Was gibt es bei euch zu essen?

  • Es gab heute mehr als genug: die Vorspeise bestand aus einer Blätterteigtasche mit Schafskäse gefüllt; Hauptgericht Zürcher Geschnetzeltes mit in Butter und Petersilie geschwenkte Kartoffeln und Salat. Der Abschluß war dann ein selbstgebackener Käsekuchen mit Schlagsahne.

    Meine Gäste rollen wahrscheinlich gerade nach Hause ^^

  • Werde mich jetzt um das Schweinfilet mit lecker Pilzen und Nudeln kümmern, denn für's Kochen bin meist ich zuständig. In den aktuellen Zeiten am Liebsten gemütlich daheim passend zum 6. Hochzeitstag, wobei das 20. Jahr in dem wir zusammen sind für uns mehr zählt <3!

  • Da gibt es einige von Elke.

    Die sind garnicht mal schlecht. Ich muss dazu sagen, ich hab Fleisch immer geliebt, bis ich mich intensiv damit auseinandergesetzt habe wie es auf den Teller kommt. Ich hab also nix gegen Fleisch an sich, sondern möchte für meinen Konsum kein Tierleid verursachen. Daher passt das für mich.


    Außerdem ist Essen ja nicht nur Nahrungsaufnahme sondern auch Kultur. Den Auflauf hat z.B. meine Oma immer gemacht. Da werden dann auch Gefühle getriggert. Und wenn ich es heute ohne Tierprodukte schaffe, das es so schmeckt „wie bei Omma“, dann ist das für mich ein Zugewinn.


    Darum habe ich persönlich 0 Probleme mit Fleischnahen Produkten. Mal ganz davon abgesehen, gab es diese viele Jahre meiner vegetarischen/veganen Zeit nicht. Ich freue mich, dass so viele neue Produkte von großen Herstellern auftauchen und meinen Speiseplan bereichern. Und ein Beyond Meat Burger schmeckt wie ein richtiger Burger und ich liebe Burger. Warum sollte ich jetzt krampfhaft ne Selleriescheibe anbraten und drauflegen. Das mache ich nur wenn ich Appetit auf Sellerieburger habe.


    Meine Frau mag zu starke Fleischnähe auch nicht, sie war aber auch nie ein großer Fleischfan.


    Letztendlich sind diese Produkte auch gar nicht so richtig für Veganer/Vegetarier gemacht sondern eher für Fleischesser, die ihren Konsum etwas reduzieren möchten. Und das funktioniert damit ähnlich gut wie Rauchen reduzieren mit Danpfen...


    Es muss halt jeder für sich selbst entscheiden was er ist.

  • Ich esse ja gerne Fleisch und komme von da, wo das meiste Fleisch "produziert" wird. Ich kenne noch das ursprüngliche Erzeugen von Fleisch (einer meiner Opa's war ein großer Bauer) und auch Hausschlachtungen. Natürlich werden Tiere dafür getötet und in so manchem Schlachthof auch unter schlimmen Bedingungen. Auch die Haltung ist zum Teil schrecklich, zumindest aber deren Ernährung wird besser kontrolliert wie die für uns Menschen.

    Aber ein Argument vergessen diejenigen, die Fleisch total verweigern: Sie rotten dadurch ebenfalls Tierarten aus, eben durch das nicht Fleisch essen. Tierrassen, die nicht aufgegessen werden, sterben deswegen aus, denn keiner will sie mehr züchten (die kosten dann ja nur noch und bringen kein Geld ein). Als Beispiel nenne ich mal das Bentheimer Schwein (gibt noch viele Arten mehr). Wen es interessiert, der mag sich evtl. mal über sogenannte "Archehöfe" informieren (deren Motto: Erhalten durch aufessen).

    Jeder kann es natürlich so machen, wie er mag, aber weder der bedenkenlose Konsum noch die Totalverweigerung ist die optimale Lösung. Die ganzen Soja- und "sonstwas"-Ersatzprodukte verursachen ebenso große Probleme, nur halt anders wo auf der Welt. Das verursacht dann mit die Klima- und Umweltproblematik. Es gibt einfach mittlerweile zu viele Menschen, die alle Essen wollen und die "natürlichen Kapazitäten" des Planeten sind schon längst an den Grenzen des Machbaren. Da die Weltbevölkerung kontinuierlich zunimmt, wird sich das Problem noch wesentlich verstärken.

    Eine wirkliche Lösung gibt es nicht (außer der Reduktion der Menschheit, aber das würde Weltkriege bedeuten), das ist ein großes Dilemma.

  • Der Großteil der Sojaproduktion wird als Tierfutter verwendet ZumaFx .

    Und ansonsten ist es mir schietegal, wer was isst - hauptsache ich muss es mir nicht reinziehen. Ich mochte das als Kind schon nicht.

    Ohne die Rinder auf der Weide und die freilaufenden Hühner im Strassengraben würde mir tatsächlich ein Stück westfälischer Kultur fehlen. Aber ich habe keine Bedenken, dass die Nachfrage sinkt, weil ich das nicht esse. :lol04:
    Na ja, die Nachfrage an ordentlich gehalteten Viechern ist ja schon jetzt ziemlich mau. Tönnies lässt grüßen.


    BTT: Heute gibt es Paprikagemüse mit Grünkern :-)

  • ZumaFx



    Weiter möchte ich auch nicht diskutieren. Das muss jeder selbst entscheiden. Aber: gäbe es noch Hausschlachtung wäre ich vielleicht kein Veganer, gibt es aber nicht. Zu 99% kommt das Fleisch aus Massentierhaltung und über die werde ich nicht diskutieren. Und über „Erhaltung durch Essen“ schon 3x nicht. Das gehört hier nicht hin und würde auch hier nicht gelöst werden.



    OT Ende!


    Bitte wieder leckere Bilder :lieb01:

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