Empfehlenswerte Einsteiger Geräte.

  • Wie gesagt, kann jeder seine Erfahrungen oder womit er eingestiegen ist hier niederzuschreiben.

    Aber ich hallte nochmals fest.

    Ein Einsteiger möchte nicht überfordert werden mit Watt Ohm Puffzähler usw.


    Da geht es auch nicht gleich um den besten Geschmack und die Starken Raucher wollen meist auch nur Tabakgeschmack.


    Auch wollen viele nicht gleich so eine Druckbetankung, wenn sie das das erste mal DTL Dampfen, deshalb würde ich auch keinen Zeus Sub oder Crown empfehlen, da husten sich Anfänger halb kaputt mit und geben das Dampfen schneller wieder auf, als wie sie es probiert haben.


    Ja es wurden viele aus einem Laden entlassen, mit Crown und für Einsteiger ungeeignete Akkuträger. Und genau mit diesen Menschen, habe ich mich zu hauf unterhalten und musste diesen immer wieder erklären, das sie einfach falsch beraten wurden.

    Die meisten kamen mit MTL und einer sehr simplen Kombi, am besten zurecht.


    Einige sind wirklich bei einer Pico mit dem Nautilus gelandet, einer sogar bis heute bei der (heutigen) MyBlue und andere haben sich weiter entwickelt.


    Aber wirklich fast keiner ist anfänglich mit Geschmacksbomben klargekommen, die man bei 50-60-70 Watt dampft, das war denen zuviel des guten.

    Auch wollte keiner erst Akkus wechseln, oder sich noch ein Ladegerät kaufen.


    Und der Nautilus als Beispiel, ist Geschmacklich für einen Umsteiger, doch schon recht ordentlich. Aber ich möchte auch wirklich bis zur MyBlue alles erfassen, womit Umsteiger auf Anhieb zurecht kommen können. Da finde ich die Pico auch gerade noch vertretbar, da dort kein überladenes Display vorhanden ist.


    Stellt euch einfach nur vor, ihr wollt heute keine Zigarette mehr rauchen und habt so null Ahnung von Watt, Ohmen. Ampere, Volt und was man da nicht alles auf ein Display sehen kann. Dann sollt ihr total unwissend noch irgendeine Leistung einstellen damit ihr euren Sweet Spot findet… Sweet bitte was ???


    Wir sollten alle Einsteiger bedenken und nicht nur die, die gleich volle Lotte loslegen, oder weil es in dem Gerät am besten schmeckt.


    Ich kenne einige, die wollen nicht einmal Liquid selber einfüllen und auch das ist in Ordnung.

    Sie wollen wie bei einer Kippe, einfach daran ziehen und fertig.



    Softius hat es sehr treffend beschrieben.


    Klein leicht und unkompliziert.

    Was sich nach oben entwickeln kann, wird man dann ja sehen.

  • Mit den tauschbaren 0,4 Ohm Mesh-Coils war ich übrigens recht zufrieden. Hatte dann einfach einige Tanks dazu gekauft und konnte ganz einfach das Liquid wechseln. Wenn nicht die geringe Akkukapazität gewesen wäre, hätte ich das wahrscheinlich länger benutzt. Find ich heute auch noch ganz okay und klasse, was so ein kleines Gerät kann. Interessanter Fun-Fact: Mittlerweile gibt es sogar einen Selbstwickler-Coil dafür. Und hin und wieder benutzt ich das Kit noch. Hab ja zwei davon.

  • Die Ego AIO ist ja eigentlich ein "Cubis" nur mit dem Unterschied, dass der Verdampfer fest verbaut ist und ein paar Millimeter dünner. Durch den Akkuträger wird aber die Leistung vorgegeben; bei vollem Akku dampft man mit 4,2 Volt und danach geht’s von Zug zu Zug runter, wie bei ungeregelten Geräten. Das lässt keinen gleichbleibenden Geschmack zu. Man sucht nach einer Weile als Dampfer instinktiv nach einer Möglichkeit, dem Gerät ein bisschen mehr Pepp zu geben.


    Das zweite "Problem" der AIO sind die vielen unterschiedlichen Verdampferköpfe, die es für den "Cubis" gibt. Die große Auswahl schafft Verwirrung. Die Köpfe sind alle kompatibel und jeder zweite Dampfer empfiehlt dem Einsteiger seine eigene bevorzugte Wahl (für den "Cubis"), doch durch die vorgegebene Leistung der AIO taugen wiederum nur ganz wenige Cubis-Köpfe.


    Beispiel: der 0,6 Ohm Edelstahl-Kopf, der zu dem Gerät mitgeliefert wird, ist perfekt auf die 4,2 Volt Ausgangsspannung eines vollen Akkus abgestimmt (ich lass das jetzt mal mit dem Ohmschen Gesetz und dem Rechnen bleiben, das verwirrt nur). Tauscht der Anfänger nun diesen Kopf mit dem baugleichen 0,5 Ohm Kopf, so führt das augenblicklich bei 4,2 Volt zu einem DryHit. Deshalb haben viele Anfänger die AIO gleich zu Beginn in die Ecke geworfen. Also die eigentlich positive Vielfalt baugleicher Köpfe kann auch negative Auswirkungen haben. Oder andersherum gesagt, es fehlt dem Akkuträger wenigstens eine dreistufige Leistungsanpassung (kann es sein, dass die Nachfolgemodelle der AIO dies haben? Das weiß ich nicht, besitze nur zwei der ersten Serie. Sie regeln ihre Leistung weder runter noch rauf. Akkuspannung = Ausgabespannung).


    Worauf ich hinaus möchte: auch für Anfänger sehe ich persönlich eine minimale einstellbare Leistungsanpassung als positiv. Das soll kein Display sein mit tausend weiteren Möglichkeiten, sondern wie bei einer ordentlichen Fernbedienung für TV-Geräte nur ganz wenige Grundeinstellungen besitzen: Laut/Leise/Kanalwahl beim TV bzw. Niedrig/Mittel/Hoch beim Akkuträger.

  • Stellt euch einfach nur vor, ihr wollt heute keine Zigarette mehr rauchen

    Genauso war das bei mir, und das mit dem Husten war bei mir mit MTL und DL genau umgekehrt. Der 1. Tag mit Nautilus und 6 mg Nic war so naja vom Dampfen her und mit viel Husterei verbunden. Der nächste Tag mit - ich weiß nicht mehr, Melo oder Cleito oder so, gleiches Liquid mit gleicher Nikotinstärke - war schon deutlich angenehmer und das größere Dampfvolumen hat mir auch besser als Kippen-Ersatz gefallen. Der erste Verdampfer, der mir dann so richtig gut gefiel, war der Joytech Ultimo mit noch mehr Luft als Melo/Cleito.


    Wenn mich also jemand fragt, empfehle ich erstmal, dass er herausfinden muss, welches Zugverhalten ihm am besten gefällt. Dafür müssen dann ggf. auch zwei Geräte bzw. ein AT und zwei VD angeschafft werden. Ein Probe-Viertelstündchen beim Offi an der Probiertheke reicht da m.M.n. nicht. Aber wenn es um den Wunsch geht, erfolgreich mit dem Rauchen aufzuhören, sollte auch diese Investition drin sein. Für mich war das jedenfalls der springende Punkt.


    Konkrete Vorschläge zu Verdampfern könnte ich allerdings nicht machen, da ich bei Fertigcoilern nicht auf dem Laufenden bin. Mein Ultimo wäre ja z. B. fast gar nicht mehr zu bekommen.

  • Habe ich leider noch nie in der Hand gehalten, Bernd, sieht aber edel und wunderschön aus. Lynden baut ja gute Geräte gerade für Einsteiger, könnte mir daher vorstellen, dass auch das ein top Gerät ist. Für den Preis von ein paar wenigen Schachteln Zigaretten allemal.

  • Unsere erste Dampfe war auch die EGO AIO, genau die Erika oben gezeigt hat. Hat mich sofort überzeugt und liegt jetzt aber leider im Auto und wird nur noch zur Not gedampft. Ich habe mehrfach die Endura T22 empfohlen und die Leute sind beim dampfen geblieben, wenn auch jetzt mit anderen Geräten, aber zum überzeugen hat es auch gereicht, und das ist am Anfang das wichtigste.

    Denke auch das es gar nicht so sehr auf die Dampfe ankommt, wenn der Wille zum Umstieg da ist.

  • Auch wollte keiner erst Akkus wechseln, oder sich noch ein Ladegerät kaufen.

    Ich möchte genau deswegen auch noch mal die Exceed D19 in den Ring werfen.

    Relativ preiswert (um die 25 Euro), verbauter Akku, der sich über USB-Kabel laden lässt und das für mich entscheidende Argument: Je nach Coil kann man damit DL oder MtL ausprobieren und feststellen, was einem am besten liegt.

  • Ja, die "Einsteigergeräte".

    Gibt es sowas überhaupt wirklich? Ich tue mir da schwer.

    In meinem Umfeld waren Umstiege erfolgreich mit Ego AIOs, aber auch mit dem Alien oder Pico oder AL85 erfolgreich, in einem Fall sogar mit einem VGod Elite.

    Als Verdampfer war alles dabei, die AIO über den Melo RT25 (baugleich mit dem SMOK TFV-8 meine ich), aber auch Cheetah2, Troll und VGod Pro waren unter den Kandidaten.

    Ja, in meinem Umfeld waren/sind viele starke Raucher, Shisha-Raucher, Kiffer, Zigarren, halt alles, was irgendwie qualmt. Und bei diesem Klientel ist meist etwas mehr Leistung gefragt.

    Letztlich sind diese "Einsteigergeräte" auch nur ein Werbesegment, ein Pico macht auch viele Dampfer lange glücklich.

    Ich denke, diese Entscheidung muss jede/r individuell treffen.

    Der einzige Tipp von meiner Seite: Bleibt im unteren Preissegment, das ist nicht unbedingt das, wobei ihr bleibt.

    Der HWV ist oft eher die Suche nach dem "perfekten" Set Up.

    Hat man das, lässt der eindeutig nach. Dann sind es nurnoch ein paar hochpreisige Dinger, nach denen man sich vielleicht sehnt. Und alle paar Monate mal ein Goodie.

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