren die einen wirklich sagenhaften Geschmack für so ein kleines Set. Und das bei 2600 mAh Akkuleistung, welche einen über den kompletten Tag bringen kann...


    Der Uwell Whirl Kit (egal ob das 20er oder 22 Kit) ist geschmacklich überragend, da kann jeder Nautilus mit Mesh-Coil einpacken. Die 0,6 Ohm Coil kann man auch sehr gut restriktiv DL Dampfen und verarbeitet ohne Probleme auch 70/30 Liquids. Es sind im Übrigen die gleichen Coils, welche auch im Whirl-Tank verwendet werden.


    Soweit zu meinen „No-Brainern“.

  • Melone

    Uwell hat nochmal aufgrund des großen Erfolges die Maschinen angeschmissen und produziert noch einen Schwung nach. Sollte Mitte des Jahres wieder Verfügbar sein laut Intaste.

  • Neben dem Whirl und dem Nauti 2s würde ich die Caliburn noch ins Rennen schicken. Geschmacklich gut, Zugautomatik. Problemlos und die Pods halten ewig.

    Ich weiß noch wie frustrierend es vor noch einem Jahr war, wenn die Coils vom Nauti nach 3 Tagen durch waren. Das passiert bei den Cali-Pods nicht. Gerade für Umsteiger kann Haltbarkeit ein wichtiger Faktor sein.

  • Die Whirl-Coils halten da aber auch deutlich länger durch. 3 Tage hatte ich noch nicht.

    Für den Whirl würde zumindest aktuell sprechen, dass er momentan bei Zazo für knapp 15 € zu haben ist. Dann nochmal Friends-Rabatt. Günstiger geht's eigentlich nicht für einen VD in der geschmacklichen Liga.

  • Und was ich noch ganz vergessen hatte:


    Pipeline Mesmerize 2


    Passt mit anderem Akkudeckel auch auf eine kleine Pico, und man hat die Auswahl zwischen Fertigköpfen und Selbstwickeleinheit, falls man später doch mal das Thema „Selbstwickeln“ ausprobieren möchte. Dafür muss man sich dann nicht extra noch einen anderen Verdampfer zulegen.

  • Ich durfte eine gute Freundin auf ihrem Weg zur Dampferin begleiten und bei ihr muss es immer leicht, klein, praktisch und unkompliziert seit.

    Anfangs dachte ich noch dieses Vaporesso zero mit Zugautomatik würde ihr reichen, aber so nach 2 Monaten interessierte sie sich dann doch für mehr Leistung/Geschmack. Mit der Innokin Endura T18 II kam sie gar nicht zurecht, Endura T20 war da schon eher etwas für sie. Als die Endura T20s auf den Markt kam war sie hocherfreut, denn jetzt bekam sie genau das, was sie sich vorstellte. Da sie mit dem Uwell Whirl 22 kit nicht glücklich wurde habe ich meine Endura T20s gegen ihr Whirl kit getauscht. Mittlerweile hat meine Freundin 2 Endura T20 und 4 Endura T20s. Sie will nicht wickeln und ist glücklich mit ihrer kleinen Flotte.

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