Philosophisches Gequatsche

  • Um andere Threads nicht weiter mit den ausartenden, philosophischen Diskussionen(oder Darlegungen) zu füllen, erstelle ich dafür diesen Thread. Da es hier auch darum geht Weltanschauungen offen zu legen bitte ich darum natürlich die Forenregeln einzuhalten, damit wir hier weiterphilosophieren können und zusätzlich die Diskussion stets friedlich zu werten oder sogar wertfrei im Raum stehen zu lassen und aus Spaß am philosophieren oder auch rumspinnen zu schreiben. Grenzenfreies "Was wäre wenn" "Es wäre doch möglich, dass" sollte hier möglich sein.


    Bernie und ZumaFx waren neben mir Teil der jüngsten Diskussion und bekommen an dieser Stelle ein Handzeichen von mir ;-)

  • Ich meinte damit gar keinen Mord, sondern eben Töten aus Liebe, ganz ohne "böses". Klingt paradox, ist aber leider auch ein Teil der möglichen Realität.

    Es könnte sein, dass ich nichts dafür kann an dieser Stelle deinen Gedankengängen zu folgen, es könnte auch sein, dass du nichts dafür kannst, dass du diese Gedankengänge, die ich momentan nicht habe hast. Damit habe ich die Frage "gibt es einen freien Willen oder ist alles vorbestimmt und wäre tatsächlich berechenbar" wieder aufgegriffen. ;-)


    Aber nein, hier bin ich mit meinen Werten und meinem Denken momentan gefangen in der gesetzlichen Situation und gleichzeitig dem Gesellschaftsbild meines Umfeldes. Sollte jemand sterben mit mir als Initiator dann ist es entweder Mord, da beabsichtigt oder ein Unfall, an dem ich persönlich erst einmal zu knacken hätte.


    Ich versuche trotzdem aufzufassen, wo du hinmöchtest. Das Thema aktive Sterbehilfe? Töten um die Person vor Erfahrungen(in welcher Form auch immer?) zu schützen. In beiden Punkten weiß ich: wäre nicht mein Job/mein Ding. Würde jemand sagen "töte mich" wäre meine Antwort IMMER nein. Ich wäre der Mensch, der versuchen würde "trotzdem" weiterleben zu wollen zu vermitteln.


    Meine Gedanken enden hier definitiv bei "gehen lassen". Als meine alte Freundin Helga die Kraft für den Kampf gegen den Krebs verloren hatte...

    sie hatte über Jahre mehrere Chemos hinter sich und war wie ein Steh-Auf-Frauchen "Dennis, ich mach mal diese Chemo, dann Rappel ich mich wieder auf und bald gehen wir zusammen feiern", so war es dann auch immer wieder. Eines Tages kam der Zeitpunkt an dem sie sagte "Dennis, ich habe keine Kraft mehr. Das wird meine letzte Chemo. Ich will das so nicht weitermachen." In dem Moment, in dem sie den Kampf aufgegeben hatte ging alles unheimlich schnell. Mir selber schien es in den Momenten: ein Gefühl sagte es mir, für richtig das zu akzeptieren und sie in den Tod zu begleiten anstatt sie in den nächsten schweren Kampf zu drängen.


    Es gibt leider viel mehr als man sich überhaupt vorstellen kann, egal wie weit die Vorstellungskraft reicht

    Was heißt leider? Ich denke mir würde etwas fehlen, wenn ich wüsste "so, das war jetzt alles: mehr gibt es nicht" ^^ Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich diesen Punkt nie erlangen werde. Ich bin ein Mensch, der mehr Spass am Machen als am fertig Sein hat. Frei nach dem, schon abgelutschten Spruch "Der weg ist das Ziel"

  • Schön, das du den Thread dafür aufgemacht hast ;)


    Meine Gedankengänge kommen nicht aus dem "Nichts", sondern natürlich durch meine Erfahrungen. Ich hab im Leben sehr viel durch, zum einen die Drogensucht, die mich lange begleitet hat, aber die war eigentlich der "Klacks", meine Krankheit trägt da viel schwerer. Und die vielen, vielen extremen Erlebnisse haben natürlich auch viele extreme Denkweisen hervorgebracht. Ich hab mehrfach alles im Leben verloren und beinahe auch mein Leben (mehrfach). Das macht was mit einem, das ändert Denken und Einschätzungen. Trotz all dem bin ich heute wieder in einer "Mitte" und möchte gar nicht mehr an die Grenzen und schon gar nicht darüber hinaus. Und das ist mein "freier Wille", der sich durch Erkenntnis in das Gegenteil von früher gewandelt hat (da hab ich jede Grenze als Start der Reise ins "Abenteuerland" gesehen). Ich hab sozusagen einen Kreis durchlaufen, von Mitte über nahezu alles zu nahezu nichts zur Mitte und das eben mehrfach in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Ich hab viele Leute sterben sehen, gewaltsam und friedlich, ich hab sogar Leben gegeben und genommen (genommen natürlich nicht menschliches, da hat mich im letzten Moment was abgehalten). Das alles hat mich natürlich geprägt, mich immer wieder neu "eingenordet" und bringt mich manchmal zu recht anderen Meinungen zu Dingen. Am meisten hat mich dabei geändert, das ich manche Extreme, die andere nie Erleben, gleich mehrfach durchlebt hab. Und jedes Mal eine andere Schlußfolgerung und einen anderen Umgang damit gefunden habe.

    Das Leben und Sterben ist wohl das größte aller Mysterien, die es gibt und ja auch die Urfrage: Woher kommen wir und wo gehen wir hin findet hier ihren Ursprung.


    Das mit dem "leider" meinte ich so, das es eben viel schöner wäre, wenn es nur die Vorstellbare Welt gäbe, denn das ist die "kleinere" und damit leichtere. Und ich verstehe schon dein Bedauern von: "so, das war jetzt alles: mehr gibt es nicht", auch ich lerne sehr gern immer wieder dazu. Aber ich hab eben auch gelernt, das Wissen nicht nur nach oben geht. Da ist irgendwo eine Grenze, da bin ich mir recht sicher. Aber Wissen geht auch in die Breite und tiefe. Alles ist letztlich rund und daher nicht linear, sondern eine Kugel. Um die ganze Kugel erfassen zu können, muss man also nicht nur vorwärts, sondern auch seitwärts und in die Tiefe gehen. Und dann hat man sie komplett "abgetastet" und trotzdem noch nicht alles gelernt, denn wie ich schon schrieb: wir sind innen, der Blick von draußen auf diese "Kugel des Wissens" fehlt, wird immer fehlen.

    Und dann kommt noch etwas: Wissen nutzt nur, wenn man es auch anwendet, ansonsten ist es nur Deko ;)

    Und Wissen kann auch schaden: Der Regenbogen ist viel schöner, wenn man ihn nicht erklärt, sondern einfach nur staunend betrachten kann. Wissen entzaubert immer wieder, aber der Zauber ist das, was die Seele glücklicher macht wie das Wissen ;)

    Bring mich an den Rand des Wahnsinns - von da weiß ich den Weg nach Hause :midi36:

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  • Ob ich Wissen bzw. die Gedankenentwicklung jetzt als Kugel sehen würde!? Eher nicht: das würde bedeuten, das etwas in sich geschlossen ist. Mir ist aber schon klar, dass eine Unendlichkeit schwierig vorstellbar ist, da wir mit unseren Leben etwas begrenztes sehen(oder auch nicht! hier gibt es auch unterschiedlichste Theorien, die sich nicht vereinen lassen, aber letztendlich für mich möglich sind). Dass Wissen nichts lineares ist, sehe ich aber genau so. Kann es sein: ein guter, alter Freund: auch in Form seines wirklichen Alters(Ü70), hat mir mal gesagt "Dennis, wer in alle Richtungen offen ist, ist nicht ganz dicht" und meinte damit meine Auffassung, dass es vorwärts, seitwärts und gleichzeitig Aufwärts gibt(wenn man das jetzt mal unbedingt in die räumlichen Dimensionen abstrahieren möchte) ohne, dass hier ein richtig und ein falsch zum tragen kommen. Dieser gute, alte Freund kannte nur ein "geradeaus" ich habe ihm immer geantwortet: "nimm mal die Scheuklappen ab, du übersiehst die hälfte". Für mein eigenes geradeaus muss ich natürlich zwangsweise Entscheidungen treffen, priorisieren: was ist für MICH richtiger oder falscher, sonst schwebe ich nur im Raum und gehe keinen Weg. ;-) Dieser Freund ist einen linearen Karriereweg gelaufen und dabei sehr weit gekommen, hat aber auch letztendlich eingestanden, dass er auf dem Weg vielleicht doch in und wieder mal links und rechts hätte schauen sollen. "Ich war sehr Einflussreich, habe viel Geld erwirtschaftet, habe dafür aber vieles anderes liegen gelassen und schlicht verpasst"(kinder, familie waren da z.B. Punkte)

    Wissen nutzt nur, wenn man es auch anwendet, ansonsten ist es nur Deko

    oder eine Basis ;-) Aber diese Aussage impliziert, dass man es in irgendeiner Form anwendet. Sicherlich kann ich sagen "interessiert mich nicht, nützt mir nichts, passt gerade nicht zu mir, lehne ich komplett ab" und mich nur dem öffnen, was mir unmittelbar von Nutzen ist. Aber das mache ich nicht. Letztendlich sehe ich es nicht als negativ seinen Weg zu gehen, mit dem Wissen, dass es noch viele andere Wege gäbe.

    Und Wissen kann auch schaden: Der Regenbogen ist viel schöner, wenn man ihn nicht erklärt, sondern einfach nur staunend betrachten kann

    Nicht für mich. Ich kann verstehen, dass es sich um eine Farbzerlegung der Sonnenstrahlen durch Wassertropfen ist und ihn gleichzeitig schön finden. Für mich verliert etwas nicht zwangsweise an Reiz oder Schönheit, nur weil ich es verstehe. Das macht mich alles andere als unglücklich :D Ganz im Gegenteil: ich kann bei Sonne mit dem Gartenschlauch einen Regenbogen erzeugen, wenn mir danach ist.


    Für @sofius :D


    Noch ein leckeres Mandelbrot? Hier ist beides vereint:

  • ich hab natürlich auch nicht der Weisheit letzten Schluß und kann immer nur den aktuellen Stand meines Unwissens von mir geben ;) Und natürlich ist Wissen auch eine Basis, auf der man etwas aufbauen kann (und sollte). Ich weiß auch viel "unsinniges", aber das ist nur unsinnig, solange man es nicht braucht/anwenden kann/muss.


    Das mit dem "im Raum schweben und gehe keinen Weg": Wenn man fliegt, geht man nicht, legt aber trotzdem einen Weg zurück ? ;) Und natürlich ist jeder Weg "gültig", ob man nun ausgetrampelten Pfaden folgt oder sich durch unwegsames Geländen einen bahnt. Wertungen sind immer bei sowas schlecht, denn beides ist absolut notwendig. Will mal neues erfahren, muss man den neuen Weg suchen, will man etwas schnell und/oder sicher erreichen, ist der ausgetrampelte Pfad die bessere Wahl. Ich hab gerne alle Wege offen, und manchmal findet sich da auch die Querpassage zwischen ausgetrampelten Wegen, die eine Abkürzung bildet.


    Natürlich kann man einen Regebogen schön finden, auch wenn man ihn erklären kann. Aber man kann den Zauber, der dem ganzen auch innewohnt, nicht mehr spüren. Wie stark der "Verlust" ist, ist immer individuell, aber es ist ein "Schaden" in der Gesamtwahrnehmung.

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  • Das mit dem "im Raum schweben und gehe keinen Weg": Wenn man fliegt, geht man nicht, legt aber trotzdem einen Weg zurück

    Hier meinte ich speziell das Denken in das Handeln zu wandeln und beschreibe auch den Weg als Handlungsweg und nicht als Gedankengang. Aber das trifft es gerade ziemlich gut: ich(man) kann in eine Richtung handeln, aber offen in viele Richtungen denken. Ziele stecken. Ob dies absolut frei geschieht, mit einer begrenzten Freiheit oder komplett vorausbestimmt ist dabei immer noch offen ;-)


    Das war mir jetzt sooooo klar

    quasi vorausbestimmt? :D:D:D (pass uff, gleich philosophiert softius mit)

  • Ich bin ja gar nicht so weit weg von deiner Sicht Illmix ;)

    Ich schreib auch bewusst bissl provozierend und oft mal mach ich das, was mir noch von meinem ersten Lehrherren im Ohr ist. Der hat immer gesagt: Du musst ganz doof fragen und dann ganz schlau zuhören. Am Anfang hab ich gar nicht verstanden, was er meinte, aber heute weiß ich, das er mir einen sehr guten Tipp gegeben hat :)


    Und natürlich macht wohl kaum jemand alles, was er denkt. Jeder Mensch denkt auch abseits der Wege, die er beschreitet.

    Und auch im nicht physikalischen Sinne kann man Wege "gehen oder fliegen". Ich bin ja auch mit meinen Gedanken über "aus Liebe töten" nicht gegangen, dahin musste ich den Flieger nehmen, damit ich mich von meiner Basis weg zur "von oben" Sicht bewegen konnte.

    Manchmal muss man auch einen Handlungsweg gehen, um zu sehen, das der Denkweg der falsche ist (oder auch umgekehrt). Da kommt dann das "Theorie und Praxis" ins Spiel, das ja oft genug doch 2 (oder gar mehr) Seiten der selben Sache zeigt.

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  • Ich liebe abstrakt :D

    Musste mal für eine Ausbildung einen 3 tägigen Intelligenztest machen, da wurde dann diverses getestet, u.a. logisches, analytisches und abstraktes Denken. Das wurde auch jeweils gesondert gewertet. Dabei kam raus, das ich nicht ganz so doof bin, wie ich selbst immer glaube und meine beste Bewertung hatte ich im abstrakten Denken, da war ich unter den 350 getesteten Bester. Merkt man gar nicht, oder ? :lol04::lol04:

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  • Software ist ja reine Abstraktion der Realität. Oder ist gar die Realität nur die Abstraktion ? Kommt immer auf den Betrachtungspunkt an ;)

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  • Ob ich Wissen bzw. die Gedankenentwicklung jetzt als Kugel sehen würde!? Eher nicht: das würde bedeuten, das etwas in sich geschlossen ist. Mir ist aber schon klar, dass eine Unendlichkeit schwierig vorstellbar ist, da wir mit unseren Leben etwas begrenztes sehen(oder auch nicht! hier gibt es auch unterschiedlichste Theorien, die sich nicht vereinen lassen, aber letztendlich für mich möglich sind).

    Schön, hier in einem neuen Thread vielleicht auch noch ein wenig tiefer in die Materie eindringen zu dürfen, da dieses Philosophieren über die Grundzüge des Menschseins andere User vielleicht nicht so sehr interressieren und sie sich u. U. auch weniger in den zahlreichen Philosophierichtungen auskennen. Denn solche Fragen haben seit dem Altertum immer schon die Menschen interressiert, ob im chinesischen "I Ging" im 10 Jahrhundert v. Christi - über Konfuzius,Tao, Zen - über z.B. den Buddhismus oder all die griechischen Philosophieschulen der Antike... bis heute, was z.B. der bekannte Philosoph und Schriftsteller Richard David Precht so zu sagen hat in seinen Bestsellern mit Höchstauflagen zu diesen philosophischen Themen. Alle kamen - wie wir ja alle wissen - zu interessanten, aber durchaus auch unterschiedlichen Ergebnissen.... und die Suche wird weitergehen, es gehört halt zum Menschsein dazu, wenn man ins Nachdenken über sich kommt; Wer bin ich - Wofür bin ich eigentlich - Was soll ich hier? - Was will ich wirklich - WISO & WARUM????


    Um nochmals meinen am Sinn orientierten Weg aufzuzeigen, was mich schon immer bewegt hat und was auch sowohl pivat im Gespräch mit Freunden oder beruflich mit Kollegen in der Schule in Diskussionen vieler Lehrerkonferenzen oder in der Öffentlichkeit in Seminaren mancher Familienbildungstätten -, als auch in der jetztigen Betreuung von verzweifelten Patienten in unserem Krankenhaus vor der Pandemie (als Weitergabe meiner Erfahrungen aus den Umgang mit den unterschiedlichst geprägten Eltern) immer wieder zur Sprache kam, möchte ich hier nochmal ein wenig philosophisch werden, was den Determinismus und die Entscheidungsfähigkeit des Menschen betrifft, die immer durch unsere 3. Dimension geistig verarbeitet, erkannt, bewertet und dann auch ausgeführt wird, die sich damit also auch immer in einer gewissen geistigen Ebene abspielen und eben in der Philosophie demensprechend auch "Metaphysik" genannt werden.


    Mittlerweile sind aber schon wieder so viele Begrife, Ansichten und Phänomene bei Euch beiden hier aufgetaucht, dass ich gar nicht weiß, wo ich da mit meinen Antworten anfangen soll, ohne hier gleich die definierte Threadbeitragslänge zu sprengen.


    Nach einiger Zeit des Nachdenkens merke ich aber, dass es aber in mir am meitsen rumort, hier doch nochmals was zur Methaphysik zu schreiben, was uns im Handeln vom zweidimensionalen Tier unterscheidet bzw. was nach meiner Meinung jeder menschlichen Entscheidung (trotz all der durchaus auch auch existierenden Determinierungen) inne wohnt:


    Die Analogie eines Piloten, der immer schon sein vorgegebenes Ziel finden soll, liefert einen klaren Hinweis auf diese metaphysische Sichtweise:

    Jeder von uns hat nämlich in jedem Augenblick ein vorbestimmtes Ziel, anhand dessen man sein Handeln ausrichten soll. Der Weg zu diesem Ziel führt über unsere Werte und die Wahl von der (im Moment als die sinnvollste, erkannte) Möglichkeit, sein ausgewähltes Ziel zu verwirklichen.


    Die Wahl einer anderen Möglichkeit würde nicht der positiven Seite der Freiheit entsprechen. Sie wäre willkürlich. Wenn wir diesen Gedanken mit der Motivation verbinden, wird deutlich, dass sich das, was wir SOLLEN, damit deckt, was wir als geistige Person auch wirklich WOLLEN. Dies wird deshalb klar, weil die Motivation des Menschen dank seiner geistigen Dimension vom Willen zum Sinn bestimmt wird - (und eben nicht ausschließlich triebgesteuert a la Freuds Psychoanalyse und auch nicht nur im Machtstreben als Urmotivation in Adlers Individualpsychologie und letztlich auch nicht als ein reines Produkt von In/Output , wie es die Behavioristen in der Verhaltenspsychologie sehen).


    Vieles kann mit hinzukommen und ich will auch wirklich nicht die Wirkungen des Leib-Seele-Bereichs im Menschen völlig abweisen. Es sind aber nur Teilbereiche im Psychophsikum des Menschen herausgegriffen worden, die hier in diesen Psychologierichtungen verabsolutiert wurden und eben den Menschen reduktionistisch nur noch zweidimensional als Produkt seiner Leib-Seele-Abhängigkeiten sehen. Primär aber ist der Mensch aber immer auf der Suche nach Sinn und dieser Wille zum Sinn liegt damit in der Metaphysik, da er eben aus dieser geistigen, 3. Dimension kommt, die mit keinem Körperteil versinnbildlicht werden kann - (Dieser Ablauf in unseren Gedanken geschieht wohlgemerkt in jeder Situation, in jedem Augenblick, oft völlig unbewußt, weil wir dies häufig in unsere als gut und richtig empfunden Rituale integiert haben)...


    ... nochmals kurz gesagt: Als geistige Person wollen wir das, was wir sollen. Das Sollen bildet dabei den ontologischen Ausgangspunkt (bzw, übersetzt: der Ausgangspunkt unseres "menschlichen Seins"): Nicht weil wir etwas wollen, sollen wir es tun. Wir wollen das, was wir sollen, wenn uns das Sollen erst einmal bewusst geworden ist:

    Das Sollen ist bei allem Wollen somit irgendwie immer schon vorausgesetzt als quasi der Schrittmacher des Seins: Damit ist das Sollen dem Wollen ontologisch vorgelagert. Denn genau so, wie ich nur antworten kann, sofern ich gefragt werde, wie also jede Antwort ein Worauf erheischt und wie dieses Worauf früher sein muß als die Antwort selbst, genau so ist das Wovor allem verantwortunglichem Tun vorgängig. Mein Sollen muß vorgegeben sein, sofern ich wollen soll.


    Anders formuliert bedeutet das, dass jede Situation eine Anfrage an die Person ist, auf die es nur eine (immer schon vorgegebene) Antwort gibt, die der Mensch mittels seines Gewissens finden soll und in seiner Tat damit dann auch ver-antworten wird.


    Zusammenfassend erweist sich das Verständnis von „Freiheit zu(=Verantwortung) als eine andere Form von Notwendigkeit in dem Sinne, dass der Mensch dank seiner geistigen, 3. Dimension einem vorgegebenen Ziel folgen soll und will. Oft verwechselt man die Freiheit mit all den Dingen, von denen man sich befreit fühlt. Ich meine aber hier eher die Freiheit zu etwas, nämlich zu einer Verantwortung für sein Denken und Handeln und damit zu seinen Einstellungen.

    Schön hat diese Einstellungsveränderung einmal Kennedy gesagt: "Denke nicht, was kann das Land für dich tun, denke lieber daran, was Du für Dein Land lang tun kannst". So frage ich mich auch nicht selbst, was ich noch vom Leben zu erwarten habe, sondern ich frage mich, welche Aufgaben mir das Leben jeden Tag und in jeder Situation erneut stellt, auf die ich zu antworten habe, die ich somit auch zu ver-antworten habe! Die Welt ist schließlich kein Manusskript, das wir zu entziffern, sondern ein eher ein Protokoll, was wir zu diktieren haben - Oder nochmals anders ausgedrückt:

    Freiheit ist nicht tun, was man will, sondern wollen, was zu tun ist!


    - oder Helen Keller, die einmal sagte: "Ich weinte, weil ich keine Schuhe hatte - bis ich auf einen Menschen traf, der keine Füße hat".


    Tja, das ist sowas mit der Einstellung zur Freiheit. Frei sein ist nämlich recht wenig, ist eigentlich nichts - ohne ein WOZU: Aber auch verantwortlich sein ist noch nicht alles - ohne ein WOVOR!


    Der Mensch kann sich zwar gegen diesen Weg entscheiden, ebenso wie er sich gegen seine Psychodynamik entscheiden kann, er handelt dann allerdings nicht mehr frei. Für meine dreidimensinale Sichtweise steht damit nämlich vor dem Wollen ein bewußt gewordenes Sollen. Für die Psychoanalyse steht aber hinter dem bewußten Wollen nur ein (triebhaft begründetes) unbewußtes Müssen, nämlich seine "Triebhydraulik" permanent auszugleichen.


    Alles ist determiniert und so denn auch z.B. ein Wunder wie unsere Galaxie; aber es ist nicht nur kausal determiniert, nicht nur natürlich determiniert, nicht nur von unten her determiniert, sondern auch von oben her determiniert, auch übernatürlich determiniert:

    Mit anderen Worten, es ist nicht nur seinsmäßig determiniert, sondern auch sinnhaft determiniert. Die Kausalketten bleiben immer und durchwegs geschlossen. Nur daß sie in einer höheren Dimension zugleich offen sind, offen für eine höhere „Kausalität“. Aus diesem Grunde kenne ich auch viele namhafte Physiker, die durch ihre Arbeit vom Atheisten zu einem gläubigen Menschen geworden sind, dass da übernatürlich irgendwo ein unerforschbarer Anfang determiniert wurde, aber von wem oder durch welche Macht?...

    Auch ein in sich geschlossener Kreis bleibt geschlossen, während er (aufgefaßt als die Projektion einer hohlen Halbkugel) gleichzeitig offen ist. Ganz genau so ist das Sein, trotz aller Kausalität im engeren Wortsinn, ja gerade in seiner Kausalität, ein offenes Gefäß, bereitgestellt für die Aufnahme von Sinnhaftem. Immer ist es bereit, einen tieferen Sinn in sich aufzunehmen; allemal ist es auch bereit, die höhere „Kausalität“ in sich eingehen zu lassen. Während der zweidimensionale Mensch also als psychophysisches Wesen kausal bestimmt ist, ist der dreidimensionale Mensch als ein geistiges Wesen "FINAL" bestimmt.


    Detaillierter auf diese zweite Form des Determinismus will ich jetzt nicht mehr eingehen. Es bleibt aber ein entscheidendes Postulat, das ein wichtiger Angelpunkt für das Verständnis des oben angesprochenen, metaphysischen Grundgerüsts ist.

  • Hallo Bernie

    bei soviel wollen und sollen wird einem ja schwindelig :D

    Wenn ich könnte, wie ich wollte, wollte ich wie ich könnte - dieser Satz kreist schon lange in meinem Hirn und das obige gibt ihm für mich noch mal einen neuen Aspekt/Betrachtungswinkel. Danke dafür.


    Aber das mit dem "Willen zum Sinn": Ich hab oft gemerkt, das erst der "Unsinn" manchmal den Sinn zeigt (beziehungsweise kann man dann oft leichter einen Sinn finden). Ich will also einen Sinn finden, finde keinen, abstrahiere dann Sinn in Unsinn, wodurch ich wieder rum bei Sinn ankomme (oder auch nicht). Will ich nun also Sinn finden ? Oder doch lieber Unsinn ? Was ist denn Sinn, wenn nicht lediglich eine Wertung, die abhängig von dem ist, was einen prägt ? Und diese Prägung kann sich ja ändern, umgeprägt werden, so das aus Unsinn Sinn wird und umgedreht. Wo genau ist da dann das sollen ? Soll ich nun Sinn oder Unsinn suchen/machen bzw will ich Sinn oder Unsinn bevorzugen ?

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  • Jetzt muss ich mir erst mal einen Kaffee holen, wenn Bernie schreibt muss ich ganz wach und konzentriert sein, was nichts negatives heißen soll: sondern vielleicht nur, dass er Begrifflichkeiten verwendet, wie ich sie in anderer Form nutze. Hier muss ich mich etwas angleichen zu verstehen. Denke ich an die 3. Dimension, ist es die höhe, währen die ersten beiden breite und tiefe und die 4. Zeit sind.

    Prost!


    Ich krame mich mal nach dem Lesen von oben nach unten, von unten nach oben durch

    Nur daß sie in einer höheren Dimension zugleich offen sind, offen für eine höhere „Kausalität“. Aus diesem Grunde kenne ich auch viele namhafte Physiker, die durch ihre Arbeit vom Atheisten zu einem gläubigen Menschen geworden sind, dass da übernatürlich irgendwo ein Anfang determiniert wurde, aber von wem oder durch welche Macht...

    In meinen Augen ist diese "höhere Kausalität" das unerkannte, das unverstandene. Die einen mögen es als Gott bezeichnen, um das höhere zu personifizieren, einem Bewusstsein zu geben. Hiermit findet man eine Antwort, die die Lücke in dem schon erkannten schließt. Ich stehe genau zwischen Atheist und Gläubigen. Ich war Atheist und bin für mich bis dato zu der Erkenntnis gekommen, dass mein verstand zu klein ist, zu wissen ob es so etwas wie einen Gott gibt, für dessen Definition man schon Bücher füllen könnte. Als jugendlicher habe ich noch gesagt "es gibt keinen Gott, es gibt keine Beweise für ihn" heute sage ich "es gibt vielleicht einen Gott, es gibt auch keine Beweise dagegen aber Hinweise dafür" Hier darf man sich die Frage stellen: hat das Universum, das "Alles" ein Bewusstsein? Und: wäre dieses Bewusstsein, in welcher Form auch immer das, was viele Gott nennen, bin ich dann nicht wie alles andere auch Teil von ihm.


    ist der dreidimensionale Mensch als eben auch ein geistiges Wesen "FINAL" bestimmt.

    ich hätte in meinem ersten Gedankenspiel nicht zu viel raus streichen sollen: ich denke hier treffen sich unsere Gedankenwege und laufen parallel. Auch hier bin ich noch offen: gibt es diese "Dimension" Seele, oder ist unser sein zu 100% an unseren Körper gebunden. Zu dem Thema gibt es zu beiden Seiten sehr interessante Erkenntnisse, die sich leider nicht vereinen lassen. Hier bleibt für mich die Frage offen: ist es Zufall oder ist es Schicksal?


    Am meisten rumort es aber in mir, hier doch nochmals was zur Methaphysik zu schreiben, was uns im Handeln vom zweidimensionalen Tier unterscheidet bzw. was nach meiner Meinung jeder mesnchlichen Entscheidung inne wohnt:

    hier gehe ich den Schritt sogar zu fragen: wie sehr unterscheiden wir uns hier eigentlich von dem Tier, als Homo Sapiens, eine Gattung der Säugetiere? Auch wenn ich sie sehr gerne esse ;) sehe ich an Verhaltensweisen und auch Indizien, wie "zucken oder laufen im Schlaf" an Tieren, dass sie zumindest ein Bewusstsein haben, das verarbeitet, denkt und nicht nur Triebentscheidungen trifft: auch Tiere können selbstlos handeln. Ich könnte das sogar auf die eben der Pflanzenwelt ausrollen oder auf Zellebene herunterbrechen hier wird zumindest kommuniziert: bewusst?


    An der stelle poppt eine weitere Theorie auf, ist unser Bewusstsein einfach nur ein Teil eines größeren Bewusstsein, sowie auch unser Organismus sich aus mehreren Bewusstseinsformen zusammensetzt.

  • Aus diesem Grunde kenne ich auch viele namhafte Physiker, die durch ihre Arbeit vom Atheisten zu einem gläubigen Menschen geworden sind

    Nur ein weiterer Beweis, dass Menschen mit nicht beantwortbaren Fragen nicht gut klar kommen und dann beginnen zu glauben. Sogar Wissenschaftler sind anscheinend betroffen. Glaube war bisher nur mangelndes Wissen. Manche (Kreationisten beispielsweise) glauben sogar gegen jegliche Evidenz.

    es gibt auch keine Beweise dagegen aber Hinweise dafür

    Das würde mich mal interessieren. Welche Hinweise sind das?

  • Thomas willkommen im Club, dich habe ich hier schon erwartet :D


    Der größte Hinweis für mich ist, dass der Glauben an ein höheres Wesen sich durch alle möglichen Kulturformen und auch Zeiten zieht, die völlig unabhängig voneinander funktionieren. Der glaube wird zwar unterschiedlich ausgelebt/geführt aber der Kern ist ähnlich: es gibt etwas was uns geschaffen hat, dem wir dienen und mit dem wir kommunizieren(beten...rituale welcher Form auch immer). Das zieht sich durch die "Big Player" bis hin zu den kleinen ethnischen Stammesreligionen: den Völkern, die auch bisher ohne "uns" ausgekommen sind. Also scheint das "Glauben" schon in der Natur des Menschen zu liegen. Wobei ich hier natürlich keinen Hinweis finde, ob "Glauben" passiert um Wissenslücken nicht leer zu lassen und durch "Gruppenzwang" verbreitet wird, oder aus innerer Überzeugung der einzelnen geschieht.

    Sogar Wissenschaftler sind anscheinend betroffen.

    Ja, wenn ich mir anschaue, wie manche zum glauben gefunden haben, liest sich das dann doch oft so: "Ich suche und suche und suche...ich finde keine Antwort es muss einen Gott geben, eine andere Antwort gibt es nicht...so, jetzt lässt mich mein Denken in Ruhe" :D

  • Prima, diese "höhere Kausalität" ist auch bei mir vorhanden und da laufen unsere Gedankengänge wirklich parallel :-)


    Die Seele ist in unserer geistigen Dimension integriert. Wie man diese 3. geistige Dimension nicht fassen kann, also metaphysisch ist, so ist auch unsere Seele nicht faßbar, also mir keinem Körperteil im tierischen oder auch menschlichen Bereich unseres Körpers lokalisierbar - weder im Bauch als übliches Synonym für die Gefühlswelt, noch im Kopf als Synonym für die intelektuellen Verdrahtungen in den zahlreichen Synapsen unseres Gehirns!

    -------------------------------------

    Ob hier das alles mit Glauben zu tun hat? Das muss jeder selbst entscheiden. Jedenfalls gibt es unerklärbare, menschliche Phänomene, die nur aus einem quasi ÜBERSINN erklärbar sind, aber letztendlich reine Gedankenkonstrukte sind, die niemals überprüft oder empirisch erforscht werden können: es bleibt eine Annahme oder ein sog. Axiom.

    Da hält man sich eher auf der seelsichen, bzw. der rein psychischen Ebene auf, wo man prima empirisch arbeiten kann. So ist z.B. wurde die Motivation für eine Sache schon lange als Tatsache erforscht und u.a. sehr gut bei vielen Gefangenen erkennbar wird, wenn sie sich nicht aufgeben, sondern für ein Motiv in ihrer Außenwelt sich nicht aufgeben, sondern oft über ihre menschlichen Verhältnisse hinaus gehen können, um zu überleben - sei es, um ein Buch darüber später zu schreiben oder sei es, seine geliebte Familie wiedersehen zu wollen oder sei es, als Dank eine Kapelle zu bauen wie bei uns die Bruder Klaus Kapelle, die mitten auf dem Feld steht als ein irrer Zementbolide und als Dank für eine überstandene Krankheit ( https://reise-schreibmaschine.…orf-bruder-klaus-kapelle/ ) usw...

    --------------------------------------

    Selbstverständlich entscheiden auch Tiere nach ihrem Instinkt oder nach Abwägung ihrer Erfahrungen, wie man an dressierten Tieren sehen kann. Aber was sie eben nicht können, dass ist durdh ihre fehlende 3. Dimension bedingt. Sie können nicht geistig in die Zukunft hinauslangen, um zu sehen, was zukünftig wichtig ist. Sie können nicht Stellung nehmen zu ihrem Dasein und auch nicht ihr Tun bewerten. Nur dies ist dem Menschen vorbehalten, aber die anderen Verhaltensweisen sind ganz klar auch bei uns gegeben!


    Man hat z.B. eine Ameise ins Wasser geworfen und sie ist nach ca einer Stunde tot, da sie sich aufgegeben hat. Gibt man aber diesem Tier einen Strohhalm, mit dem es einmal herausgeklettert ist, so bleibt sie bis zu 6 Stunden am Leben, wenn man sie nachher erneut in einen Eimer OHNE Strohhalm setzt, da sie immer fort weiterhin auf der Suche nach solch einem Ausweg ist, bis ihr halt dann doch die Kräfte verlassen!


    Man hat z.B. festgestellt, dass ganz schlaue Affen es bis zu einem Bewußtseinszustand bringen, die dem eines Kindes bis zu 4-5 Jahren entspricht. Hier ist nämlich diese geistige Dimension zwar schon vorhanden, sie kommt aber erst in der Pubertät zum Vorschein, wenn sich der Jugendliche fragt, wer er ist und wohin er gehen will in der Auseinandersetzung mit seinen sozio-kulturellen Bedingungen als auch mit seinem Charakter, der häufig auch genetisch bedingt ist.

    So kann man sagen, jeder hat einen Charakter, aber erst in der Auseinandersetzung und in der Stellungsnahme zu seinem Charakter, den er ja nicht ändern kann, also schicksalshaft bleibt, erst dann wird er zur Persönlichkeit mit all seinen guten und schlechten Seiten, die er in den Griff bekommt oder nicht - oder seine ererbten Talente ausbaut oder brach liegen läßt.

  • Gott gibt es, weil es Glauben gibt, finde ich etwas löchrig als Hinweis, das es ihn gibt. Für mich ist Glauben nur eine "Funktion" im Menschen. Die Urstufe von Wissen wollen sozusagen. Bin da bei Thomas, der Mensch kann eben nicht mit unbeantworteten Fragen leben, da muss irgend eine Erklärung her. Und die universale Antwort ist immer Gott. Wie beim Programmieren, wenn man einen Bereich nicht genauer kennt/weiß, nennt man ihn Blackbox und schon ist erstmal das weiter coden möglich ;)


    Pflanzen, wie z.b. Bäume haben definitiv ein Bewusstsein und steuern sich und ihre Umgebung. Da gibt es recht interessante Dokus zu, wie das "WoodWideWeb" so funktioniert. Da wird nicht nur Information getauscht, auch Nährstoffe und Abwehrmechanismen und sogar sowas wie Lebensraum kontrollieren gibt es da. Der Mensch kann am ?besten? denken und fühlt sich dadurch überlegen, ist es aber nur in seiner Welt. Ich halte den Menschen jedenfalls nicht für die "Krone der Schöpfung", nur weil er bissl besser denken kann. Da ist noch viel mehr, was man können müsste, um die Krone zu sein und von diesem "viel mehr" fehlt uns so einiges.


    Zu "hat das Universum ein Bewusstsein" ?

    Stellt man die Frage etwas anders, nämlich "ist das Universum ein Bewusstsein" ? kommt man zu ganz anderen Möglichkeiten. Ich stell mir immer gerne vor, das wir Menschen nur ein Gedanke sind. Eine Idee irgendwo in der Tiefe des "seins". Auch den Gedanken, das das Universum ein Bewusstsein hat, hab ich schon gehabt und mir gedacht, was will es dann wohl mit uns Menschen ? Sind wir Ziel oder nur Werkzeug oder einfach nur ne "spinnerte Gedankenblase" ?

    Ein Gedanke in mir spielt gerne mit der Möglichkeit, das das Universum uns Menschen hervorbringt, damit der die Intelligenz hervorbringt, diese "unsterblich macht" und diese dann für alle Zeit im Universum an jedem Ort was auch immer bewirken können. (Computergesteuerte Maschinen mit mehr Intelligenz wie alle Menschen zusammen, in einem materiellen Körper, der nie stirbt, wäre das ein Gott ?)

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