Beiträge von Bernie

    vapore Entschuldige bitte, dass ich Dich nicht gleich als Autorin erkannt habe, aber das ging irgendwie nicht aus dem Artikel hervor und sollte beim nächsten Mal vielleicht doch deutlicher vermerkt werden. Der Name VITAVAPORE kann man echt übersehen und sagte mir jedenfalls auch nix!


    Was Deine Testergebnisse betrifft, so hatte ich schon das Gefühl gehabt, dass hier ein wenig zuviel an Euphorie verbreitet wurde, wenn ich am Ende Deine Verallgemeinerung lese, dass dieser VD "alles vereint, was ein MTL-Dampfer haben will" - was andere User doch auch von anderen VDs begeistert behaupten können?!...


    Am Ende habe ich aber doch auch meinen Unglauben an diesen ach so perfekten VD durch das Adjektiv "netterweise" bewußt versucht, ein wenig abzumildern?!! Entschuldige bitte, wenn das hiermit nicht so rübergekommen ist.

    Denn es ist und bleibt ja letztendlich immer nur Deine individuelle Meinung, Dein eigenes Geschmacksempfinden, Deine Kombi aus Draht- und Wattewahl, Ohmstärke, Liquidzusammensetzung und Zuggewohnheiten - usw... und das sollte in einem Testbericht eigentlich immer nur als eine rein subjektive Meinung deklariert bleiben, da dies bei anderen Usern durchaus auch anders ausfallen könnte.


    Entschuldige also bitte nochmals, aber ich fand Deine Beurteilung einfach ein wenig zu übertrieben (in Anbetracht dieser marginalen Veränderungen zum 24mm-Arise-Modell), ohne dabei irgendwie als unfreundlich wirken zu wollen. :Blume1:

    Neuauflage des A[rise] X mit nun kleinerem Maß von 22mm Durchmesser


    Quelle: https://shop.squape.ch/media/i…pe-Arise_0_600x600@2x.jpg

    Zum 10 jährigen Firmenjubiläum hat nun StattQualm diesen A[rise] X in einer 22mm-Version für MTL-User herausgebracht.

    Neu ist neben den verkleinerten Maßen u.a. nur der Austausch der Luftdüsen aus Plastik, die nun mit einem O-Ring mittig als Stahldüse eingesetzt werden, um eventuelle Dryburnschäden zu verhindern, die wohl vorgekommen sind.

    ... und zum besseren Bewegen der TopCap und der nun völlig in der Base versenkten Tankhülse wurden nun grifferleichternde Rillen eingefügt.


    Ob man nun aufgrund dieser minimalen Veränderungen sich diesen A[rise] X neu kaufen soll, das ist wie immer Geschmackssache- es sein denn, man bevorzugt eine schlankere Version:


    Wer aber schon die 24mm-Version besitzt, hat schon in seiner 24mm-Version die hier nun beim X-Modell auch angepriesenen Features wie die bekannte Stromführung mit einer nichtleitenden, ematalierten Aluminiumoberfläche im Inneren des Verdampferraumes, sowie die gleich-großen Befülllöcher in der TopCap. Ebenso kann auch beim A[rise] X der Tank wieder (selbst mit Liquid gefüllt) ohne Siffen oder Auslaufen abgenommen werden, um seine Wicklung zu überprüfen oder zu erneuern.


    Eine verbesserte Geschmackbildung kann ich mir aber nicht vorstellen...


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    Prima, dass der Arise nun ein kleines Brüderchen oder Schwesterchen bekommen hat. Hier aber nun zu meinen, dieser kleinere Kerl wäre gegenüber dem größeren endlich soooo perfekt, das kann ich nur als Deine rein subjektive Meinung sehen. Da ich schon die 24iger-Version besitze und sowohl mit dem Handling (zum Füllen oder Wicklung samt Closing Ring-Funktion), als auch mit den (immer noch unversehrten) Luftdüsen aus Kunststoff seit Jahren immer noch zu 100% als reiner MTL-User prima zurecht komme, werde ich diese Variante bestimmt auslassen.


    Einzig meine feinen 0.8mm Löcher bei meiner alten Kunststoffplatte haben sich ein wenig durch die üblichen Rückstände irgendwann einmal auch zugesetzt, konnten aber mit meiner Spezialbürste unter fließendem Wasser schnell gereinigt werden, so dass alles nun wieder fast wie neu aussieht. "Fast" deshalb, da doch trotz mehrmaligem Reinigen eine minimale Patina in den Ritzen und in der Vertiefung der Rückseite geblieben ist, was aber wahrscheinlich bei den nun neuen Luftdüsen aus Stahl (die sog. "Nozzles") nicht mehr passieren wird. Für diese Änderung muss ich aber nicht gleich einen ganzen Arise neu kaufen, zumal die Funktion erhalten bleibt und eine dunklere Patina als reines Schönheitsmakel wirklich vergessen werden kann.


    Ich kann es mir nicht vorstellen, dass Geschmacksänderungen gegenüber meiner vorhandenen 24iger Version durch diese "Mini"-Veränderungen niemals so übertrieben und gravierend sein können: Es sei denn, Du willst damit vielleicht nur netterweise eine wohlwollende und verkaufsfördernde Werbung machen. :ok1:


    Ich empfinde aber diese alte/nur leicht-neu-veränderte Kreation für solch einen wahrlich runden Firmengeburtstag nicht als das sensationelle Jubiläumsereignis, als was es hier nun angepriesen wird. :nonono01:


    siehe auch meine Rezensionen vor 2 Jahren: Review zum SQUAPE A(rise)


    Ach du meine Güte: Immer sieht man hier fast nur noch diese üppigen Dampfrohre. :biggrin01:

    Hier einmal zur Abwechslung mein kleines Taifun / FeV-Duo auf meinen kleinen Klapp-VDs aus China, die jetzt gerade mal wieder aus meinem Archiv genommen und genossen werden: :victory01:


    Barehead Weird Vibes mit Berry & Thyme.

    Es ist ein Geschmack von frischer Limonade mit wunderbar süßen Waldbeeren, der mit einer feinen Note Thymian abgerundet wird, welcher sich dezent im Hintergrund befindet und die Waldbeeren perfekt ergänzt.


    Auf dem letzten Dampferteffen in Bonn kennengelernt habe ich es gleich gekauft und bin schon dabei, diese schnelle Liquidherstellung (für Faule das Aroma einfach nur mit Base auffüllen und schütteln) in meinem FeV BF-1 Squonker zu verkosten. Auch wenn ich weiß, dass diese Mischung natürlich nach 1-2 Wochen Reifezeit noch besser schmecken wird, war ich doch zu neugierig: Man kann es nänlich schon jetzt durchaus genießen, auch wenn noch ein leicht scharfer Minzgeschmack durchschimmert, der aber später normalerweise immer bald verschwinden wird. Dann wird wohl alles perfekt zu 100% genießbar sein!



    Das fertige Aroma in einer mit Base auffüllbaren Chubby Gorilla - Flasche ist in vielen Geschäften verfügbar wie z. B. hier:

    https://www.intaste.de/berry-thyme-barehead-aroma

    oder bei dampfdorado, ZaZo, Ricardo u.a.m...

    Stimmungsvolles Foto :thumbup: Illmix !

    Da kann man mal wieder sehen, wie die Smartphone-Fotoqualität immer besser wird, wenn man das Bild nur im Web betrachtet. Geht man als sog. "Pixelpeeper" aber in die Exif-Metadaten oder vergrößert das Bild, merkt man doch noch einen großen Unterschied in der Auflösung, Kontrast und Schärfe - noch! Mal sehen, wohin sich die Technik weiterentwickeln wird... :)

    Momentan bin ich mit meiner Profiausrüstung dann doch noch irgendwie zufriedener:


    Besonders die letzten beiden Schwarz-Weiß Bilder der Wiese und Bäume/Gestrüpp sehen in der Vergrößerung ja echt wie gemalt aus, aber dies kann einfach nicht normal sein! Vielleicht ist das Objektiv nicht in Ordnung? Die Bildgebung finde ich jedenfalls so unnatürlich, dass ich doch mal (mit diesen Bildbeweisen) den Rat beim Händler oder sogar beim Fujifilm Service Center in einer bei Dir nahen Niederlassung einholen würde. (Alle neusten Kamera-Upgrades hast du ja wahrscheinlich schon gemacht, auch wenn dies vielleicht gar nichts mit diesem Bildphänomen zu tun haben wird - oder?)


    Interessanterweise sind aber Deine anderen, farbigen Bilder von Deiner Taunus-Wanderung und auch von den (vom Borkenkäfer angefressenen, toten) Bäumen oder das Bierfoto (auch in der vergrößerten Ansicht!) in Ordnung. Hier scheinen Kontrast, Auflösung und Schärfe doch ganz gut gelungen zu sein. Da ich die Exif-Werte in den Bildern nicht sehen kann, vermute ich nun einfach auch noch, dass du hier vielleicht ein anderes Objektiv benutzt hast, das u. U. nicht in Ordnung ist?...


    Aber ehe man weiter in Vermutungen und Annahmen herumrätzelt, erscheint mir eine Überprüfung von Objektiv und Kamera durchaus sinnvoll, damit du der Sache auf den Grund gehen kannst und nicht immer weiter solche Fotos bekommst, die zwar malerisch aussehen, aber wahrscheinlich auch nicht anderweitig benutzt werden können?! ...

    Handy ist völlig klar, aber dass dieses Phänomen Thomas auch auf den Bildern von seiner Fuji - Systemkamera aufgefallen ist, macht mich stutzig und es könnte sein, dass auch hier irgendeine Einstellung einer internen Kamerasoftware aktiviert wird - bei solcher Art von Aufnahmen?!


    Ich habe z.B. sämtliche, interne Software-Veränderungsmöglichkeiten des Rohmaterials in meiner Nikonkamera völlig ausgestellt, damit ich immer gleiches Bildmaterial habe. Alle Verbesserungen von Farbe, Schärfe oder Struktur u.a.m. werden immer am Computer erst nachher gemacht, wenn ich das Bildmaterial (unbehandelt) dann in Ruhe besser betrachten und beurteilen kann, was hier verändert werden sollte - oder eben nicht.

    Worauf ich momentan gar nicht so gut klar komme sind die neuen Sensoren. Wobei das vielleicht gar nicht so neu ist, mir aber zum ersten Mal bei der Fuji aufgefallen ist. Die Strukturen sind nicht mehr "pixelig" sondern sehen aus wie mit dem Pinsel gemalt: ...


    ... Muss ich mich erst noch dran gewöhnen...

    Ich vermute da eher, nicht der Sensor lässt die Schärfe & den Kontrast zerfließen, sondern die Kamera-interne Software bearbeitet wahrscheinlich die Pixel in einem verrauschten Bild direkt in der Kamera, als ob eine Automatik gerade bei wenig Licht mit dadurch hoch eingestellter Sensor-Empfindlichkeit aktiviert wird?!


    Ehe ich mich damit abfinde oder daran gewöhne, würde ich erst nochmal genauer im Handbuch nachlesen, den Support oder Deinen Händler kontaktieren und mit diesen oder ähnlich deutlichen Bildbeispielen dieses Strukturproblem klären...

    ... oder war vielleicht die Verschlussgeschwindigkeit zu niedrig und Du hast eine gewisse Bewegungsunschärfe eingefangen? Mehr fällt mir momentan dazu nicht ein, aber interessant ist dieses Phänomen schon und ich bin gespannt, welche Ursachen letztendlich diese Strukturen (wie gemalt) aufgelöst haben! .... :Denk1:

    DANKE für die Info, aber ich bin so sehr mit meinem 24mm-Squape-Arise zufrieden, seit ich die kleineren MTL-Luftkanäle als Zubehör hier nachträglich eingebaut habe. Da muss ich nicht die kleinere Version mit nur 22 mm Durchmesser zusätzlich haben. Sonst gibt es nämlich hier bei dieser "Modellpflege" nicht viel Neues im Inneren. Vielleicht kann man noch auf die nette Riffelung an der TopCap hinweisen, um das Drehen der TopCap mit mehr Grip zu erleichtern, damit dann in eine der beiden Öffnungen das Liquid eingefüllt werden kann...


    Wie kommt´s Bernie, nicht süss? Vanille, Erdnuss, Sesam und Rum, da scheint zumindest noch keine Süsse dabei zu sein. Trotzdem, ich kann mir das gut vorstellen als lecker - zumindest für mich.

    Es lebe der Kontrast: :jajaja02:

    Erst wenn ich zwischen meinem (durchaus zu 80%) süssen Liquid auch immer wieder mal was herbes genieße (z.B. Tabaksorten) oder neutralen Kaffee/Tee (bzw. aktuell immer noch gerne das OWL "irisch cream") dampfe, kann ich danach die Süsse meiner Liquids wieder mit ganz anderen Augen (quasi wie "neu") genießen. Nichts ist nämlich schlimmer als nur ewig immer dieselbe Geschmacksrichtung dampfen, die dann durch Gewohnheiten bei mir jegliche Geschmacksknospen langfristig vernebelt und dadurch mein ursprünglich toller Geschmackseindruck verwässert wird! :evil:


    ... Schön wäre es gewesen, hier auch gleich (wegen der immer ziemlich kostenintensiven Transportkosten  :() die interne AirPin mit dem MTL-1mm Loch gleich mitbestellen zu können. Aber leider kam ich auch hier in diesem Laden zu spät, bekomme aber sofort eine Mail-Benachrichtigung, sollte sie eher hier auftauchen als beim GoldenGreek-Shop in Barcelona - oder wo auch immer in der EU...


    :nonono01: Jetzt hat es mir aber gereicht mit dieser blöden Warterei auf dieses Zubehör (siehe oben im Bild) und ich habe mir - wie so oft - selbst geholfen: Schnell waren aus einem noch frischen Sektkorken 2 passende Stöpsel geschnitten - und siehe da: Ich hatte wohl per Zufall genau den Luftzug getroffen, der zu meinem Dampfverhalten passte. Nun kann ich in Ruhe abwarten, bis man mich benachrichtigen wird, wenn auch dieses Ersatzteil im Zubehörangebot endlich zu erwerben ist. Denn die seitliche, genau-direkte Luftanströmung durch dieses kleine 1mm Luftloch an der Wicklung habe ich ja mit meinem Behelf nicht erreicht - und das will ich aber unbedingt noch ausprobieren. :)

    Als reiner Anwender kann ich nur sprachlos Eure Gedanken verfolgen und bin schnell von dieser ungewohnten Sprache quasi erschlagen, ohne wirklich zu verstehen, was da gemacht wird - wie auch "Erwin" im unteren Bild versucht, sich durch den Programmierungsdschungel durchzuwurschteln:



    Ich gehöre da wahrscheinlich eher zum Stamm der Häppijusah, den Anthropologen entdeckt haben, die euch vielleicht nachdenklich stimmen könnte:

    Nachdem die Völkerkundler in den letzten Jahren deprimiert einsehen mußten, daß es wohl keine unentdeckten Urwaldstämme mehr zu finden gäbe, wurden sie vor wenigen Monaten fündig - mitten in der Zivilisation.

    Ausgerechnet unter den Computerbenutzern, die gemeinhin zu den eher hoch entwickelten Menschenarten gezählt werden, stießen Mitarbeiter des anthropologischen Instituts der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität auf einen in der Entwicklung eigentümlich rückwärts gerichteten Stamm. Nach eingehenden Sichtungen und zahllosen Interviews unter der Leitung des Ordinarius Prof. P. C. Kiehbort kamen die Wissenschaftler überein, den neuen Stamm nach dessen Selbstbezeichnung "homo häppijusah" zu nennen.


    Äußeres Merkmal des Stammes ist der Gebrauch oft erstaunlich veralteter Hardware und die Verweigerung gegenüber neuen Versionen von Software, in der Stammessprache als "nix-app-däit" bezeichnet. Die Bezeichnung Häppijusah indes bezieht sich auf den überwiegend fröhlichen Allgemeinzustand der beobachteten Gruppe, wie er in dieser Häufung bei den PC-basierten Spezies sonst nur selten auftritt.


    Nach Beobachtung von Prof. Kiehbort scheint die Zufriedenheit der Häppijusah stellenweise bereits zwanghafte Züge anzunehmen, da der Stamm im Gegensatz zu steinzeitlichen Urwaldvölkern nicht in der Isolation lebt, sondern inmitten von Fortschrittsfanatikern. Dadurch ist er deren Gespött ausgeliefert und befindet sich in einem permanenten Rechtfertigungsdruck.


    Dennoch dürfen die positive Gemütslage und eine gewisse Entspanntheit als herausragende Kennzeichen der Häppijusah gelten.Glück ("häppi"), so Prof. Kiehbort in seinem Bericht, sei kein Ergebnis des Zufalls, sondern ein mit Verstand und Gewitztheit herbeigeführter Zustand. Es gehöre dazu der Entschluß, auf einem zumeist willkürlich gewählten Punkt der Entwicklung stur zu verharren und sich innerhalb der gegebenen Grenzen optimal zu entfalten.


    Häppijusah beherrschen ihr Multiplan oder ihren Starwriter 1.0 mit der schlichten Eleganz aller Naturvölker, haben wegen des primitiven Werkzeugs eine enorme Fingerfertigkeit entwickelt und geben sich untereinander verblüffende geheime Tricks weiter, am liebsten während zeremonieller Stammestreffen. Der einfühlsame moderne Anthropologe fragt nicht, warum sich Häppijusah allen guten Argumenten verschließen und sich nicht auf den aktuellen Stand der Technik heraufdaten lassen wollen, sondern er beschreibt in strenger Neutralität das Phänomen. Dabei stößt er bei aller Unterschiedlichkeit der einzelnen Unterstämme auf frappierende Gemeinsamkeiten, wie etwa den gebetsmühlenartig wiederholten rituellen Refrain "tasta-kein-maus".


    Häppijusah sind, gerade weil sie inmitten der Versuchungen moderner Windows-Zivilisation leben, eine zutiefst bedrohte Art. Anfängliche Pläne, ausgewählte Lebensräume der Häppijusah in den Ferienmonaten für interessierte High-Tech-Touristen zu öffnen, wurden deshalb schnell wieder verworfen. Auch kam man von dem Plan ab, in einer Halle auf einer Computermesse eine Sonderschau "Frühe Programmierfähigkeiten der Häppijusah" zu veranstalten, bei der besonders begabte Angehörige des Stammes in freundlich gestalteten Glaskabinen ihre Künste zeigen sollten. Dabei hätte eine Vorführung wie "Zweispaltensatz mit Word 1.0" oder der stimmungsvolle "Nächtliche

    Sortierlauf von DBase II" vielleicht mehr Publikumsinteresse hervorgerufen als das elfte Update eines 3D-Zeichenprogramms mit KI.


    Häppijusah sind, so scheint es auf den ersten Blick, volkswirtschaftlich ein Negativposten. Sie nutzen Hardware weit über die Abschreibungsgrenze, ihr Arbeitsplatz ist buchhalterisch demnach gar nicht mehr existent. Folgerichtig schlüpfen sie auch durch jede Statistik und sind aus dem Bewußtsein des höheren Managements weitgehend ausgelöscht. Doch die Anthropologen lehren uns, daß die Zufriedenheit und die unbestreitbare Effektivität der Häppijusah einen Schatz darstellen, der eines Tages für uns alle vielleicht noch von unschätzbarem Wert sein könnte.


    Prof. Kiehbort beschwört in seiner Analyse ein Szenario unzähliger miteinander konkurrierender 128-Bit-Betriebssysteme auf weißglühenden RISC-Prozessoren im Gigahertzbereich, mit Terabyte-Speichern und vierdimensionalen Echtzeitvideoadaptern, in deren Mitte die Menschen von der ursprünglichen, rauhen Direktheit eines WKS-Worksheets oder einer BASIC-Zeilennummer träumen. Und dann werden wir sie dankbar besuchen, die mit Staatsmitteln erhaltenen Häppijusah-Reservate. :lol04: