Verdampfer nach dem FeV-Prinzip

  • Meine (persönlichen) Kritikpunkte am Bishop bzw. weshalb ich ihn nicht kaufen werde:


    1. viel zu teuer für ein China-Produkt! Nur mal als Vergleich: ein Dvarw kostet 8 bis 20 Euro, ein Flashi um 20 Euro ein Bishop 50 Euro.


    2. Bitte korrigiert mich, falls ich falsch liege, doch bei der Befüllung schraubt man direkt am Glas bzw. am Kamin, jedenfalls wird das Glas bei jedem Tanken neu auf die O-Ringe gesetzt. Das wäre so, als wenn du beim Befüllen des Flashis ständig den Glastank aufschrauben würdest. Diese Version gab es mal beim Flashi, habe ich hier in der Vitrine, hat sich nie durchgesetzt. Trägt gehöriges Fehlerpotential in sich (Glastank schrotten).


    3. Die Base besteht aus zwei Teilen. Nach unten nur durch 0-Ringe abgedichtet, die nie dauerhaft 100 % dicht sind, d.h. über kurz oder lang wird er unten bei einem PG-dominanten Liquidanteil nass werden. Erst recht durch das 6-Eck, man kann hier also nicht mal durch superkräftiges Anschrauben eine Dichtheit erzeugen. Eine Base sollte nach unten möglichst aus einem Teil bestehen (auch Airflow-Ringe anderer Verdampfer, die nach unten nur durch einen O-Ring abdichten, sind m.E. Fehlkonstruktionen).


    Bishop? Non mercy.

    Just my 2 Cent.

  • Habe meine Kritik gerade selber nochmal gelesen, sie könnte missverständlich wirken. Sie ist keine Kritik an das tolle Review von Bernie ! Auch Bernd erwähnte ja bereits jenen Flshi, der dieselbe Befüll-Fehlkonstriktion aufweist, die sich nie durchgesetzt hatte, da es viele andere und bessere Befüllmöglichkeiten gibt. Der Bishop wird auch bestimmt gut dampfen und lecker schmecken - das tun andere Verdampfer aber ebenso. Wer mit dem Bishop klar kommt, da er schon Schlimmeres kennt, sowieso genug Geld hat und dickes VG-lastiges Liquid benutzt, hat sicher mit ihm einen guten Verdampfer. Nur ich persönlich halte ihn technisch für eine Rückentwicklung, möchte aber niemandem den Bishop madig machen.


    Als ersten Selbstwickler Mikel, sowie als Selbstwickler für Fortgeschrittene, als Allraounder gewissermaßen - da darfst du mich sowieso nicht Ernst nehmen, denn zur Zeit antworte ich auf all diese Fragen mit Dvarw*, Dvarw* und nochmal Dvarw* :-) Flashi ist genauso gut, sieht nur bescheiden aus. Der Bishop sieht aber auch irgendwie nach Industrie aus. Klar, das ist alles Geschmackssache und auf einen spacig dreinschauenden Akkuträger passt ein Bishop optisch wahrscheinlich sogar am Besten. Doch *hüstel* gerade ein Dvarw* freundet sich durch sein zurücknehmendes Äußeres mit fast jedem Design an.


    Flashi, Dvarw* und Bishop sind wahrscheinlich gleich einfach zu wickeln. Beim Flashi kämen noch die Dochte hinzu, die vielen Anfängern in der Vergangenheit Schwierigkeiten bereitet haben, weshalb es ja die Fertigdochte gibt. Der (ich muss einfach nochmal Reklame machen ^^) Dvarw* besitzt durch sein abnehmbares Verdampferkammerdach (die Never Forget Cap) aber als einziger die Möglichkeit, die Watteverlegung nach dem Schließen der Verdampferkammer ohne Berührung mit der kammer noch mal en déteil nachzujustieren. Dieses Feature besitzt kein anderer Verdampfer! Das hilft Anfängern ungemein und Fortgeschrittene brauchen es ja nicht zu nutzen.


    Mikel Fragst du 10 Dampfer, welchen Selbstwickler sie einem Beginner empfehlen, bekommst du 15 unterschiedliche Vorschläge. Ist halt so. Frag mal in einem Auto-Forum, welches Auto du am Besten kaufen sollst ;-)



    _________

    * Edit: Mit Dvarw meine ich alle Versionen außer die FL-Version.

  • ... Der (ich muss einfach nochmal Reklame machen ^^) Dvarw* besitzt durch sein abnehmbares Verdampferkammerdach (die Never Forget Cap) aber als einziger die Möglichkeit, die Watteverlegung nach dem Schließen der Verdampferkammer ohne Berührung mit der kammer noch mal en déteil nachzujustieren. Dieses Feature besitzt kein anderer Verdampfer! Das hilft Anfängern ungemein und Fortgeschrittene brauchen es ja nicht zu nutzen.

    Der Bishop ist auch nicht unbedingt mein absoluter Liebling, aber ich würde ihn durchaus immer noch vielen empfehlen, die sowohl das Äußere schön finden, als auch nach einer gewissen Lernkurve das Befüllen problemlos beherrschen. Aber das ist natürlich Geschmacksache -> siehe halt auch Deine Reklame für den Dvarw als Dein Favourit, den ich auch in verschiedenen Versionen dampfe und ebenso gut finde, aber nicht für das "non plus ultra" halte.


    Was aber Deine Behauptung betrifft, dass dieser Dvarw der einzige wäre, der ohne Berührung mit der Kammer eine Nachjustierung der Wicklung ermöglicht, möchte ich nur auf meinen obigen Beitrag verweisen, wo ich ja sowohl beim Bishop als auch beim Kronos 2 S anhand meiner Fotos gezeigt habe, dass man bei beiden sehr einfach das Deck aus der Dampferkammer herauslösen kann, um schnell mal seine Wicklung zu aktualisieren - und dabei die Kammer nicht berühren muss - geschweige denn irgendeinen Tankinhaltsverlust zu befürchten hat. Nur beim Kronos kommt noch sicherheithalber eine aufschraubbare Konterscheibe dazu, um ein zufälliges Öffnen dieser Dampferkammer-Basis zu verhindern. (Dies wird ja auch von einigen Bishop-Usern kritisiert, dass hier die beiden O-Ringe nicht immer gut genug diese Verdampferkammer in seiner 6-eckigen Basis festhält - wie extrem gut beim Flashi - und eben bei manchmal zu lockerem Halt einen feuchten Ärger bereitet) Außerdem kann ich diese Öffnung einer Dampferkammer (ohne Tankinhaltsverlust) auch noch bei vielen anderen VD-Modellen machen, wie z.B. beim neuen Kaifun light + 2021, bei einigen Squape-Modellen oder beim YDDZ usw...


    Vieles bleibt (wie immer) optisch und haptisch immer eine Geschmacksache. Meine einzige Kritik am Bishop ist aber lang und breit von mir durchprobiert worden, da ich jetzt schon recht lange immer wieder testweise den Bishop gedampft habe: Der Platz zwischen den Pfosten ist mir zu klein, so dass ich immer nur Wicklungen mit ca. 2-2,5 mm Durchmesser hinbekomme, ohne dass ich durch Berührung mit den Pfosten einen Kurzschluss erzeuge :-( . Wem aber max. 2,5 mm für seinen Wicklungsdurchmesser reichen, kann durchaus mit diesem VD zufrieden sein.

    Geschmacklich (und in seiner Vielfältigkeit bei der Kombination seiner Einzelteile) bleibt aber mein Amadeus immer noch an meiner subjektiv empfundenen Spitze, wo auch ein Dvarw nach meinem Geschmack nicht ganz herankommt.

  • So meine ich das nicht mit dem Öffnen der Verdampferkammer. Die lässt sich ja selbst beim Flashi einfach abziehen. Ich meine es eher im Sinne eines Wartungsschachts oder einer Wartungsklappe. Einer Motrorhaube eines Autos vielleicht entsprechend. Der Automechaniker baut die gesamte Klappe ab, um ordentlich an den Motor zu gelangen, doch bei kleineren Wartungsarbeiten reicht es, die Haube zu öffnen. Genau das findet sich einzigartig beim Dvarw. Letztendlich spielt es für einen routinierten Dampfer keine große Rolle, darum schrieb ich ja, dass fortgeschrittene Dampfer dieses Feature nicht benutzen brauchen. Hätte es aber so etwas in meiner Anfangszeit gegeben, wäre ich dankbar dafür gewesen.


    Wie du auch richtig schreibst, benötigt jeder Verdampfer seine eigene Lernkurve, so halt ganz bestimmt auch der Bishop. Ein Ersatzglas ist dabei - es fragt sich daher, was bzw. wie viele Glastanks für diese Lernkurve nötig sind: zwei, drei, vier? Lernen ist individuell. Angesichts seiner schikanenmäßigen Kurvenführung in diesem Bereich würde ich den Bishop nicht unbedingt einem Anfänger empfehlen. Aber auch das ist natürlich gewissermaßen Ansichtssache (ich selber stamme aus dem Land der linken Hände, mein eigener "Verschnitt" ist daher stets beträchtlich).


    Letztendlich nennst du selber die definitiven Kritikpunkte an diesem Verdampfer, als da wären: 1. notwendige Lernkurve für das Befüllen des Tanks; 2. Kritik der Bishop-User an den beiden O-Ringen, was letztendlich zu Feuchtigkeit unter dem Deck führt (ich gehe da sogar noch weiter und behaupte, eine zweigeteilte Base ist ein technischer Rückschritt) und 3. den maximalen Durchmesser der Wicklung bei ca. 2,5 Millimeter (was, wie du auch erwähnst, durchaus für ein MTL-Gerät ausreichend ist, allerdings einige Varianten von vornherein ausschließt. Vergleichbar wäre das mit dem Platz im Mini-Dvarw. Bei dessen 16 Millimetern Durchmesser muss auch irgendwo eine Grenze des Machbaren liegen - der Bishop hat aber keine 16 Millimeter Durchmesser ;-) )


    Doch wie gesagt, ich möchte den Bishop gar nicht schlechtschreiben, sondern ihn kritisieren und ins Verhältnis setzen: Bishop mit seiner Lernkurve = 50 Euro zzgl. Ersatzgläser; Dvarw (außer die Version FL) ohne jede Lernkurve für ca. 15 Euro inkl. zweier kompletter Ersatztanks unterschiedlicher Größe (also nicht nur die Gläser).


    Aussehen und Geschmack lassen wir außen vor, da individuell. Ohne Frage bewegen sie sich hier in einer gemeinsamen Klasse.

  • Alles klar, so langsam verstehe ich Deine Argumentation! Für Anfänger kann Deine Kritik durchaus ja passen. Für mich als ein Fossil in meinem Dampfnutzungsalter, wo ich vor 11 Jahren mit wesentlich schlimmeren Handicaps zurecht kommen musste, war es auch eher nur mal meine Neugier zu testen, was sich hier die Italiener beim Flashi alles so abgeguckt haben und dieses modifizierte Fashi- Ergebnis ist aus meiner rein subjektiven Sicht nun mal nicht ganz so krass ausgefallen wie Deine Beurteilung. :winkewinke01:

  • Ich glaube sogar, wir beide könnten uns zur Not einen Verdampfer selber bauen/basteln :thumbup: Ich habe allerdings zwei Leute in der eigenen Familie, die bei meinen Btrachtungen immer ungefragt vor dem inneren Auge erscheinen. Die erste besitzt eine doppelte Staatsbürgerschaft aus dem Land der Ungeduld (schmeiß in die Ecke, wenn etwas nicht auf Anhieb klappt), der zweite wohnt im Dorf der Pfennigfuchser und benutzt seine Akkus sogar noch nach 10 Jahren ("Wieso wechseln? Die tun's doch noch").

  • Was mich stört Monomond ist, dass Du stets den Preis hervorhebst! Ein Original Dvarw kostet wesentlich mehr als der Bishop https://eliquidonlineshop.com/…ta-mtl-16-es-alkatreszeik (35.000 Forint = 100€)

    Preise von Clonen zugrunde zu legen um ein Original als viel zu teuer zu bewerten ist nicht ganz korrekt.

    Ich besitze den gescholtenen Flashi V3 seit 4 Jahren und finde ihn immer noch geschmacklich besser als den V4 ..... Glasbruch gab es auch noch nicht.;)

  • Das kann jeder sehen, wie er möchte softius. Bei Chinaprodukten verschwimmen Originale und Klone immer mehr. Irgendwann existiert dieser Unterschied nicht mehr, ist nur eine Frage der Zeit. Deshalb gibt es mittlerweile auch kein falsch oder richtig mehr. Ich lege bei meinen Betrachtungen jene Preise zugrunde, die ich aus meinem Portemonnaie in Euro bezahlen muss. Auch ich wäre lieber ein Philanthrop, der den Menschen und der Welt nur Gutes antäte, doch wenn ich das dem stets überzogenen Bankkonto erklären möchte, reagiert es immerzu mit fetten roten Zahlen und verbietet mir den Kauf der noch existierenden Originale. Zumal ich von Dampfer*innen gehört bzw. gelesen habe, die versehentlich die Verdampfer verwechselten und ihren Klon die ganze Zeit betrieben aber dachten, dies sei das Original und umgekehrt ;-)


    Edit: Achja, Glasbruch beim Flashi V3 gab es bei mir auch noch nicht, da er ebenfalls seit 4 Jahren in der Vitrine (Brotdose mit halbtransparenter Klappe) steht. Die Konstruktion ist halt nicht alltagstauglich - würde ich ihn zur Arbeit mitnehmen, wäre er bzw. das Glas schon längst hinüber.

  • Ich fühle mich angesprochen, denn ich habe beim Dvarw Clone und Original verwechselt. Noch dazu war bei meinem Original der O-Ring am Kamin doof, beim Clone nicht.

    Trotzdem bin ich bei softius was den Preis angeht. Ein Dvarw kostet mehr als ein Bishop. Die Dvarw-Clones sind billiger/günstiger, wie auch immer man das nennt.


    Ich würde übrigens Mikel einen Auguste Era empfehlen, wenn es in Richtung FeV-Verschnitt gehen soll.


    Noch einfacher zu wickeln, weil rechtsdrehende wie linksdrehende Coils reinpassen, einfaches Befüllen von oben UND von unten, geschmacklich (für mich) überzeugend, nur nicht ganz so hübsch wie der Bishop, aber immer noch viel schöner als der FeV.


    Edit: beim Bishop liegt ein klarer Tank in der Schachtel, ein dunkler ist bereits installiert. Ich betrachte das klare Glas eher als Wechseltank, falls das dunkle nicht gefällt.

    So wie die Tanks, die dem Dvarw-Clone beiliegen, wohl auch nicht als Ersatz sondern als Option zum Anpassen auf persönliche Bedürfnisse (sehr kleiner VD oder eben viel Füllvolumen) gedacht sind.

  • Ja genau Melone, die Tanks liegen als variable Gestaltungsmöglichkeit bzw. für unterschiedliche Vorlieben bei. Das sehe ich genauso. Bei der Lernkurve ist einem der Grund aber egal, Hauptsache, man kann nach einem Glasbruch den Verdampfer weiterhin benutzen.


    Was den Preis betrifft: Dvarw-Klon und Bishop-Original sind beides Verdampfer, die anderswo in der Welt konstruiert wurden aber beide Chinaprodukte sind. Somit ist der höhere Preis des Bishops nicht mit den Herstellungskosten gerechtfertigt. Viellicht wird der chinesische Bishop ja bald von anderen chinesischen Werkstätten ebenfalls geklont. Dann dürfte er in etwa beim Preis eines Dvarw-Klons liegen. So lange es aber noch nicht der Fall ist, ist der Preis entscheidend, den jemand für ihn ausgeben muss.


    Beim "Auguse Era" kann ich nichts zum Hersteller sagen. Ist es ein chinesischer Hersteller? Sein Preis liegt zwischen 30 Euro in China und 40 Euro im Dampfshop hierzulande, falls mich nicht alles täuscht, also kaum ein Unterschied. Es deutet somit auf einen chinesischen Hersteller hin. Auch da es keinen Klon von ihm gibt. Du vergleichst ihn aber jetzt ebenfalls mit den anderen.


    Ich möchte keine Klon-Debatte führen, sondern nur erklären, warum für mich der Preis nicht unwichtig ist. Denn wenn man einen dieser Verdampfer haben möchte, möglichst günstig natürlich, kommt es am Ende einzig darauf an, wie viel Geld man dafür hinlegen muss. Genau so ist es beim Flashi der Fall. Wer mehr bezahlen möchte - nach oben gibt es nie Grenzen. Ich kann einen Bishop aber momentan nicht unter 50 Euro bekommen. Daher ist allein dieser Preis für mich entscheidend. Beim Dvarw und beim Flashi kann ich ja wählen zwischen einem teuren Original oder dem günstigen Klon.

  • Ich vergleiche den Era nicht mit "den anderen" , ich nenne ihn nur als Alternative (zum Bishop) als Verdampfer mit FeV-ähnlichem Prinzip. Zu diesem Verdampfer-Typ gehört der Dvarw für mich nicht.

    Und im Handling liegt der Era für mich vor dem Bishop (übrigens auch vor dem Dvarw), also beschreibe (oder preise ;)) ich seine Vorzüge.


    Eine Clone-Diskussion möchte ich auch nicht führen, ich glaube mein Standpunkt (nämlich dass m. E. der Preis für ein China-Original nicht mit dem einen China-Clones verglichen werden kann, denn beim China-Original wird eben auch die ("chinesische") Entwicklungsarbeit und - zeit mitbezahlt, die beim Clone ja entfällt, weil sie bereits woanders stattgefunden hat) ist klar :schaem1:


    Ich fürchte es ist Zeit für ein Thread-Splitting :schaem1:

  • Beitrag von Melone ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Das ist gut mit dem Thread-Splitting. Ich hab da nämlich mal ein wenig illustriert, was ich genau meine :-)


    Das untere liegt auf dem Tisch, die Scheinchen fliegen von mir weg. Alle 4 Verdampfer sind gegenwärtig nicht günstiger zu bekommen. Teurer natürlich. Und alle 4 sind in China hergestellt. Was ist nun bei einem Vergleich der 4 neben der Technik und dem Aussehen ebenso mitentscheidend? Nur das meine ich. Für mich und sicher für eine ganze Menge anderer Leute, ist der Preis ein wichtiger Grund.



    Alles andere, wie die von dir ins Spiel gebrachten Entwicklungskosten, gehören m.E. in eine Klon-Debatte, die wir beide ja nicht wollen, sie gehören aber nicht in meine Entscheidungsfindung, wieviel Geld ich am Ende des Tages noch für meine Familie übrig habe. Mir wäre es nämlich wichtiger, meinem Kind von der Ersparnis ein gutes Leben zu bieten als irgendjemandem, der Profit machen möchte, zusätzlich zum Kauf seines Produkts durch einen höheren Preis seine Entwicklungskosten zu bezahlen. Es ist ähnlich wie beim Covid-Impfstoff: Wir, der Staat, bezahlen mit Milliarden die Entwicklung, doch der Hersteller behält den Gewinn zur Gänze, den wir, der Staat, ihm noch obendrauf geben, wenn wir das Produkt von ihm kaufen.

  • Ja, aber jetzt bist Du doch in der Clone-Debatte... Ich finde man kann die Preise einander nicht entgegensetzen, weil eben bei Clones die Entwicklungskosten nicht entstehen/entstanden sind.

    Ob jemand Clones oder Originale kauft und aus welchen Gründen er das tut, ist mir, platt gesagt, "völlig latte".

    Ich kaufe das, was ich mir leisten kann. Kann ich mir etwas nicht leisten, kann ich es nicht kaufen. Egal ob Auto oder Verdampfer.


    Und Covid mit allem drumherum gehört hier einfach nicht rein *find*

  • Es geht ums Geld Melone, nicht um Covid. Beispiele gibt es ohne Ende. Wieso muss jemand, der Profit/Gewinn machen möchte, seine Entwicklung hin zu dem Gewinn auch noch bezahlt haben? Die Entwicklung ist doch seine Intention für den Gewinn. Ohne Entwicklung, kein Gewinn. Also liegt die Entwicklung im ureigenen Interesse des Herstellers. Es ist wie bei einem Sportler, wie seine Motivation, siegen zu wollen.


    Bezahlt jemand meine Entwicklungskosten hin zu einem einigermaßen sozial verträglichen Menschen, der seinen Teil zum Funktionieren der Gesellschaft gerne gibt? Wirst du, wird dein Weg Melone, der dich zu deiner Arbeit am und für den Menschen geführt hat, von irgendjemandem extra bezahlt? Bekommt letztendlich ein König Geld dafür, weil er jahrelang darauf hingewirkt hat, ebendieser König zu werden?


    Es ist nicht leicht zu erklären, erst recht nicht abseits einer Klondebatte, dass Entwicklungskosten ausschließlich aus dem Gewinn zu bezahlen sind, nicht aber zusätzlich aufgerechnet werden können. Das geschieht beim Finanzamt (das machen ja auch alle und zahlen dadurch weniger Steuern), doch den Grund, diese Kosten auf den Verkaufspreis eines Produkts ein weiteres Mal aufzuschlagen, lass ich nicht gelten. Aber wir wollen ja keine Klondebatte.


    Man kann es drehen und wenden, wie man will: wenn ich 4 Produkte einer Klasse vergleiche, spielt der Preis eine große Rolle. Natürlich habe ich nichts dagegen, wenn jemand freiwillig einem Hersteller extra Geld dafür gibt, weil er etwas hergestellt hat. Absurd, doch jeder wie er will :-)

  • Ich wollte nur mal zum Thema "Tankglas nur mit O-Ringe befestigt" sagen, wenn die Qualitât stimmt, dann ist das auch kein Problem.

    Der Ur-Nauti hat da auch nur eine Dichtung, wenn ich mich recht erinnere. Und den Berserker 1.0 habe ich auch stets (zur Vermeidung von Inkontinenz) problemlos von unten befüllt.

    Naja, bis auf ein Mal, als ich nach dem Berserkerbad beim Zusammenbau den O-Ring gänzlich vergaß. Da lief er - zu Recht und unverschuldet - aus.


    Ich habe es ja geschafft das Tankglas des Bishops zu ruinieren.

    Da saß der O-Ring schief, nachdem ich ihn (wegen Sorgen ob der chin. Qualität ausgetauscht hatte) und nachdem ich den VD fest zugedreht habe, gab es ein Knacken und der Tank war hin.

    Seit dem Glaswechsel sitzt der O-Ring an der Basis wieder da, wo er hingehört, wovon ich mich seitdem mit einem kurzen Blick überzeuge ;)

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