In eigener Sache (Haussuche)

  • Liebe Board Kolleginnen und Kollegen,

    ich suche seit ca. 1,5 Jahren ein Haus für meine 5 köpfige Familie (Zwillinge 1,5J., älteres Kind 5 J., Frau und ich) .

    Aktuell leben wir in Solingen, wo ich auch arbeite und 2016 aus beruflichen Gründen von Stuttgart aus hingezogen bin.

    Wir suchen eine Immobilie im Solinger Großraum bis 30km Entfernung mit min. 5 Zimmern.

    Falls ihr im Umkreis wohnt und mitbekommt, dass ein Haus frei ist/wird oder jemand verkaufen möchte, wäre es cool wenn ihr euch bei mir meldet.

    Hinter her kann man ja immer noch entscheiden ob es in das Beuteschema passt.

    Ich bedanke mich im Voraus.

  • Schon auf Facebook versucht? da gibt es die unterschiedlichsten Immobieliengruppen auch mit regionalen bezug. Die Banken und Sparkassen haben alle eine eigene Immobilienabteilung. Wenn gar nichts mehr geht, funktioniert immer noch die klassische Anzeige im solinger Tageblatt.

    Viel Erfolg!

  • Lesitzki  ZumaFx

    Die bekannten Apps wie Immowelt, Immoscout, Ebay-Kleinanzeigen durchforste ich bereits seit 1,5 Jahren täglich/ stündlich. Es werden aber hauptsächlich nur sanierungsbedürtige Häuser für teures Geld verkauft.

    Facebook habe ich nicht und die Banken bzw. Makler sind aus meine Augen Gauner.

    Ich wäre ja bereit Maklergebühr zu zahlen, aber die verkaufen echt alles was nur 4 Wände hat.

  • Monomond

    Hat den Titel des Themas von „In eigener Sache“ zu „In eigener Sache (Haussuche)“ geändert.
  • Egal was du kaufst und egal wie vertrauenswürdig dir ein Verkäufer vorkommt und egal wie geil du darauf bist kaufe nichts ohne dass es vorher von einem Gutachter Begutachtet wurde, das ist oberste Pflicht beim Kauf.


    Schnell kann es passieren, dass du ein Geldgrab kaufst.

  • @ice-land

    Eine Begutachtung ist natürlich wichtig, aber bisher hatten wir noch nicht mal die Möglichkeit eine Immobilie zu besichtigen.

    Unsere Preisobergrenze haben wir in den letzten Monaten immer höher geschraubt. Von ursprünglich 200.000 - 250.000 bis aktuell 300.000. Wobei bei letzterem wir eigentlich keine Rücklagen für Reparaturen oder neue Möbel mehr hätten.

  • Es soll sich jetzt nicht überheblich anhören, aber für ein Haus, mit einer gewissen Größe, braucht man schon um die 400.000. und auch da buttert man noch rein.


    Sicherlich gibt es den ein oder anderen Schnapper, aber bei dem rasanten Anstieg der Grundstückspreise, sind 200.000 schon fast, was man dann im Fernsehen bei den Schnäppchenhäusern-Sanieren bewundern darf.


    Ich wünsche dir aber fiel Erfolg bei der Suche und hoffe du findest etwas Passendes.

  • Manchmal lohnt es sich auch, nach Zwangsversteigetungen zu gucken... Manchmal sind das zwar totale Bruchbuden, aber dafür "fast geschenkt" (also fünfstellig) und wenn ich das richtig verstehe, müsst Ihr nicht dringend raus sondern möchtet "nur" was eigenes, hättet also auch Zeit zum Sanieren (und bei günstigem Preis auch das Geld).

    Das geht natürlich nur, wenn Ihr auch Lust und ausreichend Freizeit dafür habt (was ich mir bei 1,5-jährigen Twins :grosseaugen1:kaum vorstellen kann).

  • Ach neue Möbel sind nicht das wichtigste, wohl aber eine gute Rücklage für Reparaturarbeiten. Dafür macht man sich eh ein zweites Konto auf und legt da Monatlich was drauf.


    Kommt aus heiterem Himmel mal die Heizanlage oder das Dach wurde Abgedeckt, kann es teuer werden und du stockst ewig (wahrscheinlich) den Kredit auf.

    Wenn man sich verkalkuliert, gilt das Sprichwort“ Die Bank gewinnt immer.


    Viele denken (dich meine ich jetzt nicht) Ein Hauskauf ist mit den Raten und Unkosten, wie zur Miete Wohnen mit Abzahlung.


    Dem ist bei weitem nicht so, alles zahlt man selber, was einem in einer Mietswohnung nicht gleich so auffällt und Mülltrennung bekommt da schon gleich eine andere Bedeutung.

  • Es ist nicht nur eine Frage der Freizeit Melone

    Die Unkosten laufen dann für 2 Objekte.


    Und meist ist was man auf Ersteigerungen bekommt, ein Überraschungspaket.

    Ist die Grundplatte im Eimer, kannste die Hütte abreißen, oder musst du mit einem Induktionsverfahren dein Gemäuer trockenlegen, kostet das mal schnell bis zu 60.000 Euro.+


    Ich würde niemals Blind kaufen, da auf Versteigerung selten der wahre Schnapper zu machen ist.

    Sehr oft reißen die alten Eigentümer oder wer auch immer da Wohnt, die halbe Hütte ab, bevor sie die Unfreiwillig verlassen.


    Noch besser, du musst die noch da Lebenden erst einmal aus der Hütte klagen und das kann dauern.

    Dann hätte ich auch ein sehr schlechtes gewissen, andere zu vertreiben.


    Und die beschriebenen Fälle kenne ich sogar aus der Nachbarschaft.

  • Also ich würde jetzt aktuell erst mal ein paar Monate abwarten, mindestens bis Herbst/Winter. Besser noch länger. Momentan können die Leute ja ihre Kreditraten stunden lassen. Das wird aber noch ein schlimmes Aufwachen für einige geben. Ich denke, das Angebot auf dem Markt wird da unweigerlich steigen bzw. die Preise zumindest stellenweise deutlich unter Druck kommen.


    Zum Thema Schnäppchenhaus habe ich auch in meiner Verwandtschaft diese Jahr schon einiges miterlebt. Zum Jahreswechsel für ca. 150.000 gekauft. Totalsanierung war klar und auch geplant. Nicht nur ich habe da gewarnt. Aber hat nichts genutzt: Man ist ja Handwerker und kann viel selber machen. Tja, bereits im Januar stellte sich heraus, dass das Haus nasse Füße hat. Also alles aufgraben etc. Das kostet (Helfer, Miete von Bagger etc.) und hat aber auch den Zeitplan durcheinandergeworfen, was auch wieder Geld kostet mit Doppelbelastung. Letztendlich wird jetzt schon eine Nachfinanzierung benötigt, die zum Glück durchging. Aber bis Herbst, wenn der Einzug dann erfolgen soll ist noch ein langer Weg.


    Ein anderer Bekannter hat sich den Traum vom Eigenheim auch selbst erfüllt. Auch Handwerker und ein Jahr lang jeden Abend und jedes WE buckeln. Es ging alles gut und wäre sonst nie finanzierbar gewesen.


    Also ich denke auch, dass ein Eigenheim effektiv mind. 400.000 - 500.000 € kosten wird, wenn man alles rechnet. Außer man macht ein echtes Schnäppchen über Notverkauf oder Versteigerung. Aber auch dann ist man nie vor Überraschungen sicher, die richtig Geld kosten.

  • @ice-land ich weiß dass das richtig übel sein kann und kenne auch Fälle, wo es gut ging.

    Gucken kann man ja, es zwingt einen ja niemand zu bieten.

    Mein Kollege hat für 25.000 einen verwahrlosten "Schuppen" erworben und mit weiteren 100.000 ein Schmuckstück draus gemacht. Das war eingeplant und vorgesehen. Aber ja, da war zumindest das Haus trocken und es gab "einfach nur" einen großen Sanierungsstau (dem Geldmangel der Vorbesitzer geschuldet).

  • Jeder muss selber wissen, wie doll er sein Glück herausfordern möchte, aber ich würde es bei so einer Investition nicht machen. Da ja auch noch kleine Kinder vorhanden sind, ist die absolute Vernunft gefordert und falls noch die Bank dazwischen hängt, erst recht.


    Die Grundstückspreise steigen weiterhin und was wegen Corona noch alles auf dem Arbeitsmarkt passiert, weiß man nicht.


    Ich kenne aber auch nicht seine Verhältnisse und bemerke nur, alles genau zu bedenken.

    Eventuell ist ein Haus mieten, auch keine schlechte Option.


    Wir hatten unser Haus nicht über die Bank finanziert und hatten somit Luft.

    Dann haben wir die Hütte neu Renoviert, was auch nicht billig ist.

    Dazu noch hier und da mal etwas und schon geht Geld ins Land.


    Im Winter platzte uns dann der Wasserkasten, der Regenrinne und schwupp wieder 600 Euro weg, obwohl der neu war. (Für den strengen Winter 2009 zu 2010, kann aber der Hersteller nichts, also brauchte ich erst gar nicht reklamieren.


    Jetzt kommt aber das wichtigste und warum wir verkauft hatten.

    Nachbarschaft.


    Wir hatten da 2 Familien, die mich entweder zum Mörder gemacht hätten, oder ich hätte Magengeschwüre bekommen.

    Also hatten wir uns entschlossen zu verkaufen.


    Und eins kannst du glauben, ich war heil froh, das wir keine Bank bedienen mussten.

    Wer kauft, sollte aus meiner Sicht (nur meine Meinung) mindestens die Hälfte des Kaufpreises auf der Kante haben, damit er nicht noch abzahlt, bis er ins Loch hüpft.


    Seinen Kindern etwas hinterlassen zu können, ist natürlich sehr gut und wie gesagt, sind Grundstücke eine sehr gute Geldanlage.

    Es kann aber auch nach hinten losgehen, wenn man nicht alles berechnet.


    Eckgrundstück, gleich größere Fläche, gleich größerer Anteil der Straßenreinigung und des eventuell bestellten Winterdienstes.


    Straßensanierung und es wird bei einem angeklopft um sich zu beteiligen.

    Ich habe vor dem Kauf mit allem Telefoniert was es Gab, Stadt, Tiefbauamt usw usw.


    Wollen die alleine nur die Gehwege verbreitern und es käme bei uns vor, sind schnell mal richtige Beträge fällig.


    Und glaub mal nicht, das du dir auf deinem Grund und Boden alles Bauen kannst, was oder wie du es willst.


    Schon einen popligen Carport mit Untergrund usw bauen, musste beantragt werden und kostete einige Hundert Euro an Gebühren. Und ob sie es dann Genehmigen, steht in den Sternen.


    Oder was passiert, wenn man in einer kleinen zweispurigen Straße Lebt und die wollen es auf 4 Spuren erweitern, aber es würde ein stück von deinem Grundstück gebraucht.

    Da wirst du abtreten müssen, oder klagen, bis dir die Luft ausgeht.


    Ach wir können uns noch ewig darüber unterhallten.


    Schau genau, informiere dich sehr genau, ob da eventuelle Straßen oder Kanalarbeiten geplant sind und nimm dir Zeit dafür.



    Wie sagte mein Vater immer

    Glück ist was für Verlierer.

    Deshalb wünsche ich dir viel Erfolg:thumbup:

  • Deine Bedenken sind sicher alle richtig @ice-land, aber mit den Preisen ist es doch in Deutschland sehr unterschiedlich. In manchen Gebieten (Ballungsräume) wirds richtig teuer, in anderen kriegt man es beinahe nach geschmissen.

    Auf jeden Fall sollte man aber einen Gutachter in seine Finanzen einplanen, das ist bei solchen Summen gut angelegtes Geld.

    Gegen Nachbarn kann man nichts machen, es kann einem ja keiner garantieren, das die gleichen immer neben einem wohnen. Insgesamt kann in 30-50 Jahren eine Menge passieren und ein Haus ist immer auch Arbeit, irgendwas gibt es immer zu machen. Mit Eigenleistung kann man da auch einiges sparen, aber manche Dinge kann oder darf man eben nicht selbst (Wasser, Strom, etc). Ist halt auch die Frage, ob sich ein Haus wirklich lohnt, mit 250.000 kann man hier in der Gegend 30-35 Jahre ein Haus mit Grundstück locker mieten und warm halten (bei den derzeitigen Preisen). Und eben alle Reparaturen auf den Vermieter abwälzen. Da unsere Jahrgänge die "Babyboomer" sind und nach uns eher weniger Menschen da sind, sehe ich auf lange Sicht auch eher die Preise fallen und die Angebote steigen.

    Ist ne schwierige Kiste, sowas und ich wünsche weiterhin alles gute für DEATHROW und Familie.

    Bring mich an den Rand des Wahnsinns - von da weiß ich den Weg nach Hause :midi36:

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