Ehrliche Testberichte sind out ....

  • Hallo,

    so heute gibt´s mal was zu lachen.


    Ich habe ja auch einen Blog und da schreibe ich immer wenn´s interessantes für mich gibt, Testberichte.


    Die Liquids kaufe ich mir immer selbst, denn ich will unverfälschte Berichte liefern und wenn mir da jemand was schenkt oder sponsert.

    Sollte ja mein Testbericht auch gut ausfallen.


    So weit so gut.


    Ich weiß jetzt nicht, ob hier Fan´s von Deadly Poison mit dabei sind . Wenn ja, lest nicht weiter, schliesst den Beitrag und gut ist es.


    Es war vor ca. 2 Jahren, da habe ich von einem befreundeten Händler Deadly Poison 2 Liquids zum testen bekommen,

    noch dazu in grossen 120 ml Flaschen, Sonderedition.


    Da war dann Strychnin, Dioxin drinnen.


    Zur Erklärung


    Strychnin - Süsse dunkle Früchte mit Frische

    Dioxin - Zitronenbonbon


    Ok soweit so gut. Das Dioxin war zum Dampfen gut, war auch schnell weg.


    Gut und dann testete ich das Strychnin.


    Die Liquidbeschreibung war schon ja toll. Süsse dunkle Früchte mit Frische. JA ok, probiere ich aus, da kenne ich nichts


    Ja, was soll ich jetzt dazu schreiben. Es hat geschmeckt furchtbar. Nachdem ja Geschmäcker verschieden sind, habe ich das zum Stammtisch mitgenommen und probieren lassen.


    Mich wundert es heute noch, das die mich nicht gevierteilt und dem Hund zum Frass vorgeworfen haben.

    Es hat keinem geschmeckt.


    Ok wieder daheim. Mist der Testbericht muss noch geschrieben werden. Ich überlegte lange, wie soll ich es beschreiben. 8)


    Ich bin ein Mensch, der immer die Wahrheit schreibt, denn ich will meinen Lesern immer den Mehrwert geben, und das habe ich dann auch gemacht....


    Hingesetzt und geschrieben.


    Ich hab das Liquid nicht beschimpft. Aber ganz klar und deutlich geschrieben, das es einfach undefinierbar schmeckt,

    und ob der Hersteller noch nie sein eigenes produziertes Liquid probiert hat. Und das es eine Frechheit ist, für dieses 24 € zu verlangen und den Leuten das Geld

    aus der Tasche ziehen, mit so einem minderwertigen Liquid.


    Und habe das auch in der Händlergruppe gepostet. BIn so froh das es diese nicht mehr gibt, der Händler hat sich auch von mir entfreundet.


    Weiß gar nicht warum :saint:


    Also ich weiß jetzt was ein Shitstorm ist. :evil::evil:


    Auf FB hatte ich zig Nachrichten, was ich mir da erlaubt habe. Der Hersteller hat mich angeschrieben. Wutentbrannt. Der Blog ist übergelaufen mit wütenden Kommentaren.


    Leute ich war 10 Tage nicht mehr auf FB und anderen Sozialen Netzwerken. Den Beitrag habe ich dann unsichtbar gemacht und mir eines geschworen und das habe ich bis heute

    eingehalten.


    Ich lasse mich nicht sponsern. Denn das sind alles gekaufte gute Testberichte. Egal wie sch... würg es schmeckt.


    Heute kann ich darüber lachen, damals zwar nicht.


    Darum lasse ich mich auf das ganze gehypte Liquid Kram nicht mehr locken.


    Aber das war damals .... WOW

  • Klasse beschrieben! Sehr ähnlich gehtꞌs auch bei Amazon mit den Kundenbewertungen zu (außer ShitStorms, die finden nur außerhalb der Öffentlichkeit statt).


    Wieso diese Dünnhäutigkeit bei negativer Kritik? Scheinbar kalkulieren viele Händler und Hersteller hauptsächlich für den Moment, für ein halbes oder ein Jahr. In dieser kurzen Zeit wollen sie ihre produzierten Chargen verkaufen, danach kommt dann etwas anderes, ein anderer Geschmack oder ein anderes Modell. Das Vorhandene muss also so schnell wie möglich verkauft werden, und jede Kritik bedroht da den Absatz. Die Händler/Produzenten haben Angst, auf der Ware sitzenzubleiben. Kalkuliert ist vieles Spitz auf Knopf, womöglich noch mit geliehenem Geld, das in jedem Fall zurückgezahlt werden muss.


    Ich glaube, viele nach außen potent und unabhängig wirkende Firmen, agieren in Wahrheit meist am Rande des Ruins. Die Inhaber rackern sich mehr ab als sie es je irgendwo als Angestellte getan haben. Das erklärt, weshalb Kritik oft als Vernichtungsstrategie (der Konkurrenz) gegen das Produkt verstanden und völlig überzogen darauf reagiert wird.


    Und letztlich bleibt ein solcher ShitStorm gegen jemanden, der Kritik dennoch wagt, nicht wirkungslos, denn dich hat er berührt, sonst würdest du darüber nicht schreiben. Er beschäftigt dich also noch im Nachhinein und du wirst vorsichtiger. Aus Sicht der Händler/Hersteller ein Wirkungstreffer.

  • Ich finde es gut, wenn man Dinge beim Namen benennt. Man kann sich auch "zu Tode kuscheln" mit ach wie vorsichtiger Kritik ;) Wenn einer da meint, eine Liquid-Geld-maschine an uns Dampfern auszuprobieren und die Qualität dann für'n Ar...h ist, dann gehört das auch bekannt gemacht. Man kann gute und leckere Liquids machen und dabei sein Geld verdienen und fertig. Der Markt ist sicherlich super verlockend, denn die Ausgangsstoffe kriegt man sehr günstig, vor allem, wenn man in größeren Mengen kauft, aber wie überall, wo Geld zu machen ist, gibt es auch schwarze Schafe, die irgendwas panschen, ein schickes Label drauf pappen und denen das dampfen dabei egal ist. Sowas gefällt mir gar nicht, ich bin da immer froh um jeden, der sowas publik macht.

    Bring mich an den Rand des Wahnsinns - von da weiß ich den Weg nach Hause :midi36:

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  • Das stimmt sicher, Tloen , aber von einem Hersteller sollte man schon erwarten können, das er auch negative Kritik aushält ? Für mich wäre das dann sogar eher ein Zeichen von Kompetenz und dem Überzeugt sein vom eigenen Produkt.

    Ich hab ja lange für produzierende Gewerbe aller Art gearbeitet und natürlich gibt es immer Kunden, die "meckern", selbst bei den besten Produkten. Die "guten" Firmen haben da drüber gestanden oder sogar das als Verbesserungsvorschlag aufgefasst, die "schlechten" reagieren dann oft ... hmm .. ich nenns mal unsachlich.

    Bring mich an den Rand des Wahnsinns - von da weiß ich den Weg nach Hause :midi36:

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  • Es beschäftigt mich nicht mehr. Es juckt mich nicht mehr. Ich wollte damit sagen, das das meiste gehypte liquid immer nur positiv ist.

    Etwas Neues kommt raus und wird in den Himmel gehypt.


    Ich kann damit leben, aber ich denk mir oft, wenn da shake and vape angeboten werden 60ml . wieviel Aromeninhalt das ist. 15 ml


    Wenn ich einen Shot 60ml mache, dann ist das viel weniger als im gekauften Shake and Vape. Aber ich muss ja nicht alles kapieren.


    Ich mach das jetzt immer so. Alles was schmeckt und ich guten Gewissens weiter empfehlen kann kommt auf Insta und Blog.Was nicht schmeckt, wird einfach totgeschwiegen.

  • Im Prinzip bin ich da ganz bei dir ZumaFx . Aber ganz so unrecht hat Tloen nun auch nicht.

    Hätte dampfen18 gesagt, das Liquid schmeckt shice und 20 andere Dampfer, die es ebenfalls probiert haben, sagen das auch, dann wäre das Ok gewesen. Das Wörtchen "minderwertig" impliziert aber, dass die Inhaltsstoffe von schlechter Qualität seien und nicht, dass es eben nur niemandem, der es probiert hat, geschmeckt hat.

    So gesehen war die Kritik genauso unsachlich wie die Reaktion des Herstellers.

  • Das Problem daran ist nur, dass jeder Jeck anders ist und andere Dinge bevorzugt. Mein Mann dampft mittlerweile (weil ich immer versuche ihm diverse Geschmäcker nahe zu bringen) sage und schreibe 5 unterschiedliche Liquids. Gentleman finest von Unique, Rum zero von Kellermods, Opium von TK, Bernstein von Vaporist und Switch off von Flaschendunst.

    Das ist für mich so naja...kann man dampfen, brauche ich aber nicht.

    Meine Freundin ist noch eingeschränkter unterwegs, sie dampft nur Gin's addiction, Ginfizzl und Mojito.:denk3:

    Ich bin dagegen überhaupt nicht festgelegt, bis auf Tabak und richtig kalte Liquids probiere ich wahnsinnig gerne alles durch. Das Zitrone/Basilikum z.B. von Tom (Schweiz) ist MtL der helle Wahnsinn aber ich hatte auch schon Liquids, die für mich nur :kotz01:waren.

    Ist halt immer schwer da etwas sachlich/neutral zu bewerten.

  • Ich mag mich der Feststellung, dass alle medial besprochenen (und mitunter gehypten) Liquids bzw. Aromen gut abschneiden, wenn sie gesponsert sind, nicht anschließen. Das kann man m. E. nicht so sagen, aus einer eigenen Erfahrung und unter den diskutieren Umständen heraus.


    Es gibt sicher viele Beispiele im Youtube Land, die diese These stützen, es lassen sich definitiv aber auch Kanäle finden, wo es anders läuft - trotz Sponsoring. Spontan fallen mir zwei ein: Dampfwolke7 und Pixel Demon.

  • schmocke, tut mir leid, doch ausgerechnet diese Beiden halte ich persönlich für zwei der geschwätzigsten Dampf-Tuber, die schon so viel Unsinn von sich gegeben haben, dass ich sie virtuell meide, wo ich nur kann. Allein schon der Versuch des Anschauens ihrer Videos bereitet mir körperliche Schmerzen. Und ja, ich könnte, wenn es nicht so weh tun würde, auf Anhieb etliche Themen/Videos beispielhaft benennen. Deine Aussage unterschreibe ich @schmocke , doch deine beispielhaften Belege … *hüstel* … naja, ich möchte nicht zu unfreundlich zu den Beiden hier sein :)

  • Mittlerweile schaue ich nur noch sehr selten Videos zum Dampfen an. Da sind mir einfach zuviele Selbstdarsteller und Selbstoptimierer unterwegs. Schon der Auftakt zu den Videos ist zum Abwinken.


    Ziehen, auspusten, ein wichtiges Gesicht machen, ziehen, auspusten, ziehen auspusten. "Heute gehts es um dies und jenes Thema, aber Stop, ich dampfe heute dieses Gerät mit jenem Verdampfer mit dem neuen Superduper Driptip drauf" ziehen, auspusten. "Ach ja, ich dampfe gerade Geschmacksbombe XY" Flasche ins Bild halten "gemischt mit der legendären Base von Megadampf" ziehen, auspusten, ziehen, auspusten. "Übrigens, die neuen Coils von, ääh, wie hiessen die noch" ziehen, auspusten "echt megalecker die Dinger, ach ja, genau, die neuen Hammer Coils von Megacoil" ziehen, auspusten "müsst ihr unbedingt probieren" ziehen...


    Da gebe ich Monomond absolut recht. Der Fremdschäm-Faktor ist so hoch, dass es wahrlich schon körperliche Schmerzen bereitet.

  • Ich verfolge auch nur noch wenige Videos, schon gar keine Reviews von irgendwelchen China Krachern mehr. Allerdings, gerade diese beiden Typen sind schon lange dabei und weniger als Selbstdarsteller unterwegs, als andere. Na ja, alles Geschmackssache, wie beim Liquid eben auch. ;)


    edit: ich liebe die Autokorrektur am Smartphone - nicht!

  • Hab grade zum Thema Gin ein neues Testobjekt, Snowowl Devils Gin (Islandfog Liquids).

    Frag mich nicht, wonach es genau schmeckt, aber es ist lecker mit einer Gin-Note. Long Fill (120ml Flasche) für ~10€, das Risiko ist also überschaubar.

    Das Devils Gin war meiner Freundin viel zu süß, aber das Gin tonic von Flavormonks findet sie lecker (ich schenke ihr ab und an diverse Aromen damit sie ggf. Abwechslung hat)

  • Ich möchte niemanden, der Liquid-Reviews zu nahe treten, aber einmal meine Bedenken darlegen und meine Einstellung dazu loswerden:


    Ich halte Liquid-Reviews auf einer Plattform, wo generell Reviews veröffentlicht werden, für sehr heikel bzw. teilweise verantwortungslos.


    Warum?


    Nun… lassen wir mal die ganzen Gedanken über Abzocke, die „Premium“-Inflation etc. beiseite und schauen mal, was Liquidhersteller so tun…

    Sie stellen Liquids her… ich setze mal voraus, dass dies verantwortungsbewusst geschieht (schwarze Schafe sind nicht Teil meiner Betrachtung…es geht ja auch vor allem um den Geschmack und nicht um Qualität und Sicherheit… das wird eh kein Reviewer seriös beurteilen können, weil das Labor fehlt)… Sie möchten, dass es den Kunden schmeckt, sie möchten, dass die Kunden ihr Liquid kaufen und sie möchten damit Geld verdienen, weil sie damit ihren Lebensunterhalt bestreiten (und ggf. auch den Lebensunterhalt von Mitarbeitern sicherstellen). Letzteres ist absolut nicht verwerflich. Keiner wird einem Landwirt vorwerfen, dass er mit seinen Salatköpfen und Rüben Geld verdienen möchte… das ist sein Job und sichert sein Überleben.


    Und nun kommt der Reviewer ins Spiel. Reviewer „A“ hat sich in der Szene einen Namen gemacht (damit meine ich, dass er bei vielen in der Szene als seriös angesehen wird). Er macht Hardware-Reviews, aber leider auch Liquid-Reviews. Bei Hardware kommt zwar auch der Faktor „Geschmack“ ins Spiel, aber hier gibt es auch knallharte, nachvollziehbare Faktoren, die bewertet werden können. Ist ein Deck extrem fummelig, dann ist das eine schon eher messbare Größe. Funktioniert ein Feature nicht, so ist das ebenfalls nachvollziehbar. „Geschmack“ betrifft in erster Linie den tatächlichen Geschmack (also die individuell empfundenen Geschmacksentfaltung des Geräts… die aber auch schon von vielen Gegebenheiten abhängt, so dass solche Aussagen immer mit Vorsicht zu genießen sind) und die Optik. Nun hat Hardware den Vorteil, dass beim Faktor Optik der Leser diese für sich selbst anhand von Fotos beurteilen kann. Wer einen pinken Akkuträger mit Strass mag, dem wird der AT gefallen, selbst wenn der Reviewer schreibt oder sagt, er findet ihn optisch grauenvoll. Generell gibt es bei Hardware etliche Faktoren, die nicht hauptsächlich von den Vorlieben des Reviewers abhängen… solche Reviews können seriös sein.


    Also nochmal… Reviewer „A“ gilt als seriös und kompetent. Viele aus der Szene verlassen sich auf seine Aussagen.


    Und der macht nun Reviews zu Liquid „B“ und Liquid „C“. Hier kommt nun aber der „Geschmack“ als wesentlicher Faktor ins Spiel. Tja… und leider (oder zum Glück) ist Geschmack extrem individuell. An dieser Stelle wird es dann unseriös und auch ggf. unverantwortlich (sowohl den Herstellern gegenüber, als auch den Lesern/Zuschauern des Reviews, die dem „A“ vertrauen). Liquid „B“ schmeckt dem „A“ so richtig gut. Das ist halt sein individueller Geschmack. Es ist aber ein eher exotischer Geschmack und würde man eine Studie machen, so würde man feststellen, dass das Liquid „B“ ca. 80% der repräsentativen Gruppe nicht schmeckt. Weil aber eine große Gruppe dem „A“ vertraut, kaufen sich viele Liquid „B“ und schmeißen es nach den ersten Zügen angewidert in die Tonne. Das bewirkt dann, dass ihr Vertrauen in Reviewer „A“ merklich nachlässt (schlecht für den Reviewer) und dass die Leser/Zuschauer Geld aus dem Fenster geworfen haben (schlecht für die Leser/Zuschauer). Lediglich der Hersteller profitiert davon.


    Liquid „C“ schmeckt dem Reviewer „A“ nun aber absolut nicht… das ist einfach nicht sein Geschmack. Er empfiehlt es nicht (manch einer zerreißt das Liquid beinahe). Die treuen Fans des Reviewers verlassen sich auf das Urteil und kaufen das Liquid „C“ einfach nicht. Nun kommt wieder die repräsentative Umfrage ins Spiel. Die würde nämlich vielleicht ergeben, dass Liquid „C“ sehr wohl vielen Teilnehmern extrem gut schmeckt… sagen wir mal wieder 80%. Und die Auswirkung? Nun, Reviewer „A“ bleibt unbeschadet. Seine Leser/Zuschauer haben aber einen Nachtel, weil sie das Liquid wegen des Reviews nicht kaufen und ihnen damit der Geschmack ihres Lebens entgeht. Und der Hersteller hat konkreten Schaden… auch finanziellen Schaden, weil er sein Produkt aufgrund des Reviews nicht so loswird, wie es erforderlich wäre… nur weil es dem individuellen Geschmack von „A“ nicht entspricht, es aber eigentlich vielen schmecken würde.


    Im Gegensatz zu Bildern (pink mit Strass kann man sehen) lässt sich Geschmack in keinem Medium abbilden. Der Leser/Zuschauer hat also absolut keine Möglichkeit, die Aussagen des Reviewers selbst nachzuvollziehen (es sei denn, er kauft das Liquid… aber dann wäre das Review überflüssig).


    Das ist der Grund, weshalb ich von Liquidreviews nichts halte. Man KANN zwar solche Reviews machen, muss sich dann aber eher auf wenige oberflächliche Faktoren beschränken (bei Liquidkreationen mit komischen Namen kann man z.B. versuchen zu beschreiben, welche Geschmackskomponenen einem auffallen… aber auch das ist recht individuell) und es vermeiden, den Gesamteindruck zu bewerten, denn damit besteht das Risiko, dass es Verlierer gibt, die es eigentlich nicht geben dürfte.

    „Manchmal entsteht ein Scheißesturm einfach dadurch, dass jemand die eigenen Fäkalien in den Gegenwind spritzt.“ (Alexander Wendt)


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  • Deswegen fand ich Lets talk about Taste gut, weil 3 Personen mit unterschieflichen Vorlieben ein Liquid verkosteten. War manchmal recht lustig wenn Velvet Cloud das Gesicht zu einer Grimasse verzog, während Vaping Chrisch ganz verzückt war und Dampfwolke 7 dann immer irgendwo dazwischen lag.

    Wenn ich keine pappsüßen Liquids mag, der Reviewer aber voll darauf abfährt kann seine Aussage keine Relevanz für mich haben, aber solche Vorlieben müssen offen kommuniziert werden.

  • Neben dem persönlichen Geschmack ist auch meist keine Angabe dabei, in welchem VD mit welchen Coils das verdampft wird. Das macht ja auch einiges aus, ich mag nicht jedes Liquid in jedem VD, dabei ist das Liquid ja das gleiche. Selbst die Zugtechnik kann ja den Geschmack beeinflussen. Ich sehe Reviews eh immer nur als persönlichen Bericht, der mir nur eine grobe Richtung aufzeigt.

    Für ein gutes Review sollte neben den "technischen" Angaben wie VD, Draht, Zugtechnik und Wattzahl auch versucht werden, Vergleiche zu allgemein bekannten Dingen zu geben. Wenn ich lese "liquid x schmeckt süß und lecker" bringt mir das als Leser nur eine sehr grobe Information. Schreibt aber wer, das Liquid x wie z.b. ein bekanntes Eis schmeckt, so weiß ich ja, wie mir das Eis schmeckt und hab so schon mal ne bessere Information.

    Letztlich muss man also gerade bei Liquids immer selber dampfen, um zu wissen, was einem wirklich gut schmeckt. Aber da es so viele Geschmäcker gibt, sind grobe Informationen schon mal eine Möglichkeit, die "Qual der Wahl" ein wenig einzuschränken. Kennt man den Reviewschreiber und dessen Vorlieben, hat die gleichen Geschmäcker mit ähnlichem Ergebnis probiert, weiss man auch schon besser, ob das was für einen selbst ist, denn obwohl einzelne Geschmäcker unterschiedlich sind, sind sich "Geschmacksprofile" schon eher ähnlich.

    Bring mich an den Rand des Wahnsinns - von da weiß ich den Weg nach Hause :midi36:

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