Beiträge von Bernie

    Das Teil sieht bestimmt oxidiert auch gut aus, erspart dir das ständige polieren :D

    Das habe ich mit einigen Messing- und Kuperrohren (Nemesis-Clone) auch einmal ausprobiert und bin danach begeistert,wie schön hier die Farben herauskommen und alles auch später so bleibt wie z.B. diese hier:

    oder dieses Beispiel:

    Zugegeben: Die Anzahl meiner ATs und VDs habe ich irgendwann aufgegeben zu zählen, Hajo .

    Was diese Menge meiner Dampferflotte betrifft, so muss man aber vorab bedenken, dass ich halt schon recht früh vor ca. 15 Jahren mit dem Dampfen angefangen habe, als es nur wenige Manufakturen gab, deren wenige handgemachten Exemplare (ohne Hilfe von CAD oder 3D-Druckermaschinen) immer recht schnell vergriffen waren. So waren meine erste Dampfen viele Eigenkreationen, gebaut mit zweckentfremdeten Materialien und oft dank der Hilfe und den Anregungen (in Foren und Treffs) von anderen Dampfern, alles wurde zusammengebaut aus lauter Schlosserei-Krimskram und Medizinutensilien.

    ... und danach bekam ich meine 1. EGO ohne Tank (T): ein reiner Tröpfler mit saugfähiger Aquawatte als Vorratsspeicher, wie es später auch noch beim teuren Bullismoker oder der tollen Phantom (vom Highendsmoker entwickelt und gebaut) noch lange üblich war ... und erst danach tauchten nach und nach auch die echten Innovationen auf wie z. B. Geräte nach dem lange gehypten Genesisprinzip und dem Aufkommen diverser Tankkonstruktionen, wo aber noch lange keine Watte durch kunstvolle Drahtdrehkombinationen gezogen wurde.

    Eine weitere Steigerung der Qualität kam dann mit dem Wickeln von dünnem Draht um Silikat- oder Baumwollschnüre (z. B. aus Hartmann's Bewässerungtechnik)) in den Dampfern (z. B dem ersten FeV oder dem ersten Kaifun, den ich - noch aus Messing gedreht - direkt in Moskau ergattern konnte!) usw. So standen unsere Dampfertreffen damals meistens noch stark unter dem Hauptzweck, vieles zu erlernen und zu basteln für perfektere Wicklungen und dem Austausch von Hardwareerfahrungen, als es heute bei den Dampfertreffs doch eher vorwiegend um Rezepte für Aromavariationen oder dem Probieren von tollen Fertigliquids geht.

    Da also zu meiner Anfängerzeit immer wieder verlockende Innovationen aufauchten, war mein HWV ständig in Aktion und es wurden Gerät um Gerät angeschafft und ausprobiert, die heute aus den Bunkerkisten nur noch selten reaktiviert werden, wenn noch vorhanden - wenn mich eine Nostalgiewelle mal wieder übermannt hat.:)

    Hätte ich erst vor ein paar Jahren das Dampfen kennengelernt, würde ich vielleicht auch wahrscheinlich mit ca. 5-10 Dampferkombis auskommen, auch wenn heute doch immer wieder der HWV zurückkehrt, wenn mir eine VD- oder AT-Hardware in der Bauform, dem Material oder im Design besonders gefällt. :winkewinke01:

    Ähnlich ergeht es mir mit dem Liquid: Da habe ich damals auch an Kursen zum Mischen der Aromen teilgenommen und viele Aromen gehortet, um vor allem meine fruchtigen Aromen selbst zusammenzumixen, was ich auch heute noch vorwiegend mache. Aber auch einige, wenige Fertigaromen in Longfillform kommen bei mir immer wieder dann vor, wenn ich zu faul zum Selbermixen bin: Da geht es mir genauso wie ZumaFx :) ...

    ... Aktuell juckts aber wieder bissel in den Fingern, es steht der Release des Muted+ bevor, und ich denke ich werde mir ein Exemplar davon sichern.

    Sobald ich den Muted+ habe werde ich wie gesagt auch zu dem natürlich was schreiben, auch in Bezug ob sich das + lohnt oder ob ein einfacher Muted reicht...

    Darauf bin ich auch gespannt, was du zu den Veränderungen beim Muted + meinen wirst. Bisher lese ich nur, dass die Kompatibilität mit dem bisherigen Muted RTA fast vollständig erhalten bielben soll – mit Ausnahme der neuen Bottom-Airpins und der neuen Verschönerungen („Beauty Ringe“) können wohl alle anderen Bauteile beider Modelle miteinander verwendet werden. (... und das sind in meinen Augen nicht gravierend-neue Verbesserungen, die hier so vollmundig angepriesen werden?!)
    Momentan kann ich mir noch nicht vorstellen, ob es geschmacklich was bringt mit der dann möglichen Triple-Air-Konfiguration - ob man 1. nur die vorhandenen Side-Air-Pins, 2. nur die neuen Bottom-Air-Pins oder 3. eine Kombination aus beiden Variationen nutzen will? :Denk1:

    Deine Liebe zum Kronos kann ich durchaus teilen, habe ich sowohl den allerersten, als auch die nachfolgenden Version 2S und 2M. Interessant ist nur, dass du einseits wohl mit dem FeV nichts anfangen kannst, aber der Kronos doch genau nach diesem FeV-Prinzip das Liquid von oben durch zwei Kanäle auf die darunterliegende Watte laufen lässt. Geschmacklich und vom Handling her empfinde ich da bei allen drei gleich-funktionierenden Modellen echt keinen großen Unterschied, wenn reichlich Watte passend verlegt ist, ein dadurch dichter Kontakt zu den Kanälen besteht und somit immer ein guter Nachfluss gesichert ist. :Denk1:

    Bei mir hat der FeV sogar noch ein wenig mehr Geschmack gewonnen, als ich die Dampfkammerverkleinerung dort noch zusätzlich eingebaut habe. Da haben es mittlerweile die Kronos-FeV-Nachahmungen von Vapor Giant ziemlich schwer mitzuhalten!

    Eine geringe Tankmenge beim Cocoon, als auch beim Standardtank von Muted & Arcana finde ich nicht schlimm, da das Nachfüllen problemlos und schnell klappt.

    Geschmacklich verrate ich ja immer nur alle 2 Jahre meine Siegergruppe in meiner Homepage - Ende 2025 ist es wieder soweit! :-).

    Aber der Zwischenstand bei mir ist momentan auch der Muted, Arcana, Cocoon und mein allseits vor allem unterwegs/draußen genutzter, unverwüstlicher Stubby21.

    Trotz dieser obigen Highlights liebe ich natürlich gerne eine Abwechslung mit all den anderen VDs (innerhalb meines wöchendlichen VD-Wechsels), wobei ich oft immer wieder erstaunt bin, wie interessant doch auch andere VDs schmecken, da jeder eine ganz individuelle Charakteristik im Geschmack und Handling hat...

    Wenn süß vorne steht, ist Mesh schwer zu schlagen..l.

    Da merke ich auch - vor allem beim UWELL-Podsystem Caliburn G3-Pro: Diese Fertigcoils sind hier meistens aus Mesh und jedes Liquid ist selbst mir dann oft schon viel zu süß, was in meinen anderen Dampfen mit normalem Stahldraht oder den Super Fine MTL Clapton Coils nie so süss rüberkommt! Der Vorteil ist, dass ich einfach mein Liquid mit Basis strecke und dann geht es wieder mit der Süße und mein Vorrat wird geschont. :lol04:

    Das mag ja sein Sundancer , dass es immer beruhigend ist, wenn man so seine Geschmacksrichtungen gefunden hat und einerseits rundherum zufrieden sein kann - aber anderseits bin ich doch immer wieder neugierig auf neue Aromen wie z. B. das OWL-Eulen-Aroma mit Kiwi-Passionfruit-Guava, auf das ich gespannt bin, beim nächsten Dampfertreffen beim Gummiboot mal probieren zu können. Vielleicht tut sich da mal wieder was neues auf, wie beim letzten Treffen Nifiz mich mit dem OWL-Eulenaroma mit der Erdnussbutter erfolgreich angefixt hatte... :victory01:

    (Bei mir kommt jedenfalls keine Frische, ob Menthol oder Minze, in meine Aromen rein! Das überlagert oft so stark die anderen Aromen, so dass alles nur noch nach Menthol schmeckt...)

    Auch wenn es viellweicht langweilig ist, hier nichts neues ansagen und vielleicht empfehlen zu können, mir schmeckt halt mein Pink-Lady und Purple Craze (mit ein paar Tropfen Blaubeere, damit der Veilchengeschmack weg ist) von Vampire Vape und der Zitronenkuchen von A&L und auch von OWL, wo ich auch die Erdnussbutter von OWL weiterhin liebe und am Ende auch meine Mischung vom Geschmack einer Zimtschnecke & Eiscreme mit einem Schuss Popcorn von Drip Hack's!
    Ansonsten selbst angesetzt sind weiterhin immer mal wieder Aprikose, Pfirsich (mit ein wenig Zitrone und Vanille) als Geschmacksverstärker und meine Mischung von Orange, Ananas, Mango und ein wenig Passionsfrucht. Alle reinen Aromen sind übrigens von Capella, ASM, GermanFlavours und Elli's.

    Ich beobachte da lieber immer die inneren Messwerte im Akkuladegerät: Wenn nach Jahren und etlichen Einsätzen mal ein Akku mir dann doch zu schnell in der Spannung einbricht, dann kommt dieser Akku in meine Pensions-Abteilung, wo er nur noch zu Hause genutzt wird. Diese schwächelnden Akkus nutze ich also immer noch ein wenig, aber nur noch zu Hause, wo solche frühen Akkuwechsel schnell gemacht sind und nicht unterwegs außer Haus, wo nur die besten, jüngsten und völlig aufgeladenen Akkus mitgenommen werden.

    Wird aber ein immer häufiger Akkuwechsel dann mir doch zu nervig, dann beklebe ich seinen Plus & Minuspol mit TESA-Film zur Sicherheit und er geht dann doch ab in meine Akku- Abfallkiste.

    :weinen03: Wenn ich hier so von Euren Bestellungen lese, da wird es mir schon durchaus ein bisschen "schwummering", da für mich noch nix aufgetaucht ist, was ich unbedingt brauchen würde oder mein Herz durch einen wirklich neu-aufgetauchten VD/AT höher schlagen lässt. Nun gut, ich hoffe, dass ich mich dann doch vielleicht so langsam daran gewöhnen kann, dass mein HWV verkümmern könnte. Aber da warte ich mal ab und genieße meinen eigentlich gut gefüllte Bunkerinhalt und habe mal wieder dort zum Trost einen alten Bekannten ausgegraben: die Queen II von Tellis Mod + Chariot reaktiviert:

    Genau, da hast du schon richtig vermutet Sundancer :
    Wir leben nämlich mittlerweile in einer schwierigen Zeit, wo im Gegensatz zum Menschen in früheren Zeiten keine Tradition uns heute mehr sagt, was man soll. Da im Gegensatz zum Tier dem Menschen auch kein Instinkt sagt, was man muß, scheinen viele Menschen nun auch nicht mehr recht zu wissen, was sie eigentlich wollen.
    So ist es ethisch durchaus schwieriger geworden zu handeln, wenn viele Moralvorstellungen als eine wichtige Werte-Orientierung kaum noch zu erkennen sind. Wie soll der Mensch in dieser "Sinnleere" handeln, an welchen Werten soll er sich orientieren? Was ist (ethisch gesehen) gutes, was ist schlechtes Handeln?
    Um dieses Thema hier nicht zu stark ausufern zu lassen, schicke ich dir lieber morgen mal eine ausführliche PM, wo ich Dir vielleicht einiges geben kann, wie ich privat und auch in meinem Beruf damit umgegangen bin - in der Hoffnung, dass Du auch damit was anfangen kannst?! :)

    Da mein Arcana 22 ein wenig Durchflussprobleme hatte, wurde die noch gute Wicklung mit neuer Watte ausgestattet und dabei peinlichst darauf geachtet, dass weder zuviel Watteenden in der Watttewanne landet, noch das kleine Durchflussloch daneben mit feinsten Watteresten den Nachfluss u. U. wieder behindern könnte: Alles klappte aber nun und ich kann alles wieder genauso genießen, wie ich es vor diesem blöden Maleur schon konnte!

    Alles klar, das habe ich geahnt, dass du ZumaFx so reagieren wirst, da wir schon in früheren Diskussionen hier bei dieser Thematik von unterschiedlichen Positionen ausgegangen sind.
    Nur eines möchte ich doch noch klarstellen: Ich habe nie behauptet, dass auch im Menschen (wie bei den Tieren) die Triebe und seelischen Gefühle nicht ebenso eine Rolle spielen: Alles spielt einander beeinflussend immer mit! Auch das Verständnis der Rolle kognitiver Prozesse beim Denken und der Informationsverarbeitung innerhalb der "kognitiven Revolution" führte (im Gegensatz zum Behaviorismus) in der Psychologie zu systematischeren Forschungsmethoden, größerer Reproduzierbarkeit und einer strengeren wissenschaftlichen Grundlage.

    Was mir hier aber bei all den Erklärungen (aus all den verschiedenen Denkweisen) fehlt, das ist die sog. 3. "geistige" Dimension bei uns Menschen, die oft reduktionistisch jahrzehntelang (und z. T. auch heute immer noch manchmal) weggelassen wird. Denn dank dieser kann ausschließlich der Mensch überhaupt erst Stellung zu seinen Befindlichkeiten, Situationen und Prozessen nehmen und dabei nach Sinn und Werten fragen. Denn weder Pflanzen noch Tiere stellen sich jemals solche Fragen.

    Somit kann ich immer nur wieder betonen, dass sich diese Dimensionen immer beeinflussen und in der gegenseitigen Wirkung in uns quasi eine Einheit bilden. Da aber nur der Mensch zu seinen jeweiligen körperlichen und seelischen Befindlichkeiten Stellung nehmen kann, wird er mit einer Einstellungsveränderung diese dann auch aus einer anderen Sicht sehen können oder darüber (trotz all der körperlichen oder seelischen Zustände wie auch bei so manchen Schicksalsrealitäten) neue Einsichten erkennen und für seine zukünftigen Lebensentscheidungen anwenden wollen. Und diese Entscheidungen sind nie immer völlig mess- oder vorhersehbar, sondern bleiben manchmal auch nur unergründlich rätselhaft.

    Diese am Sinn und Werten orientierte Haltung konnte ich übrigens sowohl in meiner Sonderschulzeit bei meiner Elternberatung, im Umgang mit schwer verhaltensgestörten Schülern und in kollegialen Supervisionen erfolgreich einsetzen, wie auch heute genauso als Pensionist im Krankenhaus/Hospitz bei der Betreuung Sterbender und deren verzweifelt-hoffenden oder trauernden Angehörigen....

    Mag sein, dass sich dieses Bild erst später immer voller entwickelt hat. Ich habe aber in vielen anthropologischen Artikeln immer wieder gelesen, dass es einfach zur Menschheit dazugehört, quasi als "humanum humanissimum" einer Entscheidungsfähigkeit, was uns von rein triebhaften Tieren unterscheidet: So war es schon bei den alten Germanen (z. B. Stammesfehden & Gebietsansprüchen) oder ob man sich das Treiben im alten Ägypten (Pharaonenherrschaft) und bei den Griechen (Alexander d. Gr.) ansieht oder wie es wohl in der Antike bei den Römern besonders ausgeprägt mit den Machenschaften zur Zeit Cäsars immer deutlicher zu sehen war und auch sehr klar von den damaligen Geschichtsschreibern überliefert worden ist...

    Und dieses sog. "duale Prinzip" zieht sich dann bis heute durch alle Köpfe in unserer gesamten Geschichte der Menscheit, wofür oder wogegen man sich entscheidet mit all den verlockenden Möglichkeiten von Einfluss/Macht und diversen Reichtümern.