Beiträge von Illmix

    Weil das Marketing das wahrscheinlich coolste Mixermarketing überhaupt ist?

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    Ich kann @Ingo s HWV gut nachvollziehen. So eine Pico ist superkompakt, besteht aus hochwertigem Edelstahl und Aluminium und hat einen USB-Anschluss zum Akku laden und Firmware überbügeln. Der eingebaute Chip kann sogar TC!!! Dagegen sind die Plastikspielzeuge, die über ein Stück Blech einen simplen Stromkreis schließen echt bedauernswert. Vielleicht ist ja jemand so großzügig und lässt sich auf den Tausch ein.

    Du hast 1 Muster eventuell erkannt und versuchst rational dagegen zu halten dafür bist Du an anderer Stelle umso "leichtgläubiger".

    Stimmt, deswegen schrieb ich auch:

    und man weiß auch, dass man selber sehr schnell in eine Falle tappt ohne es zu merken.

    Dranbleiben ist die Devise. Sobald ich sage "ich bin mit allen Wassern dieser Welt gewaschen, mir macht niemand mehr was vor" habe ich verloren ;) Auch dies ist ein ständiger Lernprozess. Kann man machen, muss man nicht.

    Edit: einen hab ich noch:

    Der Mensch das vernunftbegabte Wesen ist letztendlich auch nur ein weitestgehend vom Unterbewusstsein gesteuertes Lebewesen

    Auch das stimmt. Wir haben aber eine Möglichkeit: unser eigenes Unterbewusstsein zu manipulieren ;) Autosuggestion ist was schönes, meditieren sollte auch jeder mal.

    Die Psyche des Menschen ist nicht nur manipulierbar, nein sie wird tagtäglich manipuliert.

    Klar, sonst wären wir ja starre Objekte, würden nicht lernen und uns nicht verändern. Was ja hilft ist das Wissen, durch was man sich beeinflussen lässt. Ich gehöre zu den "im Supermarkt auf Kilopreis hochrechnern"

    Sehen wir diese Manipulationen als Zaubertricks: wenn man weiß, wie der Trick funktioniert ist die Magie verflogen und der Trick ist wirkungslos.

    Edit: wenn man "professionelle" Verhandlungen führt, mit gut gecoachten Leuten, dann ist das wie ein Spiel: man kennt seine eigenen Tricks, man weiß, dass das gegenüber Tricks auf Lager hat.

    Das Spiel beginnt: nicht zeigen was man denkt oder fühlt, sondern lernen seinem Gegenüber zu suggerieren, dass man einen gewissen weg einschlagen möchte. Wer führt die Verhandlung? Das ist oft deutlich unklar! Es gibt verschiedene Methodiken, die alle erst mal mit einer Analyse des Gegenübers beginnen "in welche Schublade kann ich ihn stecken", dann der Blick in die Trickkiste "welche Praktiken kann ich anwenden, um mein gegenüber so über den Tisch zu ziehen, dass er die dabei entstehende Reibungswärme als Nestwärme empfindet"

    Und man weiß, dass es funktioniert...und man weiß auch, dass man selber sehr schnell in eine Falle tappt ohne es zu merken.

    Ich persönlich verhandel am liebsten mit Menschen, die dieses Spiel nicht spielen: die einem einfach Aufrecht ins Gesicht schauen und geradeaus das offenbaren was sie möchten und ein Handschlag und ein Wort mehr wert sind als alle unterschriebenen Dokumente. Da brauche ich auch nicht mehr spielen, sondern kann einfach geradeaus und sachlich die Dinge auf den Punkt bringen.

    Gefühlt schwindet zweitere Variante immer mehr, gerade in den "gecoachten" Führungsriegen größerer Firmen, aber nu...da gehört es dann halt dazu.

    Wie unser Gedächtnis Erinnerungen fälscht

    Ja, sehr interessanter Ansatz: jedes mal, wenn wir etwas aus unserer Erinnerung aufrufen, verändern wir es, da es nicht einfach abgespeichert und aufgerufen, sondern immer wieder neu generiert wird. So sind Zeugenaussagen eigentlich nutzlos. ;) Es gab da sehr interessante Experimente, mit denen man Nachweisen konnte, dass man das Gedächtnis anderer sogar regelrecht formen kann. Wer schreibt, der bleibt...da ist was wahres dran.

    Es gibt auch Bereiche, da spielt es keine Rolle, das hängt von jedem individuell ab.

    Das ist ja das schöne: jeder kann für sich selbst bestimmen, welche Faktoren eine Rolle spielen und welche nicht. Das nicht nur beim Dampfen, sondern bei Allem, was uns ausmacht.

    Jetzt im Chor: wir sind alle Individuell :D

    Wenn jetzt jemand um die Ecke kommt und sagt, dass die Mondphase seinen Geschmack beeinflusst, dann ist das so! Sein Kopf, seine Welt, seine Definition von Geschmack.

    Ich habe kein spezielles Mindset diesbezüglich

    Kunden mit dem Glauben, lassen sich am einfachsten beeinflussen :D Nimms mir nicht übel, ich will nur spielen.

    Zur Info: ich gehöre selber zu den "Markenopfern", der Taifun GTIV bleibt nunmal der bester RTA... ;)

    Ich trage mal etwas bei, was noch gar nicht erwähnt wurde, glaube ich:

    Yesssss, was für ein geiler Sound!

    Ein brüllender Motor lässt ein Auto doch gleich viel schneller und kräftiger wirken. Ein dumpfes Grollen suggeriert Drehmoment ohne Ende.

    Natürlich drehen wir das Radio leiser, wenn wir rückwärts einparken, dann sieht man besser!

    Was haben denn jetzt die Ohren mit dem sehen zu tun? Genau so viel wie mit dem Geschmack...mit allen Sinnen genießen ist da die Devise. Ich behaupte ein nervig fiepsender Verdampfer lässt ihn gleich schlechter schmecken. Dann gibt es den stillen, fast nicht hörbaren Genuss, dass angenehme Rauschen, dass unsere Lunge füllen lässt. Den Darth-Vader Sound der ein kräftigen Verdampfer suggeriert.

    Edit: ich muss doch mal einen Satz aufgreifen, der mir besonders gut gefallen hat:

    Grundsätzlich finde ich es aber sehr gut, immer wieder herunter gebetete "Glaubens"sätze mal zu hinterfragen.

    Es ist eine Kunst von sich selber einen Schritt zurückzugehen und sich zu betrachten als wäre man jemand anderes. Was ist das für ne Type, wovon wird sie gelenkt? Was sind seine Inspirationen, seine Ziele und warum eigentlich? Dieses reflektieren, sich ständig hinterfragen und neu bewerten lässt einen nicht nur rapide wachsen, sondern auch ständig verändern...was für Außenstehende wieder gruselig wirken kann, da man nicht einfach nur eine Konstante ist, die man in Schublade xy packen kann. Wenn man darauf keine Rücksicht nimmt, ist man aber nicht weiterhin Opfer seiner Gedanken, sondern endlich sein eigener Steuermann. Man ist nicht, was man ist. Man kann sein, was man sein will.

    wenigsten Entwickler in China dampfen

    Interessante Information: ich kenne die chinesischen Entwickler leider nicht persönlich. ;)

    Aber da sind wir durchaus wieder bei "das Mindset beeinflusst den Geschmack".

    Unterpunkt:

    Erwartungshaltung!

    Auch der Gedanke einen "Premiumverdampfer" in der Hand zu halten kann ihn besser schmecken lassen, als das Chinamodell. Schließlich sind es ja Dampfer die ihn entwickeln, wenn es dann noch deutsche sind und vielleicht auch noch bekannte Namen und Gesichter, dann gibt uns dies etwas vertrauteres als der Gedanke "irgendwo in Fernost wurde da was gebaut". Dieses gedankliche Wohlgefühl überträgt sich auf das Empfinden: den Geschmack.

    Ahh, Ok: Marketing und was es bewirken kann oder: wie sturr Köpfe sein können oder oder: wie alleine ein Markenname die Realität überblenden kann.

    Weg vom Dampfen hin in meinen beruflichen Alltag : der Handel in der Industrie

    Wir führen die größten, wichtigsten Marken und auch kleine "Eigenmarken", unser Außendienst berät vor Ort und gibt auch Produkte zum Testen in die Produktion.

    Nun haben wir einen großen Kunden, der ein gewisses Produkt mit fester Überzeugung einsetzt, seine Erwartungshaltung ist "Große, vertraue Marke, bestes Produkt" Dieses Produkt hat gewisse Standzeiten..also nach x Betriebsstunden ist es "verbraucht"

    Unser Außendienst hat dem Kunden ein Angebot gemacht "Ich gebe dir unsere Eigenmarke. Die Standzeiten sind die selben, der Preis deutlich niedriger"

    Der Kunde hat sich auf einen Test in seiner Produktion eingelassen. Nach der Testphase:

    "Ich nehme weiterhin das Markenprodukt, Eure Eigenmarke ist zwar gut, aber das Markenprodukt ist doch besser: es hat höhere Standzeiten. Wenn ich das mit den Rüstzeiten gegenrechne kann ich besser mehr Geld in das Markenprodukt investieren."

    Hat der Kunde recht? Grundsätzlich hat der Kunde immer recht ;) Standzeiten sind im Gegensatz zum Geschmack ja etwas eindeutig messbares! Also muss er recht haben.

    Jetzt kommt die Realität: unsere Eigenmarke ist tatsächlich das Markenprodukt, nur mit unserem Label.

    So stark beeinflusst uns die Erwartungshaltung.

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    Du fragst dich, was hat das denn mit dem Geschmack zu tun? Ok, dann her ein Beispiel für diejenigen, deren Stärke nicht das Abstrahieren ist.

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    Malzbier! Vitamalz ist das beste!

    Eines Tages hatte ich das Verlangen einfach mal von Supermarkt zu Supermarkt zu tingeln und unterschiedlichste Sorten Malzbier einzupacken..von tueren Marke bis hin zur billigen Plörre. Es war ganz klar: Vitamalz schmeckt am besten!

    Dann kam mein Experiment: ich habe meiner Frau die Malzbiersorten so eingegossen, dass sie nicht sehen konnte in welchem Glas sich welche Sorte befindet und umgekehrt. Nach der Blindverkostung haben wir wir bewertet und aufgedeckt. Seit dem kaufen wir die billige Plörre von Kronsberg, Vitamalz hat sich im Mittelfeld angesiedelt.

    Nur weil uns etwas als Premium suggeriert wird, heißt es nicht, dass es tatsächlich besser ist als der Rest.

    Manche schwören, dass es anders schmeckt, wenn man es durch einen Strohhalm trinkt als aus einem Glas. Vergleichbar? Illusion?

    Sachlich sehe ich, dass die Coke aus dem Strohhalm zentrierter in unseren Mund eintritt als durch ein weites Glas. Hinzu kommt, dass unsere Nase weiter weg von dem Getränk in dem Glas ist. Mach mal Gedanklich aus dem Strohhalm ein langes dünnes Drip-Tip und aus dem Glas ein weites 810ner ;)

    Illusion!? Nein, das würde ja bedeuteten, dass es falsch ist. Wo entsteht denn Geschmack?

    Im Liquid?

    Im Verdampfer?

    Am Draht?

    Ich sage: in unserem Kopf!

    Geschmack ist eine Variante unsere Umwelt mit unserer Sensorik(Sinnen) zu Messen und zu bewerten.

    Geschmack findet nicht in unserem Mund statt sondern in unserem Kopf! Wir sehen es...sieht es gut aus, schmeckt es besser. Ich behaupte sogar die Optik des Verdampfers wird den Geschmack beeinflussen. Der Genuss des Anblickes trägt dem positiv bei.

    Dann die Haptik, das Mundgefühl des Drip-Tips. Fühlt es sich gut an, schmeckt alles gleich besser.


    Zur Verdampferkammer, das Zentrum unseres Ansaugtraktes: durch Form und Größe werde Luft/Liquidgemisch Temperatur, Strömung und Durchlaufgeschwindigkeit variiert. Wir können hier also durchaus von einer physikalischen Veränderung reden. Ob die eine nun besser ist als die andere muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Oh! Eine Philosophie-stunde, wie konnte ich die nur übersehen haben! Und dann geht es auch noch um und über Geschmack und Verdampfern und Faktoren und denen, die da keine sind. Und dann die Aussage des Subjektiven, ja Geschmack ist höchst subjektiv in der Bewertung aber doch möglicherweise objektiv zu differenzieren.

    Wenn ich Philosophiere habe ich den leider gerade nicht vorhandenen Scotch in der Hand: am liebsten einen von der Insel Islay, subjektiv mag ich diese rauchigen Torfmonster, je komplexer, desto besser. Objektiv schmeckt ein Lagavulin Dest. Edition anders als eine Cola: das wird jeder bestätigen können. Diejenigen die wirklich mal hinschmecken finden dann auch den unterschied zwischen den einzelnen Jahrgängen. Also ein leicht subjektives Objektiv.

    Da ich dann auch noch gerne die Dinge aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachte andererseits nicht ewig Zeit vorhanden ist, all diese Blickwinkel hier nieder zuschreiben, forme ich ein Glücksrad der Blickwinkel, während ich die Sache erst einmal recht sachlich angehe. (Künstliche) Aromastoffe werden erhitzt, vaporisieren und werden mit Luft vermischt in das Geschmacksempfinden befördert. Ich dreh mal am Rad, wo hört künstlich auf und wo fängt natürlich an? Ist den nicht alle Kunst aus der Natur geschaffen? Ist denn etwas, was aus der Natur extrahiert wird, nicht auch Kunst?

    -alles was der Mensch, wie minimal auch immer, manipuliert hat ist fortan keine Natur mehr sondern Kunst

    Ich drehe das Rad weiter und gehe einfach davon aus, dass künstliche Aromen diejenigen darstellen, die aus Substanzen hergestellt werden, welche mit dem, was das Aroma unseren Sinnen suggerieren soll nichts zu tun hat. Wie der Erdbeerjoghurt, der keiner ist.

    Nun drehe ich noch einen Tacken weiter und sehe uns Wesen als Bestandteil der Natur. Wir sind natürlich, unser Handeln ist der Natur entsprungen: also schließe ich damit kurzerhand die Existenz der Kunst vollkommen aus.

    -Alles ist natürlich


    Nun werde ich Objektiv, nein fast objektiv, ich muss leider diejenigen ausschließen, die ein nicht funktionierendes Geschmacksempfinden haben. Also werde ich Halbobjektiv, ich betrachte aus den Positionen, die ein zumindest so ein gutes Geschmacksempfinden haben um eine Coke von einer Pepsi unterscheiden zu können. Selbe Menschen inklusive mir werden auch geschmackliche Unterschiede zwischen Verdampfern mit selben Liquid, selber Wicklung, selbem Zugverhalten und selber Leistung feststellen können. Woran liegt das? Ich variiere an einem Verdampfer die Airflow, tausche bei anderen die inserts aus:teils mit selber Lochfläche, nur auf mehrere Löcher verteilt. Es ist eindeutig die Airflow, die nicht nur die Luftmenge begrenzt und die Luftgeschwindigkeit verändert, sondern auch das Anstrahlen der Coil extrem in diesen Größenverhältnissen die wir in solch einer Verdampferkammer vorfinden,verändert.

    -Andere Airflow, anderer Geschmack

    Und dann gab es zu damaligen Zeiten in einem Forum, die sich einfach nicht mit der Geschmacksentwicklung des FEVs zufrieden geben wollten, da es nun andere Verdampfer, dies einfach besser hinbekommen haben. Einer von diesen unzufriedenen war ich, so wurde eine Kammerverkleinerung entwickelt, die den Geschmack verändert hat.

    -Andere Kammer, anderer Geschmack

    Nun habe ich Driptips durchgetauscht, weitere, engere, längere, kürzere. Dabei habe ich nicht nur die Optik entscheiden lassen, sondern in erster Linie das Geschmacksempfinden

    -Anderes Drip-Tip, anderer Geschmack

    Natürlich kann ich den verbauten Draht durch Material, Massen, Oberflächenänderungen zu einem Faktor in der Geschaacksveränderungsformel machen. Nicht nur durch die Hitzekapazität und Abgabe, ich habe durchaus festgestellt, da Kanthal anders schmeckt als Edelstahl oder Nickel-Chromlegierungen.

    Anderer draht, anderer Geschmack

    Leistung? Klar Leistung!

    Dampfmenge ändert das Geschmacksempfinden in so weit, wie ein Nippen an dem Scotchglas eine andere Wahrnehmung des selben Scotch erzeugt, wie ein kräftiger Schluck direkt aus der Flasche.

    Andere Dampfmenge, andere Geschmack

    Jetzt drehe ich ein Stück weiter, gehe weg vom technischen hinein in den Geist und sehe dort Glaubenssätze, die einen etwas schwächer, die anderen so stark, dass sie unser Wesen bestimmen, die Sicht auf die Dinge und letztendlich auch das Geschmacksempfinden. Es gibt den Glaubenssatz gleich etwas süßes auf der Zunge zu verspüren, während man sich einen Löffel Zucker zum Mund führt, der dann doch nicht stark genug ist um die Realität zu überblenden dass es Salz war. Die Irritation hierbei ist eine interessante Erfahrung.

    Man hat durchaus auch durch die Verfestigung von Glaubenssätzen die Möglichkeit eine Zufriedenheit einzustellen oder gegenteil eine Unzufriedenheit, wobei hier gilt, dass Glaubenssätze die wir nicht selber für uns Formen unterbewusst geformt werden. Nun kann ich sagen Pepsi und Coke schmecken gleich und so fest daran glauben, dass ich wirklich keinen unterschied mehr schmecke. Dies könnte ich auch auf all meine Verdampfer übertragen und plötzlich ist der Verdampfer als solches irrelevant für mein Geschmacksempfinden.

    -anderes Mindset, anderer Geschmack

    Nun drehe ich ein Stück weiter und behaupte dabei, dass es zwar ein Objektiv gibt, aber niemand etwas objektiv beschreiben kann. Alles was wir als Objektiv betrachtet behaupten, haben wir entweder von jemanden anderem entnommen oder aus einem Mix der, aus unseren Erfahrungen geformten Glaubenssätze und aktuellen Dingen die unsere Sensoren, die wir Sinne nennen liefern, geformt. Somit ist alles was wir behaupten rein subjektiv: jeder lebt in seiner ganz eigenen Realität, die ausschließlich von unseren Köpfen generiert wird, dabei treffen wir uns indem, was wir Realität nennen, dem Objektiven, und versuchen unsere Wahrnehmungen untereinander abzugleichen. Aber selbst wenn alle Menschen dieser Welt der selben Meinung wären, könnten sie noch immer irren. Somit möchte ich im Nachgang jedes Objektiv durch ein "kollektiv-Subjektiv" ersetzen.

    Nun habe ich gar keine physikalisch Berechnung der Geschmacksentwicklung und die Auswirkung auf unsere Sensorik aufgestellt, vielleicht, weil die Physik, die Biologie, die Chemie, jede weitere Wissenschaft auch wie alles andere was der Mensch jemals von sich gegeben hat auch auf der Philosophie basiert.

    Abschließen, nicht weil ich aufhören möchte, sondern weil mein nächster Termin sehr nahe rückt, möchte ich mit dem Fazit

    1. der Draht und die Temperatur, die der Draht erzeugt ist nur einer von vielen Faktoren, die die Geschmacksentwicklung beeinflussen. Einige dieser Faktoren werden dabei auch durchaus vom der Verdampferbauart bestimmt.

    2. Man kann das Objektive nicht beschreiben, aber eine Mehrheit der Subjekte wird 1. bestätigen können

    3. Höchst subjektiv ist nicht das feststellen von Unterschieden, sondern nur das bewerten derjenigen.

    4. Ein Objektiv gibt es kann aber unmöglich von einem Subjekt beschrieben werden

    5. Ohne Scotch macht das Philosophieren nur halb so viel Spaß

    abschließen.

    Dieses Fazit soll dann auch der die Grundlage für meinen nächsten Post hier sein.