Beiträge von ZumaFx

    Ich muss nicht jeden Tank was neues dampfen, aber immer das gleiche ist auch langweilig. Eigentlich hat auch nur mein Fatality immer das gleiche drin, der ist eine reine TabakRoyal-Vernichtungsmaschine geworden. Da ziehe ich morgens gern einen halben Tank durch und hier und da mal über Tag.

    Dann aber wechsele ich über Tag immer wieder die Dampfe, ich habe insgesamt 7 in Rotation. Die Eimer (Ragnar und 2x Titan) sorgen für eine gewisse Kontinuität, da der Tankinhalt gerne 2-3 Tage hält. In den "kleinen" (plus, plus v2 und supreme) wird schneller mal gewechselt, so das ich in der Regel so zwischen 7-10 verschiedene Liquids am Tag dampfe. Ich kenne keine Dampferzunge vom persönlichen Erleben und denke, das es an meinem fleissigen Liquidwechsel liegt. Der "Nachteil" ist eben, das ich immer so um die 50 Liquidpullen in der Klappe unterm Couchtisch stehen hab, aber das ist dann eben so.

    Für unterwegs nehme ich meist 2 mit, da meist einen kleinen mit 25mm und einen der Plus. Wenns mal den ganzen Tag außer Haus geht, nehm ich halt zu den Akkus noch ne Pulle mit.

    Och Nifiz , die dampft schon ca 5 Jahre und immer nur Mtl. Hat sogar 2 Steamcraves, einen Taifun GT, aber im Grunde dampft sie fast nur ihren Siren (bzw. einen der 3). Die ist da äußerst genügsam und absolut hwv-resistent. Ein einziger reicht ihr. Und am liebsten der silberne, denn der schwarze schmeckt ja anders ... angeblich ... identische Wicklung drin, gleiches Liquid .... ich nehm das aber nicht all zu ernst, denn wenn sie mal nicht schaut, merkt sie da eben doch keinen Unterschied :D

    Da meine Freundin nur Mtl und ich nur DL dampfe, gibts da keine Probleme und auch gibts zwar mal ein leicht spöttisches "hast du nicht genug", aber gleichzeitig steht auch aufmal ein Päckchen Dampfkram da oder kommt ein "ach, du gönnst dir doch sonst nix" ... Nur mit der Vitrine gibts mal Sprüche, denn die ist mittlerweile statt Ausstellungsraum eher Warenlager und sieht entsprechend aus. Aber egal, das Dampferzimmer ist nicht mehr all zu fern :D

    Hier mal ein wenig zur Befestigung der Drähte.

    Die simpelste Methode ist es wohl, den Draht einfach ins Bohrfutter zu klemmen. Dabei sollte das Bohrfutter aber auf 0 schließen können, da die Drähte ja für gewöhnlich unter 1mm dick sind. Die Bohrfutter der meisten Akkuschrauber fassen aber nicht auf 0, daher muss man sich dann andere Lösungen einfallen lassen.

    Hier ein Beispiel, bei dem ein Bohrfutter mit einer Spannbacke zu sehen ist


    Die Möglichkeiten sind vielfältig, hier mal mein bisher verwendeten

    DIY-Lösung

    Aus einer Lüsterklemme habe ich 2 Stücke entfernt, das Plastik entfernt (Cuttermesser) und somit dann die beiden Klemmen mit jeweils 2 Schrauben erhalten. Aus einem Stück 4-Kant-Draht hab ich mir dann eine Stange und einen Haken gebogen. Jeweils ein Ende wurde dann mit einer Schraube in die Klemme geschraubt, so das ich jeweils eine weitere Schraube zum Klemmen der Drähte übrig behielt. Das Stück mit der gerade Stange wird dann ins Bohrfutter geschraubt, das gebogene Stück kann dann an den Wirbel gehängt werden. Vorteil hier ist, das man den Draht auf dem Tisch liegend einklemmen kann, und anschliessend sein Drahtpaket einfach ins Bohrfutter bzw den Wirbel hängen kann.

    Spannbacke

    Mit Hilfe eines 3D-Druckers kann man sich Spannbacken drucken (lassen), in die man dann die Drähte klemmt. Auch hier kann man alles auf dem Tisch liegend vorbereiten und braucht das gesamte Drahtpaket nur einhängen. Spannbacken finde ich persönlich sehr gut, da nahezu jede Anzahl an Drähten flach neben einander eingeklemmt werden kann. Ich habe 2 verschiedene, eine Größere für "dicke" Drähte, für alles ab 0,2mm und dünner hab ich ein paar feinere. Im ersten Bild sieht man die "feinere" Spannbacke, gedruckt von MoonRockS , hier noch die dickeren, gedruckt von Illmix

    Natürlich gibt es noch viele weitere Lösungen, wie eine Haarnadel oder ein Schraubhaken, die werden ebenfalls gerne verwendet. Hierbei muss man aber selber den Draht möglichst parallel befestigen, was für Anfänger anfangs etwas tricky sein kann. Auch hier gibt es diverse Tricks, wie man mehrere Drähte gerade nebeneinander an der Rundung des Hakens befestigt. Ich persönlich finde das etwas zu aufwändig und fehleranfällig, andere wiederum schwören darauf.

    3 Core Alien heißen die.

    Kerne: Kanthal D

    Mantel: V2A

    Nach den Steam Crave Teilen muss ich dann dringend ausschau halten. 2 Stk. für 14 € die ich gelatzt habe, ist ja schon ne andere Hausnummer

    Ich kann derzeit nicht bauen, aber ab in ca 10 Tagen hab ich wieder Zeit dafür, dann schreib mich nächstes Mal an, wenn du wieder welche brauchst. Solche Aliens kann ich dir auch bauen und nehme da keine 14 Euro für ein Paar ;) Falls du Interesse hast, schreibst mich einfach an, klären wir dann per pn. Geht übrigens dann auch in Ni80 oder mit mehr/weniger Windungen/Ohm, falls dir das lieber ist.

    Ich würde auch noch Bilder machen, ist bei mir aber zeitlich gerade nicht drin. Ich schreib im Moment immer nur zwischen "Tür und Angel" mal was, aber zukünftig denke ich auch an Bebilderung und ggf. sogar kurze Videos. Weiss ja nicht, ob dann ein Mod da Bilder/Videos nachschieben kann, sonst würde ich auch meinen Text kopieren, Bilder einfügen und neu posten. Dann bräuchte nur der alte gelöscht werden und fertig. Dadurch würde natürlich eh die Reihenfolge wieder geändert.

    In der Softwareentwicklung hat man das ständig, das man was erzeugt, dann ändert, kopiert, verschiebt usw. Das ist Anfangs manchmal verwirrend, aber am Ende soll ja ein bestimmtes Produkt raus kommen. Auf dieses "Ende" sollten wir schauen, alles bis dahin ist nur ein Weg ?

    Edit sagt noch:

    Die Basics würde ich gern in einem Thread/Beitrag sehen. Dann je Coiltyp ne Anleitung. So kann man einen Tab mit den Basics aufmachen, daneben dann den jeweiligen Coiltyp und schnell mal schauen, was mit diesem oder jenem gemeint ist. Der Author einer Coilbauanleitung kann dann auch am Anfang immer auf diesen Basics-Beitrag verlinken.

    Bin ich dafür @Ingo , eine Stelle gebündelt ist da viel besser.

    Ich will ja noch die eine oder andere Sache beschreiben und fände es dann schön, wenn das alles in einem Thread stünde. Mit der Chronologie ist das eh so eine Sache, die Basics sollten schon am Anfang zu finden sein, aber alles andere kann eigentlich nur zeitlich sortiert werden. Zu den Basics zähle ich da eben das begradigen und befestigen sowie Material und Werkzeuge. Alles andere ist ja eher dann schon das eigentliche bauen. Wenn irgendwann mal eine größere Menge an Informationen da sind, kann man ja auch immer noch das mal durch sortieren und in den Anfangsbeitrag packen (müsste natürlich ein Mod/Admin dahin kopieren, da ihr ja Dauerschreibrechte habt). Ich denke, solnge das noch in Arbeit ist, kann schlecht eine Struktur/Reihenfolge festgelegt werden. Klassisch wäre ja, der einfache Runddraht und seine Varianten, dann käme der Clapton, Fused Clapton, Staggerton und Alien. Aber schon bei den letzten 3en wird es schwer, da eine Reihenfolge festzulegen. Gibt ja auch welche, die gleich ne Staggerton oder Alien bauen.

    Also, erstmal Content schaffen/sammeln in einem Thread und dann später mal schauen, was man wie zusammen kopiert ?

    So, ich will mal versuchen, ein paar Methoden für die "Basics" zu beschreiben.

    Da wäre als erstes das begradigen der Kerndrähte. Um einen möglichst sauberen Draht herzustellen, ist das begradigen sehr empfehlenswert. Was genau ist aber gemeint ?

    Für gewöhnlich bekommt man den Draht ja auf Rollen und egal, welchen Durchmesser die haben, wenn man ein Stück abwickelt, ist der Draht nie ganz gerade, er wellt sich oder rollt sich gar wieder etwas auf. Für den Bau eines Sticks brauchen wir aber am besten pfeilgerade Drahtstücke, zumindest erleichtert dies gerade dem Anfänger die Herstellung.

    Um nun aus dem welligen Draht das gerade Stück zu bekommen, kann man

    Stretchen

    Dazu nimmt man sein Drahtstück und fasst jedes der beiden Enden mit einer Zange, die idealerweise geriffelte Backen hat. Dann zieht man das Stück gerade und sobald man spürt, das sich der Draht längt, stoppt man wieder. Nun ist der Draht sehr gerade und im Idealfall nur 2-3mm länger geworden. Stretcht man zu sehr, wird der Draht dadurch dünner (meist ungleichmäßig) und kann sogar reissen. Mit ein wenig Übung ist dies aber relativ leicht und der schnellste Weg, einen Draht zu begradigen.

    Drehen

    Hierbei nutzt man den Akkuschrauber bzw seinen Antrieb. Man spannt ein Ende des Drahtes ins Bohrfutter ein oder wickelt ein Ende um einen evtl. vorhandenen Haken/Haarklammer o-ä. Nun nimmt man das andere Ende und hält dieses mit der Zange fest. Dann zieht man den Draht gerade, ohne ihn zu stretchen und hält ihn fest, während man nun den Antrieb startet. Dadurch wird der Draht in sich gedreht, was ihn dann begradigt. Schaut man sehr genau hin, erkennt man am Farbspiel, das auf dem Draht Licht und Schatten entstehen. Nach kurzem Drehen (je nach Drahtlänge weniger oder mehr lang) ist der Draht begradigt. Optimalerweise dreht man nun nochmal in die andere Richtung, um die Verwindungen im Draht wieder zu entfernen. Hier hilft auch das Farbspiel, je größer/breiter die Licht/Schattenstreifen werden, desto mehr hat man die Verdrillung rausgedreht. Natürlich kriegt man die nicht wieder ganz raus, aber größtenteils. Auch hier ist nun ein pfeilgerader Draht entstanden.

    Welche der beiden Methoden man nutzen will, ist persönliche Vorliebe. Bei beiden gibt es Pro und Contra, das Stretchen kann den Draht dünner machen, beim Drehen wird die Oberfläche des Drahtes etwas rauher/weniger glatt. Das kann jeweils ein Vorteil oder Nachteil sein, für einen strammer sitzenden Mantel ist das Drehen besser, für Coils, bei denen eher glatte Kerne wichtiger sind, wäre das stretchen besser geeignet.

    Beides ist aber eher marginal und nicht entscheidend für eine gute Coil.

    Es gibt Meinungen, die behaupten, das gedrehte Kerne eher Hotspots in der Coil hervorrufen, andere meinen, das stretchen die Drahtstärken verwässern und somit die errechneten Ohmwerte abweichen. Beides mag theoretisch sein, in der Praxis kann ich das aber eher nicht bestätigen.

    Endlich hab ich die Bude fertig bis auf ein paar "Zierarbeiten" und da verwöhne ich mich nun mit dem Deuterium im Titan, ein Rest von Aprikosenkuchen von dampfen18 durfte in den Plus V1 und ebenfalls von ihr ist der BlackHole-Clone im Plus V2. Der Ragnar steht zur Zeit still, weil er ne Grundreinigung braucht, aber im Supreme gibts zwischendurch immer mal Kakaomilch, wieder von dampfen18. Von meinen 8 gebunkerten TabakRoyal-Flaschen sind nur noch 5 da, aber nun wird der Verbrauch wieder etwas sinken. Hoffe, das der eigentliche Umzug dann am Freitag/Samstag fertig ist und ich am Sonntag/Montag dann dazu komme, Milk&Honey mit BlueberryJam anzureichern und dann den silbernen Titanen mit dem Mesh das Zeug vernichten zu lassen. Raffaello werde ich auch noch einen weiteren 1/4 Liter ansetzen, da auch die Capella-Coconut eingetroffen sind. Und Coconut Maccaroons kipp ich auch gleich mal einen weiteren 1/4 Liter zusammen, da kommen dann leckere Zeiten auf mich zu :D

    Sparks

    Sicher sollte man das mit dem verheiraten auch nicht überbewerten, aber ist eben schonender für die Akkus.

    Ich denke auch, das es immer weniger relevant wird, je bessere Elektronik ein AT hat. Wenn da ein Balancer und "Pipapo" drin ist, wo die einzelnen Akkus "überwacht" werden, ist das eher weniger wichtig, ein billigchip mit recht einfacher Verdrahtung und billigen Kontakten wird da eher die Akkus auslutschen. So ganz pauschal kann man das sicher nicht sagen, aber so ganz abweisen auch nicht. Also verheirate ich meine einfach, ist ja kein besonderer Aufwand, weiß, ich bin damit etwas mehr auf der "besseren" Seite und vergess das ansonsten.

    Zumindest feiern meine Akkus keinen Hochzeitstag :D