Wieviel Ohm sind passend zu meinem Verdampfer?

  • Die Auswahl an Verdampfern ist riesig. Ebenso die unterschiedlichen Wickeldecks. Eigentlich kann man fast alles einbauen aber macht das auch Sinn?

    Es hat einige Zeit gedauert - also Jahre bis ich fest gestellt habe welche Coil sich optimal für den jeweiligen Verdampfer eignet. Das ist eine rein persönlich Erfahrung


    DL

    Skyfall RDA ---------- 0,2 Ohm

    GT4 RTA --------- 0,3-0,4 Ohm - die größe der Coil sollte die Luftlöcher abdecken

    Sichro RDA ------0,3-0,4 Ohm

    Pharaoh RTA - 0,1- 0,2 Ohm- der braucht ordentlich viel Draht


    MTL

    Kaifun Prime RTA ---- 1,2 - 1,5 Ohm

    Flash-e-Vapor -----------1,2 - 1,5 Ohm


    Mesh

    Gevolution2 - 300er Mesh 4mm breit und so lang wie möglich um so höher der Ohmwert

  • gerd_r - ich habe ja extra geschrieben "Das ist eine rein persönlich Erfahrung"


    Sicher haben andere Dampfer ganz andere persönliche Erfahrungen gemacht. Meine Liste ist auch kein muss sondern kann man mal testen oder sein lassen. Wenn man unterschiedliche Erfahrungen sammelt kann man vielleicht einen Trend erkennen. Wir Dampfer sind alle Individualisten, ich habe aber auch festgestellt das meine Erfahrungen andere auch gemacht haben. Das kann für andere passen sein oder auch nicht.

  • Der Widerstand sagt noch nicht das meiste über eine/n Coil aus. Stichwort Masse, Trägheit, Heat Flux - da gibt es Spezis, die das besser erklären können als ich :-)

    Was wählst Du für eine Leistung?

    Ich habe auch einige Kandidaten aus Deiner Liste und habe ganz andere Coils drin - persönliches Empfinden zählt, da gebe ich gerd_r Recht - richtig und falsch gibt es sowieso kaum.

  • Da ja alles von einander abhängig ist, kann man da nix festes sagen. Irgendein Ohmwert sagt auch wenig aus, letztlich kann ich damit nur bestimmen, welchen Leistungsbereich ich damit abdecke. Aber ob ich diesen Ohmwert mit einem Runddraht, einem staple oder einem 5-Kern-Alien erreiche, wirkt sich sehr auf den Geschmack aus. Hier spielt dann die Oberfläche eine Rolle. Brauch ich nun für die gewünschte Oberfläche viel Masse, hab ich eine eher träge Coil. Der Ohmwert ist relativ uninteressant beim geregeltem AT und bei mech auch eher nur für die Akkusicherheit wichtig. Je nach Verdampfer ist also so einiges an Spielfeld vorhanden, zumal auch die unterschiedlichen Drahtmaterialien mit rein spielen. Um für einen bestimmten Verdampfer die (immer individuell) "besten" Coils zu finden, muss man also schon eine Menge Coils verbauen. Nehmen wir mal einen 3-Kern-Fused Clapton. Drahtstärken von 26-30 ga ergibt schon mal 4 Coils, diese dann mit 38, 40, 42 ga ummantelt, sind wir schon bei 12 Coils. Nun noch die 3 gängigsten Drahtsorten Ni80, Edelstahl und Kanthal, sind wir bei 36 Coils. Nun wollen wir das auch mit Alienmantel testen, sind wir bei 72 Coils. Und haben "nur" die beiden wohl bekanntesten Coiltypen durchgetestet, ohne Materialmixe, 2- oder 4-Kerner, staples usw. Da hat man schon so einiges vor sich, wenn man wirklich mal alles durchtesten möchte. Und das sollte man dann mit immer dem selben Liquid testen, denn was sich für fruchtiges eignet, kann für kuchiges schlecht sein und umgedreht ;)

    Letztlich gibt es aber schon die Allrounder, nämlich die 3-Kerner fused Claptons und Aliens, die funktionieren in fast allen DL-Verdampfern, da probiert man dann die Drahtstärken von 26-30ga und die 3 Manteldrähte, dann findet man schon eine gute Kombi.

    Bei MtL ist es noch wieder eine andere Welt, dort sind die Anforderungen doch wieder sehr anders und die "exotischen" Coils abseits von Runddraht, Clapton und 2-3 Kerner FC's eher selten anzufinden oder sinnvoll.

    my 2 cents

  • Zunächst ein wenig Besserwisserei… Es gibt keinen Ohmwert. Es gibt den Widerstand und dieser wird in Ohm angegeben.


    Der Ohmwert ist relativ uninteressant beim geregeltem AT und bei mech auch eher nur für die Akkusicherheit wichtig.

    Nein, beim mechanischen Dampfen ist er außerordentlich wichtig, da der Widerstand der Wicklung die einzige Möglichkeit ist, die Leistung des Geräts zu beeinflussen/„einzustellen“.


    Natürlich kommt es dann noch auf Masse etc usw an, die das Dampferlebnis bestimmen. Alles richtig.

    Das alles nutzt aber nichts, wenn der Widerstand nicht stimmt, da dann mit zu wenig oder zuviel Leistung gedampft wird.


    Der zum Verdampfer und zur Vorliebe passende Widerstand ist sehr individuell. Ich kann Lesitzki aber zustimmen, dass ein Skyfall eher mit 0,2 Ohm dampfbar ist, ein SiChro dabei aber viel zu heiß ist. Da hat die Luftmenge halt großen Einfluss.


    Da muss man rumprobieren, irgendwann hat man seine 2-3 Standardcoils mit verschiedenen Widerständen, Heatflux Pipapo gefunden und die lassen sich meist recht schnell auf neue RDAs übertragen.


    Ich habe genau 3 verschiedene Variationen von Fused Claptons und mit denen bekomme ich alle meine RDAs genussvoll, für mich passend ans Dampfen.

  • Es gibt vielleicht nicht das Wort Ohmwert (obwohl das in diversen Bereichen umgangssprachlich durchaus verwendet wird), aber schon einen Wert für Ohm (genauso wie für Ampere, Volt, Watt). Wert ist halt einfach ein Begriff für eine Zahlenangabe, somit ist das zwar ein "Kunstwort", aber macht deutlich, was gemeint ist. Natürlich kann man über Begrifflichkeiten streiten, bringt nur nicht viel ? ;)

    Beim mech hab ich mich doof ausgedrückt, meinte auch die Akkuleistung, nicht die Sicherheit (die natürlich aber eh immer eine Rolle spielt).

    Und ich schrieb ja, das es so ein paar Standardcoils gibt, die so ziemlich in jedem VD funktionieren und die sich wohl in deinen 3 Variationen wieder finden. Trotzdem kann es schon Sinn machen, auch mal exotischere Coils zu testen, so eine 4-Kern-staggered oder framed staples sind schon eine andere geschmackliche Erfahrung, allerdings brauchts dafür eben auch bestimmte VD's und Leistung.

    Der Widerstand ist trotzdem nach meiner Erfahrung abseits vom mech. dampfen zweitrangig, denn geregelt kann man ja "beliebig" die Leistung anpassen, mit Airflow und Zugverhalten Einfluss nehmen usw. Ich bin auch deswegen kein Freund vom mech. dampfen, weil man da doch recht eingeschränkt ist, wenn man mal "das ganze Spielfeld" der Drähte und Coltypen ausnutzen will. Ist für mich immer, als wenn man beim Fussball nur im 16er spielt, dabei ist der nutzbare Platz dann ja doch so einiges größer. Aber das schöne ist ja eben, das jeder seine Variante lieben lernt und sich da "spezialisiert".

    Fragt man einen Mtl'er, einen DL'er, einen Tank-User, RDA-Fan usw., jedesmal wird man andere Antworten bekommen, was nun das "beste" ist. Und das schönste ist doch, das auch noch jeder Recht hat ? Denn das beste gibts es nicht für alle, aber für jeden einzelnen.

    Mir jedenfalls gefällt sehr die Bandbreite der verschiedenen Möglichkeiten, auch wenn einige nicht so meins sind, andere dafür sehr. Dieses "das geht und das auch und das erst recht" macht das dampfen so unglaublich reich ?

  • Ich hätte bei meiner Liste noch etwas erwähnen sollen aber weil das mein Alltag ist habe ich es vergessen.


    Ich habe von Anfang an meine Coils so gebaut, das ich sie sowohl auf dem geregelten Akkuträger nutzen kann als auch auf den mechanischen Akkuträger. Dadurch fügt sich zu dem Ohmwert ein Wert von 3,2 bis 3,7 Volt die der Akku beim mechanischen dampfen liefert. Hinzu kommt, dass ich fast Ausschließlich NI80 Coil nehme weil die einfach schneller anspringen.


    Meine Liste soll eine Hilfestellung geben für jemanden, der sich gerade einen dieser aufgeführten Verdampfern gekauft hat und ein Sortiment an fertigen Coils in Form Clapton, Fused Clapton, Alien und was es so alles gibt, in der Schublade hat und sich fragt: "Was bau ich da jetzt rein?". Nur dann macht meine Liste einen Sinn.


    Jemand der 9 Windungen mit 0,4er Edelstahl mit 3mm Durchmesser in seinen Verdampfer knallt und dann mit dem geregelten Akkuträger so lange die Leistung hoch stellt bis was oben erst Dampf und später auch noch Geschmack raus kommt, ist das nichts. Der wird mit dieser Coil bei 5,2 Volt und 40 Watt landen nur mechanisch kommt da nur ein laues Lüftchen.

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