Besondere Wartung und Pflege von Mechmods

  • Hallo, liebe Vapoonis! :10hallo2:


    Seit einiger Zeit mache ich nun meine ersten Schritte mit reinen Mechmods und komme so weit bisher prima damit zurecht. Ist ja auch nicht wirklich so viel dran an einer simplen Tube oder einem einfachen Kästchen.

    Allerdings wurde mir jetzt schon öfter gesagt, dass Mechmods, obwohl eigentlich so simpel, doch einer intensiveren und regelmäßigen Wartung und Pflege bedürfen.


    Doch was bedeutet das nun genau?

    Auf was muss ich denn bei der regelmäßigen Pflege von Mechmods achten? Was ist genau zu tun und was ist besonders dabei zu pflegen? Was sind die Nogos?


    Wie erkenne ich am Schnellsten, wenn es einmal nicht mehr so laufen will? Bei einem geregelten Mod ist das einfach. Entweder er feuert oder er feuert nicht. Die Ursache dafür steht dann meist direkt am Display. So ein Mechmod macht es einem da ja nicht so einfach. Nur weil oben Dampf rauskommt, heißt das noch nicht, dass alles optimal läuft.


    Ich wäre euch also für sämtliche Tipps, Hinweise und Ratschläge äußerst dankbar!


    LG Shorty

  • Oberstes Gebot ShortSeb : Gewinde reinigen! Hast Du einen Mechmod aus Kupfer siehst Du recht schnell wie er anläuft. Von außen ist es nur ein optischer "Makel", aber bei Kontakten sollte das Kupfer gepflegt und regelmäßig gereinigt werden. Du merkst aber auch beim mechanischen Dampfen recht schnell ob Dein Mechmod richtig feuert oder nicht.

    Es gibt u.a. getränkte Reinigungstücher/watte von Nevr Dull oder Cape Cod mit denen es den Ablagerungen fix an den Kragen geht, Du kannst aber auch mit einem Glasfaserstift die Gewinde reinigen und danach mit einem Microfasertuch auswischen.

  • Gewinde sollte man aber auch bei geregelten Mods und natürlich auch bei VD's regelmäßig reinigen. Ich hab mir angewöhnt, bei jedem Wattewechsel mal eben mit dem Papiertuch die Gewinde zwischen meinen Fingern zu "schrauben" und ab und zu mal im 510er ein Wattestäbchen zu drehen. Und so alle 1-2 Monate sind die Gewinde und die Batteriekontakte der AT's dran, werden auch mal mit nem Coilbürstchen grob gereinigt und dann mit nem Tuch nach "poliert". Und wenn mich mal so richtig die Bastelwut packt, schraub ich auch schon mal nen AT auseinander und reinige den von innen mit "Puste", Wattestäbchen, Tuch und ggf. Alkohol.

    Bring mich an den Rand des Wahnsinns - von da weiß ich den Weg nach Hause :midi36:

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  • Für die eventuell vorhandenen Mikroschweißpunkte an Akku und Kontakt des Mods benutze ich die blaue Seite eines klassischen Radiergummis.


    Für die Gewinde und alles andere nutze ich ganz einfache Metallpolitur. Die einen schwören auf dies, die anderen auf das. Ich konnte allerdings keine Unterschiede feststellen. Also nehme ich einfach irgendeine Politur die hier sowieso herum steht.


    Letztendlich ist das wahrscheinlich sowieso alles nur Zitronensäure und irgendwelche abrasiven Mineralien. Nach der Anwendung muss das Zeug halt ordentlich weg gewischt werden. Am besten aber mit Alkohol und nicht mit Wasser. Jedenfalls nicht bei Messing oder Kupfer.

  • Moin moin,


    Arcing an den Kontakten (also die Schweißpünktchen) mach ich mit der blauen Seite von einem Radiergummi weg und geh danach mit Autopolitur ohne Wachs drüber.


    Gewinde werden mit einer Kinderzahnbürste und das 510er Gewinde mit einer Dentalbürste für Zahnzwischenräume und Autopolitur gereinigt.


    Danach wird alles nochmal mit Isopropanol sauber gemacht, um die Rückstände zu entfernen.


    Statt Autopolitur geht auch Zahnpasta, die ist nur nicht ganz so gut.


    Hört sich h jetzt nach einem riesen großem Aufwand an, isses aber nich, das ganze ist in 15min. erledigt.


    Aber irgendwie hat da jeder so sein eigenes Ritual^^

  • Gewinde sollte man aber auch bei geregelten Mods und natürlich auch bei VD's regelmäßig reinigen. Ich hab mir angewöhnt, bei jedem Wattewechsel mal eben mit dem Papiertuch die Gewinde zwischen meinen Fingern zu "schrauben" und ab und zu mal im 510er ein Wattestäbchen zu drehen. Und so alle 1-2 Monate sind die Gewinde und die Batteriekontakte der AT's dran, werden auch mal mit nem Coilbürstchen grob gereinigt und dann mit nem Tuch nach "poliert". Und wenn mich mal so richtig die Bastelwut packt, schraub ich auch schon mal nen AT auseinander und reinige den von innen mit "Puste", Wattestäbchen, Tuch und ggf. Alkohol.

    Jo, das handhabe ich genau so. Bis auf die Bastelwut den Akkuträger auseinander zu bauen... ;) Aber, was nicht ist, kann ja noch werden.

  • Steven

    Man kann nicht zwar nicht alle AT's zerlegen, aber doch viele. Wichtig ist gutes Werkzeug, Geduld und ne ruhige Hand. Und natürlich, auch mal auf YT das eine oder andere Video zu gucken, unterm Strich sind die alle gleich aufgebaut und wenn man sich so paar verschiedene angeguckt hat, weiß man so grob schon, worauf man achten sollte. Bei einigen sind z.b. die Befestigungsschrauben auch gleichzeitig Kontakte und man sollte die Schrauben nicht verwechseln, sonst geht der AT nicht mehr. Bei der Grus hab ich ein Video gesehen, wo derjenige den auf nen DNA-Chip umgebaut hat, das interessiert mich auch noch, bislang hab ich mich da aber nicht ran gewagt, denn man muss schon ein wenig am inneren Plastik abnehmen, damit der genau passt. Aber ne Grus mit DNA ist schon interessant ...

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  • Wichtig ist mir noch versilberte oder vergoldete Kontakte mit möglichst wenig abrasiven Mitteln zu "bearbeiten". Die Schicht ist meist sehr dünn und entsprechend schnell durchgeschrubbelt.


    Ansonsten je nach Material und Verschmutzung:
    Bref Power gegen Fett und Eingebranntes, Beckmann Putzstein, Bremsenreiniger, Säure/Essig/Ketchup, Pollierkreide, Zahnpasta, Radiergummi
    Und am Wichtigsten - hinterher mit Isoprop entfetten.

    Metallpolliertücher und jetzt auch Kupferleitpaste ( softius :emojiSmiley-28:) muss ich noch ausprobieren.

  • Ich danke Euch vielmals für eure Tipps! :klasse_gemacht:

    An Politur traue ich mich ehrlich gesagt noch nicht wirklich ran. Wäre bei den versilberten Kontakten der Vapor Giant Tube aber vermutlich ohnehin nicht das Richtige.


    Für die regelmäßige Pflege der Kontakte habe ich mich jetzt jedenfalls einmal für einen "Elektro Mechanik Reiniger" von Teslanol entschieden. Ich denke, der tut's vorerst auch einmal. :ja:


  • Zur schonenden Reinigung der Kontakte: blaue Seite des Ratzefummel (Radiergummi) und Isopropanol, langt im Normalfall völlig. Wenn ich mit Mechs auf Reisen gehe, ob nun Urlaub oder dienstlich, gehören Radiergummi, 10 ml Fläschchen Isopropanol und ein paar Q-Tips immer zur Grundausstattung :emojiSmiley-106: Auf keinen Fall Glasfaserstift, schon gar nicht bei versilberten / vergoldeteten / whatever Kontakten - hinterläasst nur Kratzer...

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