Claymore RDA von Yachtvape

  • Heute ist der Claymore RDA von Yachtvape bei mir eingezogen, den ich euch gerne mal vorstelle.


       


    Die Specs:

    • 22mm Single Coil RDA mit 24mm Beautyring
    • 4-Post Deck
    • Dual justierbare Top-Down Air flow
    • Restriktives DL
    • 510 Drip Tip Aufnahme
    • Höhe 19,5 mm ohne Drip Tip
    • 5 mm tiefe Liquidwanne
    • 7 mm Platz zwischen den Posts
    • Bottom Feeder geeignet (BF Pin inkl.)
    • Material Stahl
    • 4 Farbvarianten: SS+Schwarz, Silber, Stainless Steel poliert, Matt Schwarz
    • 7 transparente Farbeinsätze mit passenden Drip Tips als Zubehör erhältlich
    • Preis zwischen 22,- bis 30,- Euro

    Ich habe ihn in Silber und Matt Schwarz. Das Schwarz ist eine Beschichtung, das Silber ist der Stahl mit bearbeiteter Oberfläche.

    Im Lieferumfang sind Ersatzschrauben, O-Ringe, 2 schwarze Drip Tip 510, Bottom Feeder Pin, 1 Framed Staple Coil mit ID 3mm, Watte und Tools.


       


    Hier mit Original Drip Tip


    Hier mit meinem einzigen Wide Bore 510 Drip Tip


    Ohne Beautyring


    Das Deck


    Verbaut habe ich die mitgelieferte Coil und mit Fiber N'Cotton bestückt. Der ID der Coil beträgt 3 mm und kommt bei 0,32 Ohm raus.

    Der Einbau der Coil gestaltet sich einfach. Durch das 4-Post Design und den vorhandenen Platz ist man bei der Wahl der Coil variabel.

    Die Coilenden finden ihre Position in den kleinen Vertiefungen der Posts und werden beim Festschrauben kaum verdreht.

    Es ist Platz zum Abschneiden der Coilenden und die Posts haben ausreichend Abstand zur Airflowkappe.

    Auch die Watteverlegung ist unkompliziert. Die Wattetaschen sind etwas vertieft und ausreichend groß.


    Die Top-Down Airflow


    Die Airflow besteht am Deck aus zwei U-Profil Pfosten, deren obere Enden in den Ausfräsungen der Airflowkappe landen.

    Die Airflowkappe ist glockenförmig gestaltet.

    Auf der Airflowkappe sitzt der stufenlos verstellbare Airflow Ring, er hat einen Anschlag bei voll geöffneter und geschlossener Stellung.


    Somit tritt die Luft oben am Airflowring ein, läuft an den U-Profilen herunter und trifft über 2 quadratische Löcher auf die Coil.

    Ich habe die Coil so hoch positioniert, dass sie durch die unteren quadratischen Löcher gerade noch sichtbar ist. So kommt viel Luft unter die Coil.


    Verarbeitung

    Insgesamt finde ich die Qualität der Verarbeitung gut. Gemessen am Preis ist sie sogar top.

    Die Kanten sind sauber gearbeitet und frei von Graten. Es finden sich keine Verarbeitungsreste, wie Späne, Staub oder Öl im RDA.

    Nur die O-Ringe wirken auf mich minderwertig, die werde ich als erstes ersetzen. (s. Bild im Anhang)


    Dampf und Geschmack als Dripper

    Die Bauweise des Verdampfers zeigt bereits, dass er auf Geschmacksausbeute ausgelegt ist.

    Ich habe mir, für einen ersten Test, frisches Black Lion angemischt.

    Diesen Geschmack kenne ich sehr gut in verschiedenen RDAs.

    Der Claymore reduziert minimal die Süße und die Frische des Black Lion

    und offenbart die Fülle und Würzigkeit des Ingwers verbunden mit dem Kaktus, ohne eines der Beiden zu betonen.

    Klasse.


    Die Luftmenge ist restriktives DL und vergleichbar mit der vom Mjölnir RDA.

    Leider ist die Airflow für meine Ohren recht laut und rauscht. Irgendwie gar nicht smooth, eben nicht weich und gleichmäßig.

    Mit leicht geschlossener Airflow wird es etwas besser. Zumindest werden damit die höheren Frequenzen des Rauschens reduziert.


    Bei der Einbauhöhe der Coil hatte ich eigentlich mit Hitze am Drip Tip gerechnet, die bliebt aus.

    Spitback gibt es nur unmittelbar nach dem Tröpfeln, wenn ich mal wieder schneller ziehe als das Liquid von der Coil laufen kann.

    Für einen 22 mm RDA mit "flacher" Bauweise kann er ausreichend Liquid aufnehmen.

    15 Züge mit halboffener Airflow sind gut machbar. Allerdings taste ich mich erst heran.


    Den Squonker Pin habe ich noch nicht verbaut und kann vorerst nichts dazu sagen.


    Ich bin erstmal zufrieden und will mal sehen, wie er sich mit anderen Wicklungen und Liquids macht.


    Wenn der Claymore RDA in das eigene Beuteschema passt und der Schwerpunkt mehr beim Geschmack,

    als beim Wolkenmachen liegt, kann man für den Preis sicher nichts falsch machen.


    Soderle. Danke euch für's lesen!

    Und bei Fragen, immer her damit.


    PS: Hier gibt's noch bunte Bilder von den Einsätzen: https://www.yachtvape.com/pages/claymore-rda

  • Schön wenn's euch gefällt...

    Und Spaß macht's ja offensichtlich auch.

    Also, hört bitte auf mit grau/orangen Gardenakupplungen! :lookatmyeyes01:


    Dampfende Grüße

    Ruley 8)

    Wer sich selbst auf den Arm nimmt, erspart anderen die Arbeit. (Heinz Erhardt)

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  • Ja, gute Idee softius

    Ist aber schon recht klein alles, da braucht's wohl eher einen Zahnarztbohrer =O

    Oder einen Dremel mit passendem Aufsatz.


    Wenn ich mir die Kanten und Stufen genauer ansehe, erinnert es mich ein bisschen an Flötenbau :biggrin01:


    Hier noch der Lufteinlass in Groß:


    Vielleicht versuche ich es erstmal mit einer Schlüsselfeile...

    Dampfende Grüße

    Ruley 8)

    Wer sich selbst auf den Arm nimmt, erspart anderen die Arbeit. (Heinz Erhardt)

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    Einmal editiert, zuletzt von Ruley () aus folgendem Grund: Rechtschreibung ;)

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