Ladegerät für 6 Akkus 18650

  • Intelligentes Laden halte ich für sehr sinnvoll, perfekt wenn es abschaltbar, oder selbst konfigurierbar ist.

    Und ein höherer Ladestrom innerhalb seiner Spezifikationen ist für den Akku nicht so schädlich wie eine ständige Vollladung,

    wie es fast jedes mir bekannte Ladegerät macht. Es gibt nur wenige Ausnahmen.

    Und da ich nicht unbeaufsichtigt lade, muss es schnell gehen, und lade daher minimal 1,5 A, bis zu 2,5 A, aber nie voll.

    Die Akkus halten so wirklich sehr lange, mit sehr guten Innenwiederständen und man kann die fast ewig nutzen.

    Interessant fand ich letztens ein Gespräch mit einem Mitarbeiter eines namhaften Japannischem Hybrid-Auto Herstellers

    Die Akkus werden dort extrem genutzt, mit Laufzeiten von ca 6- 10 Jahren, bis sie nur noch 70% Kapazität haben und als defekt gelten, es aber nicht sind.

    Aber so werden Akkus bewertet.

    Das sind bis dahin zig Tausende von Ladezyklen. Aber die Nutzung findet nur zwischen 30-70 % statt.

    Hatte letztens in Grichenland einen Hybrid Toyota im Urlaub geliehen, extra ausgesucht, da ich das mal testen wollte,

    bei 130 km die wir den tag gefahren sind hat der mindestens 50 x geladen und entladen, (wird ja nur zum anfahren genutzt)

    die Karre hatte 117k Kilometer auf dem Tacho und laut Verleiher noch das erste Akkupack.

    Das macht Toyota mit NiMh und LiOn, und die wissen was sie tun.

    Soviel zum Thema, was an Haltbarkeit möglich ist.

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  • Dampfman

    Interessant, mit den Autoakkus :thumbup:

    Bei mir wird halt unbeaufsichtigt geladen, über Nacht oder während ich draußen bin.

    Natürlich stehe ich auf intelligente Ladeelektronik, die einem vieles erleichtert, jedoch gibt es immer zuhauf Meldungen über Hitzeentwicklung beim Ladevorgang und abbrennende Geräte.

    Ich erinnere mich, da wurde es selbst Heiner oder softius zu heiß beim Ladevorgang.

    Da bin ich sehr vorsichtig mit dem hohen Ladestrom und wie im Beispiel schon erwähnt, überladen trotz Intelligenz kommt mir nicht ins Haus.

    Auf die Haltbarkeit achte ich nicht, wird aussortiert, wenn sie schwächeln, das ist mir keinen Cent wert, wenn es dumm laufen sollte.

    Habe immer 2 Akkupaare dabei, damit es nicht eng wird.

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    Ein Pessimist sieht die Schwierigkeiten in jeder Möglichkeit, ein Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit.

    Winston Churchill

    Die Moral ist immer die Zuflucht der Leute, welche die Schönheit nicht begreifen.

    Oscar Wilde

  • Bei mir wird halt unbeaufsichtigt geladen, über Nacht oder während ich draußen bin.

    Würde ich nie machen, nie und nimmer. Da habe ich einfach zu viel Respekt vor den Dingern.

    Handhabe ich auch beim Handy so, die brennen auch ab, sehr selten, aber passiert. Und ich möchte da kein "Einzelfall" werden.

    jedoch gibt es immer zuhauf Meldungen über Hitzeentwicklung beim Ladevorgang und abbrennende Geräte.


    Bis 80 Grad soll das noch völlig ungefährlich sein, und 80 Grad fasst du bestimmt nicht an, ab 40 Grad wird das schon fühlbar heiß, und Du bekommst Angst um Deine Wohnung, 80 Grad ist wirklich schon echt heftig. Da dürfen wir uns nicht von den gefühlten Temperaturen in die Irre führen lassen.

    Dem Akku und der Chemie da drin ist es anscheinend egal ob 20, 30, 40 Grad. Eine Volladung auf 4,2 Volt schadet scheinbar mehr.

    Und die fehlenden paar mAh von 4 oder 4,1 zu 4,2 Volt merkt man kaum, erst recht nicht, wenn sowieso genug zur Verfügung stehen.

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  • Würde ich nie machen, nie und nimmer. Da habe ich einfach zu viel Respekt vor den Dingern.

    Doch! ^^

    Bis 80 Grad soll das noch völlig ungefährlich sein, und 80 Grad fasst du bestimmt nicht an, ab 40 Grad wird das schon fühlbar heiß, und Du bekommst Angst

    So weit kommt es nicht, da sind die Ladegeräte bei mir angenehm kühl, weit unter 40 Grad ;)

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  • Nuja, .. jeder muss ja selbst wissen, wie er mit seinen Akkus umgeht, aber ich lade sehr oft unbeaufsichtigt, bin manchmal sogar den ganzen Tag hunderte km von zuhause weg und nehm die dann raus, wenn ich wieder da bin (und es nicht vergesse). Und in meiner Dachwohnung sind in heissen Sommern schon auch mal 35 Grad und mehr "normale Umgebungstemperatur". Meine ältesten Akkus laden immer noch 90-95% der ursprünglichen Kapazität.

    Und ich merke schon einen Unterschied, ob ich 4 oder 4,2 Volt geladen hab, denn bei 4 Volt wirds auf einer langen Tour am Ende dann schon knapp, das sind manchmal eben nur 10-20 Züge, aber die können entscheidend sein. Nix ist ärgerlicher für mich als nach 700km dann die letzten 20 nicht mehr dampfen zu können oder die Akkus wechseln zu müssen (während der Fahrt nicht das geilste, anhalten deswegen auch nicht).

    Ich glaub, die Hitzeentwicklung liegt viel mehr beim Ladegerät als bei den Akkus selbst, wenn das Ladegerät stumpf weiterballert. Daher finde ich "intelligente" Ladegeräte gar nicht mal so schlecht, sofern die halt ständig weiter messen beim laden und sich dann eben selbst runter regeln. Natürlich checke ich bei einem neuen Ladegerät mehrfach erstmal das Verhalten, wird das Gerät warm, die Akkus usw ... und kaufe auch nur "Testsieger" Akkus. Wenn die Sachen über mehrere Ladezyklen ein stabiles Verhalten zeigen, mach ich es so wie oben beschrieben.

    Und nicht missverstehen, will hier keinen zu laxem Umgang mit Akkus animieren, aber für mich funktioniert das schon seit Jahren so recht gut.

    Wissen nutzt nur wenn man es anwendet. :midi36:

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    Es wurde bereits alles gesagt - nur noch nicht von jedem ;) (Karl Valentin)

  • Ich denke, da muss ich nochmal kurz etwas anmerken..

    Je höher der Ladestrom (Ampere), desto höher ist auch die Temperatur, die durch die ganze Elektronik durchgejagt wird und auch am Akku entsteht.

    Weswegen auch der unbeaufsichtigte Ladevorgang.

    Und ZumaFx, danke für die Anmerkung, das geht nur, wenn man die ganze Prozedur unter Beobachtung, mehrere male gemacht hat.

    Dann kann man auch ruhig schlafen gehen.

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  • Ja natürlich sollte man zuerst seine Akkus und Ladegeräte genau prüfen. Aber wenn da alles ok ist, sehe ich wenig Grund, mit der Vorsicht zu übertreiben.

    Meine Akkus sind auch bei 2A laden und z.b. 10 Stunden im Ladegerät noch nicht mal lauwarm, da macht das x4 nen guten Job und da ich fast nur noch Molicel nutze (die ja sogar biszu 4 A geladen werden dürfen), bin ich da entspannt.

    Aber egal, wie ich das mache, jeder muss und sollte nach seinem eigenem Sicherheitsgefühl gehen und sich nicht gedankenlos meiner Vorgehensweise anschliessen

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  • ZumaFx

    Hat das Gerät denn einen Ventilator?

    2 A ist schon ordentlich.

    Ich habe irgendwo einmal gelesen, dass ein zu hoher Ladestrom den Akku sehr strapazieren kann, und ich habe es mir angeeignet.

    Es bleibt daher jedem selbst überlassen, wie er seine Akkus lädt.

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  • nee, das X4 hat keinen Ventilator, das wird passiv gekühlt. Hoher Ladestrom ist ja relativ, da muss man dann das Datenblatt der Akkus begucken. Wie gesagt, die Molicel sind für 4A im Datenblatt ausgegeben, da sind 2 A ja "nix". Das Ladegerät selbst macht auch bei 10 Stunden mit 4 Akkus drin keine große Wärme, das hatte der bei lygte auch so gemessen, daher hab ich dem vertraut (und wurde nicht enttäuscht).

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  • Wenn der Hersteller des Akkus sagt das der einen Ladestrom von 2A oder mehr abkann, dann lade ich den mit 2A (gilt nur für 20700er und 21700er Akkus).

    Ich fahre seit einem Jahrzehnt mit folgender "Faustformel" sehr gut: Akkus bis 18350er werden mit 250 mA geladen, 18500er mit 500 mA, 18650er mit 1A und alles was größer ist als 18650 wird mit 2A geladen.

    Ausnahme von der Regel sind Akkus die ich auf unter 3 Volt gedampft habe, die lade ich mit 250 mA bis die 3,3 Volt erreicht habe, ab dann gilt die Faustformel wieder.

  • Die meisten meiner AT's schalten bei ca 3,2-3,4 Volt auf "kann nicht mehr". Aber ich hab natürlich mech auch schon weiter runter entladen. Ich mag beim X4 halt, das es auch "schwache" Akkus erkennt und dann den Ladestrom selbst niedrig hält, bis es auf ein gewisses Maß geladen hat. Dann gibts mehr Saft drauf und kurz vorm Ende wird wieder auf niedrig geschaltet. Das kann ja auch NiMh laden und alles unter 3 Volt (glaub ich, keine Lust nachzulesen) wird erstmal als NiMh behandelt und langsam (teilweise mit 50mAh) geladen, bis eben die "Li-Ion-Specs" erreicht sind, dann wird wieder Gas gegeben

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