Cubis Max Erfahrung

  • Vorweg bemerkt: Ich wusste nicht, in welche Rubrik das gehört und entschuldige mich schon mal, falls es hier falsch sein sollte. Eigentlich ist ein Mesh-Verdampfer ja kein Fertig-Coiler aber auch nichts zum Wickeln. Andererseits ist das Folgende kein Review, sondern nur ein Erfahrungsbericht - aber nicht des Dampfens allgemein, sondern eines speziellen Verdampfers.


    Der "Cubis Max" macht mir in der Wohnung zu viel Dampf, da benutze ich andere Verdampfer, doch draußen auf der Arbeit ist er geradezu ideal. Das hier ist einer meiner beiden Verdampfer für eben diese Arbeit. Das Foto ist sehr groß, hat dadurch aber den Vorteil der Zoombarkeit, wenn man es sich in voller Auflösung anschaut. Ist also nur etwas für Interessierte.


    Letzte Nacht auf Arbeit hatte ich einen selbstverschuldeten Dry-Hit. Den "Geschmack" bekommst du kaum aus der Watte. Also dachte ich heute, nach mehr als einem halben Jahr wird es schließlich doch Zeit, die Watte zu wechseln. Und siehe da, eigentlich war es nicht mal nötig, wie die Bilder zeigen. Das sind original unbearbeitete Fotos von gerade eben. Ich hatte nichts abgewischt, nur ein wenig trocken getupft.


    Gedampft habe ich darin stets dasselbe Cassis-Aroma (5 %) bei 40 Watt in einem Verhältnis 40 % PG und 60 % VG. Ich weiß leider nicht, aus welchem Material die Beschichtung des Mesh-Streifens besteht. Weiß das jemand? Das Mesh selber ist aus Kanthal. Es ist nun ein Jahr im Verdampfer, die Watte ein halbes Jahr - das ist eine unglaubliche Haltbarkeit, will ich meinen. Ich habe jetzt nur die Watte gewechselt.


  • Prima Link **G_Frank** aufgrund dieses Artikels hatte ich ihn mir vor ziemlich genau einem Jahr auch zugelegt. Mittlerweile habe ich … das darf ich gar nicht sagen, also mehrere ;)


    Bei denen mit Kaffee-Liquid hatte ich die Watte öfter gewechselt - aber eigentlich auch nur, weil ich anfangs Fehler bei der Watteverlegung gemacht hatte. Bekanntlich (oder auch nicht) nutze ich stinknormale Drogeriewatte, nicht die beigefügte vorgeschnittene Muchiwatte. Wenn man die Watte nun so schneidet, dass die Faserrichtung entgegen den Liquidöffnungen ausgerichtet liegt, dann braucht es etwas länger, ehe das Liquid sich auf dem gesamten Pad verteilt. Es kann so zu einem Dry-Hit führen (je nachdem, wie oft und/oder heftig zu ziehst - und je nach Watt natürlich auch). Das hatte ich anfangs falsch gemacht, war ich doch die Verlegung in normalen Wicklungen gewöhnt, bei denen die Faserrichtung quer zur Wicklung liegt (sonst reißt sie zu schnell auseinander).


    Das Pad ist aber keine Wicklung. In Faserrichtung verteilt sich das Liquid ratzfatz auf dem / in dem gesamten Pad. Als ich darauf geachtet hatte und die Watte entsprechend gedreht, gabꞌs keinen Dry-Hit mehr.


    Skizze: Das Liquid läuft von oben und unten auf die Watte |||||| So verteilt sich es wie in winzigen Kanälen sofort auf die gesamte Fläche. Liegt die Watte aber andersherum = ausgerichtet, fließt das Liquid von oben und unten kommend zuerst recht und links zu den Seiten - und erst wenn die Faser gesättigt ist, nimmt die nächste Faser das Liquid auf und verteilt es wiederum zuerst zu den Seiten. Somit dauert es eben etwas länger, bis dass überall Liquid verteilt ist. Einfach umdrehen, das ist der ganze Dreh und das einzige Geheimnis des "Cubis Max".


    Manchmal verlegt man die Watte per Zufall gleich richtig herum, beim nächsten Mal vielleicht nicht, und dann wundert man sich, dass bei denselben Parametern es dennoch zu Dry-Hits kommt, die es vorher nicht gab.

  • Gerne hätte ich gesehen, wie es unmittelbar vor dem Dry-Hit ausgesehen hatte. Wäre es nicht so umständlich (ich nicht so schrecklich wechsel- und wickelfaul), dann könnte ich das ja mal über einen längeren Zeitraum beobachten. Doch schon bei der gestrigen innerlichen Frage danach, wie es denn wohl um die Watte im "Kaffee-Cubis" bestellt ist, antwortete das Faulschwein in mir: "Wieso aufmachen und mit Liquid kleckern? Schmeckt doch noch! Never cange a running system" ^^

  • Er verträgt aber kaum mehr als 40 Watt. Ich will's nur gesagt haben, manche wollen mit dem Teil sofort 80 Watt dampfen und sind dann entäuscht über "nur" 40 Watt. Aber er dampft je nach Liquid zwischen 35 und 40 Watt prächtig und schmeckt sehr gut (letzteres ist individuell, ich weiß, ich weiß ;)


    Freue dich drauf :thumbup::)

  • ÄÄÄÄÄhmmmm ja :schaem1:

    Geschmack iss da ja aber es fehlt doch etwas, es wird besser wenn

    Ich die AF etwas zu drehe. Aber dann pfeift der Kollege aufs übelste. :grosseaugen1:

    Ich werde Ihn mal noch mit meinem Extrem süssen Morgenliquid versuchen

    da iss das mit dem flachen Geschmack vielleicht etwas besser und Ich kann

    die AF voll offen lassen.


    Da hatte ich aber noch keine Lust zu. :facepalm01:

    Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der Andere könnte am Ende vielleicht doch Recht haben. :/=O:D

  • **G_Frank** Ahhja, siehst, den Geschmack kann ich gar nicht mit anderen Verdampfern vergleichen, da ich als Selbstmischer immer das Liquid dem Verdampfer oder dem Verdampfertyp anpasse und nicht umgekehrt. Falls etwas zu lau rüberkommt, ansonsten aber alles gut ist, erhält der Verdampfer XY einen Schuss Aroma extra oder ein anderes PG-VG-Verhältnis. So schmeckt mir (fast) jeder Verdampfer irgendwann ausgezeichnet. Und nein, den Überblick über die vielen Fläschchen verliere ich trotzdem nicht; das ist wie die Unordnung auf dem Schreibtisch, so lange nicht aufgeräumt wird, weiß ich binnen Sekunden genau, wo etwas liegt :)

  • Monomond


    Ich habe gerade zufällig Deinen Beitrag zum Cubis Max gelesen.

    Hatte mir irgendwann auch mal einen (und etwas später noch zwei in Kombi mit dem Ultex T80 mod) zugelegt.

    Geschmacklich fand ich ihn sehr gut, auch das Bewatten war ein Kinderspiel.

    Aber:

    Er ist mir beim Befüllen sehr oft - eigentlich überwiegend - abgesoffen. Hat dann beim Feuern nur noch geblubbert und wurde in Folge extrem heiß.

    Ich hab's mit offener und mit geschlossener afc versucht, mit verschiedenster Watte, dickere und dünnere pads eingebaut, mit weniger Druck auf die Chubby befüllt ..... ohne durchgehenden Erfolg.

    Wenn's dann mal funktioniert hat, dann lief er einwandfrei bis Tank leer.


    Ich hab sie dann erst mal aussortiert, denn jedes Mal den Tank leeren, komplett reinigen, neu bewatten ........... das war mir dann auf Dauer doch zu blöd.

    Eigentlich schade, denn so einige meiner Liquids hat der hervorragend umgesetzt - wenn er sich dann mal zur Arbeit herabgelassen hat.

    Hattest / hast Du dieses Problem auch mal ? Oder hab ich drei Montags-Modelle erwischt ?

  • Sorry für die späte Antwort w107 . Wie man im Rheinland so schön sagt, "isch war em Brass" :-)


    Tja, das finde ich schade mit den Problemen deiner drei Exemplare. Hatte ich noch nicht. Weder bei der Arbeitsdampfe seit fast zwei Jahren und auch nicht bei weiteren drei Exemplaren, die ich zwar seltener benutze (weil zu viel Dampf für drinnen), so aber doch regelmäßig für draußen oder beim Einkaufen usw..


    Also ich ahne, an was es bei dir liegen könnte, weiß es aber mit Sicherheit nicht, weshalb ich jetzt nur rate. Meine Watte, die ich übrigens höchstens ein Mal im halben Jahr wechsle, ist nicht jene, die dem Verdampfer beigelegt wurde, sondern popelige Drogeriewatte nach Gefühl zugeschnitten. Ich glaube nämlich (Achtung, Glaube ist wie Religion *lach*), dass die beigefügte Muchiwatte zu dünn ist. Ist sie zu dünn, presst sie nicht ausreichend gegen die Löcher der Liquidzufuhr und es füllt sich ein See. Ist sie allerdings zu dick, das hatte ich auch schon, wird es schnell kokelig. Ich kann mir gut vorstellen, dass Joyetech lieber als Standard eher zu dünne Watte mitliefert, da viele "Dampfdeppen" immerzu ihre Geräte leistungstechnisch nach oben ausreizen. "Boah! Guck, ich dampfe mit 70 Watt. Geil! Viel mehr Power als deine Dampfe." In diesem Fall würde dein Problem nicht bestehen, denn dann kann der Liquidnachfluss nicht groß genug sein.


    Ich dampfe, je nach verwendetem Liquid (was immer pro Verdampfer dasselbe bleibt) den Cubis Max von 36 Watt (bei fruchtigem Cassis) bis 40 Watt (bei meinem geliebten Kaffee). Die Faserrichtung ist dabei ebenfalls wichtig, sie muss längs, also von Loch zu Loch verlaufen. Liegt sie quer, so dauert es länger, bis das Liquid sich auf dem gesamten Pad verteilt hat, was bei mehreren Zügen kurz nacheinander ebenfalls zu Kokelzügen führen kann. Im Längsverlauf gibt es diese Probleme nicht. Wie gesagt, bei "meiner" Watte ist es so, ob es bei anderer Watte ebenso ist, weiß ich nicht, ist aber wahrscheinlich. Das ist allederings nicht das von dir geschilderte Problem, ich weiß, wolltꞌs nur in einem Abwasch erwähnt haben ;-)


    Also ich würde weiter mit der Watte experimentieren. Etwas dicker als bisher, ja, hast du schon probiert, also noch dicker dann - aber nicht zu dick ;-) Der Verschluss sollte noch ohne Schraubzwinge aufschraubbar sein. Es kann auch sein, dass beim Zuschrauben deine Watte verrutscht. Das kannst du vermeiden, indem du die Watte an den Seiten um wenige Zehntel-Millimeter kürzer schneidest, sie also nicht vollständig bis zu den Rändern der Plastikvertiefung anliegt. Durchs Pressen beim Zuschrauben legt sich dann die Watte exakt an die Ränder. Reicht sie darüber hinaus, säuft der Verdampfer natürlich ab, da dann Luft zwischen Watte und dem Verdampferboden besteht.


    Ich glaube nicht, dass du Montags-Produkte hast, sie funktionieren ja. Wären es Montags-Modelle, so würden sie generell fehlerhaft dampfen.


    Viele Grüße


    Edit: Achso, noch etwas. 1. Mein Liquid ist 50/50 VG/PG und 70/30 VG-lastig. Dünneres würde ich für diesen Verdampfer nicht benutzen. Und 2. Das dünne 50/50-Liquid säuft nach dem Befüllen, wenn der Tank zu voll gemacht wird, also so voll, dass das Liquid aus den Öffnungen tritt, ein wenig ab, was sich aber mit einem dreifachen Helau Ausschlagen/Ausschütteln wieder normalisiert. Die Airflow lasse ich beim Befüllen trotzdem grundsätzlich offen.

  • Kein Grund zur Entschuldigung Monomond - so wichtig war's nun auch nicht.

    Hab ja noch'n paar VDs ;), und im Vorlauf sind noch 2 tote Karnickel, ein Taifun BT clone und 3 Stuttgarter Bugatti :emojiSmiley-23: clones.


    Doch vielen Dank für die ausführliche Problem-Analyse, hast Dir echt Mühe und Arbeit genmacht

    Watte wird's wohl sein, obwohl ich da bereits alles durch hatte, von Muji über Friseur bis hin zu den üblichen Würsten a la sscc, cotton bacon etc.

    Klar, das serienmäßig verbaute und im Lieferumfang enthaltene Fitzelchen war ein besseres Stück 4-lagiges Klopapier - vermutlich aus Gründen, die Du schon genannt hast.

    Das der Penüppel der base in die Nut muss, ist für mich als schäle Emmer nicht immer einfach zu erkennen, aber natürlich klar, sonst lässt sich das Ding erst gar nicht zuschrauben.

    Logisch und naheliegend erscheint mir die Lage bzw. Größe des Watte-pads. Vermutlich hast Du Recht, dass bei Zuschrauben und Druckaufbau die Watte derart verrutscht ist, dass sie über die Vertiefung in der base hinaus ragt.


    Ich werd' das noch mal in Angriff nehmen und "trocken" üben - soll heißen: ich werd' die Watte mit base einmodellieren, das Ding dann zuschrauben, vorsichtig wieder aufschrauben und mir dann die Lage des pads anschauen.


    Vermutlich aber wird mir der Cubis Max mittlerweile eh nicht mehr offen genug sein, da sich mein Zugverhalten in den letzten Wochen doch arg in Richtung offenes Scheunentor bewegt hat.

    Na, mal sehen ...


    Viele Grüße und schönes WE

  • Vermutlich aber wird mir der Cubis Max mittlerweile eh nicht mehr offen genug sein, da sich mein Zugverhalten in den letzten Wochen doch arg in Richtung offenes Scheunentor bewegt hat.

    Ja, das verstehe ich. Der Cubis Max hat längst "bessere" Konkurrenz bekommen. Er war ja einer der ersten Mesh-Verdampfer und vor allen Dingen ein Versuch, das Mesh quasi als Heizplatte zu verlegen, was sich angesichts der aktuellen Modelle aber nicht durchsetzen konnte. Joyetech hat auch schon vor über einem Jahr aufgehört, ihn herzustellen - soweit ich das durch Beobachtung einschätzen konnte. Befüllung, Watteverlegung und der Wechsel der Heizplatte sind definitiv nicht so komfortabel wie bei den neueren Modellen. Das ist einfach so, da liegen seine Nachteile. Darüber hinaus ist er für Anfänger deshalb absolut ungeeignet, ebenso für Liebhaber eines weiten Leistungsspektrums, denn im Grunde funktioniert er "nur" zwischen 35 und 45 Watt optimal.


    ABER: Sein Geschmack und seine Dampfentwicklung sind top. Und wer sich an seine Technik bzw. die Eigenheiten gewöhnt hat, ist neben seiner Dampf- und Geschmacksentwicklung schier begeistert von der langen Haltbarkeit von Watte und Mesh. Es ist DER Verdampfer für faule Hunde, wie ich einer bin :-) Ich habe mich dermaßen an ihn gewöhnt, dass ich ihn um keinen Preis der Welt mehr missen möchte.


    Dabei will ich nicht sagen, dass es ähnlich wie bei den anderen Cubis-Verdampfern ist, die ebenso die Dampfergemeinde in Fans und Gegner spalten, denn die Gründe hierfür sind andere, doch in der Praxis zeigt er dasselbe Resultat: die einen lieben ihn und die anderen mögen ihn ganz und gar nicht leiden. Jedenfalls bin ich froh, genug Reserve-Exemplare vor zwei Jahren gekauft zu haben, denn außer als Restposten in irgendwelchen Dampfer-Shops ist er heute immer seltener erhältlich. Somit kann und werde ich ihn für den Rest meiner Dampfertage voller Vergnügen und Wohlgenuss benutzen können. Neben ihn und den Modellen der Fertig-Coiler Cubis-Modelle benutze ich nur noch die Flashis, also 3 Verdampfer-Typen - alle anderen habe ich ausgemustert.


    Das ist ja das Schöne an der heutigen gigantischen Auswahl: jeder Mensch hat die Chance, irgendwann "seine Modelle" zu finden, die den eigenen Vorlieben entsprechen. Dann ist wirklich Schluss mit dem HWV, wenigstens was die Verdampfer betrifft. Empfinde ich fast wie eine Befreiung. Das Hobby Dampftechnik hat seinen Platz getauscht mit dem Genuss des Dampfens. Ist schwer zu erklären, ich finde nicht die richtigen Worte hierfür, denn damit möchte ich nichts gegen das Hobby der Dampftechnik sagen. Vielleicht istꞌs am ehesten vergleichbar mit den Autoschraubern, die Spaß an ihrem Werkeln haben, und den Nur-Fahrern, die eine Cabriolet-Fahrt im Frühjahr auf der Landstraße genießen.


    Hachja, ein weites Feld, bunt ist die Dampferwelt :-)

  • Ich mochte ihn eigentlich auch sehr, bestimmte Liquids hat er umgesetzt wie kein anderer.

    Nur verliert man irgendwann die Lust, wenn man statt ihn zu genießen nur Schadensbekämpfung betreiben muss.

    Einen silbernen hab ich mir zurückgehalten, ein weiterer silberner seht in der Bucht zum Verkauf.

    Noch einfacher war der Riftcore mit den seitlichen Heizelementen, wo man die Watte einfach nur zwischen die beiden Plättchen gestopft hat.

    Aber da gingen die Meinungen stark auseinander, ob diese Heizplatten mit der Zeit irgendwelche Schadstoffe absondern. Auch war man sich nicht so recht einig darüber, aus welchem Material genau diese Heizplatten nun bestehen.

    Joyetech hat sich zu dem Thema weitestgehend ausgeschwiegen.

    Mir war's zu riskant, deswegen steht der auch in der Bucht. Aber gut ist er, keine Frage.


    Einerseits macht mir das Ausprobieren von neuen - im Sinne von unterschiedlichen - Verdampfern Spaß und ich merke, wie ich dadurch auch in meiner Wickeltechnik wachse.

    Andererseits bin ich aber auch der Typ, der auf Bewährtes setzt. Verdampfer, von denen ich genau weiß, dass sie so funktionieren wie ich es mir vorstelle, egal was ich mit ihnen anstelle.

    So kommt mir in der Regel kein VD ins Haus, der ne bottom airflow hat.

    Ich weiß nicht, wie oft ich meinen Supreme V2 gewickelt habe und wie oft der mir abgesoffen ist. Immer wieder hab ich ihn weggepackt, dann wieder hervorgeholt, weil's mir einfach keine Ruhe gelassen hat. Vorige Woche war dann endgültig Schluss, jetzt steht der auch zum Verkauf.

    Überhaupt, wenn ich in meinen Schrank gucke und sehe, was da alles an VDs und ATs herumliegt, die ich verkaufen will, das geht mittlerweile in den höheren dreistelligen Bereich. Alles Dinge, die meinte haben zu müssen und die dann nach dem ersten Test doch nicht meinem gusto entsprachen.


    Absolut bewährt haben sich meine MPlus RDAs von Vapefly, davon habe ich mittlerweile 9 Stück, die alle auf geregelten BF 80-Boxen sitzen.

    So einfach und sicher funktionierend habe ich noch keinen anderen Verdampfer gewickelt.

    Mesh-Streifen rein, ausglühen, ne Wurst Friseurwatte drunter und die Enden ohne auszukämmen und so wie sie sind satt und fett in die Taschen gestopft.

    Läuft immer, Geschmack zum Niederknien.

    Und durch die enorme Wattemenge sind - einmal richtig vollgesogen - 25-30 puffs ohne nach zu squonken möglich.

    So brauch ich das, wenn ich abends im Sessel abhänge und einfach nur genießen will.


    Gerade eben habe ich meine beiden Neuzugänge gewickelt, einen Intake Dual und ein totes Kaninchen 1.0.

    Beide nicht schlecht, wobei mir der Intake besser gefällt.


    Mein Problem beim HWV ist, dass ich mir von Beginn an zum Ziel gesetzt habe, dass jedes Liquid ein eigenes Set (VD + AT) erhält.

    Bei jedem neuen Liquid, dass in den Bestand übergehen darf, muss dann natürlich auch entsprechende hardware her.

    Allerdings sind die Kapazitäten meiner "Showbühne" nahezu erschöpft, sodass allein schon deswegen ein natürliches Absterben des HWV in Sicht ist :jajaja02:

  • Also Monomond , der Cubis hat mir keine Ruhe gelassen, und gestern hatte ich ein ernsthaftes und intensives date mit ihm.

    Hatte noch ein paar Muji-pads gefunden, fein säuberlich gebunkert in ner Plastiktüte, die man durch Liquid-Lieferungen kennt.

    Diese Watte benutze ich sonst gar nicht, aber hier schienen sie mir am besten geeignet.

    Ich hab erst mal die äußeren Lagen entfernt und mir dann einen ungefähr passenden Streifen geschnitten.

    Den hab ich dann in die Vertiefung der base regelrecht rein zelebriert.

    Heisst: mit einer äußerst scharfen Nagelschere habe ich solange 100stel mm um 100stel mm abgeschnitten, bis der Fetzen exakt passte.

    Dann noch mit base einmodeliert, das Ganze erst mal zugeschraubt, ne Minute ruhen lassen und wieder geöffnet.

    Watte saß auch dann noch perfekt.

    Also wieder zusammengesetzt und vorsichtig und ohne Druck den Tank gefüllt.


    Und er läuft.


    Auch vom Zugverhalten ist er durchaus noch in meinem favorisierten Bereich, wusste ich gar nicht mehr.


    Und jetzt kommt's:

    Ich habe ihn befüllt mit Royal Mint, dem man ja einen recht authentischen Geschmack von After Eight nachsagt.

    Jedoch ein sehr schwierigen Liquid, welches bisher nur in einem uralten Innokin Fertig-Coiler funktioniert hat.

    Denn das Problem bei all meinen anderen VDs war durchgehend, dass die Minze extrem vorherrschend war und die Schokolade völlig unterging.

    Vorsichtshalber hab ich noch nen Schuss Schoko-Orangen-Souffle von Flavor Smoke beigefügt, weil da widerum die Schokolade vorherrschend ist.

    Was soll ich sagen: ich hab gestern Abend gut zwei Tankfüllungen weg gedampft, es schmeckte genau so, wie's schmecken soll. Und das Befüllen verlief ohne weitere Zwischenfälle.

    Allerdings 45 Watt braucht's schon, bis 40 Watt reagiert er relativ flach.

    Nur hatte ich nach einer gewissen Zeit das Gefühl, der AT wäre bisserl glitschig. Da ich's im Wohnzimmer gern ziemlich schummrig habe, bin ich dann zwischendurch mal in die Küche und hab mir das Ganze unter Neonlicht betrachtet. Es kam tatsächlich ganz wenig Liquid unten zwischen Gewinde und Verschlusskappe raus.

    Pluspol-Schraube und Verschlusskappe waren fest angezogen.

    Muss ich mir heute noch mal genauer angucken.


    Aber grundsätzlich hab ich den Cubis Max ehrenvoll wieder in meine Sets zurück geholt.


    Danke an dieser Stelle noch mal für Deine wertvollen Tips.

  • Find ich auch toll, dass es jetzt klappt. Geschmacklich bin ich zwar eher von der Ein-Aroma-Holzschuh-Fraktion, doch selbst dieses eine von mir so sehr geschätzte CBV-Kaffee-Aroma schmeckt im Cubis Max wahnsinnig intensiv nach Mocca, also geschmacklich zergeht das bei mir wie Butter sozusagen. Bei allen anderen Verdampfer schmeckt es ein wenig anders, nicht schlechter, anders eben.


    Tja, staubtrocken sind meine auch nicht, das stimmt und das ist wohl auch so konstruktionsbedingt mit dem Teil. Allerdings kenne ich auch teure VD, die erheblich feuchter werden. Sogar beim Flashi wabert der Dampf aus dem Luftloch und legt sich im Laufe der Zeit (Wochen, Monate) in alle Ritzen und auch unten zwischen 510er Anschluss und VD-Boden. Wirklich 100 % dauerhaft trocken sind bei mir nur die kleinen 22-mm-Cubis-Fertigcoil-Verdampfer. Ach, stimmt auch nicht, fällt mir nämlich gerade ein, dass der OBS Engine Dualcoil und Nano als Siglecoil ebenfalls staubtrocken bleiben (nur sie benutze ich nicht mehr. Warum eigentlich nicht? Sie sollten vielleicht mal wieder reaktiviert werden).

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