Entlarvende Fehlermeldung

  • Eine lustige temporäre Meldung beim Hochfahren, jaja, sowas erscheint, wenn zu viele Dienste für die Hintergrundkommunikation von Windows10 abgeschaltet werden. Linux = null Kommunikation mit irgendwelchen Servern irgendwo auf der Welt (lässt sich einfach abstellen), doch Windows führt ständig Datenabgleiche aus Lizenz-Gründen aus; stellste sie ab, zeigt Windows, wem das gekaufte (!) BS in Wahrheit gehört.


    Demnächst werde ich ebenfalls diesen Rechner mit Linux betreiben. Ist halt nur momentan kaum Zeit fürs ganze Umstricken vorhanden...


  • Genau genommen besitzt man nur eine Lizenz. Und damit verbunden ein Nutzungsrecht. Sonst nix. Das ist bei Linux auch nicht anders. Allerdings ist Linux nicht darauf ausgelegt seine Benutzer auszuspionieren.


    Ich selbst habe hier im Netz einen Pi-Hole laufen der sämtliche Anfragen ins Leere laufen lässt. Zumindest diejenigen, die eine Namensauflösung via DNS benötigen. Je nachdem wer hier gerade im Netz unterwegs ist blockt Pi-Hole 25 bis 40 (!) Prozent aller Anfragen weil die auf irgendwelche Datensammel-Services (immerhin 133.000+) gehen wollen.

  • So ist es DoDoDampft und Thomas, eigentlich hat es mehr Ähnlichkeit mit Leasing als mit einem gekauften System. Das ist der Unterschied zu der frei wählbaren Paketstruktur bei Linux. Wenn nicht erforderlich, braucht es dort keine Updates und erst recht keine Lizensvergleiche mit anderen Hardware-Komponenten. Je nach Bedarf und nach benötigten Paketen wird es ggf. erst notwendig. Das Tolle an Linux ist (ich kenne die Fachbegriffe nicht) sein Grundgerüst und der nach Bedarf mögliche Aufbau, während bei Micosoft ein Komplettpaket für alles mögliche auf deinem Rechner vorhanden ist, selbst wenn du viele Dinge davon gar nicht benutzt.


    Bis jetzt komme ich mit dem Linux-Rechner ohne irgendein Problem wunderbar zurecht. Das einzige, was nicht funktioniert, sind die uralten Windows-Programme, von denen ich eines, den MS-Publisher 98, noch heute beinahe täglich benutze. Wäre das nicht da, hätte ich schon längst keine Windows-Rechner mehr. Man kann bei Linux das virtuelle Windwos einrichten, dann funktionieren auch diese alten Programme, doch dazu braucht man einen mindestens mittelstarken Prozessor. Für meinen Linux-Rechner ohne Lüftung mit heruntergetackteten Atom-Prozessor geht das sehr langsam, definitiv zu langsam, aber der Win10-Rechner wäre dafür geeignet. Das alles zu organisieren braucht allerdings einmalig seine Zeit und Muße, die im Moment leider nicht da ist.

  • Tja, ich brauche leider diese Adobe-Software, die auch fleißig nach Hause telefoniert. Sonst könnte ich eigentlich auch zu Linux switchen.

    Wenn ich sehe wie schön meine Server jahrelang unter Linux durchlaufen, am ehesten durch einen Hardware-Defekt unterbrochen, dann sieht man erst so richtig, was ein gutes Betriebssystem kann.

  • Der Fehler hat wahrscheinlich mit dem Update auf 2004 zu tun der taucht öfter auf in letzter Zeit egal ob mit key oder mit aktivator frei geschalten. Das Update von 1909 auf 2004 verhält sich wie damals XP SP2 u Sp3.

    Mein Tipp seit win95, wenn ihr das System nur privat nutzt könnt ihr es kostenlos mit aktivator haben das kostet nur etwas Zeit um es zu lernen.

    Mit Adobe und Co das gleiche.


    Edit: mit einem 8gb Stick und inet und mit etwas Zeit ist der PC wieder fit incl wiederherstellen der Partition

    "Wenn ich eine Weile ohne Lust und ohne Schmerz war und die laue fade Erträglichkeit sogenannter guter Tage geatmet habe, dann wird mir in meiner kindischen Seele so windig weh und elend, dass ich die verrostete Dankbarkeitsleier dem schläfrigen Zufriedenheitsgott ins zufriedene Gesicht schmeiße und lieber einen recht teuflischen Schmerz in mir brennen fühle als diese bekömmliche Zimmertemperatur."
    Hermann Hesse

    Vorlage für Akkuträger

    Liquidvorlage

  • Danke für die Tipps MoonRockS. Sie helfen vielleicht anderen. Mein Windows läuft nach dem Neustart wieder, es hat halt selbstständig gewisse Dienste erneut eingeschaltet. Deswegen finde ich diese Fehlermeldung während des Bootens ja so lustig. Das ist in gewisser Weise als ein Zeigefinger zu verstehen: "Hola, du superschlauer User. Nenene, du wirst die Telemetrie nicht abstellen können. Da weißte nuꞌ Bescheid, gell?"


    Automatische Updates gibt es bei mir keine. Nie und bei keinem meiner Rechner. Seit 30 Jahren nicht: nie bei Win3.X, nie bei Win95, nie bei Win98, nie bei WinNT, nie bei XP, nie bei Vista, nie bei Win7, nie bei Win10 und nie bei Linux. Treiber installiere ich nach Bedarf. Was folgte daraus? Es gab seit 25 Jahren täglicher und meist (seit 2001, seit der Einführung der Flatrate) rund um die Uhr bestehender Online-Verbindungen keine (außer die von mir selber verursachten) Abstürze, nie ein Virenbefall und nur ein einziges Mal lästige Malware, die ich aber relativ schnell entfernen konnte. Und ich surfe viel auf verruchten Webseiten sowie in halblegalen Download-Zirkeln. Was lehrte mich das? Angst ist die Mutter von jedem Update. Es ist ähnlich wie bei Corona.


    Schimpfender User: "Den letzten Satz hättste dir aber sparen können!"


    Jajaja, schon gut, ꞌtschuldigung ;)

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