Hellvape - Hellbeast RDA

  • Hellbeast RDA von Hellvape



    Hersteller: Hellvape

    Dual Coil DTL RDA


    Durchmesser: 24 mm

    Höhe ohne 510er und Drip Tip: 25 mm (32 mm mit Drip Tip)

    Material: Edelstahl, 510er Pin und Plus-Sockel vergoldet

    Farben: Mattschwarzmir silbernem Logo, mattschwarz, Edelstahl, Gunmetal, Gold, Blau, Rainbow

    Preis: wird hier wahrscheinlich so um die 30 € liegen, in Übersee für um die 20 € zu bekommen.


    Geliefert wird in einer stabilen Pappschachtel mit partiellem UV-Lack.



    Darin enthalten sind:

    RDA (ach was), Schlitzschraubendreher, Inbus für den 510er-Pin, Beinchenabschneidehilfe, Ersatz O-Ringe, 2 Ersatzschrauben, ein vergoldeter Squonkpin, 2 Ni80 Fused Claptons, bissl Watte, Anleitung und Aufkleber.



    Im Groben haben wir: Dual-Coil-base, Hülse/Barrel, Topcap und Drop Tip-

    Wenn man den 510er rausschraubt, kann man noch den Plusblock entnehmen.



    Unten gibt es nix dolles zu sehen: gelasertes Logo, CE-Zeichen und Mülleimer. Der 510er wird mittels Inbus verschraubt und steht für Hybridanschlüsse ausreichen weit raus.



    Die Hülse, die auf die Base gesteckt wird hat zwei Ringe. Der untere Ring hat eine Nase mit der sich die Hülse auf dem Deck arretieren lässt und dient als Stopper beim Aufsetzen auf das Deck. Der obere Ring ist der Stopper für die Topcap (damit diese nicht zu weit reingedrückt wird).



    Das Deck hat versetzte Posts, was das Wickeln supereinfach macht. Er hat zwei Öffnungen zum Feeden im vergoldeten Plusblock. Eins sieht man auf dem Foto, das andere ist auf der gegenüberliegenden Seite.

    Die Nut vorne nimmt die Nase aus der Hülse auf und ist deutlich breiter als die Nase selbst, weshalb man den oberen Teil noch einige mm verdrehen könnte. (Mehr dazu weiter unten)

    Die zwei O-Ringe halten die Hülse stramm und sicher.

    Die Wanne hab ich nicht ausgemessen, würde aber so 5 mm Tiefe schätzen. Man kann jedenfalls ordentlich reinkippen.



    Fixiert werden die Coils mit Schlitz-Madenschrauben aus Edelstahl. Die fühlen sich qualitativ auch recht gut an.



    Hier nochmal die versetzten Posts von oben. Allerdings muss man beim Wickeln etwas aufpassen - man kann die Coils nur in eine Richtung wickeln.



    Weiter mit Teil 2...

  • Teil 2

    Die Topcap hat insgesamt satte 72 Löcher mit je 1,2 mm Durchmesser die allesamt 15 Grad nach unten gerichtet sind um mit der Luft unter die Coils zu kommen.

    Der geriffelte obere Rand ist sauber gearbeit und macht die Cap angenehm griffig.

    Verwenden lassen sich die üblichen 810er „Goon“-Drip-Tips.



    Blick in die kuppelförmige Topcap: Die dicken Wände machen die Kammer kleiner und sorgen in Verbindung mit den vielen kleinen Airflowkanälen für einen super geschmeidigen Zug und echt guten Geschmack.

    Der untere Rand ist konisch um nur eine minimale Auflagefläche auf dem Ring der Hülse zu haben und so die Wärmeübertragung möglichst gering zu halten. Oben ist der einzige Kontakt zur Hülse über den O-Ring. Ansonsten gibt es keinen Kontakt, was die Topcap wärmetechnisch echt gut Isoliert (ähnlich wie beim CSMNT). Da kann man auch massige Builds betreiben ohne sich direkt das Schnütchen zu verbrutzeln. Das ist richtig gut gemacht!

    Optisch wird das außen durch eine optisch hübsche Schattenfuge kaschiert.

    In verbindung mit der Hülse kann man zwischen 1, 2 oder 3 Reihen offen wählen, was eine echt große Breite an Zugwiderstand bietet. Bei 3 Reihen offen kann man fast durchatmen, eine offen gefällt mir am besten und ist schon sehr stramm für einen Dualcoiler.



    Bis dahin ist alles richtig richtig gut.

    Was ich aber recht doof finde, ist die Anordnung der Airflow.

    Hier sieht man die Öffnungen der Hülse im Vergleich zu den Posts. Selbst wenn ich den kompletten Abstand der Posts für die Coils nutze, ballern die äußeren beiden Lufteinlässe an den Coils vorbei. Da hilt es auch nicht, dass durch die dicken Wände der Cap die Luft leicht zur Mitte geleitet wird. Hätte man die äußeren beiden Schlitze nicht einfach weglassen können?




    Damit kommt das nächste „Problem“. Durch die breiten Einlässe ist auch die TopCap rundum nahezu durchgängig gelöchert. Da bringt mir das eigentlich coole Feature, dass sich Hülse mit Topcap zum feinjustieren trotz der Arretierung noch ein paar mm drehen lässt, nix. Die äußeren beiden Schlitze bekommt man nicht dicht und dann bringt es auch nichts zu drehen, weil man dann noch mehr an der Coil vorbeiblasen würde. Super Idee und dann kacke umgesetzt. Lediglich bei der Einer und der Dreierreihe bekäme man einen äußeren Schlitz dicht. Bringen tut’s nur was bei der Einerreihe, da es bei der Dreierreihe auf der falschen Seite ist und ich die dann nicht weiter Richtung Coilmitte drehen kann.

    Weiß nicht, ob das halbwegs nachvollziehbar war, aber ich weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken kann.


    Dann noch ein Abzug in der B-Note: Beim schwarzen RDA kuckt miti der von mir präferierten Einerreihe ziemlich viel silber von der Topcap durch. Tut der Funktion keinen Abbruch, kacke aussehen tut’s trotzdem.




    Wickeln

    Geht echt supereasy und sollte keinen, der schon mal einen Selbstwickler zum Laufen gebracht hat, vor Probleme stellen.

    Die Beinchen muss man (im Gegensatz zum Dead Rabbit) vorher kürzen, muss da aber nicht sonderlich genau agieren. Wenn die unten etwas rauskucken macht es nix. Bis zum Kurzschluss am Boden sind einige mm.

    Der Vollständigkeit halber trotzdem noch ein paar Bildchen…



    Mit der Höhe kann man noch experimentieren. So ist das schon ganz gut - mittlerweile bin ich aber noch 1-2 mm weiter runter, was mir besser gefallen hat. (Gilt alles nur für eine Reihe offen.)



    Watte in etwa so lang, damit es bis runter reicht. Ausgedünnt hab ich nicht. Kann man machen - muss man aber nicht.



    Nass machen und bissl zurechtfuddeln.



    Durch die dickwandige Cap wird die Watte im oberen Bereich etwas gequetscht (zumal ich nicht ausgedünnt habe). Gab bei mir aber auch mit etwas sportlicherer Wicklung keine Nachfluss- oder sonstigen Probleme.



    Weiter mit Teil 3

  • Teil 3


    Noch ein Bildchen mit alternativem Drip Tip in Arbeitsumgebung…



    Abschließend kann ich rein subjektiv für mich festhalten:


    + eine (besonders für den Preis) wirklich ausgezeichnete Verarbeitung

    + supergeschmeidiger und verhältnismäßig sehr leiser Zug bei allen Airfloweinstellungen (Gerade aber die stramme 1er Reihe ist ein Traum.)

    + schöner dichter Dampf

    + gut gegen Hitze isolierte Topcap

    + ganz nettes Logo


    o geschmachlich subjektiv durchaus gut, aber kein Überflieger (getestet mit fused Claptons und Flachdraht)


    - die oben beschriebene Airflowbreite mit dem daraus resultierenden (leider) Unsinn der theoretischen Feinjustierung

    - der unschöne Farbkontrast an der Airflow durch die nicht komplett beschichtete Topcap


    Würde ich ihn meinem Bankberater empfehlen? Zu dem Preis auf jeden Fall. Ein wirklich gutes Teil, dass durch den konstruktiven Fehler dennoch Potential verschenkt hat.


    Das sollte es gewesen sein. Wenn mir noch was einfällt, reiche ich es nach. Fragen werden gerne und gewissenhaft beantwortet.

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