Wicklung Single Coil für mechanisches dampfen

  • Guten Morgen zusammen,


    ich überlege ob dampfen mit einem Mesh Mod was für mich ist. Über squonken denke ich auch schon eine Weile nach und so kommt eben beides zusammen. Blöd ist nur, dass ich auf dem Gebiet Null Ahnung habe. So bin ich heute Morgen mal an Steam Engine ran und habe mal eine Wicklung gerechnet, die möglicherweise für eine Single Coil passen könnte.


    Gerechnet habe ich eine Parallelcoil mir 2 Beinchen aus 316L mit GA 28. Könnte bitte jemand meine Rechnung prüfen ob das so passen könnte und mir auch noch den ein- oder anderen Tipp für Verbesserungen geben.


    Ach so, "Schuld" an dem Desaster ist Ingo ;) der der Meinung ist, squonken ist nur ungeregelt wirklich gut und handlich.


    Hier noch meine Berechnung:


  • Also ich kenne den Rechner den du nutzt nicht (und finde die Angaben etwas unübersichtlich, aber gut).

    Bei 6 Windungen (3.5mm Innendurchmesser) sollten dabei ungefähr 0,4:ohm1: rauskommen. Das wären etwa 30 Watt, und knappe 9 Ampere.

    Bei 5.5 Windungen würdest du bei etwa 0,36:ohm1: rauskommen, Das wären etwa 34 Watt, und knappe 10 Ampere.

    Das sollten Akkus, die Ingo dir empfohlen hat, definitiv locker aushalten.


    Aber ich lege dir dringend ans Herz, im Lexikon nochmal nach Ohms Law, Voltdrop und Hilfe: Tabellen zu Ohm Volt und Watt durchzulesen.

    Wenn du Fragen hast, frag.

    Das ist kein Hexenwerk, aber besser eine Frage zu viel als eine zu wenig.

  • Hajo

    Liest sich okay. Parallel „geht ganz gut“, würde aber eher zu einer Fused Clapton (2x0,32+0,08 oder maximal 0,1) raten. Da kommt etwas mehr Geschmack zusammen. Bei mehr Luft oder 24er RDA auch gerne 2x0,4 oder 3x0,4.

    Grundsätzlich springt NI80 schneller an und ist mein präferierter Mech-Draht.


    Der Widerstand ist immer auch in Abhängigkeit von der Größe des RDAs und der eigenen Vorliebe zu betrachten. Bei einem 22mm RDA mit wenig Luft nutze ich so ca. 0,3 Ohm und bei RDAs mit mehr Luft oder größerem Durchmesser tendiere ich zu 0,2 Ohm.


    Man darf nicht außer Acht lassen, dass die Leistung lediglich mit frisch geladenem Akku bei entsprechender Spannung die berechnete Leistung abgibt. Während des Dampfens sinkt die Spannung und damit einhergehend auch die Leistung. Da man ja nicht so oft den Akku wechseln möchte, sollte man also etwas höher mit der Leistung ansetzen.


    Dann sind die ersten Züge was heißer und man macht kürzere Züge, über den mittleren Spsnnungsbereich (der am längsten dauert) hat man dann aber genügend Leistung für eine gute Dampf- und Geschmacksentwicklung.


    Mit nachlassender Spannung dampft man sich durch viele Nuancen seines Liquids, die man sonst kaum entdeckt. Das ist neben der geringeren Größe der Mods ein weiterer Vorteil beim Mech-Dampfen.


    Wenn der Widerstand zu hoch angesetzt ist, kann es passieren das die Leistung nach den ersten Zügen schlicht zu niedrig ist. Dann dampft es kaum mehr und schmeckt auch nicht.

  • Hajo

    du benutzt da den "einfachen" Rechner von SteamEngine, ich würde dir zu dem unter "Wire Wizard" raten, der ist genauer und kann auch so ziemlich jeden andere Coil rechnen. Ist auch nicht schwerer, aber ich finde ihn deutlich besser, weil genauer und mehr "Spielmöglichkeiten". Da kannst du dann einfach und schnell schauen, was passiert, wenn du eine Wicklung mehr oder weniger machst oder den ID änderst usw.

    Sollte dir da anfangs nicht ganz klar sein, wie man da seine Drähte eingibt, einfach fragen, das lernt sich sehr leicht/schnell.

    Mit den von dir im einfachen Rechner angegebenen Daten kommst du bei der Wicklung auf 0,39 Ohm, das kann dir der aber nicht richtig anzeigen, da du da immer "krumme" Windungszahlen hast. Man kann eben keine 5,95 Windungen machen, die sind immer entweder 0,5 oder ganz.

  • Ingo

    dein Beitrag (#3) ist für mich ein Plädoyer gegen mechanisches Dampfen :D

    Die vielen Nuancen möchte ich auch schmecken (und tue es), aber eben von Anfang bis Ende. Ich mag es nicht, jedesmal eine "Überraschung" zu schmecken. Das gleiche kann ich auch mit der Leistungsregulierung erreichen, aber eben gesteuert und nicht abhängig vom Akkustand. Erst "zuviel", dann passend und am Ende zuwenig, wäre ja das Fazit aus deiner Beschreibung ? Und bitte nicht falsch verstehen, wer das mag, ist sicher sehr zufrieden, aber mich persönlich spricht das gar nicht an bzw schreckt sogar ab

    Bring mich an den Rand des Wahnsinns - von da weiß ich den Weg nach Hause :midi36:

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  • Ingo


    Einen speziellen RDA habe ich noch nicht im Sinn. Ich bin noch in Nachdenkphase. Sicher ist bis jetzt nur, dass es ein Singlecoiler wird. Auch welcher Mod da in Frage kommen könnte steht noch nicht fest.


    ZumaFx


    Danke.


    Den Wire Wizard kenne ich auch und kann auch damit umgehen. Heute Morgen wollte ich nur mal wissen ob meine Gedanken zum Draht in die richtige Richtung gehen. Ingo hatte dann ja auch direkt einen besseren Vorschlag und mit dem rechne ich dann im Wizard weiter.

  • ZumaFx

    Die vielen Nuancen bei immer gleich bleibender Leistung schmeckst du gewiss, aber halt immer gleich. Du änderst ja nicht ständig deine Leistung.


    Beim mechanischen Dampfen schmeckst du aber die verschiedenen Nuancen unterschiedlich ausgeprägt. Ein und das selbe Liquid schmeckt über eine Akkuladung halt immer wieder ein wenig anders. Jedes mal eine Überraschung ist das sicherlich nicht, aber eine willkommene Abwechslung.


    Die abfallende Leistung verläuft auch nicht linear, am Anfang hat man relativ kurz die volle Leistung, dann kommt ein recht langer Teil in dem der Abfall der Spannung eher langsam geht, am Schluss gibts dann recht wenig Leistung bis es langweilig schmeckt und dann wechselt man den Akku.


    Das mag nicht jeder, ich und viele andere Menschen aber schon. 😅


    Wenn das nix für dich ist, ist das ja vollkommen okay. Mach es halt nicht.


    Geregelt vs mechanisch ist ne Grundsatzfrage, die jeder für sich selbst entscheiden muss. Die gehört aber hier nicht hin, da Hajo ja nach einer mechanischen Wicklung gefragt hat.


    Hajo

    Eine gute Einführung ins Thema gibt es HIER

  • Die Überlegung hatte ich auch schon. Ich schmeiß gleich einfach mal die Wicklung vom Mato raus und baue eine einfache Parallelcoil ein die passen müsste. Dann wird mal ein paar Tage im Bypassmodus gedampft.

  • Ich habe keinen Tröpfler weil ich bisher auch nicht squonken wollte. Dafür dampfe ich fast ausschließlich Parallelcoils. Bislang war auch eine im Mato, die ich aber vergangene Woche durch eine Clapton Coil ersetzt hatte. Das war allerdings eine Kanthal Coil die nicht im Bypass Modus zu dampfen war.


    Im Grunde ist die Wicklung gleich in ein paar Minuten erledigt, deshalb einfach mal machen.

  • deshalb einfach mal machen

    Das ist eh die beste Wahl, erst nach vielem rum probieren findet man "seinen" Draht und seine Vorlieben. Und nur die zählen. Jeder ist da anders, jeder mag was anderes. Das macht Dampfen zwar "komplizierter" wie rauchen, aber eben auch abwechslungsreicher und interessanter. Nach genug rumprobieren findet man dann meistens irgendwann den perfekten Coil für den einen Verdampfer, nur um dann beim nächsten fest zu stellen, das darin ein ganz anderer viel besser gefällt :D

    Bring mich an den Rand des Wahnsinns - von da weiß ich den Weg nach Hause :midi36:

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  • So sieht das jetzt aus.


    Parallelcoil aus 316L GA28



    Mit komplett vollem Akku



    Und etwa 10 Züge später



    Irgendwie fehlt es gewaltig an Geschmack. Die selbe Coil im Watt Modus bei 40 Watt ist echt lecker. Entweder taugt die Coil nicht für Bypass oder es liegt am Mato.

  • Ich finde es nicht verkehrt, vorher mal den Bypass-Modus mit einem geregelten AT auszuprobieren. Wenn das nicht gefällt, dann gefällt vermutlich auch mechanisches Dampfen nicht.

    Ich mag's zum Beispiel nicht.

    Bypass und mechanisch sind nicht das selbe.

    Du umgehst ja nicht den Chip, es läuft halt nur einfach durch.

    Mechnanisch ist für meinen Geschmack ein bisschen "weicher".

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