Wie ich das bislang gemacht habe (z.T. Abschrift aus meinem Post in einem anderen Forum):
Mesh mit dem Tool vorgebogen, so das ich es auf die geöffneten Aufnahme lege und es sauber und gerade reinrutscht.
Festgeschraubt und AT auf 15 Watt, dann leicht pulsend ausgeglüht (geht ja sehr fix), nicht zu doll feuern.
Meist sind keine Hotspots bei mir sichtbar, wenn doch, mit Pinzette sanft von links nach rechts und rechts nach
links gestrichen, bis sauber glühend.
Dann mit Schraubendreher unteres Keramikplättchen runtergedrückt und langsam den Wattestrang durchgezogen, leicht
hin und her bewegt, dann beide Enden angefasst und mit leicht kreisenden Bewegungen "aufgepuschelt". Die Watte
sollte recht stramm drin sitzen, damit überall Kontakt zum Mesh ist. Durch das Aufpuscheln ist an den Kanten die
Watte minimal höher wie das Mesh, verhindert, das dort Kokelstellen entstehen.
Nun das abschneiden: ich nutze die Mitte der Wattetasche (oben) und Aussenkante VD (unten) als gedachte "Abschneidelinie"
und schneide entlang dieser gedachten Linie ab. Es entsteht unten ein "Zipfelchen", das ich glatt zur Außenkante abschneide.
Dann streich ich mit der Pinzette über die Schnittkanten, damit sich das schön breit aufpuschelt und am Ende biege ich
alles leicht nach oben. Dann hole ich die Watte Stück für Stück runter in die Taschen, bis ich etwas weniger als die Hälfte
des Strangs in den Taschen habe. Dabei achte ich drauf, das die breite ausgefüllt ist und in der Mitte etwas mehr ist
(die Tasche ist schließlich halbrund, somit mittig mehr nötig). Unten in der Tasche ist eine mini Vertiefung, da stell ich
die Watte rein. Wenn ich mit der spitzen Pinzette noch leicht rein stechen kann (Seite, Mitte, Seite), passt es. Die
Keramikpinzetten sind zu dick für diesen Test. Dann streife ich mit der Pinzette den Rest des Strangs wieder nach oben,
um ihn gleich darauf dann waagerecht zu streifen (wenig Druck dabei). Jetzt schneide ich die Watte gerade ab und zwar so,
das es so lang ist wie die breiteste Stelle des Wattebügels (von oben betrachtet). Dann schneide ich die Seiten ab, so das
es minimal breiter wie das Mesh wird. Es entsteht eine minimale "Ecke" an der Wattebügelseite, die ich abschneide, so das
nichts über den Bügel steht. So entsteht dann eine Wand oberhalb des Bügels, die etwas höher wie das Mesh ist (von der Seite
betrachtet). Die Wand sollte ca 3-4 mm über den Bügel ragen, um die beiden oberen Liquidlöcher abzudecken, sonst sifft er
gern mal. Fertig mit bewatten.
Dann träufel ich Liquid auf die Watte und zwar von unten beginnend. So sehe ich, das die Watte das hochsaugt, ist das Liquid
dann bis/über den Bügel gesaugt, träufel ich aufs Mesh und den Rest der Watte. Das alles ohne die Watte mit der Tropfspitze
zu berühren und mit Zeit/Geduld. Ist die Watte dann gesättigt, setze ich das Deck möglichst grade und entsprechend der Nuten
ein. Da sollte nix haken oder gepresst werden müssen. Dann zudrehen und fertig.
Airflow ist dabei die ganze Zeit zu. Zu guter letzt dann befülle ich den ca. bis zur Hälfte, Deckel drauf und ziehe ein bis
zwei mal kräftig dran. Nun die Airflow auf und bei 35 Watt 1-2 Züge. Dann 5 Watt mehr, nochmal ziehen, bis ich bei 50W
ankomme. Ab da gilt der für mich als eingedampft und ich geh mit den Watt hoch (muss man aber nicht zwingend) und reiss mal
so richtig Dampf raus, ab 70 wirds mir aber zu warm ![]()
Habe weder Nachflussprobleme, kokeln noch siffen. Kann den sogar befüllen, ohne die Airflow zu schliessen, der bleibt trocken.
Hoffe, das hilft dem einen oder anderen, besser kann ich es nicht erklären.
Außer eins noch: Zeit lassen dabei, ist kein 100m-Lauf und der dankt es einem, wenn man das gut macht, mit sehr langer Laufzeit
bis zum nächsten Bewatten.
