Beiträge von Bernie

    Das war mein letzter Besuch im Herbst 2020 in meiner Wahlheimat Leogang: Hier auch ein paar Wolken über dem Leoganger Tal mit dem Spielberg am Talschluss und rechts die Leoganger Steinberge im Pinzgau. Hier konnte ich trotz Corona noch viele Besuche machen, da ich hier seit 5 Jahrzehnten immer wieder aufkreuze, aber durch das schlechte Wetter waren keine größeren Bergtouren möglich :-

    Dieses Tal mit den Leoganger Steinbergen kann aber auch ganz anders aussehen: :thumbsup01:



    Das war so ein schöner Blick, dass ich mir dieses Foto sogar auf Folie drucken ließ und in mein Wohnmobil unter die Decke geklebt habe!


    Da tun sich gleich mal zwei Fragen auf ShortSeb :

    Wo bist du denn da gewesen? Ist das der Ausblick aus Deinem Fenster zu Hause? Das sieht aber echt romantisch aus!

    ... und: Bist Du Motor- oder Segelflieger? Ist das Dein Hobby? Ich kenne das nur zu gut, da mein Schulleiter passionierter Segelflieger ist und er hat oft beim Kollegiumsausflug uns alle eingeladen, mit ihm nach einander eine Runde zu fliegen! :thumbsup01:

    Das Gerät muss man von Körpermessung auf Oberflächenmessung umstellen. Aber leider geht solche MEssung natürlich nicht so genau wie es z.B. bei Evolv eh schon im Escribe-Programm am Comuter zu sehen ist, was die Hitzeentwicklung speziell an der Coil betrifft.

    Interessant war für mich daher nur die Erhitzung des Liquids, von außen durch den Tank gemessen. Dabei war mir und euch sicherlich auch schon längst klar, dass sich Liquid am schnellsten erhitzt, wenn die Wicklung unten ist und nicht oben wie beim TopCoiler.


    Unangenehm wurde es bei meinen Tanks meistens so bei ca.38-40 Grad, wenn man bedenkt, dass es gar nicht so lange dauert, bis das erhitzte Liquid dann auch außen den Tank erwärmt. Das ging nämlich schneller als erwartet! Aber weiter als bis 50 Grad kam ich nie, da sich dann das Gerät mit einer High-Warnung in einem roten Feld und lautem Piepen abschaltete.


    Ein war jedenfalls ein netter Gag: Aber ich denke, um höhere Messungen genau durchführen zu wollen, sollte man sich schon andere Temperaturfühler besorgen - wie z. B. dieses Oberflächenmessgerät, womit man auch sein Brat- oder Kochgut im Backofen digital überprüfen kann: https://www.testo.com/de-DE/testo-925/p/0560-9250 Denn schließlich ist mein Sensor ja hauptsächlich nur auf unsere Hauttemperatur ausgerichtet und da wird es ab 40 Grad schon fürs empfindliche Gehirn gefährlich und man wird Medikamente oder Wadenwickel einsetzen müssen, um sein Fieber baldigst runterzubekommen!


    Um zu solch hohen Ergebnissen zu kommen, musste ich natürlich meine Dampfzuggewohnheiten ändern und blieb trotz spürbarer Erwärmung des VDs (wo ich meistens zu einem anderen Dampfe wechsle oder automatisch eine Pause mache) Zug um Zug dabei und jagte damit Schritt für Schritt die Erwärmung hoch. Nach 4-6 Zügen waren außen am Tank schon ca. 37-40 Grad erreicht und z.B. das Metall beim FeV wurde schon unangenehm heiß! Nach weiteren 2-3 Zügen kam dann schnell wieder die rote-piepsende Überhitzungsmeldung mit max. 50 Grad, wobei hier die Messung endete, ich aber rein gefühlsmäßig vermute, dass die Temperatur viel höher geworden ist, da sich alles nun als wirklich unangenehm heiß anfühlte.

    Wir haben uns gerade auch solch ein Thermometer auf Infrarotbasis gekauft, das man kontaktfrei einfach vor die Stirn halten muss, um seine Temperatur zu überprüfen:



    Ich kann aber auch prima die Hitze an der Coil oder meiner Liquidflüssigkeit überprüfen und bin erstaunt , was da temeraturmäßig so abgeht! :lachen03:

    Nach über 10 Jahren DAMPFEN hat mein unerschütterliche HWV mir schon so manche Dampfe in die Hände gespült - seie es, man sammelt fast jede Entwicklung bei seinen Lieblingen der Firmen Kaifun, Taifun, Squape, FeV usw... - sei es, man wird von einer gelungenen Handarbeit, einem schönen Stück Holz oder einer interessanten Innovation angezogen. Irgendwann habe ich dann das Zählen aufgegeben und die Familien nach Ähnlichkeiten eingemottet, um sie z.T. immer wieder einmal auferstehen zu lassen wie momentan meine alten Silikat-Draht-Dampfen wie Bulli A2, Phantom V18 oder Kaifun 2.0!


    Bevor ich den größten Teil meiner Dampferflote 2017 einmottete, habe ich hier nochmal ein Erinnerungsfoto geschossen, wobei etwa ein Drittel noch fehlte und nicht mehr Platz vor der Linse fand:



    Dann kam mal die Idee auf, eine Weile nur meine SBS-Mods zu nutzen, die ich dann vor dem Einmotten hier wieder vorher dokumentiert habe:



    Alles zwei Jahre mache ich auch immer einen Versuch, die besten drei VDs zu küren und habe dies auch immer wieder dokumentiert: Momentan sind es diese hier und erst 2022 kommt eine neue Kür:



    Oder hier abschließend auch noch mal ein Gruppenfoto meiner Boxmods:



    Mittlerweile habe ich i.d.R. immer ca. 10 Dampfen im Betrieb, wobei wöchentlich immer eine gegen eine andere ausgetauscht wird: Dabei überlege ich mir, aus welchem Grund ich nun mal wieder diese oder jene Kombi gerne wieder aktiviere. Das hält mein "Dampferleben" spannend, denn immer wieder muss man sich auf die verschiedenen Eigenarten einstellen, manchmal auch anders wickeln wie vorher gewöhnt oder ein spezielles Liquid zusammenstellen, so dass sich dann hier in dieser speziellen Konfiguration besonders gut der Geschmack entwickeln kann...

    Auch ich hatte als ersten Selbstwickler den damals sehr beliebten A1 vom Bulli-Smoker, dem natürlich der A2-T und auch noch der A2 Klassik folgten. Noch heute gelten die Bullis als Klassiker in ihrem genial einfachen Aufbau. Aber in einem Markt, der immer wieder neue Modelle kreiert, ist es nicht verwunderlich, wenn diese Geräte ein wenig in Vergessenheit gerieten, da sie nun mal nichts für unerfahrene Wickler sind.

    Ebenso erging es meinem 2. Selbstwickler: Es war der Phantom V18 von Highendsmoker, wobei der Kauf ebenso lange dauerte, da er wie der Bulli in Handarbeit war mit kleinsten Auflagen hergestellt wurde und daher sehr häufig ausverkauft war.

    Hier hatte man eine lange Lernkurve, mit Silikonschnur und dünnsten Drähten umzugehen und war immer glücklich, einen tollen Geschmack zu bekommen. Aber zum Glück kannte man schon bald so einige geübte Profis, die einem hilfreich unter die Arme griffen, so dass für mich selbst jetzt noch - wenn mich die Nostalgie mal überfällt - das Wickeln solcher VDs immer noch ein "Kinderspiel" ist! :thumbsup01:

    Die heutigen Tourenski und Bindungen sind für Langlauf und Abfahrtslauf. Eine Bergsteighilfe gibt es auch. Die Technik geht halt weiter...

    DANKE für den Hinweis. Auch zu meiner Zeit gab es schon den Unterschied von traditionellen Rahmen- und neueren Pinbindungen. Alle haben so ihre Vor- und Nachteile und man muss immer wissen, wofür man sowas braucht und wie gut man damit auch in extremeren Situationen zurecht kommt:


    Die Vorteile einer Rahmenbindung halte ich aber immer noch aufrecht und ist für richtige Schitouren im Hochgebirge sicherer (kaum Fehlauslösungen mit hohen Z-Werten) als die jetzt moderneren Pinbindungen, da sowohl die einstellbare Sicherheitsauslösung viel einfacher ist, als auch das Umschalten vom Aufstieg zur Abfahrt viel angenehmer möglich war - und ich auch (nach meinem Fahrgefühl) damals eine viel schlechtere Kraftübertragung bei der Abfahrt in Erinnerung empfunden habe! Dabei sind meine Schuhe keine reinen Pisten-Abfahrtsschuhe, sondern Tourenschuhe mit Profil, um auch ab dem Schidepot so manchen Gipfel erklettern zu können.


    Wie auch im Artikel zu lesen ist, halte ich auch Pinbindungen für meine Art von Schi-Hochtouren mit schwerem Rucksack und zügiger Abfahrtsweise für nicht so gut geeignet.

    Ich habe mal nur kurz solch eine Pin-Bindung von Marker in einer Saison auf einer Sivrettatour ausprobiert, sie aber schnell für die nächste Saison wieder für eine Fritschi-Rahmenbindung ausgetauscht.

    Übrigens, Steilhilfen gab es auch schon früher, von einklinkbaren Harscheisen mal ganz zu schweigen!

    Tourenski mit Hybridbindung. ...

    Was für eine Tourenbindung meinst Du denn da? Ist das jetzt was neues? Ich kenne aus meiner alten Tourengeherzeit in den 80iger Jahren (u.a. auch die tolle "Haute Route" von Chamonix nach Zermatt) nur die gute alte Fritschibindung und bin nur einmal kurz eine Saison lang mit einer Markerbindung fremdgegangen. Damals gab es aber noch keine sog. "Hybrid"-Bindung und bin ganz gespannt, was du da angedeutet hast :-)

    ??? Was haben wir denn da falsch gemacht? Sollte das eher in den Dvarw-Ordner oder ist das Gerät, was doch vor mir stand, zu speziell sein zum Thema dieses Thread?

    Nachtrag: Alles klar, meine Vermutung lag wohl richtig, dass hier unsere Beiträge wohl viel zu viel und damit zu Dvarw-lastig waren und ich habe sie nun auch schon in diesem Dvarw-Ordner wiederentdeckt!

    DANKE, dass du so genau aufpaßt: Melone