Krisentaugliches Equipment

  • Krisentaugliches Equipment - gibt es soetwas überhaupt?


    Sollte irgendwann Strom rationiert werden oder aus technischen Gründen nicht mehr 24 Std/Tag zur Verfügung stehen, wird das "Philgood-Dampfen" wieder interessant. 8-Watt-Dampfen mit wenig Strom- und Liquidverbrauch. Dasselbe gilt für den Fall, dass man zu Hause ausquartiert wird, aus welchen Gründen nun auch immer.


    So etwas wird nicht geschehen? Das Dumme ist, wenn es geschieht, sind alle überrascht, dass es geschieht. Und es geschieht weltweit immer mal wieder.


    Da macht es wenig Sinn, 100 Liter Bunkerbasis und 150 DL-Dampfen zu horten, die kleinen feinen energieeffizienten Geräte sind dann gefragt. Für mich stehen Flashi, Nautilus usw. ganz oben auf einer solchen Liste aber vielleicht wären Pod-Systeme die geeignetsten Krisen-Geräte (damit kenne ich mich nur nicht aus).

  • Also ich weiß nicht, wie das mit dem Strom ist - aber wenn der ausfällt, ist Dampfen mein kleinstes Problem, glaube ich.


    Jetzt, als wegen Corona der China-Nachschub knapp wurde, war ich jedenfalls froh, auch einen Selbstwickler zu Hause zu haben (auch wenn ich sonst eher - immer noch - mit Fertigcoils unterwegs bin).


    Aber Watte und Draht habe ich noch lange ...


    8-Watt-Dampfen mit wenig Strom- und Liquidverbrauch.

    Das geht ja auch nur eine begrenzte Zeit gut. Irgendwann ist auch da der Akku alle.

  • Die Geräte dürften fast egal sein solange sie denn funktionstüchtig sind. Klar, je weniger Strom ein AT verbraucht desto besser in einem solchen Fall.

    Für mich kämen da nur Solarpanels in Frage, denn die Sonne wird länger scheinen als die Menschheit existiert.

  • Für mich kämen da nur Solarpanels in Frage, denn die Sonne wird länger scheinen als die Menschheit existiert.

    Außer im nuklearen Winter (das war ein Schähärz). Wie lange braucht ein 18650er 3.000 mA/h-Akku, um mit einem Solargerät aufgeladen zu sein? Das weiß ich gar nicht, beginne mich aber dafür zu interessieren. Gibt es solche Ladegeräte?

  • Hab mich zwar mal damit beschäftigt, aber auch nur kurz und wenig in die Tiefe gehend. Im Prinzip kann man jeden Verbraucher an sowas anschliessen. Ergo auch ein hanedlsübliches Ladegerät. Es gibt auch welche, da kann man z.B. direkt ein Smartphone zum Laden dranhängen Monomond .

  • @pyrex Ich meine aber keine riesigen Notstromaggregate, sondern kleine mobile Ladegeräte für unterwegs, die effizient einen Akku aufladen. Es gibt einige Ladegeräte, denen als Werbe-Gag ein kleines Solar-Dingens eingebaut wurde, so etwas meine ich natürlich nicht.

  • Ich meine aber keine riesigen Notstromaggregate


    Ich auch nicht ;)

    Es gibt die Dinger in vielen Größen. Aber je kleiner, desto weniger Saft kommt halt auch raus.

    Möchte nicht unbedingt die Amazonen verlinken. Fütter einfach mal eine Suchmaschine deiner Wahl mit dem Begriff "Solarladegerät".

  • Monomond


    Es gibt ja auch Powerbanks, die über USB und Solar aufgeladen werden, das ist das wenigste Problem.

    Problem ist, effizient und rationell zu laden.


    Es sei denn, man nimmt Ersatzgeräte mit, wie die My Blu, Minifit oder ähnliches, damit der Tag gerettet ist.

    Kleine Geräte, lassen sich eben schneller aufladen als eins mit 18650er oder 21700 Akku.

  • @pyrex  Juni  Atlantis Meine Güte! War gerade googeln. Mit Preisen von 70 bis 700 Euro alles vorhanden. Hundertfach. Und alles stammt aus China mit so ziemlich derselben schlechten Übersetzung der Produktbeschreibungen und mit vollmundigen Versprechen, die in den Rezensionen widerlegt werden. Ich sehe schon, es wird es zu einer Herausforderung, ein für unsere Zwecke geeignetes Gerät zu finden. Jetzt sowieso nicht, bin ja "Zahnpleite", doch für die nächste Krise in ein paar Jahren - bis dahin werde ich hoffentlich etwas gerüstet sein (mag man mich bis dahin auch noch so auslachen - ich kann dann genüsslich dampfen) ;)

  • Ich sehe schon, es wird es zu einer Herausforderung, ein für unsere Zwecke geeignetes Gerät zu finden.


    Das ist es mittlerweile leider bei fast allen Dingen, die man so kaufen mag. Würde ich mir sowas zulegen wollen, wäre ich sicher erst mal 2-3 Tage mit Recherche beschäftigt. Dann noch ein paar Nächte drüber schlafen und am Tage nachdenken. Am Ende dann das vermeintlich beste Produkt kaufen und hoffen, dass man nix übersehen hat und auch kein Montagsgerät erwischt.



    bis dahin werde ich hoffentlich etwas gerüstet sein (mag man mich bis dahin auch noch so auslachen - ich kann dann genüsslich dampfen)


    Da gibts nix auszulachen. Autark zu sein ist die größte Freiheit, die man haben kann.

  • Es gibt viele Alternativen zur Stromerzeugung, von Solar- über Wasser bis zur Windenergie und letztlich Muskelkraft. Aber ich glaube, wenn wirklich der Strom ausfallen würde, also flächendeckend und für einige Zeit, dauert es keine 2 Wochen und wir leben eh wieder in der Steinzeit. Da hängt soviel dran, das ein normales Leben innerhalb kürzester Zeit nicht mehr möglich wäre, denn es gäbe weder Produktion noch Lagerung noch Transporte von Lebensmitteln, da wäre dann ziemlich schnell Mord und Totschlag an der Tagesordnung und das ganze System würde sehr schnell zusammenbrechen. Da wäre dann evtl eine Bewaffnung sinnvoller als ein Stromerzeuger ;)

    Bring mich an den Rand des Wahnsinns - von da weiß ich den Weg nach Hause :midi36:

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  • Irgendwie bin ich ein Dampfprepper. Dies ist wohl der Unsicherheit vor Umsetzung der TPD2 geschuldet.


    Obwohl ich seinerzeit erst Anfänger war, habe ich verunsichern lassen und eingekauft. Mein Sohn meinte zwar, dass ich übertreibe, aber dafür bin ich heute auf Alles vorbereitet. Und falls der Strom über lange Zeit ausfällt? Meine geladenen 20 Akkus (+ die in Betrieb), kann ich über PKW USB oder die Solarstromanlage meines Sohnen aufladen.


    Größere Probleme würde mir ein Stromausfall in Hinblick auf meine Heizung und die Gefriertruhe verursachen.

  • ZumaFx Ja, so etwas gibt es aber erst "am Ende". Ich glaube besonders angesichts der Energiewende, durch die wir vom Strom der Nachbarländer abhängig geworden sind, wird es in künftigen Krisen zu zeitweiligen Stromausfällen kommen. Kurzen bis mittellangen oder zu rationiertem Strom. Wie Waldmeisterchen schon richtig sagt, ist das Dampfen dann eher die kleine Sorge - doch bei einem mehrstündigen Stromausfall, bei dem nichts mehr zu Hause funktioniert, sitze ich lieber dampfend als Däumchendrehend vor dem schwarzen Monitor. Beim Nichtstun könnte es mich ansonsten leicht verleiten, irgendwann doch wieder eine Zigarre anzuzünden.

  • Monomond

    und alle werden sich wundern, wie schnell so ein "am Ende" kommen kann. Klar, zeitlich begrenzte und nicht flächendeckende Stromausfälle würden eine Weile verkraftbar sein, aber schalte mal den Strom im ganzen Land für z.b. 5 Tage ab ... Ich wette, nach nicht mal 3 Tage herrscht Anarchie. Es funktioniert NICHTS mehr ohne Strom und das der Mensch eben kein rationales Wesen ist, zeigen doch jetzt schon die Hamsterkäufe und so. Würden sich alle rational und situationsgerecht verhalten, wäre so ein Virus innerhalb kürzester Zeit isoliert und fertig. Passiert aber nicht. Die Leute drehen durch und beschleunigen dadurch nur den "Shut down".

    Das Problem beim Stromausfall sind aber nicht so sehr die "normalen" Menschen, die Versorgungsindustrie bricht dann zusammen, damit dann der Nachschub von allem und das verursacht dann die "Apokalypse", weil jeder dann sich selbst der nächste ist.

    Gibt da einen tollen Roman von Stephen King (Das letzte Gefecht (The Stand)), in dem er das sehr anschaulich beschreibt, wie schnell dann alles zerbricht. Und das schrieb der Ende der 70ger, heute ist das alles noch viel heftiger, weil wir noch viel abhängiger vom Strom und funktionierenden Systemen sind. Den Generator kannst du nur so lange betreiben, wie du Benzin hast. Da aber kein Strom, funktionieren keine Pumpen, ergo kein Benzin. Nur ein kleines Rädchen von sehr vielen, die sich dann nicht mehr drehen würden

    Bring mich an den Rand des Wahnsinns - von da weiß ich den Weg nach Hause :midi36:

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