Oh danke für den Hinweis. Tja, so ändern sich die Zeiten. War ich damals wohl doch noch eher abgeneigt, mich auf diesen Koreaner einzulassen, so ist wohl jetzt erst mein Zeitpunkt gekommen, doch nochmal solch ein Wickelexperiment ausprobieren zu wollen. So haben sich Eure damals gesendeten Hoffnungswünsche langfristig nun doch erfüllt! Mal sehen, ob ich hier - allen Unkenrufen zum Trotz - was Feines geschossen habe?!
Ich habe mal wieder einen Streifzug durch all die VD-Angebote im Internet gemacht und meistens nichts interessantes gefunden.... Gelangweilt über fehlende Innovationen, die meinen HWV reizen würden, wollte ich schon meine "Rundreise" beenden. Da tauchte dann doch noch plötzlich ein sehr interessanter VD auf:
Es ist der koreanische Modder HolyAtty, der diesen STIGMATA kreiert hat!
Es ist ein MTL-Verdampfer mit einer vertikalen Coil, wo eben kein vertikaler Fertigcoil eingesetzt wird, sondern man stellt nach einer trickreichen Watteverteilungen im kleingliedrigen Deck dann selbst eine Wicklung her, die dann eben senkrecht in dieser Watte-Konstruktion eingebettet werden muss!
Hier zwei Filme, die zum einen den gelieferten Inhalt zeigt - auch im völlig zerlegten Zustand - und zum anderen diese verrückte Wicklungs-"Orgie":
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... und so kam es unweigerlich mal wieder zu einem Kurzschluss in meinem Kopf:
Irgendwie elektrisierte mich diese doch recht unbekannte Wickelmethode, der ich in dieser Form noch nirgendwo begegnet bin. Tja und da hat es einfach mal wieder heftig "KLICK" gemacht!
In einer Woche bin ich dann mal echt gespannt, ob ich diese "Frickelei" auch so spannend finde und nicht die Klamotten einfach hinschmeiße, weil nichts richtig funktioniert?? Was bleibt, das ist halt wie immer die Hoffnung, in meiner Sammlung auch noch solch ein seltenes Werkstück besitzen zu dürfen und auch zu benutzen!
Mal sehen, ob meine Feinmotorik noch soweit in Ordnung ist, diese Wicklung zu bändigen! Wenn der STIGMATA vor mir liegt und ich so meine Erfahrungen gemacht habe, werde ich natürlich mal wieder ein Review schreiben:
... aber wenn schon noch eine aio, möchte ich die so kompakt wie möglich da ich die halt auch viel outdoor nutzen möchte.
Das kann ich gut verstehen. Daher habe ich ja als Kleinstgerät die Bantam-Borobox und etwas größer die kleine Stubby, dann aber nur mit 18650erAkkus, ABER mit einem der größten Borotanks mit 8 ml Inhalt. Damit kommt man sehr lange und gut durch den Tag:
Im Prinzip interessiere ich mich auch für AIO-Boxen mit Borotanks oder auch für andere Tank- und Bridgekonstruktionen.
Hier aber ist nicht viel neues zu sehen, wenn man schon mehrere Billet-Boxen mit unterschiedlichen Bridges hat - und auch AIO-Boxen mit wesentlich größeren Tankfüllmöglichkeiten wie z. B. die Stubby mit ihren 8ml. Viel Spaß mit all den AIO-Varianten, wer es unbedingt ausprobieren will!
Ich bin immer noch von meiner Empire SquonkBox mit dem Squape-Tröpfler begeistert. Sie wird momentan viel im Schlepptau seiner bauähnlichen Verwandtschaft, den Empire Boxen Stubby und Stubby21 benützt:
Wie alle hier im Forum freue auch ich mich riesig, dass wir wohl einen Volltreffer gelandet haben. Ich wünsche Dir damit jedenfalls auch soviel Freude und Auftrieb, so dass Dein Wille zur Heilung gestärkt wird!
Einen herzlichen Gruß und viel Kraft, alles gut überstehen zu können!
Ich möchte nur nochmals wiederholen, dass man sich nicht soviel Stress machen sollte: Wenn der Geschmack doch immer noch passt (und häufig sogar NOCH BESSER wird!), dann kann in meinen Augen die Wicklung eigentlich aussehen wie sie will. Für mich bleibt der entscheidende Wickelwechsel-Faktor einzig und alleine der Geschmack!
Wenn eine Wicklung nicht schmeckt, obwohl man keine Verfärbungen oder schon eine wirklich auffällig-schwarze Wicklung sehen kann, kann das durchaus auch daran liegen, dass man vorher was nicht passendes gegessen hat, was den Geschmack des Dampfes durchaus beeinflussen kann, wie es ja Juni schon treffend beschrieben hat.
Was ich dann aber auch noch überprüfen würde ist der spezielle Draht der Wicklung - je nach Bauart - , ob er eng oder locker liegt. Hat sich eventuell am Anfang oder Ende des Drahtes (in der Nähe der Polsschrauben) eventuell ein kokelnder Hotspot gebildet, den man erst einmal nicht gleich sehen kann? Des weiteren könnte auch die Wattzahl/Coilhitze - im Verhältnis zur eingebauten Wicklung - zu hoch sein? Alles ist hier möglich und man muss einfach ein wenig rumprobieren und nacheinander den möglichen Übeltäter "ausspionieren"!
Wie schon bemerkt liegt das Verfärben nicht nur am Kondenswasser oder Verkrustung der Wicklung, was je nach Liquidaromen schneller oder langsamer passiert. Vielleicht ist es ein wenig sonderlich, aber ich beurteile den Zeitpunkt meines Wattewechsels samt Wicklungsausglühen eher nach dem Geschmack:
Denn nicht jede Verkrustung oder Verfärbung versaut den Geschmack! Manchmal entwickelt sich der beste Geschmack ja erst nach einer gewissen Menge an Verfärbung bzw. Verkrustung der Wicklung. Ich empfinde dies immer so, dass meistens erst nach dem Verdampfen einer ersten oder zweiten Tankfüllung (FÜR MICH!) sich der beste Geschmack einstellt!
Somit achte ich weniger auf den Zustand meiner Wicklung und schaue nicht bei jeder Tankfüllung in die Basis rein, sondern achte vielmehr auf den Geschmack, der sich von Tankfüllung zu Tankfüllung steigert, um dann am Ende nicht nur abzufallen, sondern eben auch die unerwünschten Ruß Aromen alles mehr und mehr verfälschen!
Der Diplomat MTLRTAAtomizer von Centenary Mods, einem 2022 im spanischen Saragossa gegründetes Dampfunternehmen, wurde vom spanischen Modder Roberto Galdeano Medina entwickelt und in China produziert. Er liegt jetzt in der dritten Batch vor mir.
Dieser VD markiert den ersten Einstieg dieses spanischen Unternehmens in den High-End-Markt, wo man sich speziell erst einmal nur auf MTL-VDs spezialisiert hat. Mit einem 4,5-ml-Tank, der einfach von unten über den offenen Boden in den Tank befüllt wird (Bottom fill), besteht der VD vorwiegend aus 304L-Edelstahl, welcher glänzend poliert ist. Der VD hat einen Durchmesser von 23 mm und eine Höhe von 40,45mm (ohne DripTip).
Alle Teile sind bewußt sehr minimalistisch-einfach konstruiert. Daher können diese übersichtlich-wenigen Einzelteile auch leicht komplett gereinigt und dann erneut wieder einfach und problemlos zusammengebaut werden. Die Teile ergeben optisch einen kompakten, sehr schnörkellosen und funktional aufgebauten VD, der durch seine Schlichtheit auf mich gleich eine gewisse Gediegenheit ausgestrahlt hat! Somit passt er wunderbar zum ebenfalls glänzend polierten Edelstahl-AT von GG TS V3: … und hier abschließend meine aktuelle Combi mit dem AT von Golden Gteek, dem TS V3, als ob er nur auf sein entsprechend glänzendes Gegenstück gewartet hätte!
(Keine Sorge, mein Microfasertuch ist immer dabei, wenn vielleicht doch einmal zu viele Fingerabdrücke mich stören sollten hi hi hi )
Das Besondere aber, was diesen Diplomat ausmacht, das ist erst im Inneren des Decks zu finden: Hier werkelt ein neuartiges Luftstromsystem, das ich in dieser Art noch nie gesehen habe, quasi mit einer sehr interessanten Luftstromtechnologie, die angeblich aromatische und intensive Wolken ohne störende Turbulenzen (geräuschlos!) erzeugen soll.
Mit seiner kreisförmigen Ring-"Wurst" zwischen Lufteinlass und Luftröhrchen (Kamin mit 1,8mm Durchmesser), mit dem der Dampf unter der Wicklung gleichmäßig absaugt wird, entsteht ein sanfter und geräuschloser Zug ohne Turbulenzen. Laut Beschreibung wird hier eine gute Luftkompression/-Beschleunigung erreicht, ohne dass kleinere oder größere Luftstromröhrchen als Kamin erforderlich sind, (was ich ansonsten als einsetzbare "Airpins" schon in vielen VD-Konstruktionen gesehen habe.). Mit diesem Luftstrom unter der Wicklung werden die Dampf-Turbolenzen gleichmäßig moduliert. (Es ist der sog. "Coandă-Effekt", https://de.wikipedia.org/wiki/Coand%C4%83-Effekt der mithilfe eines Ingenieurs entwickelt wurde.) und der (von der Coil erwärmte) Dampf kühlt dadurch auch noch zusätzlich angenehm-schnell ab.
Wie ich es dann in meinen Tests auch wirklich bemerken konnte, ermöglicht dies einen perfekt-gleichmäßigen und wunderbar-dichten Dampf, von einem wirklich restriktiven MTL bis hin zu einem auch offeneren MTL, und das alles flüsterleise, ohne Geschmacksverlust und pfeifende Turbulenzen.
Die einzige Möglichkeit, die Luftzufuhr-Menge zu bestimmen, ist ganz unten an der Basis mit einem unterschiedlich großen Lochsystem im Luftstromring einstellbar. Ich benutze da mittlerweile nur noch die größte Lochgröße von 2 mm, um meine optimale Luftmenge zu bekommen.
(Mag sein, dass dies einigen Reviewern nicht so ausgereift erscheint: Tatsache ist aber, dass nach meinen 2 Wochen Erfahrung für mich diese 1,8mm Kamin-Durchmesser durchaus ausreichen, um nicht nur genügend Dampf unter der Wicklung ansaugen zu können, sondern nach meinem Gefühl auch die Luftzuführung im Airring unten an der Basis ebenfalls ausreichend-perfekt die ankommende Dampfmenge eingestellt werden kann! Wem dies aber trotzdem nicht ausreicht, kann ein weiteres AFC-Kit kaufen, wo ein anderer Airring und auch 4 unterschiedliche Luftzugänge geliefert werden.)
Diese externen Luftstromeinlasslöcher im Airring haben die Maße: 0,8 mm – 1 mm – 1,2 mm – 1,4 mm – 1,6 mm – 2 mm und können relativ fest und unverrutschbar arretiert werden. (Wie schon gesagt bevorzuge ich das offenste Loch mit 2 mm und bekomme damit einen dichten und seidigen Dampf, passend zu meinem subjektiven Dampfzugverhalten!)
Sobald lieferbar werde ich aber trotzdem doch noch (neugierig) ein AFC-Kit dazukaufen, auch wenn ich glaube, dass hier kaum noch Verbesserungen in der Dampfkonsistenz und dem Geschmack erreicht werden kann? - Wir werden sehen…
Quelle: Aus dem Handbuch: siehe Link unten
Hier ein Blick auf die mitgelieferten Einzelteile in der Reihenfolge des späteren Einbaus:
Eine weitere Besonderheit wird gleich in drei Variationen mitgeliefert:
Die unterschiedlich-geformten Dampfglocken samt der unterschiedlich dicken Dampfkamine!
Der Diplomat wird mit drei verschiedenen Glocken geliefert: Duke, Rhodesian und Hawkbill . Jede Glocke hat eine andere Geometrie mit einem anderen Durchmesser, einer anderen Höhe und einem anderen Kamindurchmesser, damit sich der Diplomat gut mit einer Vielzahl von E-Liquid-Mischungen kombinieren lässt. Man muss sich nur wirklich die nötige Zeit nehmen und in Ruhe eine Variante nach der anderen ausprobieren. Dann konnte ich nämlich schon bald in meiner Testphase auch gewisse Unterschiede im Dampfgeschmack feststellen, welche nach und nach immer deutlicher wurden:
Die Herzog-Glocke (Duke) bot eine konzentriert-aromatische Ausbeute, die es einem ermöglichte, die intensiven Aromen von Flüssigkeiten auf eine ausgeprägtere Weise zu schätzen. (Sie wurde schnell mein Favorit!)
Die Habichtschnabel-Glocke (Hawkbill) wurde für eine ausgewogene Geschmacksabgabe entwickelt und bot mir ebenfalls eine sehr harmonische Kombination von Aromen, die sich delikat vermischten, (wo aber bei meinem Testliquid die Ananas zu stark in den Hintergrund kam).
Die Rhodesische Glocke (Rodesian) bot auch eine nuancierte Geschmacksabgabe, die ein weiches und einzigartiges Gefühl beim Genießen meines Liqids ermöglichte (und steht bei mir aber nur an der 2. Stelle der drei Glocken-Varianten).
Zum Testen lässt man aber zunächst erst einmal den Plastiktank samt dem eingeschraubten Stahltankteil unberührt:
Man kann nämlich erst einmal sehr einfach jede Glocke (ohne Plastik-Edelstahltank) auf die Wicklung schrauben und den Geschmack der satt angefeuchteten Wicklung testen, welches Liquid zu welcher Glocke möglicherweise am besten passt bzw. bis man seinen persönlichen Sweetspot gefunden hat.
Im Bild habe ich mit weißer Umrandung den Sitz der späteren Tank/Edelstahl-Combi nach dem Einbau angedeutet. Sie wird einfach durch die beiden O-Ringe oben und unten abgedichtet und durch die Verschraubung von Deck & Dampfglocke fixiert!:
Gleichzeitig sollte aber auch immer die Position der Wicklung im Auge behalten und u. U. nach seinen Wünschen angepasst werden. Denn diese bestimmt gemeinsam mit der Glockenform nicht nur die Geschmacksintensität, sondern sind in ihrem Zusammenspiel ebenfalls für die Entwicklung eines gewünschten Throat-Hits zuständig. (Wie man ja weiß: Geschmack und Throat-Hit variieren immer - je nach Platzierung der Coil!)
Übrigens:
Jede Dampfglocke ist meistens so hoch, dass der Abstand zwischen dem Luftstromauslass und der Wicklung problemlos zwischen 1,5 mm und 2 mm eingestellt werden kann, ohne dass durch eine Berührung der Dampfglockenwand ein Kurzschluss provoziert werden kann! Wenn dann alle Einstellungen zum Erfolg geführt haben, kann auch der Tank installiert und befüllt werden (Bottom fill) - siehe unten:
Der Tank besteht aus Polycarbonat und Polysulfon als Ersatztank, das wesentlich widerstandsfähiger ist. Deshalb nehme ich gleich diesen Tank in Gebrauch, der auf der Basisseite einfach von einem O-Ring festgehalten wird und bisher immer dicht geblieben ist. Auf der anderen Seite wird das Plastikmaterial in die oben liegende Edelstahl-Tankhülse geschraubt, wobei man niemals mit Gewalt vorgehen sollte, um das Plastikgewinde nicht zu zerstören.
(Ich habe mit diesem Plastikgewinde übrigens bisher keinerlei Probleme, obwohl diese Tatsache für viele schon vorab wohl ein Kauf-NO-GO ist, wie ich in Foren gelesen habe?!)
Das Deck ist sehr einfach gehalten und hat auf jeder Seite tiefliegende Wannen für die Watte. Auffällig ist, dass die Polschrauben keinen Drahtstop-Flansch haben (wie z.B. beim Kaifun X, sind aber auch nicht völlig glatt wie beim FeV). Unter den Schrauben sieht man aber eine geriffelte Unterfläche: Es ist eine sog. "Revolverbearbeitung", so dass sich der Draht beim Zudrehen schnell in den Rillen festbeißt und somit sich auch unverrutschbar festzieht, sobald die Schraube den Draht mehr und mehr zusammendrückt.
Wie immer nutze ich den VandysVape Superfine MTLClapton Coil mit 30 ga = 1,7 Ohm, was ich meistens zwischen 8 oder 11 Watt befeuere. Im Handbuch werden aber auch 28ga für einen Luftstrom mit 0,8mm-1,2mm oder auch Draht mit 26/27ga für einen Luftstrom mit 1,4 mm empfohlen.
Bei der Bewattung darf man nicht zuviel Material in die Wannen stopfen, da die Liquideintrittsschlitze (für eine reine MTL-Liquidzufuhr recht schmal gehalten!) nicht jene Liquidfülle transportieren kann, welche vor allem für ein DL-Dampfen nötig wäre.
Für MTL-User ist die Liquidmenge aber so gut kalibriert, dass hier keine Liquidkontrolle nötig ist, vorausgesetzt, man nimmt nicht zuviel Watte und verstopft damit die kleinen Schlitzöffnungen für die Liquidzufuhr auf jeder Seite! (Auch hier hatte ich zunächst die übliche "Lernkurve", ehe Wattedichte und -Länge genau passte!)
Nach dem Auffüllen des Tanks kann es dann mit dem Genießen losgehen: In der 3. Batch ist nicht mehr ein DripTip aus schwarzen POM dabei, sondern ein aufschraubbares Driptip aus ebenfalls hochglanzpoliertem Edelstahl (mit 9,2 mm Durchmesser, 14,2 mm Länge und einer Innenbohrung von 3,8 bis 4,2 mm) mit dem üblichen 510er Anschluss, so dass man auch problemlos all seine anderen DripTips nehmen könnte, die einem vielleicht besser im Mund gefallen als dieses mitgelieferte:
Mein Fazit:
Wie schon oben beschrieben macht der Diplomat äußerlich auf mich einen schlichten und gediegenen Eindruck. Er ist einfach zu handeln, massiv gebaut, dabei hervorragend verarbeitet und das Dampfen geht flüsterleise dank des oben schon beschriebenen Verwirbelungssystems!
Genial fand ich auch die Möglichkeit, ohne Tankfüllung bei jeder der drei Dampfglocken (wie bei einem Tröpfler ohne die Bottom Tanksektion aus Plastik und angeschraubter Edelstahltankhülse) in Ruhe zuerst die Geschmacksentwicklung ausprobieren zu können. War man sich noch nicht sicher, welche Dampfglocke passt und welche Luftöffnung unten auf dem Ring eingestellt werden sollte, dreht man schnell das Glockengewinde wieder von der Basis ab, tröpfelt einfach nochmals Liquid auf die nun offen liegende Wicklungswatte - dreht das leichtgängige Gewinde der alten oder einer neuen Glockenvariante wieder auf die Basis und weiter geht das Testen!
Diese Handhabung ist dank weniger Teile, die man hier verbaut hat, auch wirklich angenehm-einfach. Das Betanken (Bottom fill) geht später ebenso recht zügig & kleckerfrei, denn Platz für meine Flaschenöffnungsspitzen ist reichlich vorhanden.
Geschmacksvariationen sind nach einiger Zeit unterschiedlich spürbar je nach Glockenform, Wicklung und Luftöffnung: Immer wieder wechselte ich die Glockenform und veränderte ebenfalls die Wicklungsstellung, bis meine Geschmackskomposition komplett so gut rüber kam, wie ich es mir vorstellte:
Der Ananas-Geschmack sollte immer in meinem Ananasliquid im Vordergrund stehen und nie von den anderen Zutaten überlagert werden. Irgendwann kamen dann aber auch meine Minigaben von Kiwi-, Mango- und Pfirsich-Zutaten in den erwünschten Nuancen als Abrundung dazu! Selbst der Spritzer mit Apfelgeschmack kam noch durch, so dass ich irgendwann dann doch nach intensivem Testen (über eine Woche) meine liebste Einstellung samt Dampfglocke gefunden habe.
Mit diesem Ergebnis bin ich nun wirklich sehr zufrieden - im Gegensatz zu so manchen Reviewern, welche mit den Geschmacksvariationen nicht so gut klar kamen. Aber hier muss halt - wie immer- jeder seinen Test selbst durchführen und seinen gefundenen Sweetspot mit dem Geschmack seiner besonders geliebten VDs vergleichen.
Im Vergleich zu meinen Referenz-VDs spielt dieser Diplomat somit durchaus in meiner oberen Liga mit. Er macht Spaß und verschwindet nicht als Fehlkauf im Bunker, sondern wird wohl immer wieder einmal in meinem wöchentlichen VD-Wechsel-Turnus eine Woche lang benutzt werden! Dann werde ich wohl wieder mit anderem Liquid erneut andere Dampfglocken- und Wicklungsvariationen ausprobieren, um erneut meine beste Abstimmung zu bekommen - und dieses Rumprobieren macht bestimmt auch später erneut wieder einfach nur Spaß!
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Der Preis des (nur in Italien und/oder Frankreich käuflichen) Diplomat MTL liegt bei ca. 80 Euro. (Mein Exemplar kam innerhalb einer Woche problemlos vom VAPSTOR-Händler aus Lyon: https://www.vapstor.fr/en/atomiseurs/…enary-mods.html).
Optional, wenn vorrätig, kann noch folgendes Zubehör bestellt werden:
ein O-Ring-Kit,
Isolatoren und Plastiktanks aus PC- und PSU,
weitere Dampfglockenformen,
ein AFC-Kit mit 0,8, 1, 1,2 und 1,5mm - und eines weiteren Air-Ring mit drei Luftzufuhrlöchern für eine noch individueller einstellbare Dampfkonsistenz
komplette Edelstahl-Tankhülsen (statt der Plastik-Tanks) mit und ohne Gravur.
Wer es preisgünstiger haben will: Hier ist u. a. auch ein chinesisches Plagiat schon für 32 Dollar erhältlich:
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man braucht ( keine ) extra Bridge bei der 24mm, da passen alle Version,es gibt aber von Limelight auch noch eine 22mm Version und da passen nicht alle Bridge rein
Genau, das habe ich auch gelesen und deshalb (oben) extra lieber gleich auf das 24mm Tank-Modell verwiesen, da man dann freier ist in der Wahl seiner Bridge-Größe, die viele AIO-Billet-Box Fan oft sowieso in mehreren Versionen im häuslichen Lager haben, nachdem manche sich so "durchgetestet" haben!
Berdi : Wird die BoroRBA-Bridge in deinem Arch Tank auch von Limelight hergestellt oder ist sie von einem anderen Hersteller - (...was ja auch funktionieren sollte, da ja die Maße genormt sind.)?
PS:
Die Frage hat sich erledigt, ich habe es gesehen: Man braucht eine extra Bridge, egal von welchem Hersteller. Bei dem 24mm-Modell ist die Bridgewahl noch größer, da hier auch z.B. die breiteren Bridge wie z.B. die VapeSnail (oder auch andere mit rechteckigen Wickeleinheiten) reinpasst. Hier noch ein weiteres Review, den ich gesehen haben in der deutschen Googleübersetzng:
DANKE Guybrush Peepwood : Interessant zu lesen, dass der Taster aufgeschraubt werden kann und innen keine Feder, sondern Magnete ihr Werk tun!!
Ich habe nämlich die gleichen Probleme wie fritsche , den innenliegenden Kunststoff irgendwie herauszudrehen. Aber Löcher zum Herausdrehen zu bohren ist bisher nie nötig gewesen. Die Schwergängigheit lag bei mir immer an dem Verkleben der verschiebbaren Schalterwände an der Plastikeinfassung, was ich aber mit Lagern im warmen Wasser mit Spüli als Fettlöser, ein langes Ultraschallbad samt abschließendem Einwirken von Alkohol in den Schlitz zwischen Plastik und Pol lockern konnte.
Ich habe übrigens auch die 18500er Version und komme mit meinen Maßnahmen bisher ganz gut zurecht. Sollte das alles nicht mehr ausreichen, um den Schalter leichtgängig zu machen, dann würde ich auch zur Not lieber einen 2. Schalter nachkaufen als dieses Gefrickel ausprobieren mit ebenfalls möglichen Kollateralschäden!