Wie alt sind eure Akkus?

  • Da ich letztens mal wieder paar Akkus gekauft habe und mich etwas einhergehender mit dem Produktionszeitraum beschäftig habe, interessiert mich nun, wie alt eure Akkus sind, die ihr verwendet?


    Vor ca einem halben Jahr hab ich Akkus bestellt, deren Beschriftung darauf schließen lässt, dass diese im Juli 2018 produziert wurden, meine neuen wurden im Dezember 2018 hergestellt. Ich weiß, dass man sagt, Akkus halten durchschnittlich um die 300-500 Ladezyklen, aber wie verhält es sich, wenn sie nur rumliegen? Alle Akkus die ich bisher gekauft habe, kamen mit einer Spannung von etwa 3,5V an, gute Lagerspannung also. Dennoch mach ich mir nun etwas Gedanken, schließlich sind die Akkus zum Teil bereits 2 Jahre alt.


    Da ich nur VTC5A nutze, interessiert es mich gerade, aus welchem Jahr eure so sind. Ihr könnt das an den Markierungen auf dem Schrumpfschlauch prüfen, was diese Beudeuten findet ihr hier:


    https://www.imrbatteries.com/content/murata_vtc5d-2.pdf


    Auf Seite 6. Ist zwar für VTC5D, allerdings wird sich das wahrscheinlich nicht von den VTC5A unterscheiden.

  • Ich verwende noch Akkus, die ich vor 6 Jahren gekauft habe (Produktionsdatum unbekannt bzw. nicht nachgesehen).
    Die haben aber auch nicht allzuviele Ladezyklen hinter sich und werden fast nur noch in Taschenlampen genutzt.

    Ich glaube die Art der Entladung (welche Lasten,...) und ggf. Ladezustand bei Lagerung sind entscheidender für die Lebensdauer als das reale Alter.
    Zur Kontrolle mache ich ab und an eine Kapazitäts- und Innenwiderstandskontrolle und wenn es da keine Auffälligkeiten gibt, verwende ich die Akkus auch weiterhin.


    Aber so schön ist das natürlich nicht neue Akkus zu kaufen, die schon zwei Jahre zuvor produziert wurden. Wirklich Gedanken würde ich mir aber deswegen nicht machen, so sie von einem seriösen Händler stammen. :emojiSmiley-04:

  • Ich achte eigentlich nur darauf, wie das Ladeverhalten ist und wie viel Strom reingeht. Werde das weiter so machen, da ich keine andere Möglichkeit der Prüfung habe.


    Ich kaufe natürlich nur von seriösen Händlern. Die Akkus die ich vor etwa nem halben Jahr gekauft habe und die im Juli 2018 produziert wurden, waren von Akkuteile, die die ich jetzt gekauft habe und im Dezember 2018 produziert wurden, sind von dc-akku.

  • Wenn das Ladegerät eine Kapazitätsmessung kann, ist das schon ziemlich aussagekräftig und eigentlich ausreichend.

    Für die Bestimmung des Innenwiderstands kann ich dieses Gerät sehr empfehlen. Mit den für uns üblichen Ladegeräten funktioniert das leider nicht ansatzweise päzise. Und das Ding kostet ein Bruchteil der sonst dafür notwendigen Labormessgeräte.
    Wahrscheinlich braucht man es nicht, aber man hat sofort ein Ergebnis (und mich interessiert es einfach). :emojiSmiley-56:

    Hab gerade mal aus Neugierde die beiden Akkus angeschaut, die ich heute dabei habe:
    Samsung 40T > April 2020
    Sanyo 2070C > Februar 2019
    (Beide im Sommer gekauft.)

  • Da ich seit zwei Jahren dampfe, sind meine ältesten Akkus zwei jahre alt. ich habe mir nun ein neues Ladegerät gekauft, das anzeigt wieviel mAh geladen wurde.


    Ich habe mal gelesen, wenn die VTC5A mit weniger als 2000 mAh geladen werden sollte man sie auswechseln. Keine Ahnung ob das richtig oder falsch ist.


    Diese 18650 hat auch Tesla verbaut und die gehen von 1000 Ladezyklen aus bzw wenn nur noch 70% der Leistung vorhanden ist soll man den Akku tauschen. Es kommt auch sicher darauf an wie sehr die Akkus belastet werden. Dampfe ich mit 0,08 Ohm oder mit 0,5 Ohm - das dürfte auch eine wesentliche Rolle spielen.

  • Ging eher um das Herstellungsdatum bei Erhalt und wie lange ihr die da nutzt. Deine vor zwei Jahren gekauften Akkus sind wahrscheinlich älter als zwei Jahre (kann man an den Markierungen am Akku ablesen).


    2000 mAh erachte ich allerdings als nicht richtig, da bisher keiner meiner neugekauften Akkus weit über 2000 mAh ging. Das ist aber nicht so einfach, da verschiedene AT's bei verschiedenen Spannungen dicht machen. Meine beiden AT's entladen auf 3,5V, heißt da ist noch einiges an Strom drin.


    Das mit den 70% hört sich allerdings vernünftig an.

  • Das ist ja mal ein schöner und zugleich informativer Thread, denn alles Geschriebene stimmt, soweit ich das beurteilen kann. Ca. 70 % Kapazität = Wechsel, so mach ichꞌs auch, es kommt zusätzlich auf die Belastung an, dem kann ich aus eigener Erfahrung ebenfalls beipflichten, Ladeschlussspannung und Laden (ab 1 Ampere aufwärts verkürzt deutlich die Lebensdauer), ja, das sehe ich genauso, Innenwiderstand (wenn manꞌs messen kann) sagt einiges, Ladezyklen zwischen 500 und 1.000, so ungefähr erlebe ich es auch (wenngleich ich sie noch nie gezählt habe, sondern geschätzt).


    Die ursprünglich Frage nach der Lagerung würde ich dahingehend beantworten, dass bei guten Bedingungen (kühl aber nicht gefroren ;-)) und ca. ¾ Ladung bei jährlicher Nachladung locker 10 Jahre oder mehr möglich sind. Das weiß ich noch aus dem Tschenlampenforum. Ich habe ein paar so in etwa alte Akkus, die aber nicht fürs heutige Dampfen mehr geeignet sind und daher nur für meine Dienstlampe benutzt werden (ein ehemals 120 Euro Gerät, was die Nacht zum Tag macht und dessen Leistung ich mal auf 10 Watt errechnet hatte, 2 mal je 5 Watt, eine Doppel-Lampe). Edit, vertan: 2 x 10 Watt, parallele Schaltung mit 2 Akkus.


    Es gibt nur eines, das ich nie machen würde, nämlich gebrauchte Akkus zu kaufen, da man nie etwas zur Vorgeschichte sagen kann. Auch um die Super-Sonderangebote schlage ich einen Riesenbogen. Bisher *klopf auf Holz* gabꞌs seit rund 15 Jahren der täglichen Verwendung von 18650er LiIo-Akkus noch nicht das kleinste Problem :thumbup:

  • Jep, Danke Waldmeisterchen für den Hinweis, denn das Fallenlassen ist nicht unwichtig beim Thema der Akkusicherheit und letztendlich auch bei dem der Haltbarkeit. Trügerisch bei einem hart aufgeschlagenen Akku ist dummerweise, dass er danach noch tadellos funktioniert, doch die filigrane "Verkabelung" in seinem Innern Schaden genommen haben kann. Dann gerät langsam aber stetig die Chemie in Ungleichgewicht (Akku = Stromerzeugung mit Chemie, und Chemie war auch für mich ein ungeliebtes trockenes Schulfach. Die meisten Nichtdampfer wissen nicht die Bohne, wie ein Akku funktioniert, siehe "Frau Kobold"), Im besten Fall fällt der Akku dann auf, weil erꞌs nach ein paar Wochen nicht mehr so richtig tut, im schlechtesten Fall allerdings kann ein Kurzschluss entstehen. Da habe ich auch schon ein paar ausgemustert. Klar ist ein Sturz vom Tisch auf Teppichboden anders zu beurteilen als auf harte Fliesen. Muss man halt im Einzelfall selber bewerten. Im Zweifel kommen meine weg. In den Hausmüll :) (das war ein Scherz, natürlich abgeklebt zur Entsorgung in den Behälter bei Edeka oder so) :thumbup::saint:


    edit: fällt mir gerade noch ein. Die werden dann für "Trust-Fire" & Co. recycled. Wwuuaahhh ^^

  • Wenn ein Akku runtergefallen ist, kommt er weg. Ansonsten schau ich einfach, wie sich ein Akku verhält. Kandidat für den Sondermüll ist ein Akku dann, wenn er merklich früher einbricht oder optische Macken hat.


    Ich gebe zu, an "schrumpfschlauchen" hab ich mich nie rangewagt und mir dann doch lieber direkt neue Akkus gekauft. Paare die auseinanderdriften fristen dann ihr Dasein als Einzelakkus in entsprechenden ATs.

  • die Kombination aus Cuttermesser und kaputtem Akkuschlauch immer zu einem apokalyptischen Inferno!

    Ich habe alles dafür hier.

    Aber getraut habe ich mich auch noch nicht - genau aus diesem Grund.

    Anfänglich konne ich mich noch damit rausreden, dass ich keinen Fön habe. Aber meine Mitbewohnerin hat mir längst erlaubt, ihren zu benutzen, und ich habe es immer noch nicht getan.

  • Mit einem Fön geht das auch? Ich hab nen Kumpel der triggert mich hart, wenn er schrumpfschlaucht (wie heißt das eigentlich korrekterweise? neu bemantelt?), der macht das mit nem Feuerzeug! Spätestens da spring ich in Deckung hinter die Couch! 8|


    Ich glaube, der macht das absichtlich!

  • alles was ich gelesen habe funktioniert.

    Allerdings würde ich jedem raten der sowas noch nicht gemacht hat mit einem Opfer-Schrumpf-Schlauch ( OSS)

    zu üben um zu testen wie sich der Schrumpfschlauch verhält. Dabei würde ich weiterhin raten die eine Seit mit der einen und die andere Seite mit der anderen Methode zu testen.


    Die Akkutemperatur im Kern sollte dabei nicht heißer als 60°C steigen

  • Ich gebe da mal meine Tipps zum Thema Schrumpfschlauch, hatte das aber auch irgendwo schon mal geschrieben, da ungewöhnlich und ich hoffe damit Euch die Angst zu nehmen.

    Ich schneide mit einem normalem kleinen Küchenmesser auf der - Seite den alten Schlauch nur ein wenig ein, kann dann zur + Seite abgezogen werden.

    Dann schreibe ich noch das Datum des Erwerbs auf die nackte Hülse, geht dann nicht mehr ab und der neue Schlauch wird inclusive

    + Polisolator darüber gezogen.

    Dann nehme ich einen Toaster und halte von der Seite den Akku darüber, schön von der Seite und man merkt selbst nichts warmes, leicht drehend das alle Seiten warm werden.

    Sobald der Schlauch sich am Ende zusammenzieht, drücke ich den Akku schnell auf die Arbeitsplatte, dann liegt das Ende schön plan an.

    Dann die andere Seite, genauso vorgehen.

    Funktioniert bei mehr besser als mit Feuerzeug oder Föhn und ohne warme Finger.;)

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