Review des Hugsvape Chalice MTL RTA

  • Ausführliche Beschreibung und Bewertung des Verdampfers:

    Maße des VDs:

    Durchmesser: 2,4 cm, Tankinhalt: 2 ml, Gewicht: 0,0420 kg, Maße: (L x B x H): 5,20 x 2,40 x 2,40 cm


    Wertigkeit/Qualität:

    Die Verarbeitung ist hochwertig, ich habe keine schlechten Gewinde oder Ungenauigkeiten festgestellt.


    Airflow:

    Diese Airflow wird an der Basis durch einen Lochring gesteuert, der verschieden große Löcher in der Basiswand freigibt und die anderen dabei verschließt. Um ein perfektes MTL-Dampferlebnis zu ermöglichen, gibt es hier fünf Luftlöcher mit den Maßen von 0,8 mm, 1,0 mm, 1,2 mm, 1,6 mm und 2,0 mm. Damit bekommt fast jeder seine individuelle Luftmenge eingestellt.


    Liquidcontrol:

    Gibt es hier nicht, braucht man auch nicht, wenn genügend Watte unter der Wanne hervorschaut und genug Liquid zufriedenstellend an die Wicklung heranschafft.


    Wickelfreundlichkeit:

    Das Deck des Chalice ist mit zwei Pfosten konstruiert und ist vor allem für den Einbau von Single-Coil-Builds gedacht. Das Deck ist auch leicht erhöht, um sicherzustellen, dass der Dampf-Geschmack wirklich gut durchkommt. Dabei scheint mir das rautenförmige Loch relativ groß zu sein und ich werde mal später auch einmal ausprobieren, ob man nicht einen noch besseren Geschmack bekommt, wenn dieses Loch direkt unter der Wicklung mit einem angepassten Meshröhrchen verkleinert wird?!


    Die beiden Pfosten zur Drahtbefestigung stehen relativ eng beisammen, so dass keine riesigen Coils dazwischen passen. Meine fertigen Vandy Vape Ni80 Superfine Coils passen aber wunderbar zwischen die Pfosten und lassen sich sehr leicht an diesen befestigen (siehe meine Bilder unten). Dies finde ich besonders bemerkenswert, da hier diese Fummelarbeit wirklich gut durchdacht ist:

    Durch ein Loch im ersten Pfosten wird zuerst das eine Drahtende durchgesteckt und kann gut nach Justierung der Coil (in der Mitte) gleich festgeschraubt werden. Auf der anderen Seite kann man das andere Drahtende der Wicklung prima seitlich unter die Schaube schieben und mit Schlitzschrauben gut feststellen. (Diese Befestigungslösung sollten sich viele andere Hersteller mal abgucken, wo beim Befestigen der Wicklung die Drahtenden sehr oft immer wieder beim Festschrauben herausrutschen oder sich die Coilsjustage verstellt.) Hier aber geht alles schnell und wirklich so einfach, dass auch Anfänger prima diese Arbeit erledigen können.


    Geschmack:

    Der Geschmack kann ich nur als befriedigend bis gut benennen (mit Schulnote:2-). Aber er ist wiederum auch nicht sehr gut wie z. B. bei meinem Kaifun Prime, FeV, Squape N(duro) oder neuerdings bei meinem aktuellen Testsieger AMADEUS (GG). Meine Beurteilung ist aber wie immer nur ein subjektives Urteil. Im Großen und Ganzen ist der Geschmack vor allem aber sehr variabel einstellbar und abhängog von der Wicklung, dem unterschiedlichen Drahtmaterial, der Abstand zu den Luftlöchern, Wattstärke, Liquidmischungsverhältnis von Aromen und PG/VG-Verhältnissen und der individuellen Airfloweinstellung bzw. all den Luftführungs-Vorlieben.


    Besonderheiten:

    Leider ist das DripTip in einer ungewohnt großen Öffnung gesteckt, d.h. es passen keine anderen handelsüblichen DripTips, die in dieses ungewöhnlich große Loch in der TopCap passen. Vielleicht gibt es hier einen Adapter? Aber das mitgelieferte DripTip reicht erst einmal: Vor allem dann, wenn man (wie ich meistens) bei einer Wattzahl von 8 bis höchstens 11 Watt einstellt und somit der Dampf samt DripTip selten zu heiß werden kann.


    Schade auch, dass das Glas nicht wechselbar scheint. Das ist nicht nur für ein Säubern schlecht, sondern auch für einen möglichen Glasbruch, auch wenn die Stahlarmierung das Glas sehr gut von außen schützt!

    Die Lochstruktur in dieser Blechumgebung ist schön anzusehen. Aber will man seinen Liquidstand beobachten, kommt es bei mir (häufig bei schlechten Lichtverhältnissen) zu Problemen, den Füllstand exakt zu definieren.


    Tipps zum Gebrauch:

    Der Chalice MTL RTA läßt sich prima nach dem Nachfüllen durch ausreichend große Lochschlitze verschließen und ist mit seinem breiten O-Ring auch einfach zu verschließen. Man muss nur eine kleine Drehung machen und die Nasen halten in der schanierartigen Nut, d.h. man muss nicht ewig den Deckel zu- oder aufschrauben und hier kann auch nichts festbacken wie bei anderen Verschraubungen!

    Für einige User mag die Tankfüllung von 2ml vielleicht recht wenig sein. Aber dank der leichtgängigen Füllmöglichkeit sehe ich da kein Problem. Schnell ist die Flasche angesetzt und gleich wieder der Deckel zugehakt!


    Vor der Anbringung der Wicklung wird der gesamte Kamin (fest mit dem Schutzmantel aus Stahl um das innere Glas verbunden) komplett vom Deck abgeschraubt. So besteht viel Platz zum Wickeln. Beim anschließenden Verschrauben dient eine dicke O-Ringdichtung dazu, dass alles dicht bleibt und bisher bei mir noch nichts gesifft hat.


    Mein Lieblingswicklung (Drahtsorte, Drahtstärke, Anzahl Windungen, Innendurchmesser und Widerstand):

    Bei FastTech gut eingedeckt nutze ich momentan immer noch gerne die Bequemlichkeit dieser bei mir nun reichlich vorhandenen, vorgefertigten Wicklungen: Vandy Vape Ni80 Superfine MTL Fused Clapton Pre-Coiled Wire. Die 0,7 Ohm werden bei mir in der Regel mit 7 bis max. 10 Watt (ca. 2 Volt) befeuert.


    Preis: 26,88 €


    meine Bezugsquelle:

    https://www.gearbest.com/rebui…l?wid=1433363#goodsDetail


    Lieferumfang:

    1 MTL RDA komplett mit Glas und DripTip,

    1 Beschreibung

    wenig Tauschmaterial: lediglich 2 verschiedene O-Ringe zum Tauschen und ein Minischraubenzieher


    Fotos zum Verdampfer/zu Details:




    Wenn alle Teile aufgeschraubt werden, sieht man nur diese drei Teile:

    1. --> Die Basis mit einem Airflow-Loch und dem rautenförmigen Luftloch zwischenden Pfosten und die recht großen Wattewannen, durch welche die Watteenden unten bis zum Boden reichen sollten, um hier noch an Liquidreste zu gelangen...

    2. --> die gesamte, leider nicht zerlegbare Tankeinheit mit dem zwar schönen Lochmuster im Stahlmantel um das innen liegende Glas als Schutz drumrum, aber auch nur recht wenig Einblick zur Liquid-Füllung zuläßt...

    3. --> der Deckelaufsatz, mit dem leider unkompatiblen Mundstück, wo man sowohl die Schaniervorrichtung zum Verschließen sehen kann - als auch den dicken O-Ring, der die Liquideinfülllöcher hervorragend abdichtet:



    Hier sind auf dem Wickeldeck sehr gut die zwei Draht-Befestigungen in den Pfosten zu sehen: Links das Loch und rechts die seitliche Schlitzvorrichtung, wo genial einfach eine Wicklung schnell festgeschraubt - und die Wicklung ebenso leicht ausgerichtet werden kann...



    Hier nochmal der Blick von der anderen Seite auf die Pfosten, wo man sehr gut die 2 Befestigungsvarianten erkennen kann - echt klasse und für Anfänger hervorragend geeignet. Die Watte sollte locker bis unten durch die Wanne reichen, so dass unten ein kleiner Wattezipfel zu sehen ist...



    Letztendlich ist der Chalice aber doch recht hübsch, sifffrei und leicht transportierbar, wenn man einen kleineren Akkuträger wählt wie z. B. hier mein grauer Colossal von asMODus - passend zu dem nun grauen Hugsvape Chalice MTL RTA in gunmetall.


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