Beiträge von Monomond

    Zählt in diesem Thread auch virtuelles Selbstgeklöppeltes? Da hätt ich heute was :-)


    Habe da mal was mit Fotos gemacht. Schön große. Die sind zwar alle hier schon im Forum verteilt, ihr kennt sie also, doch nicht jeder andere unbedingt. So sammlungs- oder ordnungsmäßig haben meine kleinen Basteleien jetzt ein Zuhause bekommen - naja, eigentlich hatte nur die Bstelei dieser Seite heute Spaß gemacht, ist in der Hitze gerade besser als analoges Basteln, klebt nicht an den Fingern und so. Und es ist auch zu heiß für Design, Design ist mir wumpe. Eine Fotoschow ganz ohne Script, handgemacht im HTML-Standard 3.0 - der galt Mitte/Ende der 1990er Jahre. Ist längst nicht mehr gültig, funktioniert aber perfekt wegen der Abwärtskompatibilität aller Browser und sieht auf jedem Gerät gleich aus. Und noch ein Vorteil der alten Technik: es wird 0,0 an Daten erhoben, null Kommunikation im Hintergrund, keine Statistiken, keine Googlesuche ist möglich, keine Analysetools greifen - just HTML 3.0 und schöner dampfen :-)


    http://www.Sonnenwinde.de

    Illmix Wie wärꞌs eigentlich, wenn ihr tatsächlich mal einem Affen im Zoo ein Modell in die Hand gebt? Natürlich ohne Einbauten, irgendetwas aus dem Ausschuss. Falls er sie neugierig ein paar Minuten lang zu entdecken versucht, könntet ihr eine Menge Serienbilder knipsen, von denen am Ende bestimmt ein paar gute übrigbleiben. Webetechnisch (okay, ihr braucht eh keine Reklame für das Gerät zu machen) oder gag-mäßig wäre es aber schon ein Hingucker mit einem echten Affen :-)


    Monomond: Was ist denn ein unechter Affe?

    Monomond: *hüstel* ^^

    Tage, Wochen oder Monate Stealfighter :-) Ernsthaft, es kommt auf die Menge Lack an.


    Der iStick60 mit dem Namensband ist im Prinzip jetzt schon trocken - sagen wir mal, morgen ganz bestimmt und zwar knochentrocken. Die erste Baumrinden-Box, der ELE-Boxmod, hat zwei Wochen zum vollständigen Trocknen gebraucht und der iStick Pico fühlt sich heute, also nach ein paar Tagen, noch ein ganz klein wenig klebrig an den Händen an. Das liegt aber weniger an der Menge Lack, sondern daran, dass ich bei ihm jeden Tag etwas neu lackiert hatte.


    Was ich mache, ist aber weniger lackieren als vielmehr baden. Ein Vollbad trifft die Sache viel eher. Wahrscheinlich wäre eine dünne Lackschicht bereits nach ein paar Stunden trocken.


    Vor den Lack-Orgien hatte ich im Internet diverse Foren besucht, um zu gucken, ob es eventuell Mittel und Methoden gibt, die Trocknungszeit zu verkürzen. Vorschläge findet man in den Foren von Mikrowelle über Bachofen bis hin zu Heißluftbehandlungen, doch immer wieder ist der Einspruch der Experten unter diesen Einträgen zu lesen, dass all diese Ideen wohl Unfug seien, da die Trocknung nun mal eine chemische Reaktion ist, die halt ihre Zeit benötige. Da ich selber von der Materie überhaupt keine Ahnung habe, darf bei mir die Zeit trocknen - und das macht sie ganz hervorragend.


    Ich weiß, Stealfighter, ich hasse selber solche Es-Kommt-Darauf-An-Antworten. Es wird nach einer konkreten Zeitangabe gefragt, aber man erhält als Antwort, Stunden, Tage, Wochen oder Monate. Schlimm so was! X(^^

    Mit dem Herumspielen im Dunkel einer dienstfreien Nacht zu Hause, oje, ich kannꞌs ja nicht sein lassen :-) Da zum Akkuwechsel das "Plate" des alten "iStick 60" durch eine Öffnung mit dem Fingernagel abgehoben wird, entsteht an dem Punkt sehr schnell Verschleiß. Um diese Gegend zu verstärken und zusätzlich der "langweiligen" Holzoberfläche ein wenig Abwechslung anzubieten, habe ich Text auf Papier ausgedruckt, ausgeschnitten und ihn quasi in Acryllack gebadet. Dadurch ist er abwaschbar, formstabil und äußerst robust geworden. Erinnert optisch und haptisch nichts mehr an Papier.



    Statt des Namens kann man ja auch stylische Begriffe verwenden wie "VAPE ON!" oder so etwas. Das machen die Hersteller schließlich genauso, doch warum sollte man für sie kostenlose Reklame auf den Geräten betreiben? "Georg" sieht halt individueller aus als "Eleaf", "Geek Vape" & Co., gell?

    Oje, jetzt verstehe ich erst, warum das Splitter-Foto Irritationen vom Weine-Smilie bis hin zu blutigen Füßen hervorgerufen hat. Hey, das ist mit einem Endoskop aufgenommen und "in echt" beinahe so winzig wie ein Fliegenbein! Es entsteht dadurch keine Wunde, die bluten könnte. Das leichte Piken, wie ich es nannte, kann man auch als ein Kratzen bezeichnen.


    Faszinierend daran (und deshalb wollte ich es herzeigen) war abermals die Erkenntnis und Ansicht, dass viele Dinge im Mikrokosmos genauso aussehen, wie ihr Pendant in der realen Welt. Auf dem kompletten Foto würde als Größenvergleich eine 1-Cent-Münze keinen Platz finden. Die scharfe Sichel, der Dorn, war so weich wie ein Stück eines Fingernagels beim regelmäßigen Abschneiden.


    Hier mal ein Größenvergleich mit der Spitze einer Spritze. Es würde erst bluten, wenn die Nadel in eine Ader geschoben wird, die Spitze allein ist dafür aber zu kurz.



    Um Missverständnissen vorzubeugen: die Nadel liegt durch ein Blatt Papier in der Höhe minimal gekippt auf einem 1-Cent-Stück, wobei die Spitze wenige Zehntel Millimeter in der Luft hängt. Die Bildauflösung ist massiv komprimiert, was zu leichten Verzerrungen führt.


    Meine nächste Anschaffung (vielleicht zu Weihnachten) wird übrigens ein Mikroskop mit Kamera sein. Gar nicht um Lebewesen in Zellgröße zu fotografieren, sondern um noch näher zum Beispiel an einen solchen Splitter heranzoomen zu können, quasi um die Grenze des Sichtbaren nur minimal zu überschreiten. Was mich aber auch sehr brennend interessieren würde, das wäre beispielsweise ein Nachschauen, ob und was sich im unsichtbaren Bereich so alles auf einem Driptip bewegt ^^

    Zwar nicht durch die Sohle aber der Splitter steckte fest in der Einlage. Er war knapp doppelt so lang wie sichtbar. Winzig, das Foto täuscht mächtig Größe vor. Die Farbe entstand wahrscheinlich aus einer Mischung von Grün und Gelb, war in natura vielleicht ein wenig dunkler, doch ziemlich so wie auf dem Bild.


    Sieht irgendwie nach einem Miniatur-Säbel aus, nicht wahr? ^^

    Seit Tagen wundere ich mich schon über das leichte Piksen im linken Hausschuh. Strümpfe untersucht, ist nix, Schuh untersucht, nichts gesehen. Dann aber heute nochmal mit dem Endoskop nachgeschaut, und siehe da, ein Überbleibsel der Holzbastelei: ^^


    Das ist jetzt ein bisschen OT und soll nicht besserwisserisch klingen, doch an deiner Erklärung kann etwas nicht ganz stimmen, MoonRockS. Zwar bin ich auch kein Elektriker aber glaube, dass Strom immer gerne den Weg des geringsten Widerstandes geht. Ist also in gewissermaßen verwandt mit mir als ein fauler Hund.


    Wie komme ich darauf? Nun, beim Cubis und beim Cubis-Pro-Verdampfer liegt der Pluspol des Verdampferkopfes im Liquid auf dem Pluskontakt im Boden (der Boden des Tanks ist der Pluskontakt). Wäre es nun die Leitfähigkeit des Liquids, so müsste ein ständiger Kurzschluss entstehen, da das Liquid ebenfalls mit dem Minuspol des restlichen Tanks und des Verdampferkopfs in Verbindung steht.


    Leitet denn überhaupt Liquid? Wenn nicht, dann wäre es ja ein Isolator und der Plusstrom würde gar nicht fließen. Zwischen den Kontakten vom Boden des Verdampfers zum Pluskontakt des Kopfes ist es ja nicht trocken.


    Nachtrag: Oh, ich sehe gerade, während ich das hier schrieb hat ZumaFx schon die richtige Erklärung genannt :thumbup:

    Die Sprünge sind normal. Ich dampfe Edelstahl auf Temperatur. Maximale Wattzahl MTL 20 Watt einstellen, heißfeuern, so dass der Widerstand sich eben um ca. 0,5 bis 1 Ohm erhöht, dann nach einem gutschmeckenden Zug den erhöhten Wert einloggen (also eben nicht den im Zustand der Raumtemperatur) - und schon schmeckt jeder Zug immer gleich gut, ob bei einem "kalten" oder heißen Wicklung. Ich glaube, das ist in etwa das ganze Geheimnis des DNA-Replays.


    Das funktioniert bei mir seit über einem Jahr beim täglichen Nuckeln am FeV prima. Nur nach einem Wattewechsel muss ich jeweils einmalig neu "kalibrieren".

    Nur für Interessierte:


    Zuerst war die Eule als Feuerknopf als Ganzes geklebt. Nach Aushärtung des Klebers (geiles Gel) bot es aber, trotz Verwendung von flexiblem Leder in der Mitte, noch zu wenig Bewegungsfreiheit für den Feuerknopf. Der Knopf befand sich quasi immerzu exakt zwischen Schaltung "feuern" und Schaltung "nicht feuern", seine eigene Kraft reichte nicht aus, die sofortige komplette Wegstrecke des Ausschaltens zurückzulegen, es dauerte also immer ein wenig, was jeweils rund ein paar Zehntel Sekunden Verzögerung bedeutete (Nachfeuern).


    Das Problem habe ich nun folgendermaßen gelöst: alles wieder abgebaut und der Eule im unteren Drittel, statt durch Leder, mit zwei winzigen Klettpunkten Bewegungsfreiheit gewährt. Das mittlere Drittel liegt ungeklebt auf einem Lederstreifen auf und das obere Drittel ist starr und fest mit dem Feuerknopf verklebt (indirekt mit einem passend geschnittenen Puffer - Metall an Leder, Leder an Kunststoff). Das mittlere und obere Drittel des Lederuntergrundes ist noch dazu voneinander getrennt. So funktioniert der Schalter jetzt, wie er soll, quasi wie eine Wippe. Trotzdem hält die Eule fest und fällt nicht durch versehentliches an ihr Reißen ab.



    Jaja, ich weiß, da steht unten "Leber" statt "Leder"; ich war aber vollkommen nüchtern. Das sind wohl so erste Demenzerscheinungen ^^

    Waldmeisterchen, es hat ein bisschen was von Steampunk, nicht wahr? Nur halt mit anderen Materialien. Guter Sekundenkleber als Gel ist schon ein geiles Zeug. Um den oberen Rand habe ich jetzt noch eine Lederschnur als Abschluss geklebt.



    Die Fotos bekomme ich aber ums Verrecken nicht so hin, wie die Pico hier bei mir auf dem Tisch aussieht - sie sieht einfach in natura besser aus als auf den Bildern. Nu bin ich aber auch ein bekennender Foto-DAU (dämlichster anzunehmender User), ein Profi könnte das bestimmt sehr gut. Jedenfalls freut es mich, dass sie dir gefällt :thumbup::)

    So, nuꞌ hab ich auch die olle Pico fertig :-) Eines vorweg: es ist mir mit ihr bei weitem nicht so gelungen wie mit dem ELE-Mod, denn die Pico ist schlichtweg überfrachtet. Es ging halt mit mir und dem Spieltrieb durch. Die Bastelei hat einfach viel zu viel Spaß gemacht. Zwei Wochen jeweils morgens ein Stündchen nach der Arbeit immer ein paar Zentimeter der Fläche befüllen, und beinahe jeden Tag kamen mir neue Einfälle. Ich hatte die Elektronik nicht von der Hülle getrennt, somit konnte ich immer nur zentimeterweise basteln, dann musste es trocknen, bevor es weiterging. Hier stand der Spaß an der Freud an erster Stelle, nicht eine designmäßige Vervollkommnung oder so etwas.


    Das Display hatte ich natürlich vergessen abzukleben, nu isses komplett versaut. Macht aber nichts, denn durch Klarlack kann man prima durchsehen. Überhaupt der Acryllack, darin ist die Pico fast wie gebadet. Ich hätte auch den nicht glänzenden Lack wählen können, doch ich mag das Glänzen. Die Pico ist komplett trocken, und der Lack ist steinhart.


    Wie gehabt: erst Holzfurnier, dann Baumrinde, danach Motivstanzer und dann fielen mir noch so Kleinigkeiten in die Hände, die auch unbedingt verarbeitet werden wollten: der Ast eines Zweiges, eine Pflanze (ich weiß gar nicht welche, sieht kornmäßig aus, ist aber kein Korn) und Metall-Deko-Kram, der schon Ewigkeiten in einer kleinen Schachtel bei mir rumstand. Bisschen Leder auch und die Eule als Feuerknopf :-)



    Warum ist es bei Coca-Cola eigentlich anders? Niemand weiß genau, was in welchen Mengen im Aroma ist und doch beschwert sich keiner über die Geheimhaltung des Rezepts. Im Gegenteil, die meisten Leute nicken anerkennend und sagen: "Hamse clever gemacht, die Peoples von Coca-Cola". Was ist bei einem Liquid-Rezept anders, dass hier gefordert wird, auf Nanogramm genau die Inhaltsstoffe aufzulisten?


    "Monomond, es geht ja nur um Sucralose." Nunja, heute Sucralose, morgen dies und übermorgen das.

    Schrieb ich nicht vorher, dass ein solches Gerät gegen Feinstaub oder Zigarettenrauch, der ja aus Feinstaub besteht, vielleicht hilft? Hab gerade nachgelesen, jep, das erwähnte ich, softius.


    Lustiges am Rande: bei mehreren Dampf-YouTubern, die begeistert ihre Neuanschaffungen dieser Geräte geradezu feiernd vorstellen, ist zu sehen, wie sie Dampf in Richtung des Geräts blasen und in kindlicher Freude vor Verzückung geradezu glucksen, wenn er vorne im Gerät verschwindet und hinten nicht mehr rauskommt. Jomai, da wirkt das Teil gegen Dampf aber ganz vorzüglich, kann ja jeder sehen. Dass derselbe Effekt auch bei einem 20-Euro-Propeller auftritt ungefähr 10 oder 20 Zentimeter hinter dem Ventilator (also dieselbe Wegstrecke in etwa, die der Dampf auch vom Eingang zu Ausgang bei einem Lufterfrischer zurücklegt), wird dann geflissentlich verschwiegen.


    Dampf ist kein Feinstaub, Rauch oder Bratenfett, die aus der Raumluft entfernt werden können. Haben wir hier keine Physiker, die den Unterschied vielleicht mal erklären könnten?


    Aber bevor nun jemand mit den Aerosolen beginnt, die ein Lufterfrischer austauscht (konnte ich in einer Werbung lesen, nein, es wurde nicht explizit so behauptet, sondern es wurde durch eine geschickte Formulierung suggeriert), nun, so weit ist die Technik dann doch noch nicht fortgeschritten, dass ein Gerät zwischen nach Ananas duftenden Aerosolen und jenen wässrigen lufteigenen unterscheiden kann (die einen ins Töpfchen, die anderen ins Kröpfchen) - will sagen, auch die mikroskopisch winzigen Tropfen unseres Dampfes bleiben für Lufterfrischer unentdeckt. Das Mehr an Feuchtigkeit in der Raumluft, für das diese Geräte durchaus sorgen, versorgt die Schale Wasser auf oder an der Heizung im Winter genauso gut. Und das ist keine Glaubensfrage oder Ansichtssache, sondern wiederum einfach nur Physik.


    Und jetzt schimpft mich ruhig aus, wie süffisant ich mich über die teuren Lufterfrischer lustig mache. Es tut mir wirklich leid, aber ich kann nicht anders. Das ist ähnlich wie bei der Dampferwatte oder dem Premium-PG bzw. VG; ab einem bestimmten Punkt bin ich gehandicapt, denn dann versagt einfach meine Ernsthaftigkeit.

    Maisonette, softius, wennꞌs ganz dicke kommt im klimaerwärmten Sommer, verziehe ich mich schlaftechnisch, was ja bei mir tagsüber bedeutet, nach unten. Da istꞌs locker 5 Grad kühler.


    Von mir aus können sich die Leute auf jeden Quadratmeter Lufterfrischer & Co. stellen - wenn er sie glücklich macht, ist es schnell und einfach herbeigerufenes Glück. Nur wer nicht weiß, wie diese Teile arbeiten und hinterher enttäuscht ist, weil sie letztlich nicht effektiver gegen Dampf tätig sind wie ein geöffnetes Fenster oder ein Standpropeller für 20 Euro, sollte vorher wissen, was er oder sie sich da anschafft. Von den Folgekosten für Filter und Strom will ich gar nicht erst anfangen, denn wenn Glück ein paar Euro kostet, wäre das völlig okay. Allein aber für nichts Euro zu bezahlen, oder für den Glauben an Glück - also zumindest käme ich mir dabei ziemlich veräppelt vor. Ich zahle nämlich auch keine Kirchensteuer mehr, aus diesem Verein bin ich schon im Alter von 18 Jahren ausgetreten. Jedenfalls würde so jemand dann eventuell hinterher zurecht schimpfen: "Mensch, ihr erfahrenen Dampferinnen und Dampfer, hättet ihr mich nicht vorher aufklären können?"