Online Symposium über die E-Zigarette am 27.05.2020

  • Falls es jemanden interessiert, es findet am 27.05.2020 von 09:00 - 13:00 Uhr in Frankfurt das Online-Symposium unter Leitung von Prof. Stöver statt. Frau Mons vom DKFZ wird auch dabei sein. Ich weiß jetzt nicht ob man sich als Zuschauer noch anmelden muss, aber Simon Bauer (VSI) will auf seinem Youtubekanal live übertragen und kommentieren.

    Die angedachte Diskussionsrunde mit Politikern im Anschluß daran entfällt leider.

  • Jetzt auch noch von Prof. Stöver, vermutlich unkommentiert, ich habe es selbst nicht gesehen, es scheinen die einzelnen Vorträge zu sein.


    Begrüßung Prof. Stöver (Geschäftsführender Direktor des Instituts für Suchtforschung an der FH-Frankfurt)


    Dr. Thomas Hering (Facharzt Pneumologie, Allerlogolie und Schlafmedizin mit dem Schwerpunkt Tabakentwöhnung)


    Prof. Martin Storck, (Direktor der Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie am Städtischen Klinikum Karlsruhe)


    Dr. Ute Mons, (Epidemiologin und Public-Health-Wissenschaftlerin, Leiterin Stabstelle Krebsprävention am Deutschen Krebsforschungszentrum)


    Daniela Jamin, (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Suchtforschung an der FH Frankfurt)


    Prof. Heino Stöver (Geschäftsführender Direktor des Instituts für Suchtforschung an der FH-Frankfurt)

  • Das ist Simon...

    Den habe ich auch sofort wieder ausgeschaltet. Ich kann nicht zwei Leuten gleichzeitig zuhören. Außerdem möchte ich mir erstmal einen eigenen Eindruck von dem verschaffen, was da von den Teilnehmern gesagt wird. Simons Meinung und Kommentare dazu kann man sich vielleicht nochmal im Nachgang anhören - wenn man das dann braucht oder möchte. Von daher danke DoDoDampft , dass du nochmal die einzelnen Videos verlinkt hast. Die einzelnen Videosequenzen von Prof. Stövers Kanal, also das Symposium an sich, fand ich nämlich sehr gut. Durchaus positiv aus meiner Sicht und informativ.


    Dual Use nochmal in ein Licht gerückt, das nicht so ganz dem entspricht, was in unserer Blase oft propagiert wird. Hier (damit meine ich jetzt nicht unbedingt dieses Forum, sondern die Dampferblase an sich) wird Umsteigern, die parallel noch rauchen, ja gerne gesagt "jede nicht gerauchte Zigarette sei ein Gewinn" usw. Kann man meiner Meinung sicherlich sagen, um die Herausforderung für den Umsteiger niederschwellig zu halten - auf Dauer aber wohl nicht der goldene Weg.


    Und Frau Jamin mit ihrem Ansatz Informationsveranstaltungen und Workshops "E-Zigarette" in Unternehmen, auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht. :thumbsup01: Ich denke, gerade den Teil werde ich auf der Arbeit mal an eine Stelle weiterleiten, bei der ich mir eine gewisse Resonanz erhoffe. :emojiSmiley-106:

  • Dual Use, da treffen zwei Überzeugungen aufeinander.

    Ich meine, es wurde auch auf dem Symposium erwähnt, hier treffen zwei Ansätze aufeinander.

    Der Ansatz, keinen Druck zu machen sondern zu sagen, wenn du ab und an eine Rauchen musst, dann ist das eben erstmal so hat etwas für sich.

    Hier geht es um einen zukünftigen Erfolg beim kompletten Umstieg.

    Solange das Ziel ist, Zigaretten komplett loszuwerden kann ein schrittweiser Umstieg erfolgsversprechend und, auf lange Sicht, sinnvoll sein.

    Eine gute Strategie muss also beachten das der komplette Umstieg das Ziel sein muss, aber eine Übergangszeit hilfreich sein kann.

    Wenn wir diese beiden Dinge unter einen Hut bekommen, sind wir auf dem Weg zu einer guten Strategie.

  • Bei mir war diese Übergangszeit eine knappe Woche mit 1-2 Pyros morgens. Meine Frau hat gar keine Übergangszeit gebraucht. Eine Zigarette nach ein paar Tagen, da sie kein Liquid mehr hatte, war für sie furchtbar. Mir ging es nach zwei Wochen nur Dampfen mit der Test-Zigarette auch so. Das kann also auch heilsam sein, wenn man wahrnimmt wie furchtbar und unangenehm eigentlich Zigaretten sind.

    Ich fürchte aber, dass sich viele deutlich schwerer tun, so schnell umzusteigen. Bei mir war es auch nur morgens beim ersten Kaffee, da ich das Gefühl hatte, die E-Zigarette hat keine Wirkung. Der Körper muss sich einfach daran gewöhnen, dass das Nikotin nicht so schnell wirkt. Bis das Gefühl nicht mehr vorhanden war, dass da was fehlt, hat es bei mir ca. 1 Woche gedauert.

    Bin immer noch fasziniert, wie gut das geklappt hat mit dem Umstieg.

  • Das ist sehr unterschiedlich.

    Ich habe aus versehen aufgehört, es war keine Überwindung nötig, meine Frau brauchte mehrere Monate, bis sie dann halt auch die letzten weggelassen hat.

    Wie bei so vielem sind Menschen da eben unterschiedlich.

    Natürlich sagt niemand, du sollst noch ein paar Rauchen.

    Es geht darum, das einige Leute halt noch eine ganze Weile Probleme haben, und dann kann es halt sinnvoll sein, erstmal ab und an eine zu rauchen, das kann auch damit zusammen hängen, das man schlicht noch nicht das passende Set Up gefunden hat, oder nicht das richtige Liquid oder was weiß ich.


    Ich denke schon es hilft stress zu nehmen, wenn es dann schnell geht, um so besser.

  • Ich schreibe (wenn ich Zeit habe), an meinem ersten Roman (bzw. einer Trilogie), dabei ging es mir immer so, dass ich mir eine Kippe gedreht habe, ein paar mal gezogen, in den Ascher gelegt und wenn ich wieder ziehen wollte, war die durchgeglüht.

    Deshalb hab ich meine erste Dampfe gekauft, um einfach drei mal ziehen zu können, und das Ding wegzustellen.

    Es hat mir geschmeckt, aber das Gerät war Mist, mit dem 2., das ich dann ein paar Tage später gekauft habe, habe ich halt aufgehört zu rauchen.

    Eigentlich wollte ich das nur zum schreiben, weil es mir auf den Geist ging, 6 oder mehr Kippen pro Stunde anzumachen, an denen ich jeweils nur 3 - 5 mal gezogen habe. Aufzuhören war nie der Plan, ich habe gerne geraucht.

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen
Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!
Neues Benutzerkonto erstellen
Anmelden
Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.
Jetzt anmelden