Cubis-Familie

  • Nur so just for fun, weil ich das Foto gemacht habe und da Bilder sowieso mehr als tausend Worte sagen und weil ich gerne herumzeige, was mir selber auch gefällt. Aus den 3 ½ Jahren der Cubistauglichkeit sind nun also schon 4 Jahre geworden.



    Zu Hause benutze ich einige Selbstwickler, auf Arbeit seit 2013 auch den Flashi, doch unterwegs finde ich die Fertig-Köpfe einfach viel praktischer. Nötigenfalls einen auszuwechseln geht in Sekundenschnelle, und ich brauche auch kein Wickelzeug mit mir rumzuschleppen (wie man sieht, auf dem Fahrrad).


    Jaja, ich weiß, der Cubis ist ein umstrittener Verdampfer. Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn. Ich gehöre halt zur ersten Gruppe. Bei mir spritzen sie nicht, blubbern nicht, erzeugen keine Dryburns und schmecken hervorragend (ich stimme sowieso für jeden Verdampfer-Typ das passende Liquid/Aroma ab, nicht umgekehrt). In Benutzung waren beim alten Cubis die 0,5-Ohm-Köpfe aus Edelstahl und für die neuen Cubise (wie lautet eigentlich die korrekte Mehrzahl von Cubis - habe ich immer noch nicht herausgefunden. "Cuben"? "Cubilanten"?), die ja eine bis jetzt unverwüstliche "Mesh-Heizplatte" aus Kanthal besitzen, bewatte ich sie mit eigener Watte = absolut toller Geschmack. Nur für drinnen erzeugen mir die neueren "Cubis Maxialnten" viel zu viel Dampf, draußen ist genau das aber ideal.


    Das war's auch schon. Wollte ich nur mal gesagt haben :)

  • Neben den Selbstwicklern und dem "Cubis Max" dampfe ich drinnen (in der Wohnung) ja auch noch immer einen "Cubis-Pro-Verdampfer". Aber nur mit den 0,5 Ohm Edelstahlköpfen bei ca. 20 bis 24 Watt (je nach Akkuträger variiert die Anzeige bei gefühlt derselben Leistung). Schön halboffenes DL. Wunderbar. Lecker.


    Da also mehrere Verdampfer immer abwechselnd in Benutzung sind, liegt seine Betriebsdauer höchstens bei einem Viertel meines täglichen Dampfgenusses; dadurch halten die Ferig-Coils natürlich entsprechend länger. 4 Monte locker, wenn nicht sogar länger. Aber selbst bei einer pessimistischen oder konservativen Rechnung von 3 Monaten kommt dabei doch Erstaunliches heraus.


    Nun rechnen wir mal zum unteren Bild:


    1 Kopf = 3 Monate

    100 Köpfe = 300 Monate

    300 geteilt durch 12 = 25 Jahre


    Mit diesem 100er Kartönchen komme ich also ein viertel Jahrhundert aus. Das werde ich im Rest meines irdischen Daseins wohl nicht mehr schaffen ^^


  • Oh, ich fühl mich heute so mathematisch … :gegenwand02::)


    Mathe aus dem Bunker:


    Der große Bruder des "Cubis Pro", der "Cubis Max", wird ja mit einer Art Heizplatte betrieben (eine Mischung aus Mesh und Notch-Coil). Täglich habe ich 4 dieser Verdampfer bei 38/40 Watt Leistung im Einsatz aber nur für draußen auf Arbeit oder sonst draußen. Benutzungsdauer = ungefähr ein weiteres Viertel meines Dampfkonsums. Ein Viertel geteilt durch vier = 1/16.


    Nun ist diese Heizplatte schon von Haus aus für den Dauerbetrieb ausgelegt. Laut Hersteller bei 200 Zügen pro Tag mindestens 3 Monate. Theoretisch mal 16 = 48 Monate. Die 4 "Cubis Max" feuern nach knapp 16 Monaten also noch mit ihrer ersten Heizplatte, nur die Watte habe ich alle paar Monate mal gewechselt. Ein Heizelement kostet rund 1 Euro. Das bedeutet Kosten bisher von:


    4 mal 1 Euro geteilt durch 16 Monate = 25 Cent pro Monat.


    Die voraussichtliche Lebensdauer = 48 Monate = 8 Cent pro Monat.


    Gebunkert habe ich 50 Heizelemente = 50 mal 48 Monate = 2.400 Monate, geteilt durch 12 = 200 Jahre :beardgrandpa01:


    Nehmen wir einmal an, die Heizelemente würden jetzt schon nach 16 Monaten ihren Geist aufgeben, dann wäre es immer noch eine Haltbarkeit von 50 mal 16 = 800 Monate, geteilt durch 12 = 67 Jahre :facepalm01::biggrin01:

  • Diese "evic AIO" hatte ich 2016 in Silber und Schwarz gekauft, war eine Woche begeistert von ihr und stellte die schwarze dann in den Schrank, die silberne verschenkte ich, denn mehr noch begeistert war ich seinerzeit von anderen leichten Ein-Akku-Geräten. Die "evic AIO" ist nämlich trotz ihres Daseins als Winzling (mit Verdampfer deutlich kleiner als eine Pico) ein Gewichtsschwein sondergleichen. Ich habe keine Waage zu Hause, doch sie ist schwerer als alle 1-Akku-Geräte, die ich kenne, schwerer noch als die alten "Stahlröhren". Das fand ich 2016 nicht gut.



    Die Google-Bildersuche führt zu ungezählten Fotos, Berichten und Reviews zu diesem Gerät.


    Im Laufe der Zeit wurden Akkuträger und Verdampfer ordentlich größer, fassten mehr Liquid und nahmen zu, diese Vielfraße. Also gewöhnte auch ich mich langsam an ein höheres Gewicht. Selbst die tolle "Aegis Solo" gehört hier ins Mittelfeld, eine Feder ist sie nicht. Nunja, wie es bei einem Dampfer-Messi passieren kann: dieses wunderschöne Gerät übertrat in den Hirnbereichen der Erinnerung die Schwelle des Vergessens. Ich schrieb ja schon mal, dass mangels Vitrine (bis auf einige wenige Geräte in Brotdosen mit transparenten Klappen) der meiste Dampferkram in den hiesigen heiligen Hallen in dunklen Schränken verbringt.


    w107 war es, der mich letzte Woche nachdenken ließ und das Thema "Cubis-Verdampferfamilie" wieder in Erinnerung rief. Über ihren Familien-Clan wurde hier schon geschrieben: es gibt den Cubis 1, den Cubis pro, ich glaube noch einen Cubis "plus" oder so, den Cubis Max und den Cubis in der AIO, dem Vape-Pen (alle bis auf den "Max" mit denselben Fertigköpfen sowie einem Selbstwickelkopf betreibbar) - und da erinnerte ich mich, dass es noch einen anderen Cubis gibt, nämlich den Cubis pro mit einem schmaleren Tank, auswechselbar, doch ohne 510er Anschluss, eben nur für die evic AIO Box konstruiert.



    Meine Unzufriedenheit damals lag neben dem hohen Gewicht an einer recht trägen Befeuerung. Gefühlt dauerte es eine halbe Sekunde, eh der (die/das) Coil auf Temperatur kam. Man feuerte also bereits, wie damals übrigens nicht unüblich, wenn man das Gerät in die Hand nahm, so dass die Wegstrecke zum Mund quasi als Vorglüh-Phase betrachtet werden kann. Nun schaute ich letzte Woche mal kurz nach, ob es neuere Firmware-Updates gibt, und siehe da, Joyetch bietet in der letzten Version irgendwas mit Punkt 5 an (ich betrieb noch Punkt 2). In dieser letzten Version spendierte Joyetch der evic AIO die Preheat-Funktion. Nicht "middle - low - high", sondern im individuell wählbaren Leistungsbereich mit einer Zehntel-Sekunden-Auswahl. Aktuell betreibe ich den Coil mit 24 Watt, setzte das Preheat auf 26 Watt für zwei Millisekunden und die Box feuert sofort. Gefühlt gibtꞌs keinen Unterschied zu einem DNA-Chip. Die Nachteile von 2016 waren somit abgehakt. Komisch: heute sehe ich alles völlig anders als damals: ich war ein Fan von Plastik- und Blechdampfen, heute, nachdem grundsätzlich ein höheres Gewicht normal geworden ist, betrachte ich den komplett aus Edelstahl gefertigten Körper als überraschend angenehm. Die Optik mit innenliegendem Verdampfer ist sowieso grandios. Es ist nichts an der Box aus Blech. Wie sich doch alles gefühls- und gewohnheitstechnisch im Laufe der Zeit verändert, nicht wahr?


    Der Plus-Minus-Schalter ist wie bei der Pico unten angebracht:



    Seit einer Woche bin ich begeistert von diesem wiederentdeckten wunderschönen Gerät. Als Zweitdampfe trage ich sie stets bei mir. Und wie es halt so ist bei allem, das ich toll finde, so erweckte diese neue Begeisterung abermals den "Reservegedanken". Ein ganz schlimmer Geselle. Guck doch mal ins Internet, flüsterte mir das Messi-Ich ins Ohr, ob du eine zweite findest. Nein, sie gibt es längst nicht mehr. Was von einigen wenigen obskuren russischen Webseiten zu halten ist, die ohne Paypal als Bezahlmöglichkeit die "evic AIO" als "brandneu im Sortiment" aufführen, kann man sich ja denken ;-)


    Aber dann klopfte es an der Hintertür meines Kopfes. Nur einen Spalt breit öffnete ich, man muss ja heutzutage vorsichtig sein, wer alles auf ein Tässchen Kaffee vorbeikommen möchte, da lächelte mich mein inneres Vergissmeinnicht-Ich an und sprach: "Schau doch mal in den Kramschrank ganz unten rechts nach, noch unter den anderen Kram-Kartons."


    Gesagt, getan und da schau her: ein in Zellophan verpackter Originalkarton aus 2016 - schon damals hatte ich also alles richtig gemacht :-) Nu sind's zwei, wie es sich gehört. Damit dampft es sich viel entspannter, es kann nix passieren, sollte eine verloren-, kaputt- oder sonstwasgehen :thumbup:^^


  • Tja, Monomond , der Cubis Max ................. die Freundschaft konnte noch nicht gefestigt werden.

    Denn er sifft unten raus.


    Nein, es ist kein Kondens, keine Feuchtigkeit, er pinkelt regelrecht unten am 510er raus.

    Nicht viel, aber doch soviel, dass mein schöner Yihi Mini SL, auf den ich Idiot ihn geschraubt hatte, nach ner Stunde ziemlich eingeglitscht war und ich das hintere Leder (?) nur mit Müh und Not wieder sauber bekommen habe.

    Da er mich geschmacklich nach wie vor überzeugt, hat ihn das zunächst mal vor der Entsorgung gerettet.


    Nachdem ich alle Kollateralschäden beseitigt hatte, habe ich mir seinen Unterleib mal genauer betrachtet.

    Die base mit dem Keramik-Teil sitzt OHNE jegliche Dichtung auf dem Tank - bei meinem Exemplar jedenfalls.
    Ebenso ist die Verschraubung von base und Tank OHNE jegliche Dichtung - bei meinem Exemplar jedenfalls.

    Auch wenn alle diese Teile auf den 100stel mm genau gearbeitet zu sein scheinen: so knirsch können zwei Flüssigkeit-umspülende Metallteile gar nicht sitzen, dass sie ohne Dichtung auskommen können ................ eigentlich.


    Da ich mich aber immo erst mal um die inzwischen gelieferten Bugattis aus Stuttgart :emojiSmiley-23:(clons) kümmern muss, deren O-Ring an der top-cap (Befüllung und gleichzeitig afc) lediglich optisch vorhanden ist und ansonsten null Funktion ausübt, steht der Cubis Max - fein säuberlich gebadet - erst mal wieder in Reihe mit all den ich-weiß-noch-nicht-so-recht VDs.


    Die Liebe ist da, aber die Chemie stimmt halt (noch) nicht. :emojiSmiley-25:

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