Kupfer Mod reinigen

  • Meine liebste Dampfe ist eindeutig ein Clone von Atom Vapes Revolver Reloaded Mod (das Original war zu der Zeit als ich den haben wollte nirgendwo erhältlich). Das Ding ist besser als ALLES was ich sonst so hier habe (allerdings ist das kein Gerät für einen Anfänger denn Bauart bedingt man muss wissen was man tut, Fehler kann man sich nicht erlauben).


    Die Version die ich hier habe ist komplett aus Kupfer (bis hin zu den Schräubchen in den Posts, alles aus Kupfer) und wie jeder weiß läuft Kupfer sehr schnell an. Rein optisch stört mich das nicht, aber vorallem bei den Gewinden am Popotaster und in der Tube und dem Pol im Taster sorgt die Patina für schlechten Kontakt.


    Wie reinige ich die am besten und gibt es etwas das das anlaufen etwas verzögert (damit ich nicht alle zwei Tage erneut putzen muss)?

  • Wichtig ist, warmes Wasser zu nehmen, und den Mod SOFORT GRÜNDLICH abzuspülen, wenn du ihn aus der Säure nimmst.

    In Verbindung mit Sauerstoff läuft das fast sofort wieder an.

    Zitronensäure geht auch, wenn dir das lieber ist.



    Das sind Mods, die über 2 Jahre alt sind, wenn ich mich richtig erinnere, nachdem sie aus dem Säurebad kommen. (Die haben nur darin gelegen und wurden dann mit einem Schwamm abgewischt, da ist nichts poliert oder so.)

  • Ich habs mit Zahnpasta probiert, funktioniert auch wunderbar (Zahnpasta dick auftragen, trocknen lassen und dann mit 'nem feuchten Tuch abwischen). Der Mod "knallt" jetzt wieder so richtig (weil ich ja nur die Gewinde und den Pol im Taster behandelt habe) und duftet auch noch lecker xD

  • Hab jetzt nochmal den ganzen Mod in der Essig und Wasser Mischung gebadet und nachdem abtrocknen festgestellt das die angeblichen Kupferschrauben im Postdeck aus Messing sind (unwahrscheinlich das Kupfer nach einem Säurebad plötzlich golden schimmert xD). Danach hab ich den wieder zusammen gebaut und festgestellt das ich offensichtlich die Handbremse bei dem Mod gelöst hab, denn jetzt geht das Teil ab wie Schmitz' Katze. Ich glaub ich kann alle anderen Geräte in den vorzeitigen Ruhestand schicken xD

  • Hi Sparks,


    in der Küche werden die Kupfertöpfe mit Essig und Salz gereinigt. Ob das ein schnelles anlaufen verhindert glaube ich nicht. Das wird wohl am Material selbst liegen und alle Clones, die mit einen Original vergleichen konnte, haben ein qualitativ schlechteres Material.


    In meiner Lehre haben wir mal eine Außenwerbung für einen Ratskeller aus Kupfer gefertigt. Das Kupfer wurde mit Schwefelleber behandelt. Das Kupfer bekommt dadurch eine schwarze Patina. Die Werbung hing über 10 Jahre draußen und hat sich nicht verändert. Das Problem ist nur, ich kann dir nicht sagen was mit der Kontakt- und Leitfähigkeit passiert nach dieser Behandlung. Ich würde das an einen 15€ China-Clone testen. Die behandlung mit Schwefelleber musst du aber draußen machen - es riecht von leicht bis stinkt nach faulen Eiern.

  • Das am besten auf dem Feld, bevor deine Nachbarn dich dann umbringen wegen den Gestank :D


    Mische mal Salz, Essig und Mehl zu einer Paste und bearbeite dieses damit.

    Kannst auch einfache Scheuermilch mal versuchen.

    Geduld ist was für Anfänger, ich flippe lieber gleich aus. :hysteric:






  • Im 1. Moment ja. Essig bzw. Säure im allgemeinen zerstört aber die Oberfläche von Kupfer und sorgt so dafür das der Sauerstoff noch intensiver mit dem Kupfer reagiert und somit noch schneller der Grünapan wieder bildet.

    Auszug aus Wikepedia.

    Kupferacetat entsteht im Labor beim Einstellen von Kupferblech oder -draht in Essigsäure oder Essig an der Luft. Dabei bildet sich zunächst sogenannter Grünspan, der ein Gemisch verschiedener basischer Kupferacetate darstellt und sich an Kupferstellen bildet, die sich oberhalb der Essigsäurelösung befinden. Grünspan entsteht daher auch beim Aufbewahren von essighaltigen Speisen in Kupfergefäßen.

  • Ich habe deinen Beitrag kurz editiert, die Schriftfarbe war für den dunklen Bereich nichts :D


    Dann versuche doch einfach grobes Salz und Mehl zu mischen und mach dir eine Polierpaste oder versuche es mit Zahnpasta.

  • Hab mal einen Screenshot von einem Bild der Google Bildersuche gemacht (um Hotlinking zu vermeiden).


    https://prnt.sc/rrgpgw


    Wie man sehen kann ist die Oberfläche von dem Mod geeignet jemanden für lange Zeit beschäftigt zu halten falls er den Mod polieren möchte (vielleicht in Zeiten von CoVID 19 keine schlechte Idee), aber da ich nicht nach einer neuen Lebensaufgabe suche spare ich mir das xD


    Mich würde nicht mal eine meterdicke Patinaschicht stören (ok, eine meterdicke Schicht würde das Teil "etwas" unhandlich machen und es wäre dann nur noch als Tischgerät zu gebrauchen, aber wenigstens könnte mir das Teil dann auch keiner klauen xD).


    Meine Versuche das Teil zu reinigen beziehen sich eigentlich nur auf die Teile die direkt oder indirekt mit der elektrischen Leitfähigkeit zu tun haben, also die Pole und Gewinde. Der Rest kann aussehen wie sonst was (solange meine Pfoten nicht dreckig werden wenn ich den anfasse xD)

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